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Incontro ravvicinato (con schedatura).

L’automobile della polizia con scritta monolingue documentata di recente [vedi] era un caso isolato. Era. Come ho scoperto ora, tutte le nuove vetture della polizia di stato saranno destinate a perdere la scritta in tedesco. Ecchediamine! I Carabinieri e la Guardia di Finanza se ne infischiano del bilinguismo, non saremo mica noi le uniche pappemolli a piegarci al rispetto della minoranza?

Streife Musterplatz.

Pochi minuti fa, da una certa distanza, stavo scattando qualche foto a questa macchina della squadra volante parcheggiata in piazza della Mostra (Musterplatz) a Bolzano, quando il poliziotto adagiato al suo interno mi ha fatto segno di avvicinarmi. Stavolta non avevo in realtà intenzione di iniziare una conversazione.

Riproduzione “a memoria” della discussione:

Poliziotto 1: Che cosa stava facendo?
Io: Sto facendo una piccola documentazione sulle nuove vetture della Polizia con scritta monolingue in barba al bilinguismo.
Poliziotto 2: Ha fatto una foto della macchina?
Io: Sì, ne ho fatte un paio…
Poliziotto 2: Non va mica bene, non è corretto…
Io: Ma non è corretto nemmeno questo (mostrando la scritta).
Poliziotto 2: Eh, lo so ma…
Poliziotto 1: In ogni caso deve cancellare le foto.
Io: Ma non posso fare delle foto?
Poliziotto 2: No, se ci siamo dentro no. Per via della privacy, non si può…
Io: Allora coprirò le facce con…
Poliziotto 2: No, deve proprio cancellarla.
Io: Va bene, allora cancello l’ultima, ma quella fatta da dietro… (inizio a cancellare).
Poliziotto 1 (scende): Mi faccia vedere.
Io: Ecco, cancello questa, ecco… «cancellare»… ma questa qui la tengo, vede, non si riconosce nessuno.
Poliziotto 1: No, cancelli anche l’altra!
Io: Eh, no… quella no. Si potranno pur fare delle foto…
Poliziotto 1: Sa, le macchine sono nuove… e poi lei ha fatto foto senza chiedere!
Io: Ma non dovrò chiedere alla polizia se voglio fare delle foto!?
Poliziotto 2 (scende): Ha un documento?
Io: Adesso facciamo vedere chi ha il potere?
Poliziotto 2: No, facciamo un controllo delle generalità.
Risalgono entrambi in vettura con la mia carta d’identità, chiudono le porte, alzano i finestrini. Scrivono qualcosa su un’agenda e parlano via radio.
Poliziotto 1 (scende): Ecco, arrivederci.
Io: Grazie, buona serata.

Ora io mi pongo alcune domande:

  1. I poliziotti in servizio hanno diritto alla privacy? Penso di no…
  2. E dunque: Potevano farmi cancellare la foto?
  3. Perché volevano che cancellassi anche l’altra foto?
  4. Che cosa avranno scritto sull’agenda? (curiosità personale)
  5. Perché la polizia sta sistematicamente abolendo il bilinguismo?
  6. Ci sarà qualcuno disposto a parlarne a Bobo Maroni, ministro competente in materia (nonché «strenuo» difensore della convivenza)?
  7. Le polizie municipali possono eliminare l’italiano? (no, non lo vorrei!)
  8. Margheri ha già denunciato la polizia come ha denunciato l’AVS?
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31 replies on “Incontro ravvicinato (con schedatura).”

zu 1. niemand hat recht auf privacy in dieser hinsicht
2. nein, aber das gedächtnis dürfen sie dir löschen
3. höchstwahrscheinlich weil sie angst haben ihr porträt im museion wiederzufinden
4. das ihnen dein haarschnitt nicht gefällt und sie deinen friseur zur rechenschaft ziehen werden
5. damit die deutschen die polizeiwagen nicht so schnell erkennen und sie somit öfter in flagranti bei verbrechen erwischt werden …

Vedi, io invece mi stupisco che a Roma stiano perfino dimenticando quel che già  sapevano… oppure no, forse proprio non mi stupisco: la vocazione dello stato nazionale è proprio quella di appiattirsi sul monolinguismo.

La vocazione dello stato nazionale è quella di appiattirsi sul monolinguismo. Giusto. È per questo che dobbiamo ad ogni costo mettere in discussione la logica dello stato nazionale, di ogni stato nazionale… vecchio e nuovo.

Ich würde mal so sagen, wenn ein Tourist das Recht hat, sich wegen “” zu verirren und vielleicht noch schlimmer, habe ich doch bitte auch das Recht bei einer Kontrolle der “” mit einem nicht identifizierbarem Fahrzeug einfach weiterzufahren, oder etwa nicht?

Wenn’s drum geht, Eigennamen von Personen oder Orten zu übersetzen, ist man schnell. Auch wenn Sprachwissenschaftler darauf verweisen, dass das gar nicht geht. Wenn’s aber drum geht Wörter zu übersetzen, die in jedem Wörterbuch stehen, tut sich gerade der Staat sehr sehr schwer.

@pérvasion

eine sehr löbliche initiative finde ich. aber einsprachig ital. polizeiautos sind doch erst seit einiger zeit wieder unterwegs oder täusche ich mich?
aber wen wunderts, deutsch ist in italien allgemein nicht gerade beliebt wie man weiß, wie die unrühmliche episode beim dolomiten-weltnaturerbe-festakt wieder einmal bestätigt hat. laut zeitung sollen an die 100-200 personen laut gepfiffen und gebuht haben, als unser LH einige grußworte auch auf deutsch getätigt hat.
in europa sind zwei-drei länder bekannt, die sehr nationalistisch angehaucht sind, was die sprache betrifft. dazu gehören italien und frankreich. große teile der bevölkerung dieser zwei “nationen” beherrschen keine andere sprache und wollen es auch nicht. ausnahmen bestätigen die regel. österreicher und deutsche hingegen sind dafür bekannt, dass sie sich überall an die gegebenheiten leicht anpassen können und weltoffener sind (besonders junge und leute im mittleren alter).

in europa sind zwei-drei länder bekannt, die sehr nationalistisch angehaucht sind, was die sprache betrifft. dazu gehören italien und frankreich.

Invece l’Austria è molto liberale, per quanto riguarda le lingue, no?

geh mal auf reisen gadilu, ich habe schon viele menschen versch. kulturen kennengelernt bei diesen gelegenheiten. mein persönlicher eindruck ist, dass deutsche und österreicher (südtiroler inkl.) immer mit die weltoffensten waren die ich kennengelernt hab. italiener und franzosen sicher nicht. wenn du viel gereist bist, wirst du mir nur beipflichten können (ich rede hier nicht von den sauftouris oder ballermännern, sondern von normalen touristen – auch rucksackreisenden).
kleiner nachtrag: scheinbar gab es pfiffe auch für das ladinische.

Be brave, io conosco sudtirolesi (studenti) che stanno a Innsbruck e non legano neppure con i tirolesi del Nord. Alla faccia della Weltoffenheit!

Il popolo europeo in assoluto più incapace di apprendere lingue straniere è quello inglese.

Gli italiani sono generalmente cafonissimi, ma comunque li trovi dappertutto e riescono a sopravvivere ovunque (vuol dire che un minimo spirito d’adattamento ce l’hanno).

wobei – zurück zum polizia-auto – zu sagen ist, dass wir steuerzahler dieses auto bezahlt haben, wir haben auch den lohn der darin sitzenden und sich nicht fotografieren lassen wollenden beamten bezahlt.
ich finde, wenn ein model bezahlt ist, muss es sich auch vom auftraggeber fotografieren lassen…………

(abgesehen davon, dass es sich um öffentliche beamte im dienst handelt, da gibt es keine privacy)

“große teile der bevölkerung dieser zwei ”nationen” beherrschen keine andere sprache und wollen es auch nicht”

vollkommen lächerlich.
ich sage das nicht als jemand der viel reist, sondern der in vielen verschiedenen ländern gelebt hat; wenn wir hier schon individuelle erfahrung vor wissen stellen.

@ be brave: Mir wäre aber nicht bekannt, dass es in Österreich zweisprachig (Deutsch und Slowenisch, Kroatisch, Ungarisch…) beschriftete Polizeifahrzeuge gibt.

Österreich hat aber auch keinen Teil Sloweniens, mit mehrheitlich slowenischer Bevölkerung annektiert, oder?

@ SoSigIs

Gli austriaci sono buoni. Sempre e comunque.

Gli italiani sono cattivi. Sempre e comunque.

Ok?

@pérvasion

das kommt daher dass es nicht viele länder wie italien gibt, die einfach gebiete einnehmen (über 95% deutsch-österreichisch 1918), die mit ihnen nix am hut haben und auch noch nach der zeit des kolonialismus und der weltkriege daran festhalten.
leider gottes gibt es in der kärntner ortstafelfrage keine lösung für die slowenen. jedoch dieses beispiel ständig für südtirol herzunehmen ist absolut nicht in ordnung, weil es zwei komplett andere ausgangslagen sind (ja geradezu geschichtlich das gegenteil, die jugoslawen wollten ja kärnten annektieren, dazu kam es aber nicht wie man weiß).
außerdem, in österreich werden die kärntner slowenen mindestens als solche bezeichnet und werden nicht zu irgendwelchen slowenischsprachigen österreichern/deutschen oder ähnliches degradiert, wie dies ja bei der österreichischen volksgruppe in italien geschieht (italiani di lingua tedesca, altoatesini di lingua tedesca und ähnliche entgleisungen).

p.s.: und pérvasion, du scheinst auch zu vergessen dass es zu einer volksabstimmung im südlichen kärnten kam, wo die mehrheit der slowenen für kärnten gestimmt hat. bekanntlich durften das die südtiroler bis dato nie.

x Oscar Ferrari: qualcosa di sensato ogni tanto invece di buttare tutto “in vacca” no eh? ;-)

Com’è che in S.T. si dovrebbe sempre rispettare gli italiani e se alziamo la testa ci danno subito dei razzisti, anti-italiani ecc… ecc… ?

La destra tedesca è alimentata semplicemente dalla destra italiana… tutto questo non esisteva quando qui non era italia. tedeschi e italiani andavano d’accordo e si rispettavano. A questo punto l’unica soluzione è il freistaat o il passaggio all’Austria: solo in questo modo finalmente ci sarà  una vera convivenza.

@ be brave: Nein, diesen Umstand vergesse ich nicht! Doch dies bedeutet nicht, dass die Slowenen jetzt unterjocht werden dürfen. Im Gegenteil: Ihr (Vertrauens-)Votum für Österreich sollte dem Land eine Verpflichtung sein, die Minderheit besonders gut zu schützen.
Aber es geht nicht nur darum, was sich ziemt. Es gibt eine klare Gesetzeslage — und ein eindeutiges Urteil des Verfassungsgerichts, das systematisch missachtet wird. Das ist Willkür, nicht Rechtsstaat. Dies sei auch Luk4s gesagt, der hier für eine Rückkehr zu Österreich plädiert.

La destra tedesca è alimentata semplicemente dalla destra italiana… tutto questo non esisteva quando qui non era italia.

giusto per questo in Austria la destra razzista e xenofoba non esiste, vero.

Pervà sion, malgrado le tue buone intenzioni ogni volta che ti rapporti con la polizia mi sembri uno che imita Jackass… hai presente quelli che si cucinano il vomito per il pure gusto di farlo?
Ecco: che ci vai a parlare a fare con la polizia. Come ti aspetti che possa essere tua amica e al servizio di te come cittadino, se nemmeno noi di madrelingua italiana la consideriamo tale?? Cos’è, credi che un giorno o l’altro diventeranno buoni e ti daranno una pacca sulla spalla perchè tu, invece di evitarli, vai a raccontargli del bilinguismo? Rifletti: la polizia è sostanzialmente repressione. E’ la forza dello Stato, spesso violenta e senza scrupolo. Mai sentito parlare di pestaggi in caserma, “suicidi attivi”, manganellate gratuite?? E tu candidamente vai a raccontargli del bilinguismo… fosse solo quello!!!

E’ fuori dal tempo chi crede al libero stato del Sudtirolo o crede che sia possibile il passaggio all’Austria. Meglio lavorare per la convivenza e per il comune progresso ad un livello superiore di cultura, verso l’Europa.
Qui ci sono tutte le possibilità  economiche e culturali e proprio qui invece dobbiamo assistere ad atteggiamenti così decadenti e votati a disintegrare il benessere raggiunto. E’ la tecnica delle dittature.. a forza di ripetere le stesse cose, per quanto stupide..il popolo ci crede…quando se ne accorgerà  sarà  tardi. ..la storia si ripeterà  ancora?

Sarò ingenuo, ma rimango della convinzione che questi soprusi vadano denunciati. Se lo facessero in tanti, sarebbe più difficile che si verifichino.

Non penso che sia auspicabile lasciarsi intimidire a priori dall’abuso o dalle dimostrazioni di potere, altrimenti non so dove ci porterà  la nuova strategia della tensione attuata dalle forze dell’ordine. Non un passo indietro sullo stato di diritto.

Infine, in quest’occasione non sono stato io a cercare il confronto diretto. Ma, una volta interpellato, non mi sono sottratto alla «conversazione».

Tse, tse… stato di diritto… sentilo, parla come un sessantottino :-) … vedrai che fra un po’ per garantirti la sicurezza ti piazzeranno una ronda leghista sotto casa. Ma proprio per farti felice una di quelle vestite di nero con olio di ricino e manganello!!!

Fin quando resteremo in Italia, saremo ancorati ad uno Stato che della giustizia non sa bene che farsene, a meno che non si tratti di delinquenza spicciola o derelitti: possiamo scordarci cose del genere. Nei giorni in cui sono più pessimista credo che quelli che hanno maggiormente lottato per portare lo stato di diritto almeno in Sudtirolo siano stati quelli che facevano saltare i tralicci.

Comunque non so, si tirano fuori migliaia di scuse per dire che il Freistaat non va bene, è fuori dalla storia, è impossibile, rovinerebbe quanto di buono abbiamo creato… Che poi siano bugie, basta rifletterci un solo secondo. Però ne ho trovati molto pochi che non sarebbero stati felici di poter assumere potere legislativo e giudiziario in provincia. Questa sarebbe la vera liberazione del Sudtirolo: POTER DECIDERE chi ci governa e che cosa è giusto e sbagliato e in che misura. Forse per un contadino di Sarentino il falso in bilancio sarebbe da punire più severamente, forse a Caldaro considerano la truffa un reato più odioso che non 0,5 promille di alcool nel sangue e sono convinto che in Passiria l’abbandono di rifiuti sarebbe guardato con molta intolleranza dai locali… chiarezza delle leggi, sicurezza della pena e professionalità  delle forze dell’ordine sarebbero alcuni campi in cui non credo che il Freistaat arriverebbe secondo allo Stiefelstaat.

@luigi

Ja und die Grenzen gibt es nicht mehr hast du ganz vergessen. Warum soll der Freistaat anachronistisch sein, nicht aber die heutigen Nationalstaaten? Was ist europäische Kultur? Schließt diese europäische Kultur einen dreisprachigen Staat aus?

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