Akademikerball: »Südtirol geht euch nichts an.«

Der von der rechtspopulistischen FPÖ organisierte Wiener Akademikerball, Nachfolgeveranstaltung des rechtsextremistischen WKR-Balls, steht in diesem Jahr unter dem Motto »Südtirol, eine Herzensangelegenheit«. Schon im vorigen Jahr war die Anwesenheit von SüdtirolerInnen auffallend hoch: Unter anderem waren nebst einer Delegation der Schützen auch Michael Demanega (F) und Matthias Hofer (STF) zugegen.

In diesem Jahr werden zudem der freiheitliche Landtagsabgeordnete Pius Leitner und die Musikkapelle Olang erwartet.

Immer wieder waren internationale Rechtsradikale und Rechtspopulisten am Ball zu Gast. Und auch in diesem Jahr werden die Wiener Korporationen (die im Handbuch des österreichischen Rechtsextremismus als »Kontakt rechtsextremer Vereine« angeführt sind) mit einer Fächerpolonaise prominent vertreten sein.

Die Südtiroler HochschülerInnenschaft (SH) hat sich bereits von der Veranstaltung distanziert und kündigte aufgrund des Südtirolbezugs ihre Anwesenheit bei der Gegendemonstration an.

Wir verwehren uns als SüdtirolerInnen ganz klar der Vereinnahmung durch Rechtsextreme. […] Bei Sekt und Walzer treffen sich hier u.a. deutschnationale Burschenschaften, verurteilte HolocaustleugnerInnen und rechtsextreme PolitikerInnen. […] Das Weltbild, für das sie einstehen, ist mit unserem Grundverständnis eines demokratischen und aufgeklärten Gesellschaftskonsenses nicht in Einklang zu bringen.

— aus einer Stellungnahme der SH Wien, Südtiroler Tageszeitung

Die Antifa Meran wird sich laut eigener Facebookseite ebenfalls nach Wien begeben, um an den Protesten teilzunehmen:

Lieber HC, wir sehen uns in Wien! ;)

Gepostet von Antifa Meran am Donnerstag, 14. Januar 2016

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12 replies on “Akademikerball: »Südtirol geht euch nichts an.«”

Warum sollten Südtiroler nicht an einem Ball der einzigen Partei teilnehmen, die sich für unser Land einsetzt?

Weil einige sagen, dass sie dann “rechtsextrem” sind?

Aber anscheinend besteht das ganze Leben der Antifa, der SH und der anderen “Linken” darin, immer und überall “Rechtsextremismus” zu sehen.

Schon traurig irgendwie. Aber jeder soll selbst glücklich werden.

Die SüdtirolerInnen sollen meinetwegen an allen Bällen dieser Welt teilnehmen. Hier geht es aber auch um ein »Vernetzungstreffen« rechtsradikaler und rechtsextremistischer Kreise, weshalb man sich zumindest nicht wundern sollte, wenn man aufgrund dieser dubiosen »Freunde« eingeordnet und beurteilt wird. Dabei ist mir schon klar, dass nicht jeder gleich ein Nazi ist, der an dieser Veranstaltung teilnimmt… es hat aber trotzdem ein recht eindeutiges Geschmäckle.

Bei der »einzigen Partei, die sich für unser Land einsetzt«, was ich so nicht unterschreiben würde, sollte man vielleicht einmal schauen, ob dieser Einsatz der Sache auch dienlich ist oder nicht doch ein wenig kontraproduktiv. In jedem Fall aber verwehre ich mich als Demokrat gegen jegliche Vereinnahmung durch solche Leute.

Tipp: Wenn die sogenannten “Antifaschisten” (Antifa Meran) dazu aufruft, gegen den Wiener Akademikerball zu demonstrieren, dann sollte man bitte vorher sein Auto in Sicherheit bringen.
Erst letzten Montag haben sogenannte Antifaschisten anlässlich des Montagsspazierganges der Pegida, 11 Autos angezündert und vollständig zerstört.

Der Betreiber dieses Internet-Blog ist bekanntlich ein Fan der Antifa und daher sicher ein Kenner dieser linksradikalen anarchisten-Szene die sich “Antifa” nennt. Daher meine Frage an Simon C.:
Weshalb rennt die Antifa immer vermummt durchs “faschistische” Kampfgelände, obwohl dies bekanntlich verboten ist?

Die Südtiroler “antifaschistische” Szene (Antifa bzw. auch liebevoll “autonome Linke” genannt) gehört wohl auch Simon C. an.
Kürzlich liefen “Antifaschisten” (Antifa) mit dem Transparent “GEGEN JUDENFASCHISMUS” durch Bozen. (Die Südtiroler Zeitungen berichteten)
Der Antisemitismus unter den Linken hat lange Tradition. Kann sich Simon C. bei diesen “Antifaschisten” wiedererkennen, oder distanziert es ich von diesen “Antifaschisten”?

Die “Antifa” hat kein Problem, sich mit diversen Gangster-Rapper zusammenzuschließen, die die Lebenswelten der multikulturellen Banden romantisieren und die Gewalt glorifizieren. Die Texte mystifizieren das brutale Leben der Kriminellen in den multikulturellen Milieus.
Delinquenten und Rauschgiftsüchtige, die skrupellos Menschen überfallen ausrauben und ermorden, werden zu Kultfiguren nicht nur in der islamischen Unterschichtkinder, sondern einer ganzen Genration von “Antifaschisten”.

Und diese “Antifa” hat natürlich auch kein Problem, sich mit diversen islamistischen Gruppen zusammenzuschließen. So auch in Berlin. In den Räumlichkeiten dieser “Antifaschisten” hängen Bilder z.B. vom Amin el-Hussein, ehemaliger Großmufti von Jerusalem.
Dieser Mufti war fanatischer Anhänger des Nationalsozialismus und besuchte inkognito mit Adolf Eichmann das Vernichtungslager Auschwitz, wo er sich persönlich von der Vernichtung der Juden überzeugte. Darüber hinaus stelle er mit Zustimmung Hitlers muslimische SS-Einheiten auf.

Ich gehe davon aus, dass die “Antifa Meran” sich von ihren Kollegen in Berlin distanzieren. Ebenso Simon C. Ganz sicher sogar … Bravo, dass ihr das tut!! (oder doch nicht?)

Liebe “Antifaschisten” (Antifa oder auch links-linke “Autonome”) macht Euch noch ein paar schöne Tage, ihr werdet die ganz großen Verlierer der kommen Jahre sein!

PS: Wie schon Roland Lang richtig erkannt hat, ist nicht überall Antifaschismus drin, wo Antifaschismus draufsteht …

Der Betreiber dieses Internet-Blog ist bekanntlich ein Fan der Antifa

Ich bin durch und durch antifaschistisch eingestellt. Ob man damit gleich ein Fan der Antifa ist, weiß ich nicht. Mit Sicherheit leistet die Antifa Meran einen wichtigen gesellschaftlichen und politischen Beitrag in Südtirol, ohne, dass ich für jede einzelne ihrer Aktionen von vornherein die Hand ins Feuer legen würde.

und daher sicher ein Kenner dieser linksradikalen anarchisten-Szene die sich “Antifa” nennt

Nein, ich würde nicht behaupten, ein besonderer Kenner der Südtiroler Antifa zu sein.

Weshalb rennt die Antifa immer vermummt durchs “faschistische” Kampfgelände, obwohl dies bekanntlich verboten ist?

Tut sie das? Mir wäre das nicht bekannt, zumindest nicht, dass dies »immer« der Fall sein sollte. Wenn aber doch, dann müsste man die Vermummten schon selbst dazu befragen.

Die Südtiroler “antifaschistische” Szene (Antifa bzw. auch liebevoll “autonome Linke” genannt) gehört wohl auch Simon C. an.

Die antifaschistische Szene gehört mir an? Zuviel der Ehre. Ich jedenfalls gehöre nur insofern dieser »Szene« an, als ich Antifaschist bin. Einer Antifagruppe gehöre ich aktiv nicht an.

Kürzlich liefen “Antifaschisten” (Antifa) mit dem Transparent “GEGEN JUDENFASCHISMUS” durch Bozen. (Die Südtiroler Zeitungen berichteten)

Nicht, dass mir bekannt wäre. Wenn doch, müsste man dies natürlich verurteilen und wäre auch mit den Prinzipien der Antifa nicht zu vereinbaren. Vielleicht hast du ja einen Beleg für deine Aussage.

Alles weitere scheint mir eine Sammlung an nicht überprüfbaren Gehässigkeiten und Verallgemeinerungen zu sein, auf die ich nicht eingehen möchte. Großteils widersprechen sie auch unseren Blogregeln.

Ähm… kann es sein, dass du nicht lesen kannst und den Schriftzug »GEGEN JEDEN FASCHISMUS« mit »GEGEN JUDENFASCHISMUS« verwechselt hast? Analphabetismus wäre dabei noch ein relativ wohlwollender Verdacht.

dem Transparent “GEGEN JUDENFASCHISMUS”

Falsch! Lo striscione riportatava la scritta “GEGEN JEDEN FASCHISMUS”, cosa che si può tranquillamente evincere dalle numerose foto presenti in rete. Per il resto il suo post dimostra la sua scarsa conoscenza della scena antifascista meranese e sudtirolese in generale, se non, nella peggiore delle ipotesi, la sua malafede.

Meran * Resiste

ja, das ist richtig. »GEGEN JEDEN FASCHISMUS«
Im Internet finden Sie aber auch ein Foto mit »»GEGEN JUDENFASCHISMUS« auch von der Antifa. Hat die Meraner “Antifa” gegenüber ihren Kollegen in Deutschland abgerüstet?
Wohl eher nicht.
Sind die “Antifaschisten” (Antifa) als klassische Linksradikale auch gegen Linksfaschismus? Dann würde sie sich selber ad absurdum führen….
Bitte jetzt nicht den linken Vordenker, Jürgen Habermas, zitieren, was der unter Linksfaschismus versteht.

Lustig, was manche unter Faschismus und Demokratie verstehen:
Das Buch “Der islamische Faschismus” von Abdel-Samad, wurde von den deutschen Linken als rassistisch und FASCHISTISCH verurteilt und zerrissen.
Und Abdel-Samad selber wurde von der Antifa als Rassist und Verräter gebrandmarkt. Lesen sie doch mal die Antifa-Internetseiten!
Sie werden staunen, was sie dort von den sogenannten “Antifaschisten” zu lesen bekommen, und ihnen wird auch sehr schnell klar werden, warum diese “Antifaschisten” in den Islamisten artverwandte Seelen gefunden haben.

Die Begeisterung für den Islam war auch den Nazis anheim. Besonders Heinrich Himmler äußerte sich mehrmals sehr positiv über den Islam und den Muslimbrüdern und holte sogar Islamisten in die Waffen SS
Auch die “Antifa” fühlt sich ohne jeden Zweifel von der Macht die der Islam ausübt, angezogen, den sie bei jeder Gelegenheit verteidigen.

Die Wiener Grünen wollen den FPÖ-Ball verbieten lassen. Sie begründen das AUCH damit, weil es um diesen Ball immer wieder zu Gewalttätigkeiten kommt.
Die Gewalt üben aber nicht die bösen Rechten aus, sondern ausschließlich “Antifaschisten”, die wie immer gut vermummt Autos und Fensterscheiben zertrümmern.
Und es waren auch nicht die bösen Pegida- Demonstranten, die vergangenen Montag in Dresden gut vermummt 11 Autos angezündet haben, sondern Mitglieder der Antifa. Die Polizei nannte sie allerdings Linksautonome. In den ARD- Nachrichten wurde von “Antifaschisten und Autonome” gesprochen.

Warum nur, ihr lieben Antifaschisten, müsst ihr immer gleich so gewalttätig werden?
Die FPÖ ist eine demokratisch legitimierte Partei. (die derzeit lt. Umfgagen bei 34% hält) Dann hat sie auch das Recht, FPÖ- Veranstaltungen abzuhalten, sofern sie dabei keine Gesetze missachten. Ob es den Linken passt oder nicht.

Die Linken bzw. “Antifaschisten” sind nicht unbeding dafür bekannt, Bälle als unterhaltsame Veranstaltung zu konsumieren. Sie mögen keine Bälle. Nichteinmal Maskenbälle, wo sie mit ihrer schwarzen Uniform und typischen Vermummung durchaus gute Figur machen würden.

Bald ist wieder Wiener Opernball. Nur leider (?), in den vergangenen Jahren ist es ruhig um diesen Ball geworden. Das waren noch Zeiten, als die Wiener “Antifa” (Linksautonome) die Polizei auf Trab hielt und die Ballbesucher nur durch die Hintertüren zu ihrem Vergnügen kamen.

@Toni
Du redest nicht im Namen des Volkes oder von Südtirol oder von den Schützen.
Was Du machst, nennt man andere mit Dreck bewerfen.
#notinmyname
#ausnahmslos

pervasion, auch da irre ich mich wieder. Es ist nicht die Antifa, sondern irgendwelche andere Antifaschisten die sich ahlt auch für Antifaschisten ausgeben. Wahrscheinlich irgendwelche Rassisten oder Antidemokraten.
Ich bitte daher um Entschuldigung, die Antifa international in Verdacht zu haben, solch böse Transparente….obwohl da draufsteht, was die Antifa ja meint: gegen JEDEN Faschismus. Also auch gegen den Judenfaschismus. Oft genug wurden die Juden in Israel als Faschisten und Rassisten tituliert. Vorallem von allen möglichen und unmöglichen Antifaschisten.
Jetzt ist aber wieder alles gut.

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