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BBD

Welcome to the real world.

Einladung JG.

Nachtrag: Valentino hat in seinem Blog einen ausgezeichneten — wenngleich übertrieben schmeichelhaften — Bericht über den Abend veröffentlicht.

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54 replies on “Welcome to the real world.”

Ma allora vai? Se vai vengo (non ho il fisico per farti da guardia del corpo, ma insomma…. per il sostegno morale… ;) )

Ah ah ah. Lo dico ora perché è sicuro al 100%.

Se non vi volevo tra i piedi non lo dicevo proprio. Perché so che almeno tu Gabriele ci sarai sicuramente, da Brixen a Vahrn ci arrivi anche se te lo dico 10 minuti prima. ;-)

E mi fa molto piacere che ci siate, almeno non mi sentirò «solo»…

Sono molto contento. BBD è senza ombra di dubbio uno dei protagonisti essenziali del dibattito sull’autodeterminazione (direi al livello di un “lievito” che decide l’eventuale riuscita – o meno – della pietanza). Speriamo che ci sia la possibilità  di esprimere con chiarezza le tue posizioni. Sai chi modererà ?

Ok. Speriamo che il cosiddetto “Eingansreferat” di P. non sia uguale a quello che fece a Brixen, alla Cusanus, un anno fa. Lungo e troppo calato dall’alto.

Bel costume, gadilu. Mi giunge invece notizia che purtroppo non vi prenderà  parte alcuna delegazione del laboratorio Athésis/Athèsis o viceversa Athesìs, dalla “terra lungo l’Adige e tra i monti” – o viceversa, dai monti tra l’Adige e lungo la terra, o sull’Adige e in terra…? Nell’Alto Medioevo, infatti, non esistevano strade percorribili in modo da poter raggiungere entro un giorno la “Valle Isarco”, di cui i cavalieri dello zodiaco athesino ignorano l’esistenza.

Prendete un manichino e mettetegli un paio di Lederhosen, perchè io, in carne ed ossa non potrò esserci, purtroppo… Hahahhhhah!!! In ogni caso io tifo per te… e Sven Knoll!!! :-D

Scherzi a parte mi dispiace non venire, ma ho già  preso impegni. bravo, fai bene a far sentire la tua voce fuori da quì: In bocca al lupo!

Das von meinen Vorpostern abgebrannte humoristische Feuerwerk kann nur noch durch einen Post von Oscar Ferrari getoppt werden.

Ich wäre gerne dabei. Es wird sich aber wahrscheinlich nicht ausgehen

@PV Was willst du mit deinem Posting sagen? Du findest die Podiumsdiskussion lächerlich?

Cartellino giallo. La prossima volta che non invitate il Partito per Tutti, il territorio corrispondente all’attuale collegio senatoriale di Bressanone verrà  escluso dall’annessione alla Svizzera

Das finde ich super pervasion, wenn ich es mit der Arbeit irgendwie schaffe, komme ich sicher auch, vielleicht etwas in Verspätung, aber ich werde kommen

Ich wünsche eine gute Diskussion. Ich weiß, dass du das ganz überlegen hinkriegst, pé. Du hast die Statur dazu – und ich meine damit nicht die physische, denn die hast du ja augenscheinlich. ;-)

Danke Susanne — aber so sicher bin ich mir da nicht. Zum ersten Mal am Podium und es ist ja immer noch kein Meister vom Himmel gefallen. Ich hoffe aber wenigstens, die bbd-Idee einigermaßen »transportieren« zu können.

Gleich geht es los.

So, ich war heute da…sehr enttäuschender Abend, aber nicht wegen Dir pérvasion (Du hast gut daran getan, Dich so zurückzuhalten)…ich rieche schon den Modergeruch der SVP, von der Seiten kommt nix frisches mehr!

Nach der Diskussion hatte ich zunächst ein recht gutes Gefühl. Nun habe ich den Abend noch einmal Revue passieren lassen und bin zu einem anderen Schluss gekommen: Ich war alles andere als gut, und im Grunde hat sich auch niemand für unser Projekt interessiert — was wiederum auch teilweise an mir liegt, aber eben nur teilweise.

Gute Nacht!

Ich sehe die Sache verhalten positiv. Wir müssen uns bewusst sein, dass die Grundidee der Brennerbasisdemokratie, obwohl es eine sehr durchdachte und konzeptionell logische Linie ist, sehr schwierig zu kommunizieren ist.
Dies vor allem deshalb, da der Großteil der SüdtirolerInnen entweder auf die Logik der bestehenden Autonomie eingeschossen ist oder wiederum der Großteil der Selbstbestimmungsbefürworter “klassisch-traditionelle” Verfechter dieser Idee sind.
In diesem Kontext ist der Anspruch einfach zu hoch, dass ein wesentlicher Teil der ZuhörerInnen die Grundideen im Rahmen einer Podiumsdiskussion verinnerlicht.
Positiv: etwas bleibt immer hängen und pérvasion hat seine Sache sehr gut gemacht.
Vor 20 Jahren wurden Verfechter von regenerativen Energieträgern auch belächelt oder bestenfalls ignoriert. Heute ist es Grundkonsens, dass die Entwicklung in diese Richtung gehen muss, wenn wir die menschliche Zivilisationsgeschichte nicht vorzeitig abschreiben wollen.

Auch ich war da, das war fuer mich das erste Mal, dass ich so eine Diskussion live miterleben konnte, und ich muss Beppi recht geben, sehr enttaeuschend. Am meisten hat mich Sven Knoll beeindruckt, ein Populist wie er im Buche steht, viel reden und nichts sagen!
Da ist mir einer wie du Pervasion doch viel lieber, sagen was Sache ist und die anderen schwefeln lassen, aber wie du auch selbst schreibst, sicher verbesserungsfaehig.
Aber das sich niemand fuer dein, eurer, unser(?) Proiekt interessiert, wuerde ich so nicht gelten lassen, wie schon niwo schreibt, wir sind noch nicht bereit fuer ein zwei-dreisprachiges Suedtiroler Volk, im Moment ist es eben das Maximum der Dinge, ein nach Sprachen getrenntes Volk zu verwalten, schade, aber das wird sich aendern, das muss sich aendern.
Fuer das naechste Mal muss ich mich auf jeden Fall besser vorbereiten, ich brauche unbedingt etwas zum Schreiben, denn waehrend den “Reden” der verschiedenen Teilnehmer sind mir richtig viele und ich glaube auch gute, provokante Fragen eingefallen, die ich dann, als es soweit gewesen waere, nicht mehr so formulieren konnte ,wie sie mir instinktiv eingefallen waren, und dann hat mich der Mut verlassen, aber auch ich bin verbesserungsfaehig, denke ich.

Ach noch was zu Beppi, was kam bitte Neues von Knoll? Immer das gleiche populistische Gerede ohne die Konsequenzen fuer das Land und das Volk auch nur zu streifen, obwohl nachgefragt wurde, was passiert, positiv wie negativ, wenn sich das Volk fuer den Verbleib bei Italien entscheiden sollte, und diese Frage wurde einfach ignoriert!

Mir ist auf jeden Fall ein Achammer mit seinem “versuchten” Miteinander lieber als Knoll mit seinem “extremen” Gegeneinander!

der sich klassisch stets wiederholende konstruktionsfehler gestern war, dass die junge svp “vergessen” hatte, auch nur mindestens eine/n italiener/in bzw. ladiner/in aufs podium zu holen! die diskussion zu einem grupenübergreifenden thema wurde so nur innerhalb einer der drei (vier!) sprachgruppen geführt.

für mich immer wieder interessant ist, dass bei solchen veranstaltungen die svp immer zu zweit/dritt auftreten muss, während die anderen sich auf einen mensch beschränken müssen.

die svp-vertreterinnen haben fast krampfhaft den status quo beschworen. allein achammer hat zart angedeutet, dass es in der vergangenheit fehler gegeben hätte. (bezügl. “friedlichem zusammenleben”) er hat offensichtlich erkannt, dass die zelger-doktrin nicht zu einem friedl. zusammenleben, sondern zu einem maximal “schwach-konfliktuösen-nebeneinander” geführt hat: welcher dt.südtiroler hat echte it.südtiroler freunde? und umgekehrt?

und das ist die crux für das bbd-projekt: das was hier als gemeinsames projekt aller drei/vier sprachgruppen gestartet werden soll, kann es nicht, weil es kein zusammenleben gibt! nur ein nebeneinander. zumindest der größeren jeweiligen bevölkerungsanteile.

von dem her muss die bbd sicherlich versuchen, aus dem virtuellen raum heraus ihre gedanken an hardwaremünder oder in den audio/printbereich zu bringen, auch unter der gefahr, dann eben wie gestern, als “politiker” am podium zu sitzen. denn das war ja zu merken: die politikerinnen haben ihre weitläufig bereits bekannten positionen nur so herunterrasseln können, während constantini (wie auch in seinem posting beklagt) gar nicht gehört/verstanden/erfasst worden ist.

von dem her denke ich, dass die veranstaltung trotzdem wertvoll war.

Morgen findet in Latzfons eine ähnliche Podiumsdiskussion statt, zum Unterschied kommen dabei aber auch hochrangige Österreichische Politiker zu Wort.

“Südtirol ohne Italien?” – Podiumsdiskussion

VILLANDERS – Am Mittwoch, den 13. Jänner 2010 um 20.15 Uhr findet im Kultursaal von Villanders eine Podiumsdiskussion zum Thema “Südtirol ohne Italien?” statt.

Mit dabei werden sein:
– Hermann Gahr, Südtirolsprecher der ÖVP im Österreichischen Nationalrat
– Werner Neubauer, Südtirolsprecher der FPÖ
– Elmar Pichler-Rolle, Fraktionsvorsitzender der SVP
– Pius Leitner, Landtagsabgeordneter und Obmann der Südtiroler Freiheitlichen
– Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Südtiroler Freiheit
– Sepp Kusstatscher, Sprecher der Verdi/Grünen

Moderiert wird der Abend von Eberhard Daum.

Dürfte sehr interessant sein, zumal diesmal auch die Grünen sich positionieren müssen….

@otto:
il tema di questi dibattiti è stato per anni appannaggio esclusivo del gruppo tedesco cosicchè con gli anni, se pure la situazione politica è cambiata, continua oggi a monopolizzarlo. L’argomento che agli italiani la cosa non interessi è falso, perchè vi è in merito un ampio spettro di opinioni al riguardo: dal “no incondizionato” di Unitalia al “sì dubitativo” di alcuni ambienti di sinistra; in generale la simpatia è sempre per il Freistaat, da quel che ho constatato e alcuni studi dicono che il 20% degli italiani lo desidererebbero.
E’ però un dato che nelle dozzine di incontri simili, che vengono organizzati di tanto in tanto, l’opinione degli italiani interessi poco, dal momento che si crede che siano tutti contrari e venga di conseguenza rappresentata male. Così come i Verdi o BBD vengono invitati per pro-forma e subito messi in minoranza. D’altra parte iù una posizione è articolata, più risulta difficile da spiegare ed ancora più difficile è fare presa sul pubblico, che invece si infuoca per slogan immediati. Eppure l’unica strada è questa. Spero che Simon non perda la voglia di partecipare a simili incontri e, soprattutto, non perda la voglia di far sentire le proprie idee fuori da internet. Spero di leggere un resoconto completo al più presto!!!

Jonny, schön, dass Du Sven Knoll durchschaust, viele können das nicht (hat man auch am Applaus gemerkt). Mir ist selbst die eindimensionale Friede-Freude-Eierkuchen-Rhetorik einer Heidi Gamper lieber, aber Wirkung hat sie ziemlich genau: null.

Ach Otto, wer braucht denn die Italiener bei so einer Diskussion, WIR sind doch die Suedtiroler, und die anderen muessen wir gar nicht fragen, denkt mal sicher die Mehrheit dieser Diskussionsrunde.

Ich war auch da.
Die Veranstalter haben nicht gerade ein gutes Bild abgegeben. Zunächst lässt sich Theiner entschuldigen, dann geht Martha Stocker bei Halbzeit.
Achammer, der für Theiner am Podium sitzt, nickt unentwegt zustimmend als Knoll spricht. Eindeutig der Redegewandteste an diesem Abend. Hat auch den lautesten Beifall.
Wo das “extreme Gegeneinander” in seinen Aussagen angeklungen sein soll, habe ich nicht wahrgenommen. Einen Satz möchte ich sinngemäss wiedergeben: Er (Knoll) würde die Wiedervereinigung bevorzugen, mit einer Autonomie für die Italiener, ähnlich der, wie wir Deutschen sie jetzt in Italien geniessen. Das ist doch eine Perspektive!
Von Stocker, Gamper und Achammer war viel Gefasel von der Europaregion zu hören. Auch nach Aufforderung Pallavers ist es niemandem gelungen etwas konkreteres dazu zu sagen. Ein nebulöses Gebilde. Ein Freistaat oder was? Das “Los von Trient” wieder vergessen?
Den Bock geschossen hat freilich der BM von Vahrn als er provokatorisch fragte, welches dann die Hauptstadt dieses Tirols wäre. Innsbruck? In dem Moment haben, glaube ich halt, einige verstanden, wer den größten Hemmschuh einer Landeseinheit darstellt. Nämlich die SVP selbst, die Angst um ihre Posten haben müßte.
Leider sehr zurückhaltend Simon Constantini. Gut geredet, leider halt wenig. Zuwenig! Jonny ecc., hättet euch über ein paar maßgeschneiderte Fragen abreden sollen. Publikum bekommt vom “Blahblah” heisse Ohren, nicht vom Aufzählen von Fakten. Politiker wissen das!
Ein Vertreter einer italienischen Partei am Podium hätte natürlich gut getan. Verstehe allerdings den Veranstalter. Woher einen nehmen?
Es gibt ja nur eine Handvoll die in der Lage wären, eine Diskussion auf deutsch mitzutragen…

Beppi, das geht gar nicht so sehr ums Durchschauen, es geht einfach um Loesungen, denn wenn Knoll schon so von seiner Idee ueberzeugt ist, hat er sicher im Hinterstuebchen eine Idee, wie sein neues Suedtirol ausschauen sollte. Die Frage ist, warum er uns seine Idee nicht mitteilen will!
Heidi Gamper kann eigentlich nur raten, einige Rethorikkurse zu besuchen, wenn sie in der von grossen Worten gepraegten Politik weiterkommen will, denn auch das kann man lernen, anzi, mauss man lernen, reden ohne etwas zu sagen!

Weiß vielleicht jemand ob die Veranstaltung irgendwie aufgezeichnet wurde, damit sie sich auch Leute, welche zuweit weg wohnen oder keine Zeiten haben anschauen/anhören können?

Dico sinteticamente la mia sulla serata (e rimando all’ottima recensione di Valentino Liberto per coloro i quali non c’erano e volessero gustarne il succo).

G. Pallaver ha fornito un’ottima introduzione, enucleando come al solito un quadro realistico della situazione: l’autodeterminazione è un’ipotesi del tutto remota e impraticabile tranne che a una condizione: fondare un consenso tra tutti gli attori (e per tutti gli attori s’intendono proprio tutti: tutti i gruppi linguistici presenti sul territorio, l’Austria, l’Italia, la Comunità  Europea e la comunità  internazionale).

Il resto della discussione ha dimostrato quanto sia lontano un traguardo del genere.

Due note su Sven Knoll e Simon. Forse Knoll sarà  stato anche il più applaudito. Certamente è quello che possiede gli argomenti peggiori per la causa che s’illude di sostenere. Imbarazzante la sua riflessione sugli stranieri che, a suo giudizio, sono in procinto di diventare italiani e quindi “maggiorizzare” il gruppo linguistico tedesco. Un paladino della difesa delle specificità  culturali che neppure s’accorge di non poter pensare se non in una logica assimilazionista. Penoso.

Simon ha parlato poco e in modo un po’ monocorde. Era alla sua prima apparizione pubblica e non si poteva legittimamente sperare di più. È riuscito comunque a esprimere bene i concetti fondamentali che abbiamo elaborato qui su BBD. Purtroppo si tratta di concetti alieni dalla mentalità  corrente e quindi non sono stati percepiti da un pubblico in gran parte lobotomizzato da decenni di inutili chiacchiere sul tema.

Cavoli Valentino. Ultimamente non ti si sta dietro. Prima lasci languire blaun per settimane, mesi. E ora scrivi come un forsennato. :)

Ripropongo da blaun:

Grazie Val per l’ottimo riassunto della serata, anche se non condivido il giudizio così «rotondamente» positivo su di me. Anzi! E — credimi — non lo dico per modestia.

Voglio anche ribadire quanto detto già  ieri sera: mi sta piacendo un sacco il nuovo blaun. Bravissimo.

Gadilu, ich saß genau hinter Dir und Valentino und habe so manchen Deiner Schnaufer und Seufzer vernommen, als Herr Knoll seine Theorien vom Stapel ließ.
Ich muss ehrlich gestehen, dass Knolls Worte in meinen Ohren für kurze Zeit sehr verführerisch klangen: Warum an die anderen denken, wir haben unseren Teil gemacht. Siegesdenkmal, Mussolini-Relief, mangelnde Deutschkenntnisse, “siamo-in-Italia”-Präpotenz der Italiener sprechen doch eine eindeutige Sprache…WIR sind diejenigen, die zurückstecken müssen um des lieben Friedens willen, obgleich doch das Recht so sehr auf unserer Seite steht, WIR diejenigen, die nie nach unserem Willen befragt wurden.

Freilich, so zu denken kann nicht lange gut gehen und mich würde es wahrlich interessieren, inwieweit Knoll von dem überzeugt ist, was er selber sagt.

P.S.: Tut mir wirklich leid, dass ich nachher nicht das Gespräch mit Dir gesucht habe (hätte ich nämlich gerne). Ich habe schon vor Ende der Veranstaltung den Saal verlassen um nach Meran zurückzufahren, da ich heute früh rausmusste.

mi dispiace veramente, gadilu, ma mi son accorto troppo tardi della tua presenza (die Veranstaltung hatte bereits begonnen und ich getraute mich nicht, mich umständlich vorzustellen). Ti potevo “localizzare” solo perché ho sentito parlare Italiano. Du hattes einen roten / rosanen Pullover an, gell? Comunque hai ragione: Ho fatto male :-(

Pérvasion: Weißt du inzwischen ob es eine Aufzeichnung der Diskussion in Vahrn gibt? Ich wäre sehr interessiert sie mir anzuschauen.

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