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Gesamtwipptaler Milch.

Im Wipptal nördlich und südlich des Brennerpasses könnte enger zusammenwachsen, was zusammengehört. Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet, überlegen die Bauern des nördlichen Talabschnitts sowie des Stubai seit geraumer Zeit, ihre Milch nicht weiter der TirolMilch, sondern in Hinkunft dem Milchhof Sterzing zu liefern. Außer auf die geographische Nähe sei dieses Ansinnen, das möglicherweise kurz vor seiner Konkretisierung steht, auch auf den höheren Literpreis zurückzuführen, der im südlichen Tirol bezahlt wird. Sowohl in Nord-, als auch in Südtirol werde die Zusammenarbeit positiv bewertet, den Sterzingern würde die zusätzliche Milch gut in’s Konzept passen.

Nachtrag: Laut Salto.bz könnte die Nordtiroler Milch zu Schwierigkeiten bei der Verwendung des Südtirol-Qualitätszeichens führen. An einer Lösung werde gearbeitet. Ob es zu einer Euregio-Marke kommt?

Siehe auch 1›

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2 replies on “Gesamtwipptaler Milch.”

Ob es zu einer Euregio-Marke kommt?

Wenn die lieben Menschen vom Marketing ihr Handwerk beherrschen werden sie das nicht machen. Damit macht man sich ja selber Konkurrenz und hat zusätzlich noch die ganzen PR-Investitionen. Ich sehe auch kein Problem mit dem Südtirol-Qualitätszeichen. Da müsste Südtiroler Speck ja schon längst verboten sein ;)

Ein Milchhof produziert ja nicht nur Südtiroler-Qualität. Die MILA produziert wenn ich mich recht erinnere auch für Stuffer und Danone. Vielleicht produzieren die ja auch Milchpulver und exportieren das. Ich will damit sagen, es gibt lukrativere Möglichkeiten für einen Milchhof, als die Schaffung einer neuen Marke. Denkbar wäre auch, dass man ähnlich wie beim Speck das Qualitätssiegel nur mehr auf den Verarbeitungsprozess bezieht.

Früher war Südtiroler Speck eine regionale Spezialität, heute wird der Name aus Marketinggründen für ein Massenprodukt verwendet.

http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdtiroler_Speck

Hier geht es meines wissens ausschließlich um wirtschaftliche Interessen.

Man kann beruhigt sein: Der Landesluis ist sowieso gegen die Zusammenarbeit, wie er der TAZ gesagt hat. Es lebe die Grenzenlosigkeit, es lebe die Euregio!

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