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Le scoperte di Michaela.

L’onorevole Biancofiore del PDL è andata nientemeno che in Guatemala per fare una scoperta straordinaria: all’ambasciata italiana del paese latinoamericano ha scovato una cartina militare austro-ungarica del secolo XIX nella quale il Sudtirolo figurerebbe «pieno zeppo» di toponimi italiani. Non solo Bolzano e Merano, ma perfino Egna, Montagna e Luson — afferma la deputata. Chi glielo va a spiegare, alla nostra scienziata, che in alternativa poteva tranquillamente consultare la cartina («depuratissima») degli Schützen, standosene comodamente a Bolzano? Sì, perché Neumarkt/Egna e Montan/Montagna figurano con doppia denominazione anche lì. Mentre Luson, mi spiace per lei, è storicamente un toponimo ladino (che incoerentemente, facendo male, gli Schützen non hanno riportato — mentre invece l’esercito imperiale lo aveva recepito).

E se la National Geographic fosse interessata alla scoperta? E se la Michaela avesse trovato un’occupazione utile, che la porti lontano, molto lontano, all’aria aperta? Il viaggio in Guatemala non sarebbe stato del tutto inutile.

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17 replies on “Le scoperte di Michaela.”

Eigentlich wäre dies ein wunderbares Beispiel wie imperialistisch Italien in diesen Belangen vorgeht. Die österreich-ungarische Monarchie hatte die italienischen Namen auf Militärkarten, obwohl in Südtirol im 19 Jh. nur eine kleine italienische Minderheit lebte, nicht entfernt (ganz wie es sich gehört). In Südtirol lebt heute eine große deutschsprachige Mehrheit und eine ladinische Minderheit, doch in den Militärkarten des italienischen Heeres ist weder ein deutscher noch ein ladinischer Name zu finden (Anno 2009 und nicht im 19 Jh. wohlgemerkt!), sondern alles ist vollkommen auf italienisch bzw. tolomeisch. Vielleicht sollte diese Frau einmal diese Karten genauer unter die Lupe nehmen.

Ah, che belli i tempi della doppia monarchia! Che bella la kakania, dove tutti erano falici! Ma perché una cosa così bella è finita? Di chi fu la colpa? Boh.

E che me ne faccio del tuo sarcasmo? Gli stati nazionali (inclusa l’Austria) hanno portato a delle esasperazioni dannose che non sto qui ad elencare. Questo non implica un giudizio complessivo sull’impero asburgico — che, lo ammetto, non sono in grado di dare — verso il quale non nutro nessuna nostalgia.

Tu non nutrirai alcuna nostalgia (complimenti per l’elegante espressione), ma purtroppo di nostalgia per la vecchia kakania se ne vede ancora, in giro (nel commento di “hello”, per esempio, sono nitidi i riferimenti al mito asburgico dell’Austria felix).

@gadilu
Widerlege meinen Post mit Fakten und erklär mir dann was dies mit Ö-U-Nostalgie zu tun hat, wenn es um Tatsachen geht. Was dein Posting mit dem Thema zu tun hat kannst du dann auch noch gleich miterklären.
Falls du dies nicht kannst oder willst, so ist dies traurigerweise in die Kategorie “Trollen im Forum” einzuordnen, anstatt kontrovers mitzudiskutieren.

Der formale (!) Umgang Österreichs mit seinen Völkern war schon vorbildhaft: Wenn man mit dem Zug von Salzburg über Laibach / Ljubljana nach Triest gefahren ist wurden die Stationen immer in drei Sprachen – Deutsch, Italienisch und Slowenisch – durchgegeben.
Genausogut wurde in den Kronländern darauf geachtet, Beamte einzusetzen, die dem hiesigen Idiom mächtig waren und man darauf bedacht, Dokumente in der Landessprache auszustellen (korrigiert mich bitte sollte was falsch sein, doch so las ich es bei C. Gatterer).

Freilich war nicht alles Gold was glänzte und verherrlichen darf man diese autoritäre Zeit schon gar nicht, doch gefällt mir wenigstens der a-nationalistische Gedanke des Vielvölkerreiches.

“hello” hat ganz recht mit seinen Aussagen, man muss deswegen nicht gleich K&K Nostalgie unterstellen! Und auch ich trauer der Monarchie nicht hinterher, aber wahr ist es schon: das Vielvölkerreich Österreich-Ungarn hat die Sprachen der Untertanen mehr respektiert als die nationalistischen Nachfolge-Staaten.

Die Italiener sollten sich mal über eins im klaren sein: manche Teile Italiens waren über 400 Jahre Teil des Habsburgerreiches und wurden nicht “zwangs-germanisiert” und systematisch massenhaft mit österreichischen Siedlern beglückt zwecks Maiorisierung. Auch wurden die italienischen Namen nicht ausradiert bzw. übersetzt. Zeit hätten sie genug gehabt, aber auf die absurde und kranke Idee kam niemand.

Die Karte ist in der Tat eher ein Beweis für Toleranz und Mehrsprachigkeit damals und kein Beweis für sonstwas wie ihn Frau Weissblümchen gern hätte.

Beh, se non erro anche il nostro caro e stimato amico Werner è un appassionato della kakania, ma non mi passerebbe per la mente di biasimarlo per questo. Sono anzi convinto che l’Austria felix — con una certa dose di astrazione e limitatamente a determinate caratteristiche — possa rappresentare un punto di riferimento storico (storico!). Nella fattispecie non mi sembra per niente fuori luogo il paragone di hello. Visto che la stessa Biancofiore fa riferimento ad una cartina asburgica mi pare del tutto legittimo.

Non confondiamo sempre le persone con gli argomenti.

Beh, ai cultori della kakania e del cosiddetto “stato multi-nazionale” certamente non dispiacerà  la rilettura delle già  citate opere di Gatterer. A cominciare da quel Unter seinem Galgen stand Österreich che è dedicato al fenomeno dell’irridentismo (non nazionalista!) di Cesare Battisti. Si fa del resto presto a dire che il nazionalismo sia una cosa brutta e “successiva” all’esperienza kakanika. La verità  è che il nazionalismo fu un “prodotto” dell’esperienza kakanika (come ci insegna per l’appunto la storia del Tirolo storico, non molto conosciuta dai sudtirolesi).

L’Austria felix non era poi molto felix. Ma soprattutto è del tutto insensato paragonarla agli esemplari nazionali che sono scaturiti dalla dissoluzione dell’antico assetto geo-politico. Non confondiamo gli argomenti, insomma.

Per finire. La cartina ritrovata dalla Biancofiore non insegna ovviamente nulla a chi la storia un po’ la conosce. Purtroppo non si tratta di una moltitudine.

@ Gadilu:

certamente non dispiacerà  la rilettura delle già  citate opere di Gatterer

Ich habe das Werk gelesen und bin mir sehr wohl bewusst, dass Österreich-Ungarn aufgrund seines schwerfälligen, maroden und verkrusteten Systems nicht das Optimum einer Staatsform darstellte. Und dass es mit Dissidenten, Andersdenkenden und Aufständischen nicht eben sehr freundlich umging ist mir auch klar (es reicht, Roths “Radetzkymarsch” zu lesen, da hört das Schwärmen schnell auf).
Mithin war sie als verhasstes theokratisches Objekt Katalysator der verschiedensten nationalistischen Bewegungen (bei Italien angefangen bis hin zu den zahllosen Kronländern).

Mir persönlich gefällt an der Donaumonarchie der (freilich nur theoretische) Gleichheits-Gedanke der Völker und eine gewisse Vorwegnahme eines europäischen Einigungsgedankens (Währung und einheitlicher Wirtschaftsraum beispielsweise).
Vielleicht kennst Du Richard Nikolaus Graf von Coudenhove-Kalergi? Er war ein Vordenker des vereinten Europas und bedauerte den Untergang des K&K-Reiches und die Aufsplitterung seiner Teile in viele verschiedene kleine Nationalstaaten zutiefst. Ihm schwebte ein freier Staatenbund vor, der im Falle des monarchistischen Österreichs natürlich einer gründlichen Reformierung bedurft hätte (wie sie Kaiser Karl gewissermaßen in die Wege leiten wollte – mehr Autonomie!).

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