Europa/
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Warum nicht das ladinische Schulmodell?
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Immer wieder ist in Südtirol die — meist rhetorische — Frage zu hören, weshalb ein mehrsprachiges Schulmodell, wie es in den ladinischen Ortschaften bereits existiert, nicht einfach auf das ganze Land ausgeweitet wird. Dass praktisch alle Wissenschafterinnen, die sich speziell mit diesem Teilaspekt befasst haben, vor der Immersion einer Minderheit in die Mehrheitssprache (z.B. 01
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Mehrere Zufälle bei der Brennerautobahn.
Minorisierung–
Als bedeutende Dienstleisterin im Land, aber auch als Visitenkarte unseres Landes gegenüber Abertausenden Gästen und Durchreisenden, glänzt die Brennerautobahn bekanntlich stets mit einem besonders sensiblen und verantwortungsvollen Umgang sowohl mit den Landessprachen als auch mit den Ortsnamen in Südtirol. Die mit einem grünweißroten Logo versehenen Fahrzeuge des sogenannten Verkehrsdienstes waren bis vor einiger Zeit in
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Lebensende: Toskanisches Gesetz rechtens.
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Das autonome Südtirol hatte sich dagegen entschieden, eigene Regeln zum sogenannten (selbstbestimmten) Lebensende auszuarbeiten, weil es sich dabei um eine zentralstaatliche Zuständigkeit handle. Den Weg der Toskana, einer Region ohne Sonderautonomie, die ein eigenes Gesetz erlassen hatte, wollte man nicht gehen. Das Verfassungsgericht (VfG) hatte den Gesetzgeber schon vor Jahren dazu aufgefordert, in diesem Bereich
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Italianisierte Vinschgerlen.
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Gäbe es in Südtirol — wie in manch anderem Minderheitengebiet — so etwas wie einen Negativpreis für Assimilierung und Selbstaufgabe, wäre die Meraner Mühle aus Lana mit dieser Backmischung, die mir heute in einem Bioladen aufgefallen ist, eine heiße Kandidatin: Eine typische Südtiroler Brotspezialität, die selbst in der italienischen Wikipedia und bei Slow Food Italien
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Längen- statt Abfahrverbote.
Vorzeigeautonomie–
Über zehn Meter lange Lastwagen dürfen ab sofort nicht mehr durch Gossensaß fahren, während in Mauls eine Beschränkung auf zwölf Meter gilt. Ausgenommen sind jeweils der Ziel- und Quellverkehr, um der örtlichen Wirtschaft nicht zu schaden. Gleichzeitig wurden die Gewichtsbeschränkungen aufgehoben, da sie schwer kontrollierbar gewesen seien, wie das Landespresseamt (LPA) mitteilt. Um den Durchzugsverkehr
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Moutier ab 1. Jänner beim Kanton Jura.
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In wenigen Tagen, zum neuen Jahr, wird die schweizerische Stadt Moutier vom Kanton Bern zur République et Canton du Jura, dem Kanton Jura, wechseln. So sehen Selbstbestimmung und demokratischer Pragmatismus aus: Nach einem mehrjährigen Prozess hatte sich der zum Kanton Bern gehörende Teil des Jura im Jahr 2013 mehrheitlich gegen eine Abspaltung und somit auch
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Staat-Land: Der Ausgleich, der keiner ist.
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Gestern teilte das Landespresseamt (LPA) mit, die Landesregierung habe ein Abkommen zwischen Staat und Sonderautonomien gutgeheißen, mit dem finanzielle Einbußen ausgeglichen würden, die durch neue staatliche Steuerregelungen entstehen werden. Ändert der Staat die Steuersätze und entstehen dadurch Mindereinnahmen, wird künftig durch das neue Abkommen ein finanzieller Ausgleich sichergestellt. – Pressemitteilung Aufgrund des Einvernehmensprinzips könne der
