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Italian government re-introduces fascist laws.

[EN] They were ment to go out of force today, but were re-approved by italian government right on time: Parliament had abrogated plenty of fascist laws still effective in democratic Italy, amongst which some forbiding german speaking minority in Southern Tyrol to use their language in public or private places, or those erasing South Tyrol’s german place names and introducing new, invented ones — which should sound italian and thus change the identity of a whole region. However, right-wing government led by Mr. Berlusconi did not let pass the decision and re-introduced those humiliating acts with an urgent decree. Whilst this will have no tangible effect on South Tyrol’s legal status, shielded by an international agreement between Italy and Austria, it is considered a shame by democrats in 21st century’s united Europe.
Since there will actually be no concrete effect, there was no political reason for re-approving the measures, except for making a highly symbolic statement in favour of fascism, racism and oppression.

[FR] Il y a quelques semaines, le parlement italien avait decidé d’abroger la majorité des lois du fascisme encore en force dans l’Italie démocratique. Entre autres, celles qui interdisent l’utilisation de l’allemand — en publique et en privé — à  la minorité du Tyrol du Sud, et celles qui effacent les toponymes originaux et les substituent avec des inventions «Italiénisées». Ces lois n’auraient plus été valables à  partir d’aujourd’hui, si le gouvernement de Mr. Berlusconi n’avait pas refusé son annulation. Mais ces lois humiliantes ont eté réapprouvées par un gouvernement «démocratique» en tant que décret urgent. Mème si cette décision n’aura aucune influence sur le statut du Tyrol, protegé par un traité entre l’Autriche et l’Italie, cette mesure est une honte dans l’Europe unie du 21ème siecle.
Vu que le decré n’aura pas de répercussions, sa réintroduction manque de base politique. Ce n’est qu’un symbole en faveur du fascisme, du racisme et de l’oppression.

[ES] Hace pocas semanas las dos cà¡maras del parlamento italiano habà­an decidido abrogar una multitud de leyes fascistas todavà­a en vigor. Entre ellas, unas normas que prohiben el uso — en público y en privado — del alemà¡n a la region del Tirol del Sur, y otras que borran la toponimia original, sustituyendola con invenciones «italianas». Hoy las normas iban a perder su vigencia. Sin embargo, el gobierno del Sr. Berlusconi decidió rechazar la anulación, volviendo a aprobar estas normas humillantes con decreto urgente. Mientras que este hecho no tendrà¡ ningun efecto concreto sobre el estatus del Tirol, protegido con un tratado entre Italia y Austria, la medida es considerada una verdadera vergüenza en la Europa unida del siglo XIX.
No teniendo las normas algun efecto concreto, su reintroducción carece de cualquier fundamento politico — excepcionado su valor simbólico en favor de fascismo, racismo y opresión.

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22 replies on “Italian government re-introduces fascist laws.”

Nun, die Löschung und Wiedereinführung hätte/hat vielleicht keine Auswirkung im rechtlichen Sinne. Die Wirkung auf die deutsche Bevölkerung aber ist enorm.
Die, die wegwollen von diesem Staat sind mehrgeworden…

Eine Bestätigung, dass Italien auch 2009 noch an faschistischen Dekreten festhält. Um UNO Richtlinien, die zumindest eine Orientierung darüber geben, wie mit Ortsnamen umzugehen ist, schert sich Italien demnach auch noch heute noch nicht. Tolomei steht für diese Regierung, aber auch für Mitte/Links Regierungen, die ja auch genügend Zeit gehabt hätten diese Dekrete abzuschaffen, in dieser Materie über der UNO. Nicht umsonst hat Tolomei ja 1956 ein Staatsbegräbnis erhalten, da war der 2. Weltkrieg schon 11 Jahre vorüber – vielleicht würde er ja heute auch noch ein Staatsbegräbnis erhalten.

Ist der Text aus irgendeinem englischen Portal/Zeitung/etc. entnommen worden? Oder selbst geschrieben?

@AlexK

Die, die wegwollen von diesem Staat sind mehrgeworden…

richtig, und im Grund emüsste man der Regierung dankbar sein, so geht den Menschen endlich ein Licht auf, in welchem Staat wir leben und wie schnell der Wind sich drehen könnte!

Ich jedenfalls hätte große Lust jetzt die deutschen Namen auf den Ortsschildern zu überpinseln. Einfach nur zum Protest. Ob ich mich damit jetzt noch überhaupt strafbar machen würde? Ich könnte mich ja auf das Dekret berufen :)

Ich pflege, die Quelle fremder Texte anzugeben.

@niwo: Bei den sogenannten (physischen) »faschistischen Relikten« wird immerzu so getan, als wäre deren Vernichtung nicht hinnehmbar, weil sie dann auch als Mahnmale nicht zur Verfügung stünden. Bei Gesetzen wäre das wesentlich einfacher, da sie als Studienobjekte immer noch verfügbar wären, auch wenn man sie außer Kraft setzte. Dass die Regierung sich aber gegen die Überwindung der Dekrete stemmt, zeigt, dass nicht die Historisierung das Ziel ist, sondern die tatsächliche Aufrechterhaltung im ursprünglichen Geiste. Und diese Interpretation lässt sich dann wiederum auf die physischen Relikte übertragen — wo sich das staatliche Denkmalamt nicht von ungefähr seit Jahren gegen erklärende Tafeln sträubt, während Millionen in die Renovierung fließen.

Dachte ich mir auch, dass der Text aus der Feder pérvasions stammt, denn der Text enthält ein paar “komische Formulierungen”…

@pérvasion
nicht dass ich dir unterstellen wollte, den Text irgendwo (illegal) koppiert zu haben. Ich hatte nur die Hoffnung, daß auch im Ausland darüber berichtet wird. Aber da kümmert man sich z.Z. wohl mehr um Berlusconis Nase

… except for making a highly symbolic statement in favour of fascism, racism and oppression.

Ma in realtà  non è così. È difficile spiegare di cosa si tratta. Ma sicuramente non di questo.

Mir kam das Englisch auch etwas fremd vor. Formulierungen wie “did not let pass the decision” oder die langen Sätze sind ungewohnt (lange verschachtelte Sätze sind typisch für Italiener und Südtiroler). Dann die Verwendung von “whilst” statt “although”… Auch dachte ich beim Wort “concrete” zuerst an Beton…
Aber ich masse mir trotzdem nicht an, es besser formulieren zu können. :-)

Hmmmmm… merkwürdig, im Deutschen kritisiert man eher die Kürze meiner Sätze. Bei »did not let pass« ergibt Google 181.000.000 Ergebnisse. Und das Leo-Wörterbuch spuckt bei »konkret« als erstes, zweites und drittes Ergebnis »concrete(ly)« aus. Ganz so falsch kann ich nicht liegen, obwohl ich für bessere Formulierungen freilich offen bin.

Schauen wir, was mein Oberschul-Englisch noch her gibt:
“german” und “italian” scheibt man groß.

Anstelle von “did not let pass” würde ich “did not confirm” schreiben.
Bei “21st century’s united Europe” würde ich nur “United Europe” schreiben.

Mein Englisch ist auch nicht das beste, aber das ist mir beim Lesen des Textes aufgefallen.

ihr destruktivisten! seids froh, dass in diesem engstirnigen land überhaupt noch jemand in einer anderen als seiner muttersprache publiziert!!
wer besser englisch oder spanisch kann, werfe das erste wörterbuch…

Das herumnörgeln am englischen Text von Pervasion finde ich kleinlich, sehr kleinlich.
Könnten doch nur unsere zahlreichen Staatsorgane in Südtirol ein Viertel so gut deutsch wie Pervasion englisch….
Und die wären eigentlich seit Jahrzehnten gesetzlich dazu verpflichtet.

@otto

Genau richtig, ich dachte mir auch gleich was das Oberlehrergehabe einiger hier soll, wenn sich jemand mal die Mühe macht einen Text auf Englisch und Spanisch über Südtirol zu schreiben.

Pé, l’ho tradotta sulla scorta del francese…

Alcune settimane fa il Parlamento italiano aveva deciso di abrogare la maggior parte delle leggi promulgate in epoca fascista ma ancora presenti negli ordinamenti dell’Italia democratica. Tra queste si trovava anche quella che proibiva l’utilizzo del tedesco e del ladino in ambito pubblico alle minoranze definite “allogene” del Tirolo meridionale e quella che prescriveva una toponomostica italiana (in molti casi inventata di sana pianta) in sostituzione di quella originaria in lingua tedesca. Queste leggi avrebbero dovuto perdere la loro validità  proprio oggi, se il Governo presieduto da Silvio Berlusconi avesse sensatamente rifiutato di accettare un loro “salvataggio” in extremis. Invece, quelle leggi umilianti per la popolazione locale sono state ri-approvate con decreto d’urgenza. Nonostante ciò non produca alcun effetto pratico sulla questione in esame (giacché l’uso delle lingue nella provincia di Bolzano è regolato dallo statuto d’autonomia ed è vincolato a precisi accordi internazionali tra l’Italia e l’Austria), questo gesto deve essere interpretato come anacronistico e contrario allo spirito che dovrebbe informare la legislazione di un paese europeo nel XXI secolo. Privato di una qualsiasi funzione giuridica effettiva, la reintroduzione di queste leggi testimonia l’evidente difficoltà  (almeno da parte di alcuni settori della politica italiana) di riuscire a fare i conti in modo definitivo con il triste passato rappresentato da una dittatura razzista e oppressiva quale è stata quella fascista.

Mah. Se vuoi metterla insieme alle altre…

Fra parentesi, la mia versione è leggermente diversa da quelle proposte da te. L’ho fatto con spirito di servizio.

Ja, ich habe die Unterschiede bemerkt. Ich hatte keinen deutschen und italienischen Text verfasst, da dieser Sprachen mächtige »Googler« ohnehin genügend Informationen zu diesem Thema finden. Aber schaden tut es sicher nicht… ;-)

Ich möchte mich für das “Oberlehrergehabe” entschuldigen – das war absolut nicht meine Absicht. Im Gegenteil: ich und andere haben hier lediglich mitgeteilt, dass uns das Englisch etwas fremd vorkam, und phoenixblob hat dazu sogar alternative Formulierungen vorgeschlagen. Das Ganze war also konstruktiv gemeint…
Aber ich betone es hier nochmals: lange Schachtelsätze sind schwer zu lesen und eine typische “Krankheit” von uns Südtirolern.
@p.: sollte Dich mein Beitrag stören, so bitte entferne ihn einfach.

Ich kann beruhigen; ich danke zwar für die Solidaritätsbekundungen, doch ich habe die Kritik auch als konstruktiven und nicht als destruktiven Beitrag gedeutet. Bis jetzt habe ich am Text jedoch noch nichts geändert, weil ich mein Schulenglisch nicht gegen ein anderes Schulenglisch austauschen möchte. Ich werde aber einen Muttersprachler um eine Korrektur bitten.

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