Prontuario, zweiter Band.

Wie bereits per Kommentar berichtet, hetzt der A. Adige nun schon seit Tagen gegen die Gemeinde Barbian, weil sie bei der Einführung 35 neuer Straßenbezeichnungen 14 unübersetzt gelassen hat. Darunter solche wie Briol und Rosengarten, die es als Flurnamen seit jeher gibt und die selbst Tolomei nicht entstellt hatte. Freilich, das Autonomiestatut fordert die »Zweisprachigkeit«, doch das wurde bisher nie so interpretiert, dass im Prontuario nicht vorkommende Namen ebenfalls übersetzt werden müssen. Niemand war je auf den Gedanken gekommen Plaus, Gais, Elvas oder Gries übersetzen zu müssen, weil E.T. (nicht der Außerirdische, aber die Anspielung ist gar nicht so daneben) es vergessen oder unterlassen hatte.

Durnwalder kündigt heute gegenüber dem A. Adige jedoch an, genaue Vorschriften zu erlassen, um die Einhaltung der Zweisprachigkeit zu garantieren. Wenn das ernstgemeint ist, werden wir den Prontuario erweitern müssen.

Noch eine Bemerkung: In der Gemeinde Barbian leben 2,02% ItalienerInnen, das sind bei einer Gesamteinwohnerzahl von 1.520 etwa dreißig. Selbst dieser kleinen Anzahl italienischer BürgerInnen spricht natürlich niemand das Recht auf Zweisprachigkeit ab — sondern nur, dass ihretwegen auch noch Ortsbezeichnungen übersetzt werden müssen.

Die Verhältnisse sind anhand eines Beispiels schnell veranschaulicht: Die SüdtirolerInnen machen in Italien knapp 1% der Gesamtbevölkerung aus. Man stelle sich vor, jemand würde Italien dazu auffordern, nur aus diesem Grund von Prettau bis Lampedusa alles, aber auch wirklich alles auch ins Deutsche zu übersetzen. Am besten auch die Ortsnamen. Man würde ihn wohl kaum ernstnehmen.
Faschismen Medien Ortsnamen Politik | | | AA | | |

157 replies on “Prontuario, zweiter Band.”

Die gesamte Diskussion driftet bei uns in Südtirol so langsam auf ein kritisches Niveau ab. Angefangen hat die Sache im Sommer mit den AVS Tafeln und findet nun seine Fortsetzung mit Angriffen gegen Gemeinden, die nicht jeden noch so peripheren Flurnamen durch irgendeinen Kunstgriff ins Italienische übertragen, wobei hier sofort vorausgeschickt wird, dass EIGENNAMEN per se nicht übersetzt werden können. Man müßte laut dieser Logik auch jeden Familiennamen und Hofnamen übersetzen. Zweisprachigkeit ist eben nicht Zweinamigkeit, das dürfte eigentlich nicht so schwer zu vermitteln sein. Die Zweisprachigkeit ist zu respektieren. Beim Feldzug des Alto Adige handelt es sich aber um einen Schlachtplan, die Italianità¡ bis zum letzten Stein durchzusetzen. Schlimm genug, dass sich die Positionen von bekannten Rechts-Haudegen in dieser Materie nur marginal von italienischen Links-Politikern unterscheiden.
Keine guten Voraussetzungen für ein friedliches Miteinander auf Augenhöhe.

Im Übrigen gibt es europaweit keine Region, wo Namen flächendeckend in zwei Sprachen angeführt werden. Die Regel ist die Einnamigkeit – dies entspricht auch einer UNO Richtlinie.
Eine Ausnahme bildet vielleicht Irland, wo die englische Kolonisation schon zu weit umgesetzt wurde und das Gälische leider beinahe marginalisiert hat. Das Land ist seit der Unabhängigkeit zwar faktisch zweisprachig, wobei das Gälische sogar die erste Amtssprache ist, große Bedeutung hat das Gälische aber leider nicht mehr. Nur so ist es zu erklären, dass die gälischen Flur- und Ortsnamen nicht einnamig angeführt werden. In Irland gilt tatsächlich als einzigem Land das ich kenne weitgehende Zweinamigkeit. Haupgrund: Das Gälische wird nur mehr von ca. 50.000 Iren aktiv als Muttersprache gesprochen. Um die Landschaft richtig zu verstehen ist der gälische Flurnamen wesentlich authentischer. Die englische Übersetzung ist meist nur ein schäbiger Abklatsch des gälischen Originals.
In anderen Ländern mit mehrsprachigem Charakter werden Flurnamen nie zweinamig angeführt, Städte und Gemeindenamen selten. Einige Beispiele:
Schweiz: es gilt das Prinzip der Einnamigkeit. Ausnahmen: Biel/Bielle, Freiburg/Fribourg, Suon/Sitten usw.
Finnland (Südwesten): Hier lebt eine schwedische Minderheit. Bei einem Anteil von 8% einer der beiden Sprachgemeinschaften hat die Gemeinde einen zweinamigen Namen. So sind im Südwesten fast alle Ortschaften zweinamig, im Norden und Landesinneren einsprachig Finnisch und auf den Aland Inseln alles einsprachig Schwedisch.
Färöer Inseln: Gehören zu Dänemark. Werden von 50.000 Färingern bewohnt, die färingisch sprechen. Ortsnamensgebung rein färingisch. Der letzte Atlas (herausgegeben vom dänischen-kartographischen Amt) erläutert sogar ausführlich, dass die Namensgebung nun auf färingisch erfolgt und alte willkürliche, dänische Übersetzungen eliminiert wurden.

Der Versuch in Südtirol soviel zweinamige Namen wie möglich durchzuboxen ist faktisch ein postkolonialer Versuch ein Maximum an Italianità  zu zementieren, wobei es schon eine gehörige Portion Arroganz und Kulturverachtung bedarf einer Gemeinde, die zu 98% von einer Sprachgemeinschaft bewohnt wird, die Übersetzung ihrer Flurnamen anzuordnen.

Nun, ich denke mir, dass den Journalisten des Alto Adige weniger die tatsächliche Einwohnerzahl italienischsprachiger Zunge wichtig ist, sondern vielmehr dass die Möglichkeit geschaffen wird, in dem Ort Barbian „italienerfreundliche“ Verhältnisse zu schaffen. Wie man auch aus den Kommentaren, Leserbriefen etc. dieser Zeitung ersehen kann, ist für die Altoatesini eine zweisprachige-zweinamige Toponomastik unausweichliche sine qua non für das friedliche Zusammenleben. Solche Überlegungen, wie sie niwo anstellt (und die ich auf jeden Fall grundsätzlich teile), gehen ihnen vollkommen ab, und zwar aus mehreren Gründen: Ihnen fehlt der heimatkundliche Bezug zu unserer Provinz, die populären Geschichtem, Anekdoten, Mythen, Sagen und Märchen, die „wir“ (= deutsch- und ladinischsprachige Südtiroler) en passant mitbekommen, außerdem der Bezug zur Kulturlandschaft, zu nicht-urbanen Siedlungsformen und deren besondere soziokulturelle und mentale Disposition (bäuerliche Lebenswelt).
Ich würde zu behaupten wagen, dass der Großteil der Italiener hierzulande einer doch sehr kultivierten, hochkulturellen Bildung nachhängt, die aber gleichwohl als „importiert“ bezeichnet werden kann – ich meine die kulturellen Errungenschaften der italienischen Nation. Alles südtirolerische wird von den Altoatesini als rückständisch empfunden, alles Italienische hingegen hochgehoben. Um sich hier aber „daheim“ zu fühlen, müsste man genau den umgekehrten Weg gehen und die hiesige (nicht-italienische) Kultur annehmen. Dieser Schritt, so scheint’s mir, ist für viele trotz allem unmöglich*, und so sucht man bewusst oder unbewusst nach Schlupflöchern: die italienischsprachige Toponomastik wird m. E. als erhofftes Eintrittstor in die „Heimat“ emfpunden, tatsächlich entzweit es die Sprachgruppen aber noch weiter.

* Nach H. K. Peterlini ein Eroberungsmythos (vgl. das Interview in diesem Blog): „Die Frage muss lauten: Was können die Deutschen gewinnen, wenn sich die Italiener auch wohl fühlen in der Autonomie? Was können die Italiener gewinnen, wenn sie sich auf die Geschichte, die Kulturen, die Sprachen dieses Landes einlassen. Im Grunde tragen wir an einer doppelten Erblast: Die Deutschen mit dem Andreas-Hofer-Erbe, dieses Land gegen alles Fremde verteidigen zu müssen, die Italiener mit der Last der Eroberer, die an einem Sieg festhalten, um sich hier daheim fühlen zu können, während das Loslassen des Sieges ihnen das Land viel leichter öffnen würde. Im Grunde halten sich ein Verteidigungsmythos und ein Eroberungsmythos gegenseitig in Schach.“

Ho spedito una lettera all’Alto Adige:

Toponomastica a Barbiano

Mi sembra che ora si stia veramente esagerando: Da giorni l’Alto Adige mette in prima pagina i nomi delle strade di Barbiano dove, tra parentesi, solo il 2% della popolazione è di madrelingua italiana. Come se i sudtirolesi, che arrivano quasi all’1% della popolazione d’Italia, chiedessero di tradurre la toponomastica fin giù in Sicilia. Ma, a prescindere da questa mia provocazione, nessuno era giunto a chiedere la traduzione dei nuovi nomi o di quei nomi antichi (come Briol o Rosengarten) di cui nemmeno Tolomei aveva tenuto conto. Altrimenti dovremmo inventarci un nome italiano anche per Plaus, Elvas, Gries o Gais. Ma mi sembra francamente inaccettabile che oltre al mantenimento del „prontuario“ qui, di fatto, si stia chiedendo la redazione di un secondo tomo.

Cordiali saluti

Simon Constantini
brennerbasisdemokratie.eu

Brixen-Bressanone

Scusa Simon, ma non capisco bene l’utilità  di questa tua lettera. Ti elenco i punti problematici:

1. „Mi sembra che ora si stia veramente esagerando“. Come „ora“? Si sta esagerando – se si sta esagerando – come da sempre, come al solito, come si esagererà  per sempre (temo). Questo è il classico tema che è fatto apposta per tirare fuori le „esagerazioni“, è un generatore di „esagerazioni“.

2. „… solo il 2% della popolazione è di madrelingua italiana“. Che cavolo c’entra la percentuale della popolazione residente? Forse che lo Statuto d’Autonomia prevede un’applicazione del bilinguismo solo in base a un’effettiva presenza sul territorio di popolazione appartenente ai due gruppi linguistici?

3. „… fin giù in Sicilia“. Altro argomento non pertinente. Lo Statuto d’Autonomia vale fino a Salorno. La tua non è una provocazione. È una scemenza.

4. „Nessuno era mai giunto… Tolomei aveva tenuto conto“. Benissimo. Tolomei s’è scordato qualcosa e non c’è nessuna necessità  di introdurre un bilinguismo TOTALE. Prendiamolo come spunto per non esigere dall’obbligo al bilinguismo (quello che per te è sacrosanto in rapporto alle etichette e a tutte le noiosissime cose che documenti da anni) perinde ac cadaver (io sarei il primo a battermi in tal senso). Però devi convenire che la strategia argomentativa dovrebbe essere un po‘ diversa. Con la tua lettera ti sei messo in un angolo, da questo punto di vista.

Ich bin sehr froh dass pérvasion dieses Thema hier anspricht. Vor einigen Tagen, als das leidige tolomeische „Geplärre“ im „Alto Adige“ begann, war folgender höhnischer Satz zu lesen. „E per i nostalgici, una via Kaiser“.
Ich kann diese italienischen Nationalisten nur bemitleiden, denn da brauchen sie nur in jede Stadt des ehemaligen Kolonialgebietes Alto Adige (wie man sieht ist es das für einige heute noch, trotz Autonomie werden sie es nie unterlassen, alles österreichische langsam verschwinden zu lassen) aufmerksam die Augen offen halten, mal schauen was man da alles für die „nostalgici“ findet.
Angefangen beim Siegesdenkmal, Mussolini als Relief, bis zu den Straßennamen. Hier ein paar Beispiele für die ital. Nostalgiker und Ewiggestrigen:
via Druso, via Dalmazia, via Amba Alagi (!), via Roma darf nirgends fehlen usw. und so fort.
Es ist purer Spott den diese Zeitung betreibt und sicher nicht gerade positiv für die ital. Mitbürger, wenn sie dauernd aufgehetzt werden wegen jeder Kleinigkeit, die historisch nicht korrekt ist.

Caro Gabriele non scusarti, ormai fai altro che spulciare. Contento tu.

1. «Ora». Perché se prima si chiedeva il mantenimento di tutte le traduzioni tolomeiane (sui cartelli dell’AVS) e con ciò ci si muoveva sostanzialmente nell’ambito dello Statuto (almeno secondo alcune interpretazioni) ora si sta rasentando il ridicolo assoluto — tra l’altro prendendo la cosa molto sul serio e col consenso dei politici «italiani» tutti, anche i più moderati. Purtroppo.

2. Lo Statuto non prevede il bilinguismo in base a un’effettiva presenza sul territorio, ma lo Statuto non prevede nemmeno l’ampliamento del prontuario. Il bilinguismo non lo mette in forse nessuno!
Per comprendere la campagna d’odio etnico lanciata dall’Alto Adige invece, a mio avviso, va considerato anche il contesto «etnico» nel quale l’ha ambientata.

3. Vedi punti precedenti. La traduzione di malghe (Briol) mai tradotte prima non ha nulla a che fare con lo Statuto. Siamo alle proposte di Berto.

4. Certo, le etichette saranno noiosissime, ma lo sono non più dello Statuto. Io mi batto per un bilinguismo vero, nei fatti, non per la traduzione in tedesco dei cognomi italiani. Ognuno è libero di considerare delle scemenze la parificazione delle lingue e le piccole battaglie quotidiane per raggiungerla — ma non puoi metterle sullo stesso livello con la riedizione di un torto fascista.

Che cosa dicono i modernissimi difensori del Tolomei dai Verdi ad Unitalia? Che non potremmo abolirne l’opera, perché sarebbe come ripetere gli errori di allora, quando si vietarono i nomi tedeschi. Ammesso e non concesso che così sia: abolire l’opera non va bene, ma portarla avanti allegramente sì? Mi sa che siamo arrivati al limite dell’ipocrisia (non buttiamo giù il monumento alla vittoria, costruiamone un altro!).

1. Ma non capisco la tua logica, veramente. Si sta rasentando il ridicolo perché si pretende che tutte e iscrizioni pubbliche siano bilingui? Ma non è lo stesso tipo di ridicolo che ti porta a pretendere la stessa cosa per cartelli e cartellucoli? O qui c’è una differenza sottile che non si riesce a comprendere? È possibile NON sollevare questioni deprimenti come queste IN ASSENZA di una regola che distingua con grande chiarezza gli ambiti nei quali si ha l’obbligo e i casi nei quali non si ha l’obbligo di applicare il bilinguismo? E se questa regola ci fosse, perché non ti sei limitato (nella tua lettera) a rimandare i lettori alla fonte?

2. Cosa significa che lo Statuto non prevede un ampliamento del prontuario? Se lo Statuto prevede che i nomi dei luoghi siano bilingui È CHIARO che i nuovi nomi dovranno essere bilingui. O nello Statuto c’è scritto testualmente che il bilinguismo deve essere applicato in modo assoluto fino alla data x e i nomi coniati dopo possono essere esentati dalla sua applicazione? (Guarda, siccome è una faccenda della quale me ne frega pochissimo, come sai, te lo chiedo perché non lo so).

3. Briol va benissimo, ci mancherebbe. Malga o Pensione Briol. Non ho letto l’Alto Adige (grazie a dio): ma mi vuoi spiegare in che modo vorrebbero chiamarla questi scatenati tolomeiani? P.S. (Forse t’è sfuggito) nella versione inglese del sito si usano solo toponimi „italiani“: http://www.briol.it/storia-e.htm

4. Le etichette sono noiosissime (giudizio personalissimo) ma a mio avviso sarebbe doveroso che venissero stampate in più lingue (giudizio oggettivo). La parificazione „geometrica“ delle lingue non mi appassiona, ma io ti chiedo come facciamo sensatamente ad evitare che s’infiammi il cosiddetto dibattito „etnico“ se adesso avremo un fiorire di toponimi tedeschi non tradotti quando sappiamo benissimo che c’è gente (dall’altra parte) che non aspetta altro per gridare alla pulizia etnica.

Portare avanti l’opera di Tolomei sarebbe una cazzata. Ma sei sicuro che lo si voglia fare? Non è che questi spiriti tolomeici si rianimano perché da un lato la legislazione è ancora lasca (!) e dall’altro perché ci sono amministratori furbetti che si sono messi a seminare nomi come la zizzania (parere non mio, ma di Durnwalder)?

E per ultima cosa. Ieri mi accusavi di fare un torto alla mia intelligenza eccetera. Ma scrivendo all’Alto Adige (no, dico, scrivendo la lettera che hai scritto all’Alto Adige) tu non pensi di fare un piccolo torto alla tua, di intelligenza?

Il solito abbraccione.

die merkwürdigen thesen von gadilu werden erst erklärbar, wenn man diese aussage dazu nimmt:

http://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=4327#comment-41022

ich finde den leserbrief gut. vielleicht regt er ja gemäßigte italiener zu einer längst überfällige diskussion innerhalb ihrer gemeinschaft an. so könnte man zu einer postethnischen gesellschaft im Sinne der BBD kommen. dazu bedarf es dialektischer prozesse in ALLEN gruppen.

gemäßigte italiener

Guarda, non esistono gli „italiani moderati“. È una leggenda. Così come non esiste l’Islam „moderato“. Tutte leggende. Io, tanto per fare un esempio, mi consideravo un „italiano moderato“ (*conato di vomito*). Ma adesso, leggendo per l’appunto i commenti à  la Hank Moody mi scopro „italiano fascistissimo“. Come tutti gli italiani, del resto. Aprite gli occhi.

@ Hank, ich würde Gadilus Kommentar nicht so ohne weiteres verteufeln. Erstens kann man unterschiedlicher Meinung sein und zweitens weist er auf gewisse Dinge hin, die meiner Meinung nach durchaus diskussionswürdig sind. Im Zuge einer besseren Vermittlung dieser Plattform in der – vor allem italienischsprachigen – Öffentlichkeit soll man doch auf jeden Einwand eingehen. Und Gadilu hat mit Sicherheit eine ausgezeichnete Kenntnis der hiesigen ital. Befindlichkeiten.

???
ich sage ja: es gibt diese gemäßigten. die sogar zu einer dialektischen entwicklung beitragen könnten. vielleicht sollte man nicht irgendwelche barbesucher als maßstab nehmen.

vielleicht sollte man nicht irgendwelche barbesucher als maßstab nehmen.

Già . Allora proviamo con i fini intellettuali. Mi fai un paio di nomi?

Dieser Prontuario und die folgenden kolonialistischen Bestrebungen in Italien gegenüber Südtirol sind nur Symptom einer Krankheit Italiens: des übersteigerten Nationalismus. Da macht weder das linke Spektrum noch das Rechte eine Ausnahme. Alle wollen Südtirol italianisieren und ihre Spuren der Italianità¡ hinterlassen, wo keine war. Also bitte Gadilu muss man echt nicht ironisch werden bei den Aussagen dass alle Italiener Faschisten wären. Das sind sie logisch nicht, aber ein Großteil davon ist nationalistisch.
Wir müssen noch immer in einem Staat leben, wo innerhalb weniger Stunden tausende von Mitgliedern in Facebook gefunden werden, die Kinder mit Down-Syndrom einfach für Schießübungen (!!!) benutzen wollen. Mir fehlen die Worte. Googelt mal nach News Italien, hunderte Artikel aus aller Welt sehen wieder einmal was da los ist. Unsere Sportler müssen sich auch noch bei den olympischen Spielen als Menschen von so einem Land assimilieren lassen, und wir müssen das mitansehen wie unsere Leute mit blauen Kutten rumlaufen.
Aber das sind eben die Symptome der Verleugnung des eigenen Verfehlens. Warum lasst uns die EU nicht endlich weg von diesem uns völlig fremden Land, zu dem wir nun wirklich niemals gehören wollten, bis heute.

Wenn es ein Gesetz gibt muss man es wohl oder übel einhalten, egal ob 1% oder 100% Sprach-Italiener in einem Dorf leben.
Natürlich ist dass Verhalten des Alto Adige in dieser Sache, einfach nur hetzerisch und dumm.
Doch sollte man diese Problematik für ganz Südtirol, durch einbringen eines neuen Toponomastik-Gesetzentwurfs im Landtag lösen!
Der der Zwei/Dreisprachigkeit Südtirols klar Rechnung trägt, doch solch sinnlos und unnötigen Übersetzungs Ekszesse in Zukunft möglichst verhinderen kann.

Ich würde mir da auf beiden Seiten mehr Toleranz wünschen.
Die Italiener sollten endlich begreifen dass man die deutschsprachigen Südtiroler nicht zwingen kann alle Namen restlos ins italienisch zu übersetzen, ohne damit nur weiteren Hass zu erzeugen.
Im Gegenzug sollten manche deutschsprachigen damit aufhören, den italienischen Namen das Existenzrecht abzusprechen, mit der Begründung sie seien zum großen Teil nicht gewachsen sonder nur erfunden.
Solange es italienischprachige Menschen in Südtirol gibt, haben auch sie ein Recht auf eigene Namen. Schlieslich wurden alle Namen irgendwann von irgendwem erfunden, und immerhin leben sie inzwischen auch schon seit 90 Jahren in Südtirol

Ich finde es auch nicht richtig, im Gegensatz zu niwo, dass der AVS die Berge eigenmächtig nur deutschsprachig beschildert. Wohlwissend dass man dabei öffentlichen Gelder benützt, um sich eigene politische Wünsche gegen die Zwei(Drei)prachigkeit Südtirols zu erfüllen.

Doch dabei wurden nicht nur die italienischen Namen weggelassen, sondern nebenbei auch die alten ladinischen Namen unterschlagen b.z.w. eingedeutscht !
So gesehen haben sie gegnüber den Ladiner genau das Fehlverhalten an den Tag gelegt, dass sie den Italiener seit langem vorwerfen, ?!
Siehe Artikel von MateoTaibon dazu:
http://www.gfbv.it/2c-stampa/2009/090827de.html

Wir müssen noch immer in einem Staat leben, wo innerhalb weniger Stunden tausende von Mitgliedern in Facebook gefunden werden, die Kinder mit Down-Syndrom einfach für Schießübungen (!!!) benutzen wollen. Mir fehlen die Worte.

@ Hello: Induzierst Du von einigen tausend Mitgliedern einer Internet-Gruppe auf ein Staatsvolk von 60 Millionen?
Was wäre nach Deiner Schlussweise dann Österreich? Das Land der Keller und Verliese?

Nur zum Vergleich:

UNITED NATIONS GROUP OF EXPERTS ON GEOGRAPHICAL NAMES 22nd session, New York, 20-29 April 2004 […]

TOPONYMIC GUIDELINES FOR MAP EDITORS AND OTHER EDITORS
FINLAND

[…]

A municipality (fi kunta, sv kommun) is considered to be bilingual if the speakers of the minority language constitute at least 8 % of its population, or, alternatively, if they amount to more than 3,000. The Council of State determines which municipalities are monolingual Finnish or Swedish and which are bilingual on the basis of the census, which is conducted every tenth year. A municipality cannot be declared monolingual unless the proportion of speakers of the minority language has fallen to 6 % or less of the total population. Saami is spoken as a minority language in four northernmost municipalities of Finnish Lapland (see Map 1).

According to the Language Act, all public notices and proclamations, announcements and other documents given by officials to the public have to be written in the local language in monolingual areas and in both languages in bilingual areas. The language legislation in Finland, and especially the proceedings in the official language aimed at the public, are based on the principle that two language groups shall be treated equally. The only exception is the Autonomous Province of AÌŠland, where Swedish is the only official language.

The national languages and Saami are written with variants of the Roman alphabet.

Most place names in Finland are Finnish. A Swedish-speaking population lives on the west and south coasts and in the southwestern archipelago since the Middle Ages, and the Swedish place names of Finland are concentrated in these areas (see Map 1). Saami names are best preserved in Lapland.

Only names, which are in actual use, are published on official topographic maps. In other words, map-makers do not invent new names for places lacking a name, nor do they create unattested name forms by translating or modifying names of another language. Names in bilingual areas are written on maps in both languages, with the majority name mentioned first. […] In bilingual areas, road and street signs and signposts are bilingual, with the language of the majority being placed first.

Unterstreichungen von mir. PDF.

@ gadilu:

1. No, non si sta rasentando il ridicolo perché si chiede il bilinguismo, ma perché si chiede la traduzione di nomi non contenuti nel prontuario di Tolomei. Davvero non vedi la differenza tra un nome ed un testo? Quando, mettiamo, traduci un testo di Norbert C. Kaser traduci anche il suo nome (Norberto C. Casale) oppure traduci solo il testo?

2. Davvero è chiaro? Finora non è mai stato interpretato così, ma ci si è sempre limitati ai nomi contenuti nel prontuario. (Altrimenti dovremmo per forza completarlo.)

3. Briol va benissimo? Ma a Barbian hanno intitolato una strada a Briol (quella che porta alla malga immagino) e all‘Alto Adige non va giù. (La versione inglese del sito di un rifugio non c’entra un granché, e comunque nemmeno lì Briol è stato tradotto.)

4. Non parlo necessariamente di parificazione «geometrica», nel senso che non per forza tutto deve sempre essere riportato in ambe (o tutte e tre) le lingue. Basterebbe la parità  di diritti: Diritto di vendere prodotti etichettati solo in italiano, solo in tedesco, anche solo in ladino.

Portare avanti l’opera di Tolomei sarebbe una cazzata. Ma sei sicuro che lo si voglia fare?

Mi sembra proprio di sì. Purtroppo. Quesi pazzi stanno criticando che non si siano tradotti i nuovi nomi ed i nomi propri (Briol, Rosengarten…) e da parte (politica) italiana non c’è nessuno che vi si opponga con forza. Ma dove sta la differenza tra destra e sinistra??

@Mike
Wenn es ein Gesetz gibt muss man es wohl oder übel einhalten, egal ob 1% oder 100% Sprach-Italiener in einem Dorf leben.

Niemand von BBD stellt die Zweisprachigkeit in Frage. Ganz im Gegenteil, BBD ist Vorkämpfer in Sachen mehrsprachiges Südtirol.
Nur bitte verwechselt nicht dauernd Zweisprachigkeit mit Zweinamigkeit. Ein Eigennamen steht für sich, deshalb heißt er ja auch EIGEN-Namen. Wir müßten auch alle Vor- und Nachnamen und Höfenamen übersetzen. Wurde während des Faschismus ja übrigens auch gemacht.
Also, wissenschaftlich ist es eine glasklare Angelegenheit was ein Eigennamen ist und was nicht. Die UNO Richtlinien folgen diesen Erkenntnissen. Nur bei uns wird die Diskussion nationalistisch geführt.

„sondern nebenbei auch die alten ladinischen Namen unterschlagen b.z.w. eingedeutscht !“

Ich habe in diesem Blog mehrere Kommentare verfasst, wo ich für Ladinien ladinische Einnamigkeit einfordere.

Der AVS (und auch CAI) handeln in Ladinien falsch – dort müssen in Zukunft unbedingt einnamige ladinische Schilder aufgestellt werden. Offiziell heißt dann z.B. der Peitlerkofel nur mehr Pütia und das ist auch gut so. Das größte Hindernis auf diesem Weg wird dabei aber sehr wahrscheinlich nicht der von vielen geschmähte AVS sein, sondern die ladinischen Touristiker, die sich ebenso wie ihre deutschsprachigen Vettern, gern prostituieren.
In Tälern mit weitgehend historisch gewachsenen deutschen Toponymen hat der AVS weitgehend richtig gehandelt, nicht in den Fällen wo Zusatzinformationen nicht übersetzt wurden – das fällt eindeutig unter das Kapitel Mehrsprachigkeit.

Generell muss festgehalten werden, dass nicht Vereine darüber entscheiden sollten wie die Beschilderung im Gebirge stattfindet, sondern ein Landesgesetz (wie in der Schweiz, wo die Wanderwegbeschilderung von einem Bundesgesetz geregelt wird). Dieses Gesetz muss der kulturhistorischen Namensgebung und den gängigen UNO Richtlinien Rechnung tragen, sonst können wir das entsprechende Landesgesetz gleich von Tolomeis Enkeln schreiben lassen. Notfalls muss dieses Gesetz bis zu den entsprechenden internationalen Gremien gebracht werden.

Manchmal wird es auch mir zu viel aber hier finde ich gadilus Zweifel positiv und auch didaktisch. Sie helfen pervasion die BBD Lösung zu erklären. Auch mit niwo bin ich zu 110% einverstanden.

Wurde der Leserbrief schon veröffentlicht?

Il cambio di denominazione di una via è sempre un onere fastidioso per molti abitanti, comporta varie comunicazioni di variazione d’indirizzo, per le imprese sono fastidiose incombenze, ma si rende utile, quando lo sviluppo urbanistico lo richiede, per individuare con maggiore precisione tutti i caseggiati. Il discorso è diverso, quando si cambia la denominazione a vie centrali da dedicare a personaggi resisi famosi o perché si rielabora il passato in funzione riparatrice.
Il percorso seguito nella nuova denominazione di alcune strade nelle frazioni in alcuni comuni sudtirolesi è stato sicuramente condiviso tra i rappresentanti degli abitanti di tali territori e rientra sicuramente tra la prima ipotesi. La futile polemica alimentata da alcuni rappresentati politici della comunità  di lingua italiana, non è sicuramente sostenuta da quei pochi abitanti di lingua italiana, spesso ben integrati, residenti in quelle frazioni.
In assenza di un chiaro quadro normativo su tale materia, ogni amministrazione comunale ha agito in modo autonomo. Gli esempi sono tanti. Alcuni comuni ladini, tra i quali S.Cristina o Selva Val Gardena, hanno ormai da anni una denominazione monolingue delle proprie vie.
A S.Cristina la Str.Plesdinaz si chiama Str.Plesdinaz in seconda lingua o Str. Mulin d’Odum/Str. Mulin d’Odum. A Selva la Str. Col da Lech si chiama Str. Col da Lech e la Str. Ciampenëi / Str. Ciampenëi , e nessuno da quanto ricordo si era scandalizzato.
Villandro in passato aveva rinominato parte delle frazioni indicando solamente il toponimo senza ulteriore descrizione: Mezan/Mezan, Kranebitt/, Sauders/Sauders, ecc.
Rio di Punteria ha formato nuove vie in alcune frazioni, traducendole in parte: a Spinga Berstrasse/via Montana, a Valles Enzianweg/via Genziane o Tannenweg/via degli abeti e a Maranza Lindenstrasse/via dei Tigli.
Sono tutte decisioni da rispettare e sono convinto che il loro percorso sia stato corretto e condiviso tra le proprie comunità .

Nicht schlecht der gadilu dem pervasion so ein messerscharfes Statement über den Unterschied zwischen Zweinamigkeit und Zweisprachigkeit zu entlocken. Glaube, mit dem Norberto C. Casale sollte das nun wirklich jeder verstanden haben (; Oder übersetzen einige italienische Literaturübersetzer Thomas Mann vielleicht doch lieber mit Tomaso Uomo Maschio ?

Die Frage ist schon berechtigt was der Unterschied zwischen ital. Rechten und Linken ist, wenns um Themen wie die Toponomastik geht: scheinbar kein großer! Genauso wie niemand sich an den Denkmälern je gestört hat usw. Die traurige Wahrheit ist nunmal: wenns um die Relikte, Nationalismus, Prontuario etc. geht ziehen sie alle am selben Strang!

Weiters gebe ich zu bedenken daß auch die Zeit aus Unrecht kein Recht machen kann und machen darf! Wenn dem so wäre, dann wäre das ein Freibrief für alle jetzt und heute wieder Unrecht zu begehen, man muß nur lange genug warten und es wandelt sich in Recht. Die Unrechts-Namen gehören weg und neue dürfen keine dazukommen.

Chiedo un favore: mi potete spiegare esattamente di cosa si tratta?
Se ho capito bene, a Barbian hanno messo nomi solo tedeschi a delle strade nuove, quindi, quale dei tre casi è quello giusto? Briolstrasse e Rosengartenstrasse non sono stati tradotti in: 1) Via Briol e Via Rosengarten, 2) Via Briol e Via Catinaccio, 3) Via XYZ (?) e Via Catinaccio.
Mi sembra importante barrare la casella giusta fra le tre opzioni, c’è parecchia differenza tra l’una e l’altra.

Nessuna che hai detto. Da come lo descrive l’AA sul cartello c’è scritto solamente Briol e rispettivamente Rosengarten, senza Straße ecc. E hanno scritto che ad esempio potevano tradurre Rosengarten con Catinaccio — anche se Rosengarten è una zona e non un riferimento alla montagna.

@ anonym: Ich würde nicht verallgemeinern. In Wirklichkeit gibt es nicht wenige Italiener, die so denken wie Sandro. Die Hetze kommt meistens aus Bozen. Der Rekurs gegen die Straßennamen von Kurtatsch wurde damals vom Verwaltungsgericht abgelehnt, weil nicht Bürger von Kurtatsch rekurriert hatten. Das bedeutet, dass AN wohl niemanden gefunden hatte…

Vi sembrerà  incredibile, ma alla distinzione tra 2namigkeit e 2sprachigkeit c’ero arrivato anch’io. Eppure non mi risulta che neppure i truci bolzanini abbiano mai protestato per la presenza di una VIA ANDREAS HOFER (da ribattezzare magari VIA ANDREA OFERO). Quindi penso che o ci siamo capiti male fin qui, oppure che non lo si voglia fare.

Sulla „destra“ e la „sinistra“: anche un bambino capirebbe che la „faglia etnica“ è più profonda di quella differenza (altrimenti non si spiegherebbe come abbiano fatto i sudtirolesi – di ogni orientamento politico – a stringersi per tutti questi anni attorno alla Stella Alpina). Se dunque si originano comportamenti „automatici“ è sempre opportuno chiedersi: quale reagente abbiamo messo dentro la soluzione? Stesso discorso per la scivolosa espressione di „moderati“ (che in Sudtirolo equivale più o meno a „accondiscendente“).

Ci tengo a chiarire due cose. Io qui discorro di toponomastica solo per fare un piacere al mio amico pérvasion (il tema è interessante per lui, non per me). E ovviamente cerco di proporgli qualche obiezione in modo da rendere migliore la sua argomentazione. Chiamatelo spirito di servizio. Non sono del resto uscito da BBD per indebolirne la proposta, ma per contribuire a farla crescere (anche se qualcuno, vero Simon?, magari ne dubita).

Ich glaube, dass es innerhalb der italienischen Gemeinschaft ein großes Potential für neue und frische Ansätze gibt. Pragmatische Mitbürger wie Sandro, intellektuell flexible Querdenker wie Lucio Giudiceandrea usw. sind mitlerweile keine Seltenheit mehr.
Was ihnen fehlt ist vielleicht ein mediales Sprachrohr und institutionelle Strukturen. Selbst im Forum des „Alto-Adige“ liest man mittlerweile Beiträge, die Hoffnung machen. Pauschalurteile wie die von „hello“ sind überzogen.

Ich glaube wie Sandro auch dass die Italiener in vielen Gemeinden besser integriert (nicht assimiliert) sind als in Bozen. Wenn in diesen Gemeinden bessere Lösungen gefunden werden ist es eigentlich ein Nonsens dass sie von den Extremisten aus Bozen ausgebremst werden. Es kann nicht sein dass die Bozner die bessere Entwicklung in der Peripherie aufhalten.

Gadilu, so suggestiv verdrehen sollte doch man weder die Geschichte noch die Tatsachen, was du hier mit diesen Fragen im Prinzip machst. Man darf auch heute noch nach 90 Jahren ungewollter Annexion Südtirols (de facto also Kolonie damals, wer ungewollt annektiert wird gilt als Kolonie) an Italien die Begriffe ASSIMILATION und INTEGRATION nicht wissentlich verwässern.
Wer zuwandert, wird nicht assimiliert, sondern integriert sich im besten Falle. Wenn ich z.B. nach Dänemark auswandere sollte ich mich integrieren, und werde nicht assimileirt. Im umgekehrten Falle kann sich die deutschsprachige Bevölkerung Bozens (sie wurden ja durch den Faschismus von der Zuwanderung überrumpelt, und nicht umgekehrt) sicher nicht integrieren, sondern kann höchstens assimiliert werden, was sicher schon zum Teil der Fall ist.

@gadilu
„I tedeschi sono integrati a Bolzano?“

Meinst du die vielen Deutschen die während der letzten 90 Jahre ins damals komplett ital. Bolzano zugewandert sind?

No, ma io penso ai tedeschi bolzanini di oggi. Sono integrati nella città ? Sono stati assimilati? Se la passano bene accanto agli estremisti?

@Lex
Integration ist vielleicht nicht das um was es geht. Es geht mEn darum, dass eine Avantgarde entsteht, die einen neuen frischen Blick auf Politik und Gesellschaft in ihrem jeweiligen Umfeld etabliert. Dieses Potential gibt es in Bozen genauso. Nur werden diese Leute noch nicht gehört. Dieses Thema würde Gelegenheit bieten sich zu positionieren.

@Gadilu
„No, ma io penso ai tedeschi bolzanini di oggi. Sono integrati nella città ? Sono stati assimilati? Se la passano bene accanto agli estremisti?“

Scemenze. Bleiben wir beim Thema.

Scemenze.

Prima di raggiungere il livello di scemenze che tu semini ovunque… E comunque non hai capito nulla di quello che ho scritto (che era riferito alle scemenze, queste sì, scritte dai commentatori precedenti).

Ich denke Gadilu wollte ein wenig provozieren. Als Historiker ist ihm sicherlich klar, dass man bei einer Ursprungsbevölkerung nicht von Integration spricht.

Provozieren ist wohl das falsche Wort. Das ist Verdrehung der Tatsachen und spiegelt genau das Problem in unserem Lande wider: denn nicht die Zugewanderten wollen sich in Südtirol integrieren, sondern die Zugewanderten verlangen daß sich die Einheimischen „anpassen“. Früher durch gewaltsame Assimilierung, heute nur noch schleichend und durch die Hintertür (aber genauso zielgerichtet).
Das zeigt ja auch der mangelnde Respekt vor unseren Traditionen und auch vor unseren Namen. Und Respekt scheint mir hier wirklich der zentrale Punkt zu sein: wenn man nur einen Funken Anstand und Respekt hätte, würde man nie und nimmer die Übersetzung der Namen fordern (und das noch unter dem Deckmäntelchen der Zweisprachigkeit!)

Übrigens macht man das ja nur bei uns: in Aosta wurden die alten Namen sofort nach dem Kriege wieder eingeführt.

wobei ja auch ein großteil der deutschsprachigen südtiroler von zugewanderten bajuwaren abstammt. die haben damals der lokalbevölkerung das land weggenommen.
@anonym: gell, das verjährt nie?

Ora la cosa sta diventando un po‘ noiosa… però mi interesserebbe sapere che cosa ne pensate dei toponimi inventati spontaneamente dalla popolazione. Dico quelli che non hanno nulla a che fare con Tolomei, ma vengono inventati o modificati dall’uso che ne fa una comunità  e che sono principalmente diffusi solo a livello locale. Mi viene in mente il caso di due laghetti uno vicino all’altro: la Gargazoner e la Burgstaller Lack. Beh Quì da noi quando si parla di loro si dice, ad esempio „andare giù alla Locca“ e si specifica casomai il paese di appartenenza. E‘ evidente che „Locca“ è il calco di „Lack“, in dialetto „Lock“. Non saprei dire se questi toponimi hanno un qualche valore ufficiale, ma quel che mi interessa è se voi li usereste per dei cartelli.

P.S: La sezione AVS locale si è „stranamente“ dimenticata anche i toponimi storici „Gargazzone“ e „Postal“: non c’è pericolo che scriva veramente „Locca“ su un cartello, perciò questa è solo una discussione teorica.

@otto
haha, sehr gscheid, und davor waren die Römer da, und noch davor die Räter, und….. und die eigentlichen Einheimischen wären demzufolge die Neandertaler, oder?
Scherz beiseite, wir leben heute noch hier, die Zugewanderten auch, das ist noch kein Menschenleben her. Wer also solch Vergleiche wie du anstellt, hat wiedermal nix verstanden oder will es nicht verstehen.

Basta pochissimo, come vedo, basta appena una grattatina (altro che provocazione) per tirare subito fuori dal vaso di Pandora questi discorsi sui legittimi proprietari del suolo sudtirolese e quelli arrivati dopo. Se BBD fosse una schiena queste sono le sue pugnalate.

Sì, ma tu a grattare sei un maestro… fai il processo a Simon, per come si è espresso e ti rivolti come una biscia per non ammettere che, in fondo aveva anche ragione. Poi è chiaro che prima o poi arrivi la gente alla Sosigis e ti mandi a cagare…
Per carità : nulla di male, ogni tanto è anche bello andare rompere le palle, lo faccio anch’io; però poi non fare vittimismo… ;-)

Gadilu è un „italiano“che ama ancora questo territorio, e vuole continuare a viverci…per questo vuole lottare ancora e testimoniare la sua presenza attiva.
Per il mio presente e soprattuto per il „mio“futuro penso invece che per me sarà  meglio pensare seriamente a lasciarlo, perchè l’aria sta diventando tossica per chi ama la libertà …..ringrazio fortemente la destra tedesca e quella italiana per avermi impedito di fare altri errori poi non più riparabili.

@Lex: Ich weiß leider nicht, ob der Brief jemals veröffentlicht wurde. Es gibt aber sicher den/die eine/n oder andere/n regelmäßige/n LeserIn dieser Journaille (Definition Beppi), der/die uns darüber aufklären kann.

@pérvasion

Ja der Leserbrief war neulich (weiß nicht mehr gestern oder vorgestern) abgedruck, allerdings ohne Brennerbasisdemokratie-Adresse.
Heute war wieder ein Beitrag in der Zeitung ohne Absender oder Journalistenkürzel. Wieviel hier Hass und Zwietracht gesät wird, nicht zu glauben. In keinem anderen Minderheitengebiet in Europa würden solche Aufmärsche stattfinden…Hier der Beitrag aus der Zeitung „Alto Adige“:

Gli alpini e la memoria rimossa

I vari esponenti dell’estremismo politico locale non perdono una sola occasione per riproporre il solito trito e monotono loro ritornello: italiani fascisti prepotenti e senza scrupoli nei confronti dei ”poveri” sudtirolesi! Ora l’uno, ora l’altro e spesso tutti in coro, rispolverano gli slogan di sempre e riesumano i fantasmi del passato, naturalmente a senso unico, per dipingere i difetti ed i peccati di noi reprobi italiani, non avendo altro modo per contrapporre pregi e virtù della loro parte! Ecco che l’annuncio della probabile, più che pacifica, adunata degli alpini a Bolzano nel corso del prossimo 2012, negata in precendente occasione per non disturbare le solenni celebrazioni del bicentenario hoferiano, rievoca nel nobile animo di qualcuno il ricordo di certi fatti attribuiti alla lontana campagna di Etiopia. Dopo che in tanti angoli della terra, non solo ”bene accolti” ma spesso addirittura ”richiesti”, gli alpini italiani hanno coraggiosamente ed inequivocabilmente dimostrato di che pasta sono fatti e quanto valgono nella loro modestia e generosità , si vorrebbe che facessero una pubblica ammenda e si battessero il petto prima di presentarsi in questa terra che, non dimentichiamolo, fa parte della Repubbluca Italiana! Fa comodo, evidentemente, ignorare e/o fingere di avere dimenticato che tanti sudtirolesi hanno vestito la divisa della S.S. naziste ed hanno condiviso il loro animo pieno di odio e di prepotenza e la loro propensione al sopruso ed alla crudeltà ! Vogliamo provare a dire a tanti sudtirolesi ignari che l’aiutante e ”braccio destro” del generale Wolf, comandante in capo delle S.S. in Italia è stato un albergatore di Collalbo-Colbenstein sul Renon? Un po’ di prudenza e di pudore a certi ”personaggi” non farebbe proprio male!

Che palle ’sto cavolo di giornale. Denuncia la logica del recriminare il passato e poi ne fa abbondante uso. Non serviva scrivere un articolo; una breve frase bastava a riassumere il tutto: „Alpini in Etiopia? storia vecchia… però anche i Sudtirolesi erano nazisti“.

Allora recriminiamo il presente: gli Alpini sono un corpo militare dell’esercito italiano che sono tuttora impegnati in missioni di guerra, in spregio alla costituzione che l’Italia si volle dare nel 1946. Le balle sulle missioni di pace, raccontatele pure a qualcun altro. Bertinotti venne a suo tempo criticato dalla sinistra per avere partecipato in veste di Presidente della Camera alle celebrazioni delle forze armate per il 2 giugno. Possibile che da noi, invece sono tutti amici dei militari?

Per quel che riguarda il servizio di leva nell’ipotetico Freistaat io propongo una neutralità  sostanziale, con il solo diritto all’autodifesa (che, se Dio vuole, non servirà  mai). Una specie di nuova Wehrverfassung. Oppure un esercito di volontari e per gli altri (maschi e femmine) un periodo obbligatorio di servizio civile. Che ne dite?

…rievoca nel nobile animo di qualcuno il ricordo di certi fatti attribuiti alla lontana campagna di Etiopia!

Dem Autor dieses Artikels dürfte entgangen sein, dass es keine nennenswerten SS-Bestände mehr auf der Welt gibt. Die Alpini sind aber noch sehr wohl im Einsatz.
So wie ich das verstanden habe, möchte der unbekannte Schreiberling irgendwie das eine (Äthiopenkrieg) mit dem anderen (Südtiroler in der SS) aufwiegen bzw. den Spieß umdrehen und seinerseits die moralische (Nazi)Keule schwingen. Leider werden dadurch mehrere Ebenen vermischt, die so m. E. wenig miteinander zu tun haben. Außerdem lenkt er vom eigentlichen Diskussionspunkt ab, den sich die Alpini früher oder später stellen müssen: die Kriegsverbrechen in Lybien und Äthiopien.

@fabivS Südtirol müsste unabhängig oder autonom dringend zur militärfreien Zone erklärt werden.

@Beppi Mir „gefällt“ das Wort „attribuiti“.

@dauergast Die EU stärkt die Gewissheit dass man international als Autonomie nichts ist, als Staat aber alles. Sogar Irisch und Maltesisch sind offiziell!

Lest euch mal bitte zum gesamten Komplex folgenden Artikel von der SZ über Italien durch:
http://www.sueddeutsche.de/politik/598/499871/text/

Das ist denke ich das Grundproblem: Hier prallen zwei völlig unterschiedliche politische Diskussions- und Wertekulturen aufeinander. Während für „uns“ Südtiroler das historische Label des Faschismus (in seinen jeweiligen Auswüchsen) zumindest formal gesehen ein zu verurteilendes Grundübel ist, stellt es für die Italiener bloß eine indifferente Episode in ihrer Geschichte dar. Und ich denke, dass das Problem noch weit tiefer liegt, denn mir ist natürlich klar, dass man die Südtiroler für ihre Vergangenheitsbewältigung nicht unbedingt loben kann (noch nicht): In Italien fehlt es grundsätzlich an einem öffentlichen „historischen Gedächtnis“ und dies hängt mit dem Aufstieg Berlusconis als Medienmogul und Spitzenpolitker zusammen, der die MSI / AN wieder salonfähig gemacht und diese in das Wertesystem der (demokratischen) Republik integriert hat. Ein Tabu (Faschismus) rückte damit wieder in die Mitte der Gesellschaft.
Unsere Empörung ob der derzeitigen Geschehnisse in Italien ist verständlich, wenn man berücksichtigt, wie stark wir am intellektuellen Leben und der intellektuellen Leistung der bundesrepublikanischen (und keinesfalls österreichischen) Geschichtsaufarbeitung partizipieren.

Es ist zwar schon fast nervtötend, wenn wir hier dauernd über eine Zeitung schreiben müssen, aber ich denke es geht langsam einfach alles zu weit.
Wenn man sich die Hetze der letzten Wochen und auch der letzten Tage so anschaut, könnte man meinen dies sei der Garant dafür, dass ein harmonisches Zusammenleben nie funktionieren kann. Dass man unsere italienischsprachigen MitbürgerInnen besonders vor Wahlen so aufstachelt und vor sich her treibt, finde ich zumindest total Verantwortungslos. Also ich weiß nicht, manchmal bin ich echt froh dass es die EU (auch wenn vieles mangelhaft ist, wie das de-facto Beharren auf die Nationalstaaten) gibt, wer weiß was sich solche Zeitungen samt Hintermänner hier alles erlauben könnten…Allerdings ist zu sagen dass die EU es noch nicht geschafft hat, normale rechtsstaatliche Verhältnisse im Falle von Italien herzustellen. Das sieht man in Südtirol immer wieder in der Ungleichbehandlung, die von Staatsorganen ausgeht.
Hoffentlich könnte eine Utopie wie sie BBD aufzeigt irgendwann einmal Wirklichkeit werden, wo keine ethnischen Medien die Menschen mehr gegeneinander aufhetzen sondern wo deutsche, italienische und ladinische Südtiroler in ihrem Land leben, ohne von einem Staat bevormundet oder auseinanderdividiert zu werden.

@hansi & tutti gli altri:

Ich glaube, langsam langsam haben wir genug. Ich weiss allzu gut welche Linie die „Alto-Adige“ hat, weil i frueher sie oft gelesen habe, da mein Vater sie immer gekauft hat.
Vielleicht sind solche etnischen Hetztiraden gezielt, aber ich glaub dass sie vielfach sind aus Ignoranz der wirklichen politischen Situation Suedtirols inspiriert sind. Suedtirol ist es viel bunter als man in Bozen glauben mag.
Ich glaube AVS und Schuetzen muessen auch einmal ein klares Wort persoenlich mit den Journalisten reden und der Platz vom ewigen Missverstaendnisse raeumen. Ein offenes Interwiev ueber die Themen, die taeglich den Pauschal des Alto-Adige praegen. Beide Vereine werden aber leider sicherlich nichts so was unternehmen aus mangelnder Interesse dafuer.
Ich glaube eine Gruppe aus BBD sollte sich einmal ein solches Gespraech ueberlegen. Fuer eine Volksgruppen-Uebergreifende Kraft waere so etwas ganz angebracht. Ich meine ein ganz ehrliches Treffen in der Alto-Adige Hauptsitz mit dazugehoerigem Interwiev. Und wenns auch dies nichts nuetzen soll, dann kann uns nur der guetige Gott helfen!

Die Italiener übersetzen nun mal gerne Eigennamen. Sogar in Schulbüchern findet man einen Alberto Einstein und den Leonardo Eulero…
Wo die Detschen sich mit den Namen London und Paris wohlfühlen, haben die Italiener eigene beziechnungen: Londra und Parigi… Sogar „Nuova York“ findet man hin und wieder…
Es handelte sich also wohl um eine Art Volkskrakheit, die Tolomei zum Übersetzen aller Namen veranlasste… :-)

Was den Artikel im Alto Adige anbelangt: wenn kein Autor genannt wird, dann ist es offiziell die Meinung des Blattes, die hier vertreten wird. vielleicht stammt der Artikel sogar aus der Feder der Chef-Redaktuers…
traurig, traurig!

Aber es ist immerhin das einflussreichste italienischsprachige Medium in Südtirol, da sollte man sich – genauso wie bei der „Dolomiten“, gegen die zurecht eine Boykottkampagne läuft – schon Gedanken über die langfristigen gesellschaftlichen Auswirkungen machen!

Ob ich ihn lese oder nicht leistet der AA trotzdem seinen täglichen Beitrag zur Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas in Südtirol. Wenn man bedenkt dass einem beträchtlichen Teil der Italiener dieses Blatt als einzige Informationsquelle über ihre Heimat dient kann einem angst und bange werden. Der AA ist dann wahrscheinlich einer der Hauptunterstützer und -verursacher des „Disagio“.

@ Lex: Ich denke, dass der AA den „disagio“ zwar benannt, in gewisser Hinsicht definiert und diese Denkschablone wirkungsmächtig bekannt gemacht hat, doch Anlagen zu dieser Befindlichkeit sind m. E. schon in der Autonomie (namentlich in der ethnischen Segegration) selbst eingeschrieben.

Ich wollte nicht sagen dass der AA alleine verantwortlich für das Unbehagen ist sondern dass er ihn heftig schürt indem er täglich Öl ins Feuer gießt.

@Markus:

Es handelte sich also wohl um eine Art Volkskrakheit, die Tolomei zum Übersetzen aller Namen veranlasste…

was soll das heissen?

@Gadilu:

Vero, già  che ci siamo, facciamo anche un po‘ di pubblicità  al Corriere… Il punto è che voi sarete sempre secondi! :-p E poi io nel frattempo ho già  scoperto la Schuetzenzeitung e lì mi ci trovo benissimo! :-p
Il punto è questo: se il TG4 è una fonte di informazione totalmente distorta che fa propaganda 365 giorni l’anno per Berlusconi non puoi argomentarmi „basta che tu non lo guardi“: io lo guardo eccome e mi ci faccio 2 grasse risate con Fede, ma c’è gente che ci crede e viene costantemente manipolata nelle sue opinioni.
Questo è il problema; e con l’Alto-Adige, il quotidiano più venduto a Bolzano e provincia, il discorso è analogo. Per questo sarebbe il caso di intraprendere una qualche iniziativa: non è possibile che OGNI giorno facciano terrorismo psicologico.

@fabivS: Mit „Volkskrankheit“ meine ich, dass die „Italiener“ gerne Eigennamen übersetzen, und daher nicht erkennen, dass sie damit Unrecht tun. Viele nennen mich auch „Marco“, obwohl mein Name Markus ist. Es ist ihnen einfach nicht bewusst, was sie da anstellen… :-(

Wenn ein Südtiroler von einer Frau Weissblume spricht, dann ist allen sehr wohl bewusst, dass dies nur ironisch gemeint ist.

Es ist mir bei den Italienern nicht nur ein „Nuova York“ und ein „Guglielmo Tell“ untergekommen, sondern auch ein „Guglielmo Cancelli“ – ich habe einige Zeit gebraucht um draufzukommen, dass damit Bill Gates gemeint war… und ich weiss bis heute nicht, ob das damals nur ironisch gemeint war.

Dire che l’Alto Adige fa „terrorismo psicologico“ è una cazzata e ti squalifica. Ma si vede che tu, che leggi la Schützenzeitung (sicuramente un esempio di obiettività  anglosassone nel campo dell’informazione), non hai bisogno di consigli di lettura. Faccio notare soltanto che sull’Alto Adige scrivono anche personaggi come G. Pallaver, Francesco Palermo o Andrea Di Michele. Quindi non esattamente degli idioti.

Infatti mi meraviglio che persone di quel calibro non rifiutino di scrivere per un quotidiano così vergognoso. Sembra che mentre l’estremismo e lo sciovinismo di una parte — giustamente — disturbino molto, dall’altra parte vengono praticamente ignorati o perfino accettati come fenomeni normalissimi.

A mio avviso queste collaborazioni finiscono inevitabilmente per erodere la credibilità  dei «personaggi» coinvolti.

@Gadilu:
Se per questo sull’AA ci scrive anche un mio carissimo amico. Andrea Montali che, negli ultimi anni si sta facendo un nome come scrittore ed editorilista, anche se è giovane come me. Nemmeno lui è sempre d’accordo con gli articoli che vi si pubblicano ed è stato lui a confidarmi che secondo lui scaturiscono da una sostanziale ignoranza della situazione realeda parte di alcuni redatori che vivono in una realtà  chiusa ed ancorata al passato.
Questo non toglie nulla al mio discorso. La Schuetzenzeitung non può essere considerata una fonte d’informazione, dato che non si occupa di notizie in senso stretto: la mia era solo una provocazione a mo‘ di sfottò.
Lo definisco terrorismo psocologico, perchè da un idea viziata della realtà , sempre in difesa, sepre piena di diffidenza e di paura. E sempre etnicizzata…

@Markus:

Du machst jetzt ein ganzes Misch-masch daraus. Dass in der Geschichte die Namen beruehmter Persoenlichkeiten und Ortschaften uebersetzt worden sein ist halt eine Tatsache. Und dass die Italiener das haeufiger als andere getan haben ist auch wahr. Es gibt aber sicherlich nichts krankes darin, wenn von zb. „Berlino“ und „Mosca“ oder „Platone“ und „Cartesio“ die Rede ist. Es ist nur lediglich Geschmacksache, denn es bezieht sich von Uebersetzungen die sicherlich nicht nationalistisch belastet sind, da sie so alt sind. Italien war damals lediglich eine geographische Bezeichnung und niemand, einst wie heute, wuerde sagen Platone und Cartesio seien Italiener oder Atene eine italienische Stadt.Wenn Italienischsprachige in der Geschichte oft uebersetzt haben, war dies aus Gewohnheit, Bequemheit oder Geschmack. Und vom Geschmack kann man wohl lange diskutieren.
Die von dir angezeigte Krankheit beginnt erst dann, wenn man durch die Uebersetzungen ein Land „entnationalisieren“ will. Erst wenn man ein gewisser „Johann Staffler“ in „Giovanni Scaletta“ umtaeuft und ihm sagt er sei ein Italiener. Oder wenn man „Walten in Psaier“ in „Valtina in Passiria“ uebersetzt und man sagt es sei Italien… das nenn ich krank; wohl nicht aber von Niccolò Copernico statt MikoÅ‚aj Kopernik zu redn, abgesehen davo dass es laengst tot ist…

@Markus

I tuoi commenti confermano il fatto che i sudtirolesi riescono a vedere l’Italia solo attraverso il filtro dei luoghi comuni. Nessuno al giorno d’oggi dice „Nuova York“, forse ti sei documentato sui giornali del 1800? Invece si dice ancora „Guglielmo Tell“ perché guarda caso è il titolo italiano di un’opera di Gioacchino Rossini scritta tra il 1820 e il 1830, in Francia, con il titolo originale „Guillaume Tell“. Si dice Londra e Parigi per lo stesso motivo per cui in Germania dicono Rom und Mailand. Se poi dei conoscenti italiani ti chiamano Marco sono solo fatti tuoi e loro, non è un motivo per trarne conclusioni generali, della serie: e chi se ne frega.

@pérvasion

Se, come mi hai spiegato, l’oggetto dello scandalo sono stati nomi come Briol e Rosengarten non tradotti, in effetti, sì, tutta la faccenda è piuttosto ridicola. Però, non pensi che gli altoatesini si attacchino a dei fatti simbolici in sé piuttosto vacui perché non hanno modo di incidere concretamente sulla realtà  che li circonda? Nel senso, „sanno“ che qualunque maggioranza politica possa esserci sarà  comunque tedesca, essendo il voto polarizzato su base etnica e in quanto tale sottratto alla normale dialettica democratica degli interessi e delle opinioni individuali?

Dire che l’Alto Adige pratica „terrorismo psicologico“ è ridicolo. Punto. L’Alto Adige è un quotidiano che rispecchia abbastanza bene gli orientamenti della popolazione di lingua italiana, che sono abbastanza vari, per fortuna. Le sue firme migliori scrivono raramente cazzate. Ai nomi citati in precedenza potrei aggiungere Romano Viola. Mi piacerebbe invece sapere da voi se sul Dolomiten, cioè il TAGBLATT DER SÜDTIROLER. non si pratica (e in modo ben più uniforme e massiccio) un atteggiamento che Fabio definirebbe di „terrorismo psicologico“. Attraverso per esempio la pubblicazione di lettere lacrimevoli e incazzose (le due cose vanno spesso insieme) redatte attingendo ancora dallo spirito di Sigmundskron. Che la Berichterstattung altoatesina/sudtirolese sia globalmente „etnicamente frammentata“ non lo scoprite certo voi. L’Alto Adige fa solo il suo bravo lavoro di coltivazione dell’orticello „linguistico“. Niente di particolarmente scandaloso in una provincia regolata da proporzionale e norme redatte a favore della minoranza dominante.

@tuscan: hai ragione chi se ne frega, se mi chiamano Marco…

Però a me non verrebbe mai in mente di chiamare Giovanni, Johann o dire Sepp a Beppe (a meno che non voglia stuzzicarlo). Mentre agli „Italiani“ viene „naturale“ chiamarmi Marco pur sapendo che mi chiamo Markus. Come te lo spieghi questo comportamento?

@Markus

Forse a te non verrebbe mai in mente perché sei sudtirolese, consapevole delle particolarità  della zona, magari a un austriaco o un tedesco sì. Chi lo sa? Si può parlare per se stessi, difficilmente per gli altri. Nemmeno a me verrebbe mai in mente di chiamare Beppino uno che sento chiamare Seppl, probabilmente lo chiamerei Joseph, né ho la più pallida idea del comportamento di quell’astrazione che tu definisci gli „Italiani“. Non sapendo nemmeno se ti riferisci agli altoatesini o agli italiani in generale.

@gadilu: Non parlerei di terrorismo psicologico, anche se capisco i termini in cui ne parla FabivS. Ora, il Dolomiten è certamente un pessimo giornale (per cui a suo tempo, e forse in modo precipitoso, salutai la comparsa del blog «Tschüssdolo»), e —per dirla tutta — a mio avviso in Sudtirolo un quotidiano anche solo discreto non esiste. Tra tutti i «prodotti mediatici» di una certa diffusione editi in questa terra salverei solo la ff.

Detto questo, l’Alto Adige è certamente di gran lunga il peggiore di tutti. È vero, offre spazio a commentatori «esterni» più o meno bravi, a volte ottimi, ma se consideriamo la parte — chiamamola così — «redazionale» si tratta di un quotidiano spaventoso che con certe campagne d’odio (che sfodera ormai un giorno sì e l’altro pure) contribuisce attivamente a peggiorare il clima sociale.

Il Dolomiten invece è sicuramente un giornale «di regime» e «di partito» con tutte le pecche del caso, e che dunque sostiene anche posizioni indifendibili (sulla scuola plurilingue, sulla democrazia diretta, sull’autonomia) — ma non ricordo una campagna d’odio nei confronti dell’altro gruppo etnico ormai da parecchi anni. E la ragione è ovvia: Il partito di riferimento di quel quotidiano non ha nessun interesse a fare esplodere il conflitto etnico e, anzi, vuole vendere l’autonomia come strumento di pacificazione.

@ Pérvasion: Stimmt. Die Dolomiten macht keine Hetzkampagne gegen die Italiener, jedoch gegen die eigenen deutschen und ladinischen Leute. Beispiel gefällig? Der Feldzug gegen die Freiheitlichen vor den Landtagswahlen, gegen Frau Holzeisen oder gegen die Schützen:

http://antifameran.blogspot.com/2009/05/falsch-verbundene-schutzen.html

Das ist das traurige daran. Dass die Dolomiten mitlerweile die gleiche Zielgruppe für ihre Hassentladung hat wie der Alto Adige. Traurig, aber wahr.

@fabivS: OK, das mit Londra und Guglielmo Tell war wohl zu weit hergeholt…
Die Übersetzungen aber mit Geschmacksache abzutun, ist mir zu billig.

Tolomeis Drang alle Namen zu übersetzen war krank – darin sind wir uns einig. Aber ich versuche zu verstehen, warum die italienische Bevölkerung an diesen erfundenen Namen festhält. Das ist ebenso krank! Ich habe versucht es mit einer Art „Volkskrankheit“ zu erklären, dass die Italiener (und damit meine auch auch jene südlich von Salurn) nicht begreifen, was sie da angestellt haben.
Tolomei ist längst tot. Aber all die anderen Italiener, die an diesem Frevel festhalten? Sind die nun auch alle krank? Oder sind es einfach nur Idioten…?!?

Ich weiss, ich provoziere. Aber ich darf das, ich hab ja keine Zeitung. :-)

… eddai Gadi, non sta fare il difficile. Tanto lo so che difendi la concorrenza per rompere le balle… comunque la relazione tra il sentimento di insicurezza della popolazione, il loro orientamento di voto e i giornali che leggono è un cerchio che si chiude quasi perfettamente. Non lo dico solo io, chiedi pure al tuo amico Romano Viola che ne pensa al riguardo. Ma ti sembra normale che ogni giorno ci sia, puntuale come i necrologi, almeno un articolo a sfondo etnico che parla di presunti soprusi o attacchi rivolti alla comunità  italiana?

Pérvasion dimentica l’uso politico che il Dolomiten fa delle Leserbriefe… (e non mi si venga a dire che le lettere vengono pubblicate solo perché vengono inviate). E dimentica anche „editorialisti“ à  la Günther Heidegger… Suvvia.

@gadilu

mi piacerebbe invece sapere da voi se sul Dolomiten, cioè il TAGBLATT DER SÜDTIROLER. non si pratica (e in modo ben più uniforme e massiccio) un atteggiamento che Fabio definirebbe di ”terrorismo psicologico”.

Ich bin der letzte der die Dolomiten verteidigt. Für die Demokratisierung Südtirols ist diese Zeitung eine der größten Hemmnisse, aufgrund der Machtverstrickung, die zwischen Ebner Familie und SVP besteht.
Im ethnischen Bereich ist der Alto Adige mit Sicherheit um Stufen gehässiger und systematischer was die Verbreitung von unreflektierten Schablonen betrifft. Der Name dieser Zeitung ist ja häufig politisches Programm.
Abgesehen davon, ob man letztere Meinung teilt oder nicht, ist es schon erstaunlich festzustellen, dass die „Dolomiten“ von einem wesentlichen Teil der dt. und lad. SüdtirolerInnen heftig kritisiert wird, während eine ähnliche Kritik bei den ital. SüdtirolerInnen in dieser Vehemenz zu fehlen scheint.
Genau dies ist ja die Schieflage, die pérvasion anspricht.

Schützenaufmärsche & Alpinispektakel
Während die Schützenaufmärsche von weiten Teilen der dt. und lad. SüdtirolerInnen sehr offen kritisiert werden, fehlt diese Kritik beim Alpiniaufmarsch. (wobei man beides nicht einmal vergleichen kann, da die Schützen ein privater Verein sind, die Alpini aber Teil einer Armee, die nie jemand nach Südtirol gebeten hat). Selbst vom ital. Mitte/Links Lager kommt keine Kritik. Sehr erstaunlich.

Toponomastik
International gibt es viele Beispiele und sogar eine UNO Richtlinie, wie dieses Problem zu lösen wäre. Nicht einmal die ital. Mitte/Links Parteien nehmen hier eine Haltung ein, die sich in der Substanz von den Positionen der Rechts Parteien unterscheidet. Stichwort Guido Margheri und Co. Sehr erstaunlich.

Partei der Grünen
Während diese Partei sich sehr wohl bei Themen wie der Toponomastik äußert um Meinungen zu vertreten, die ebenfalls meilenweit von internationalen Gepflogenheiten entfernt sind, hört man von dieser Partei nie etwas, wenn die Zwei(Drei)sprachigkeit bei Bahn, Post, Polizei usw. ignoriert wird.
Die Liste der Beispiele ließe sich fortsetzen.

Die vom Autor des Blogs aufgezeigte Schieflage ist frappierend. Das ist keine Grundlage für gediegene politische Diskussionen und es ist leider auch keine Grundlage das Mitte/Links Parteien Spektrum auf italienischer Seite, wie auch unsere einzige ernstzunehmende sprachübergreifende Partei, zukunftsfähig zu machen.

L’AA fa parte del gruppo Repubblica-L’Espresso, quindi dovrebbe avere un’impostazione, diciamo, di sinistra nelle pagine nazionali, pur essendo soprattutto un quotidiano locale, un pò come „Il Tirreno“ in Toscana. Stando ai commenti tedeschi postati qui sembra un covo di gretti nazionalisti e/o alfieri del Disagio. E‘ così? Sarebbe interessante avere il commento di qualche lettore italiano abituale.

Preciso meglio: il commento di un altoatesino medio, escludendo quindi i bilingui à  la pérvasion e fabius e ovviamente gadilu, che tutto si può definire fuorché un altoatesino medio :-).

Non capisco che senso abbia la tua precisazione: Infatti l’AA non «sembra» un quotidiano grettamente nazionalista solo «stando ai commenti tedeschi» di «un altoatesino medio», ma anche stando ai commenti dei «bilingui à  la pérvasion e fabius»…

Ad ogni modo si nota molto il contrasto tra la parte «nazionale» dell’Alto Adige (messa a disposizione dalle redazioni del gruppo) e la parte «locale» (ovviamente prodotta qui).

Forse mi sono spiegato male. Volevo dire che mentre trovo i commenti tedeschi più o meno rappresentativi dell’arco standard di opinioni sudtirolesi, non trovo altrettanto nei commenti italiani, togliendo te, fabius e gadilu per i motivi suddetti. Mi potresti rispondere che non è colpa tua se non ci sono abbastanza commenti italiani, e avresti ragione, ma questa è un’altra storia.

A proposito di uso politico delle lettere, l’AA oggi pubblica questo gioiellino qui:

Gli Schützen sudtirolesi hanno molta somiglianza con quelli tedeschi, mettigli (sic) in uniforme, da a loro un fucile di legno in mano e già  si sentono degli eroici combattenti. Tutta gente insomma che ama la guerra! Voi forse, siete troppo giovani, per saperlo, ma i molti sudtirolesi che nel periodo dell’occupazione tedesca erano arruolati nelle truppe tedesche, erano peggiori e molto più duri, dei tedeschi stessi. Ad ogni modo, non tutti i tedeschi erano per la guerra. Bertolt Brecht ad esempio ha scritto: „Felice è quella nazione che sa vivere senza eroi!“ In quel periodo in cui lavoravo a Laives sentivo dire: „Date ai tedeschi un po‘ di rottame, e quelli costruiscono una portaerei!“ Che cosa rispondeva allora uno di noi: „Se loro ci danno le loro figlie, noi costruiremo il personale della portaerei!“ Questo comunque, è il mio commento. Costruite un gran muro attorno al Südtirol e date a ognuno di loro un’arma e nel giro di un paio d’anni, non ne vedrete più uno!

Mario Amadori, Dinslaken (D)

Come tocco finale, l’AA ha deciso di dare alla lettera il seguente titolo:

QUALCHE RICORDO (sic!!!)
Gli Schützen altoatesini
e la metafora delle armi

Tutto questo mi sembra di una violenza inaudita.

Simili scemenze li pubblica solo chi vuole seminare odio dove invece regna la pace…
A proposito: sono un ladino (ma non uno del partito Ladins). :-)

Ma no, sciocchini!!! Ascoltate Gadilu: questi sono commenti equilibrati. Altro discorso sono le campagne d’odio razziale che propaga BBD criticando il raduno degli alpini!!! ;-)

Però è bello: se leggi bene da qualche parte ogni giorno pubblicano qualcosa contro gli Schuetzen. Probabilmente è uno dei motivi perchè mi piacciono così tanto. Vengono considerati poco meno che il male in persona. Dico davvero: se dovessero riscrivere l’Inferno il Cocito non ce lo leva nessuno, ma forse addirittura ci metterebbero proprio con Lucifero.
Figata! :-) Roba che per rapinare la sede dell’AA non ti serve una pistola, ma solo un cappello piumato e già  se la danno tutti a gambe levate! Mi sa che a Bolzano, invece della sfilata dei Krampus dovremo proporre la sfilata degli Schuetzen, così terrorizziamo grandi e piccini. Poi arriva S.Niccolò e mette tutti d’accordo con bagigi, dolciumi e Schnupftabak per noi diavoli! :-D

A me sembra una „violenza“ uditissima, invece. Materiale di scarto della rappresentazione del conflitto etnico. È la scoperta dell’acqua calda.

Fabius, tu dici di aver studiato filosofia, ma mi chiedo veramente dove tu l’abbia presa la laurea. Perché capisci sempre troppo poco. Io non ho mai detto che BBD propaga campagne d’odio razziale (capisco che tu abbia sempre bisogno di colorire un po‘ il tuo linguaggio, nel timore di venire ignorato, però fossi in te non esagererei). Ho detto che la lettera inviata dall’amico pérvasion all’Alto Adige era deboluccia nella forma e totalmente inutile nella sostanza. Poi ovviamente se quella lettera ha invece smosso le coscienze io sono il primo ad applaudire.

Un’altra cosa interessante. Si fanno le pulci all’Alto Adige per gli articoletti di cronaca e le lettere al giornale, ma si ignora stranamente la maxi-inchiesta sul „declino degli altoatesini“ svolta da Fazzi in ben tre puntate (6 pagine complessive!). Lì sì che c’era materiale per discutere. Ma evidentemente di discutere non ce n’è troppa voglia.

«Che il Sudtirolo sia più Sudtirolo che Alto Adige è evidente a tutti, tranne forse a quei due o tre storici dilettanti e fascisti che ancora si appassionano a etimologie latine e toponomastiche più o meno inventate (come sanno tutti coloro che hanno vissuto in realtà  di confine, esistono zone di compenetrazione di culture e lingue che, a pensarci bene, sono del tutto normali). Eppure si può fare di meglio! Per esempio rinominare con creatività  i luoghi, ad iniziare proprio dal nome della provincia. ”Tragedistan” l’ha chiamata nel suo ultimo romanzo Alessandro Banda, arguto e ironico scrittore meranese. È proprio l’ironia ad essere una delle terapie contro l’irrigidimento dell’ossessione identitaria. ”Ma se noi sappiamo che, contrariamente all’opinione diffusa nel Tragedistan, il mondo non è poi così diverso dal Tragedistan, perché mai dobbiamo insistere nel descrivere l’ambiente tragedistano e le sue condizioni di vita?”, si chiede la voce narrante di „Scusi, Prof, ho sbagliato romanzo“ (Guanda).
Leggiamo ancora: ”Nel Tragedistan ci sono dunque più lingue: lingue giuste e lingue sbagliate. Una cosa giusta detta o scritta in una lingua sbagliata diventa automaticamente sbagliata. Una cosa sbagliata detta o scritta in una lingua giusta, diventa giusta, automaticamente anch’essa”. ”Il Tragedistan (Tragedistan meriodionale per la precisione) è un posto dove ci sono più lingue. La cosa in sé è abbastanza comune, essendo, al mondo, le lingue presenti a migliaia, gli stati a centinaia. Quindi in ogni stato esistono più lingue. Ma nel Tragedistan pensano che questo fatto normale sia invece eccezionale. Che la situazione sia così solo da loro, e in nessun altro posto al mondo”.»

Marc Tibaldi, „Per la disidentità  e il meticciamento“
http://www.anarca-bolo.ch/a-rivista/324/53.htm

@Gadilu:

Adesso però basta scherzare: comperarmi la laurea mi è costato un sacco di soldi, sai, Napoli non è più quella di una volta, anche lì con l’arrivo dell’Euro hanno aumentato i prezzi. Quindi ora che ce l’ho nessuno me la toglie più!
Gadi, comunque non ti si sopporta più… io non capirò un cazzo e su questo non ci piove; tu però non riesci apparentemente a distinguere le cazzate dette tanto per dire, dalle affermazioni serie; a ’sto punto non so cos‘ è meglio… perchè secondo me non c’era dubbio che tu non approvassi articoli di quel tipo, nè che non ritenessi quella contro gli alpini una protesta razzista.
Solo che, se sul merito delle discussioni siamo più o meno tutti d’accordo tu devi sempre tirar fuori qualche menata per far finta di pensarla diversamente. Per questo ti prendo per il culo; non perchè son convinto realmente che vorrai tradurre „Briol“, che ritieni l’AA un esempio di giornalismo imparziale o che parteciperai alla sfilata degli alpini con un sorriso da deficiente ed una bandierina in mano. Solo sembra sempre che ti scocci dire „sì, sono d’accordo“…

Die Dolomitenzeitung beginnt heute eine mehrteilige Serie über die Südtiroler im Nationalsozialismus. Der Kontrast zum AA könnte größer nicht sein.

Il quotidiano Alto Adige si fregia già  da qualche mese della collaborazione dello storico A. Di Michele, che è uno dei massimi esperti locali per quanto riguarda il fascismo in Alto Adige/Südtirol.

Das ist eine gute Nachricht gadilu. Was hat dieser massimo esperto so geschrieben? An der AA-Redaktion kann davon jedenfalls nicht viel hängen geblieben sein.

Se un giornale chiede a Di Michele di collaborare significa che la linea editoriale è di un certo tipo. Ti consiglio di approfondire la questione e di non arrenderti ai tuoi pregiudizi.

Aber se un giornale scrive le cose die wir hier die letzten Tage gelesen haben dann widerlegt das deine Auffassung von der Übereinstimmung mit der „linea editoriale“. In Südtirol wurde oft bewiesen dass man zugleich „antifaschistisch“ und extrem chauvinistisch sein kann.

War leider im Spamfilter gelandet:

Beppi
Am 1. March 2010 um 09:42 Uhr

Lest euch mal bitte zum gesamten Komplex folgenden Artikel von der SZ über Italien durch:
http://www.sueddeutsche.de/politik/598/499871/text/

Das ist denke ich das Grundproblem: Hier prallen zwei völlig unterschiedliche politische Diskussions- und Wertekulturen aufeinander. Während für ”uns” Südtiroler das historische Label des Faschismus (in seinen jeweiligen Auswüchsen) zumindest formal gesehen ein zu verurteilendes Grundübel ist, stellt es für die Italiener bloß eine indifferente Episode in ihrer Geschichte dar. Und ich denke, dass das Problem noch weit tiefer liegt, denn mir ist natürlich klar, dass man die Südtiroler für ihre Vergangenheitsbewältigung nicht unbedingt loben kann (noch nicht): In Italien fehlt es grundsätzlich an einem öffentlichen ”historischen Gedächtnis” und dies hängt mit dem Aufstieg Berlusconis als Medienmogul und Spitzenpolitker zusammen, der die MSI / AN wieder salonfähig gemacht und diese in das Wertesystem der (demokratischen) Republik integriert hat. Ein Tabu (Faschismus) rückte damit wieder in die Mitte der Gesellschaft.
Unsere Empörung ob der derzeitigen Geschehnisse in Italien ist verständlich, wenn man berücksichtigt, wie stark wir am intellektuellen Leben und der intellektuellen Leistung der bundesrepublikanischen (und keinesfalls österreichischen) Geschichtsaufarbeitung partizipieren.

Caro Gadilu: se vuoi che accettiamo la tua versione dei fatti, hai però l’onere della prova. Citaci qualche bell’articolo sui crimini del fascismo in Sudtirolo tratto dall’AA. Qualcosa sull’italianizzazione forzata o sull’Opzione o comunque sul periodo fascista che citi date, nomi e luoghi e che riconosca a chiare lettere le colpe. Perchè se questi sono gli esiti della collaborazione con il tuo amico esperto antifascista o lo pagano per tacere, o è meglio che lo licenzino.

La situazione del quotidiano Alto Adige è la seguente:

1. La prima parte del giornale la ricevono bell’è fatta ed è di orientamento centro-sinistra.

2. Gli editorialisti sono praticamente tutti di sinistra o ex di sinistra e nessuno di loro è anti-autonomista (puoi leggere chi vuoi, da Palermo a Valente, da Campostrini a Viola, da Camin a Delle Donne, non troverai mai un solo attacco o una critica all’autonomia di marca nazionalista).

3. Gli articoli di cronaca (che vengono dalle varie redazioni) sono spesso orientati „etnicamente“.

Come si vede, un quadro abbastanza vario. Potremmo dire che l’AA è il quotidiano di „raccolta“ degli altoatesini, che comunque costituiscono un gruppo assai frammentato e disomogeneo al suo interno.

Poi esistono i lettori, i quali – penso – sono in prevalenza di destra ed esprimono (con le lettere al giornale) un evidente controbilanciamento all’orientamento editoriale di fondo.

Questo è il quadro.

Sui crimini fascisti: non ho MAI letto un commento scritto da una firma dell’Alto Adige che sia partito da una relativizzazione dei danni causati a questa terra dal fascismo. E in questo caso non sono io che devo portare prove a sostegno di questa mia tesi (che è oggettiva), ma sei tu che devi farlo per confutarla. E non ci riuscirai.

1. La prima parte, ovvero quella «nazionale», è abbastanza indifferente per quanto riguarda la lettura dell’autonomia e in generale della storia e del presente di questa terra. Ed è a questo che ci si riferisce nel criticare gli eccessi dell’AA.

2. Essere di sinistra («italiana») in Sudtirolo non vuole poi dire moltissimo per quanto riguarda lo sciovinismo etnico. Ricordiamo per esempio l’inossidabile Guido Margheri. Comunque è vero che gran parte degli editoriali non sono poi male e, anzi, alcuni sono ottimi.

3. Quello che tu chiami orientamento etnico è molto spesso vero e proprio odio etnico, violenza verbale e contrapposizione «di principio» ed in molte sue forme è assolutamente inaccettabile. E questa terza parte è quella di gran lunga maggioritaria e di maggiore visibilità  per quanto riguarda il rapporto dell’AA con il Sudtirolo.

Constato (non da ora) che mi risulta molto più facile criticare la destra tedesca, il Dolomiten, gli Schützen e via discorrendo, perché anche il pubblico tedesco è ormai molto «autocritico» nei confronti degli eccessi nel proprio gruppo, mentre ogni critica nei confronti di fatti, persone o (come in questo caso) media riferibili al gruppo linguistico italiano diventa una battaglia difficilissima, perché la disponibilità  all’autocritica è molto, ma molto ridotta e anzi ci si deve confrontare pure con persone del gruppo linguistico tedesco (intessute nella retorica della convivenza) che vedono nella critica all’altro gruppo un pericolo da evitare. In questo senso purtroppo devo dare ragione a Lucio Giudiceandrea (pur non condividendo la sua opinione che debbano per forza essere esponenti interni al gruppo a muovere le critiche alla «propria gente»).

Io ho inquadrato il quotidiano Alto Adige nel suo complesso, ho dovuto tenere conto della prima parte perché c’è.

Essere di sinistra non vuol dire moltissimo perché il cleavage etnico divide più dell’ideologia. Lo stesso discorso vale, per esempio, riguardo agli Arbeitnehmer della Svp, che sono di sinistra, ma mai così di sinistra da propagare una visione del Sudtirolo autenticamente interetnica. Se poi dai a Margheri dello „sciovinista etnico“… beh, auguri.

Quello che io chiamo orientamento etnico corrisponde alla ben nota (dovrebbe cioè esserti ben nota) teoria del conflitto rappresentato. Le sue forme sono sempre speculari e sistemiche. È del tutto evidente che l’Alto Adige non faccia eccezione, in questo, perché svolge la sua funzione all’interno del sistema. Questa parte è maggioritaria solo perché ci muoviamo al livello di „rappresentazione“ e di „presidio dell’identità „. Smettiamola di commuoverci di fronte a cose che qui si respirano in aria ovunque.

Il pubblico tedesco è „autocritico“, ma spesso tale „autocritica“ ha un volto addirittura peggiore di quello ufficiale e criticato. Non c’è bisogno che ti segnali il trend elettorale degli ultimi anni, che premia premia soggetti quali Pius Leitner e Sven Knoll (soprattutto tra i giovani, dato estremamente negativo). Quindi gli eccessi sono diminuiti da un lato, ma hanno trovato ulteriori voci a sostegno dall’altro.

Non mi pare che tu abbia difficoltà  a criticare fatti e persone riferibili al gruppo linguistico italiano (altrimenti questa discussione neppure si farebbe). La difficoltà  che hai (ma non è un colpa) è quella di delineare bene questa critica sullo sfondo delle critiche usuali che si sentono. E guarda caso anche questa è proprio la difficoltà  di Lucio Giudiceandrea, al quale si può spesso rimproverare di tradurre le critiche al gruppo linguistico italiano così come queste sono state codificate dal gruppo linguistico tedesco (su questo punto, e Lucio lo sa bene, sono stato io a muovergli le critiche più radicali e utili).

Caro Gadilu… mi sa che stiamo confondendo l’antifascismo con il semplice non-negazionismo. Se tu ci parli di un giornalista antifascista (o intendi dire solo un esperto del periodo fascista?) che influenza la linea editoriale non basta dire che non è mai stato negato o relativizzato nulla (ci mancherebbe solo questa: difendere i nomi di Tolomei e contemporaneamente negarne l’esistenza); Questo con ogni più buona volontà  non è sufficiente a controbilanciare lo sciovinismo di certi articoli ed a fare recuperare al giornale quella credibilità  che si fonda direttamente sulla capacità  di autocritica.
E sul fatto che poi la Repubblica sia di sinistra non c’è dubbio, ma il semplice parlare male di Berlusconi non aggira le questioni locali.
Non prendertela a male, ma i tuoi concorrenti non mi sembrano affatto imparziali, più che difenderli, cerca di fare meglio di loro!

Esistevano e tuttora esistono delle forze, che non desiderano la convivenza pacifica tra tedeschi e italiani. Queste forze occulte le troviamo solo da una delle parti: quella italiana.
Il tutto ebbe inizio, quando un carabiniere morì apparentemente per mano di un attivista sudtirolese. Questo omicidio fu motivo per sopprimere sti crucchi terroristi a mano dura – la brutta storia che ne segui, la conosciamo.

La vittima si chiamava Tiralongo. La faccenda fu in prima pagina pochi mesi fa. Apparentemente non fu ucciso da un sudtirolese, ma da un meridionale…

Rispoli ha promesso di occuparsene, ma non si è più sentito niente. zero. nada.

Apparentemente la verità  non deve venire a galla, altrimenti la storia sarebbe da riscrivere.

@ Markus:

> Queste forze occulte le troviamo solo da una delle parti: quella italiana.

….eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee BOOM!!! Si salvi chi può! Contro la convivenza hanno sempre lottato in molti, caro mio. Ed i risultati lo testimoniano.

@fabivS:
Allora non hai letto la storia: i tirolesi non hanno mai conquistato terre altrui, non hanno mai attaccato gli altri o fatto guerre. I tirolesi si sono sempre solo difesi. Gli stessi Schützen avevano un’accordo col Kaiser: il loro compito era solo quello di difendere la propria patria. Infatti non hanno mai partecipato alle guerre fatte dagli „Austriaci“. Tuttora gli Schützen come compito hanno quello di salvaguardare la nostra patria, cultura, lingua, religione… ed è esattamente quello che fanno.

Anche gli attivisti sudtirolesi del dopoguerra non hanno attaccato persone. Siccome il Sudtirolo è stato anneso all’Italia senza chiedere la popolazione (Recht auf Selbstbestimmung?), e i sudtirolesi di madrelingua tedesca (e ladina) erano nettamente discriminati rispetto agli italiani, si chiedeva il „Los von Rom“. Ma ahimè l’Autonomia ed il Pacchetto che abbiamo oggi erano ancora lontani. Le trattative non hanno portato a conclusioni sioddisfacenti, pur essendo stato sottoscritto il trattato di Gaint-Germain. Roma se ne fregava altamente di dare a sti crucchi la parità¡ di diritti.

Solo dopo che gli attivisti sudtirolesi con le loro azioni (contro beni materiali – senza spargere sangue!) hanno reso pubblico al mondo la nostra situazione, le trattative con Roma ebbero una svolta…

Poi c’è stato un morto: Tiralongo. Ecco subito, che i carabinieri diedero la colpa ai pacifici attivisti tirolesi (pur sapendo che era uno di loro l’assassino), per sopprimerli. Nei giorni seguenti furono arrestati centinaia di persone innocenti (anche donne e bambini) torturati, e sparso un sacco di terrore. Ovvio che così la convivenza pacifica non funziona. E la situazione è escalata con morti su ambo(!) i lati.

I carabinieri hanno taciuto, pur sapendo chi era il vero assassino. Perché hanno tacciuto? Forse perchè gli stava bene la guerra! Finalmente avevano trovato la scusa per annihilare sti „cattivi tirolesi“…

È ora che si sappi le verità  sull’omicidio Tiralongo. E che i carabinieri e lo Stato Italiano si scusino con il popolo imbelle dei Tirolesi.

La ricostruzione storica offerta da Markus è un capolavoro di comicità . A cominciare dall’uso dell’aggettivo „imbelle“, che significa correntemente vile e codardo.

Scusatemi, per „imbelle“ intendevo il senso latino, che „non bellunt“, cioè un popolo che non partecia alle guerre… (non volevo fare uso sproporzionato della parola „pacifico“)

@gadilu: La storia del Sudtirolo non la trovo per niente comica. E dimmi per favore, dove la mia „ricostruzione“ storica ti disturba. Forse ho sintetizzato troppo – non volevo scrivere romanzi… Ho cercato di scrivere l’essenziale affinché i lettori meno informati capiscano com’è andata la storia.

L’omicidio Tiralongo è un perno della storia dal quale si spiegano molti degli avvenimenti degli anni successivi – è fondamentale farci chiarezza!

@Markus

> Allora non hai letto la storia

Si, dai io la sera fatico ad addormentarmi; facciamo così: perchè non me la leggi tu la Storia?
So chi siano gli Schuetzen e so del Landlibell del 1511 semplicemente perchè sono uno di loro e non serve che me lo vieni a raccontare tu. Sul fatto che poi TUTTI i Sudtirolesi di lingua tedesca abbiano sempre avuto come scopo la „friedliches Zusammenleben“ ed invece gli italiani siano stati contro non posso però trovarmi d’accordo.
Specialmente se mi vieni a parlare degli attivisti: è mera fantasia ritenere che ognuno di loro abbia fatto quel che ha fatto al solo scopo di ottenere la pace etnica. Kerschbaumer aveva esortato i suoi ad evitare le vittime umane e questo fece sì che su un totale di oltre 300 attentati le vittime fossero „solo“ 21. Ciononostante furono in assoluto sempre troppe e Tiralongo (in questo però hai ragione: fu uno dei tanti esempi di giustizia pilotata) non fu nè la prima nè l’ultima di queste; puoi immaginare anche tu che i morti non aiutino in un processo di pace, allo stesso modo in cui non aiutarono le torture in caserma.
D’altra parte però sentimenti ostili opposto di tipo nazionalista tra tedeschi (Deutsche) e italiani (Welsche) sono documentati ben prima del caso Tiralongo, almeno dalla metà  del XIX secolo ed è indubbio sia che essi abbiano successivamente nuociuto ai rapporti che si instaurarono dopo il 1919 sia che causarono l’implosione del Tirolo storico.
E‘ oggi infatti quasi ironico rileggere il meranese Karl Wolf che se la prende coi poverissimi contadini del Trentino che venivano a cercare fortuna dalle mie parti e nell’Unterland e dall’altra parte le considerazioni sui sudtirolesi del roveretano, tirolese quindi, Tolomei, che con i suoi „studi“ porterà  ad una delle questioni più spinose del presente. Perchè fa ridere? Perchè furono figli della stessa epoca e delle stesse logiche, solo stavano dalla parte opposta della stessa medaglia.
Si tratta delle logiche di un epoca che ci si propone di abbandonare e chi, come te, si propone di insegnare la Storia ad altri (a me in questo caso) si presume almeno che ne abbia imparato qualcosa: ad esempio che non è mai possibile individuare la buona fede od il torto nettamente solo da una parte; a maggior ragione se la distinzione tra una parte e l’altra è meramente la lingua parlata.

Mit Schuetzenheil
Fabio Rigali

I lettori di questo sito sono mediamente bene informati, caro Markus. E senza dubbio non abbiamo bisogno di ricostruzioni „sintetiche“ che alla fine risultano talmente semplicistiche da essere, per l’appunto, comiche. È del tutto evidente che le dichiarazioni di Budroni sull’omicidio Tiralongo debbano essere esaminate anche in vista di un riesame di quella vicenda. Molto più complesso attribuire con chiarezza a all’omicidio di Tiralongo (e alla relativa azione repressiva delle forze dell’ordine) un ruolo così „centrale“ come affermi tu. Anche il giudizio che dai, univocamente, sulla non violenza degli attentatori sudtirolesi (i morti ci sono stati) e sull’importanza delle loro azioni per l’evoluzione „positiva“ della vicenda sudtirolese (negata dagli storici più autorevoli) è semplicistica al massimo grado.

Non era solo Budroni ad affermare che Tiralongo è stato ucciso da un collega, ma stava scritto in libri di storia già  molti anni prima ed anche la Klotz lo afferma da anni… Infatti i Pusterer Buam non sono mai stati condannati per l’omicidio di Tiralongo. In poche parole: in molti da sempre sapevano che quei ragazzi non erano i responsabili – ma si volle tacere. Perchè?!?

Che i lettori di questo sito sono abbastanza ben informati, lo so, e mi piace per questo partecipare. Qui trovo gente con la quale è bello discutere e che non si aggrappa ai soliti luoghi comuni.

Tra le vittime del „terrorismo“ sudtirolese si citano sempre le solite persone, primo tra cui appunto il povero Tiralongo. La escalation della situazione è proprio avvenuta in reazione alla morte di Tiralongo. Non mi é nota alcun’altra causa. I morti dopo Tiralongo forse non ci sarebbero mai stati, se sin dall’inizio si avrebbe condannato il vero omocida e le forze dell’ordine avrebbero mostrato più rispetto verso la popolazione autoctona.

Prima di Tiralongo non mi risulta alcun morto attibuito ai sudtirolesi.

Altra storia invece è quella sull’effetto degli attentati ai tralicci di alta tensione. Che questi hanno portato la questione del Sudtirolo all’attenzione internazionale è fuori dubbio. Se queste azioni invece sono state positive o dannose per le trattative con Roma, si discute in effetti sin d’oggi. Io dico: boh – non lo so, difficile dire a posteriori come si sarebbero sviluppate le cose.
Ho detto solo che quelle bombe non erano rivolte a persone, per sottolineare la non violenza perseguita dagli attivisti.

@ Markus

Tiralongo non fu ucciso da un südtiroler ma da un meridional.

Warst du etwa dabei? Vielleicht wars ja doch ein Österreicher? Oder doch ein Russe? (um ein Zerfallen der Staaten in Europa zu fördern, vielleicht?)
Bildest du dir etwa ein die Wahrheit zu kennen? Ein Hellseher?

Vielleicht hast du ja in diesem Fall recht, vielleicht aber auch nicht!
Würdest du für deine Überzeugung, die Hand ins Feuer legen?
Oder möchtest du nur gerne, dass sich die Version verbreitet die besser in dein Weltbild passt?

Man kann solche Geschichten, die “ Freiheitskämpfer“ waren alle ganz liebe Menschen, sie wollten doch nur ein paar Masten sprengen, und na ja die Toten, die hat ihnen der italienischen Staat angehängt, zu haufen auf Blogs von Selbsbestimmungsbefürworter finden.
Und obwohl ich mir vorstellen kann, ja sogar überzeugt bin, dass der italiensche Staat in mancher Hinsicht Dreck am Stecken hat.
Die Wahrheit wird sicherlich irgendwo in der Mitte zu finden sein.
Halt ich es für sehr wenig hilfreich, dass diese Blogs immer wieder die alten Geschichten aufwärmen.
Da in Südtirol alles durch die ethnische Brille gesehen und interpretiert wird. Kann es wohl noch lange dauern bis sich die verschiedenen Sichtweisen zu diesen Themen, langsam annähern.

Ehrlich gesagt, werden solche Themen doch nur deshalb immer wieder ausgegraben, um die deutschsprachigen Tiroler gegen Italien und die Italiener einzuschwören.
Genau genommen, dass gleiche verabscheuungswürdige Verhalten, für dass der Alto Adige hier zurecht kritisiert wird, nur in umgekehrter Richtung. Ein freies gleichberichtigtes Miteinander aller Volksgruppen in Südtirol, wird damit sicher nicht gefördert.

Für mich gehören zu den okkulten Kräften die ein pazifischen Zusammenleben untergraben. So bezeichnet sie zumindestens Markus, nicht allein die gesammte italienische Seite.
Auch auf der deutschen Seite gibt es noch zuviele, für die ein friedliches zusammenleben nach Art des BBD, ein Horror ist.
Die mit aller Gewalt zu Österreich gehören wollen, gegen den Willen der Italiener, die sie am liebsten rausschmeisen würden.
Wie die meisten Ladiner darüber denkt, ist mir bisher noch nicht ersichtlich.
Auch Leute wie Markus selber, die solche Themen b.z.w. Ansichten aufgreifen und voller Überzeugung verbreiten, tragen nicht zu einem friedlichen zusammenleben bei.

Themen die erstens seit langem der Vergangenheit angehören, zweitens reine Spekulation sind, drittens völlig irrelevant für die zukünftige Entwicklung Südtirols, viertens wohl schwer aufgeklärt werden können, fünftens nur den Hass auf beiden Seiten nähren, gehören vermieden.

Wenn jemand ein pazifisches zusammenleben nach BBD Art wirklich ernst nimmt. Sollte viel mehr die konstruktiven, sachlichen, für eine gemeinsamen Zukunft wichtige Themen, die neue Wege und Ideen hervorbringen können, ins Netz gestellt und besprochen werden.
Auch mal zwischendurch ein Artikel, der die nützliche b.z.w. sympathische Eigenheiten, Errungenschaften, Verhaltensweisen der andere Volksgruppe lobend anspricht , wären immer mal wieder angebracht und erfreulich zu lesen

Außerdem, merken scheinbar die viele deutschsprachigen Teilnehmer dieser Seite nicht, dass der AA nur einer unter vielen hetzenden Medien in Südtirol ist, wenn auch äußerst engagiert dabei.
Oder ist es praktisch immer nur das Fehlverhalten und die Schuld des anderen zu sehen?
Vielleicht schaut sich die Redaktion des AA sogar ein wenig um, welche Artikel und vor allem welche Art Leserbriefe (sind oft nicht ohne), z.B. die Dolomiten veröffentlicht.
Oder was für Beiträge und Kommentare auf Seiten wie SF, South Tyrol, Hochtirol, Selbstbestimmung 09 gepostet werden.
Denn wenn sie dass tun, und ich bin mir ziemlich sicher dass sie das tun, dann könnte ich ihre Vorgehsweise, aber wirklich nur dann, teilweise nachvollziehen.
Mir scheint es spielen fast alle Medien, dieses in Südtirol äußerst beliebte Spiel, mit. Sicherlich die einen etwas weniger und die anderen etwas mehr.
Doch sie sind scheinbar alle mit viel Spaß und Eifer dabei, wenn es darum geht den anderen ihre Fehler und Versäumnisse vorzuwerfen, die eigenen dabei zu vergessen, und immer schön lustvoll gegeneinander zu hetzen.

Fazit, Südtirol ist noch lange nicht reif für ein wirkliches zusammenleben der Volksgruppen.

Ich könnte Mike auch zustimmen wären da nicht ein paar gravierende Schönheitsfehler:

Ich habe geschrieben „apparentemente fu ucciso…“. Natürlich war ich nicht dabei. Übrigens genau so wenig wie Mike dabei war. Meine Erkenntnis basiert auf Aussagen anderer, deren Namen ich genannt habe, und die bisher niemand(!) wiederlegt hat.

Ich will hier alles andere als alte Geschichten aufwärmen. Der fall Tiralongo ist gar nicht so lange her. Es geht um die Wahrheit: wenn diese bekannt ist, dann soll sie endlich ihren Platz in der Geschichte finden, und wir können nach vorne schauen.
Dass man in diesem Land aber mit Lügen weiterleben muss, bringt keinen Frieden, sondern zehrt nur fortwährend an der Glaubwürdigkeit dieses Staates und seiner Organe (Carabinieri).

Eine friedliche Zukunft ohne Vergangenheitsbewältigung ist schwer möglich. Der Fall Tiralongo könnte sehr leicht aufgeklärt werden: Rispoli bräuchte nur in den Archiven der Carabinieri nachfragen…

Aber „man“ will scheinbar nicht, dass die Wahrheit ans Licht kommt, und das stört mich gewaltig! Ich habe gefragt „warum?“. Aber ich werde da wohl keine Antwort bekommen. Und so bleibt mein Bauchweh weiter bestehen.

Vertrauen und Ehrlichkeit sind wohl die Basis für ein friedliches zusammenleben.

Ein friedlichens Zusammenleben wird es unter Italien niemals geben.

E‘ rischioso mettere in relazione le due cose. La convinenza è un valore di per se, sia sotto l’Italia, che sotto l’Austria, sotto l’EU, il K.u.K. o sotto l’URSS… questo dev’essere chiaro e l’appartenenza statale non dev’esserne una condizione. I fascisti dicono che solo in Italia è possibile, altri dicono solo in Austria. Io dico che è possibile ovunque, se lo si vuole.
Ma sono convinto che nella pratica il Freistaat è l’unica possibile soluzione che ci OBBLIGHERA‘ davvero tutti a prenderci le nostre responsabilità  e smetterla di nascondersi dietro il dito del „ma loro“ o „ma noi“.
Il Freistaat in questo non è una soluzione tecnologicamente avanzata: è semplicemente l’equivalente di quel che fu scoperchiare il tetto durante il sinodo di Viterbo. La necessità  e la „promiscuità “ farà  si che si giunga ad un equilibrio.

@Markus:
sembri saperla tanto lunga… ma il primo morto che fece indignrare fortemente l’opinione pubblica fu Innerhofer di Marling nel 1921: allora ci furono forti contestazioni da parte di tutto lo spettro politico locale; Poi ci fu alla fine degli anni ’50 il caso dei Pfunderer Buibm, che fu ancora più oscuro della vicenda da te citata; poi venne finalmente la volta di Tiralongo, semmai. E, ripeto, non fu nè la prima nè l’ultima vittima di quegli anni. La tua assoluzione „urbi et orbi“ dei terroristi e, per estensione di un intero gurppo, rivela un punto di vista estremamente parziale ed infantile, che trova parallelo solo in quelli che sostengono che gli italiani abbian portato quì la „cultura“…

Vedete? Con il commento di ko si chiude il cerchio, si ritorna al punto d’inizio e si riparte da zero…. nei secoli dei secoli. Amen.

@Markus
Da hast du absolut recht! Aber du kannst dir gern die Finger wund tippen, das will kaum jemand hören. Schwam drüber und so tun als wär nie nichts gewesn. Wenn du wie „Don Quijote“ gegen Windmühlen anrenn willst, dann viel Spaß. Sonst nütze die Zeit lieber anderweitig.

Na ja ko so schnell wird es wohl nicht passieren dass Südtirol unabhängig wird (in meinen Augen leider), aber man weiß ja nie. Wenn wir über eine mögliche Unabhängigkeit Südtirols diskutieren (wie auch immer die dann aussieht), dann müssen wohl zuerst Fassaden des sog. Systems Südtirols betrachtet werden, die sich im Endeffekt als großer Hemmschuh für eine etwaige Selbstbestimmung (besonders im postethnischen Sinne) herausstellen.
Nehmen wir einmal an, dass es Italien verstanden hat, genau jene Schichten der Südtiroler Bevölkerung finanziell und wirtschaftlich reichlich auszustatten, die im Prinzip Südtirol ausmachen, damit sie eine „Ruh geben“.
Zu diesen Schichten zähle ich in erster Linie die Hoteliers, die Landwirte (v.a. Obstbauern), die Touristiker, die Politiker, mehrfache Grundbesitzer (man denke nur an die Mieten), früher Lehrer die früh in Pension gehen durften und dann auf einmal reich waren vor lauter Geld und Zeit Wohnungen zu vermieten usw. und so fort.
Diese Bürgerschichten, die eben Südtirol gestalten und ausmachen sind gesättigt.
Der größere Teil der Bevölkerung aber (unabhängig der Sprachgruppe) sind normale Arbeitnehmer, die dieses System am Leben erhalten.
Man bezahlt in Südtirol die höchsten Mieten weit und breit. In Nordtirol (Innsbruck) ist die Miete zum Beispiel durchschnittlich halb so teuer wie in Bozen (Deckungsleich dazu die Gehälter der Politiker, die verdienen mind. doppelt so viel wie die Nordtiroler). Die Grundstückpreise sind unverhältismäßig hoch und um sich ein Haus heutzutage in Südtirol leisten zu können, muss man wohl ein Angehöriger der zuvor genannten priviligierten Schichten sein oder ordentlich erben. Die Eigentumswohnungspreise sind zudem eine Frechheit, um es mal gelinde auszudrücken.
In Nordtirol (und überhaupt Österreich) verdient eine Arbeiterfamilie mit 2 Kindern im durchschnitt 2.500 Euro mehr im Jahr als das Pendant in Südtirol. Familiengeld gibt es in Südtirol bis zum dritten Lebensjahr des Kindes, in Nordtirol um einiges mehr im Monat und das bis zum 18. Lebensjahr bzw. 26., falls das Kind studiert. Lebensmittel sind in der Regel in Nordtirol billiger und eine schlechtere Qualität haben sie auch nicht, wie wir uns tagtäglich in den MPreis-Geschäften überzeugen können. Im Gegenteil, die Auswahl ist in der Regel noch breiter.
Ein Südtiroler Arbeitnehmer bekommt die niedrigere Rente wie Angestellte in Neapel, in Nordtirol liegen die Renten um durchschnittlich 216 Euro höher im Monat (Quelle: Wikipedia „Südtirol“ oder vergleich ASTAT mit. Zudem wird man in Italien, um selbständig zu werden, mit einem Bürokratieaufwand belastet, der komplett unübersichtlich und aufgedunsen ist.
Und dies ist nur die wirtschaftliche Komponente, die historische muss man wohl nicht erwähnen.
Wenn man sich also die Situation eines normalen Arbeitnehmers in Südtirol anschaut, die zugegebenermaßen sicher nicht miserabel ist (denn man muss sich ja immer mit Äthiopien vergleichen, denen geht es wirklich schlecht, um etwaigen Aussagen in diese Richtung vorzubeugen), aber doch nicht so rosig, wie sie gern dargestellt wird. Ich kann mich noch an eine FF-Ausgabe erinner, wo glaube ich Herr Benedikter (ich hoffe ich liege richtig, kann mich nicht mehr genau erinnern) die Broschüre der Arbeitsgruppe für Selbstbestimmung kritisiert hat und scheinbare Beweise geliefert hat, dass es uns besser geht.
Na gut, dann frage ich auch hier, wie er diese Fakten des normalen Menschen von der Straße (Arbeitnehmer, Familienväter) entkräften kann und Beweise liefern kann, wo es uns besser geht als in Nordtirol?
Ich denke nämlich, dass diese Obeschichten in Südtirol den Status Quo auf biegen und brechen verteidigt, weil sie nirgends so viel „absackeln“ wie in Italien. Und den Durchschnittssüdtiroler zu manipulieren und zu erklären wie gut es ihm doch geht in Italien mit Autonomie ist wirklich keine Kunst, liegen doch Medien, Firmas, Machtzentralen fast allesamt in Händen dieser Schicht. Auch hier wieder die alles entscheidende (und immer wieder zu stellende) Frage zum Status Quo: Cui Bono?

P.S.: Die Südtiroler müssen schon sehr assimilert sein, wenn man nicht mal mehr beim Geld hellhörig wird. Wen wunderts dass die Nordtiroler sogar Briefe bei Veranstaltungen auf italienisch nach Südtirol verschicken? Meint jemand die wissen nicht was bei uns mittlerweile großteils los ist?

…li stessi Schützen avevano un’accordo col Kaiser: il loro compito era solo quello di difendere la propria patria. Infatti non hanno mai partecipato alle guerre fatte dagli ”Austriaci”.

Was hatten dann die vielen Tiroler im 1.Weltkrieg in Galizien zu suchen? Wahrscheinlich Verteidigung der Heimatgrenzen? :) Vergessen wir doch bitte endlich einmal das Habsburgerreich!!! Eine infame und inzestiöse Verbrecherbande!

hansi meint: „… so schnell wird es wohl nicht passieren dass Südtirol unabhängig wird…“

Die Berliner Mauer schon vergessen? Von einem Tag auf den anderen wurde sie niedergerissen. Und es war gut so.

Sich von diesem korrupten, bankrotten, verlogenen und chaotischen Staat loszulösen dürfte wohl nicht viel schwerer sein, oder?

Markus, dein Wort in Gottes Ohr, ich wünsche es mir von Herzen. Nur hast du meinen Beitrag wohl nicht genau durchgelesen und die großen Hürden gesehen. Das Zusammenspiel und die Manipulation der Machtzentralen in Südtirol und Rom werden so schnell nicht wanken. Oder glaubst du das Gezanke Rom-SVP ist echt? Die halten so im Zusammenspiel ihren Status Quo.
Außerdem, schon vergessen dass in Ostdeutschland beherzte Menschen lebten die ihren Freiheitswillen demokratisch und friedlich äußerten, wohingegen in Südtirol großteils seelenlos gesteuerte Egoisten leben, deren größtes Ziel ein BMW babyblau ist? Das kann man also kaum vergleichen. Ich hoffe es ändert sich und scheinbar gibt es in Zeiten des Internet auch in Südtirol Menschen die mitdenken, bescheidener werden und nicht nur an der Oberfläche kratzen. Das gibt Hoffnung.

Die Mauer fiel, weil der Ostblock pleite und am Ende war. Sonst würde sie wahrscheinlich heute noch stehen.
Und Südtirol wird auch erst dann frei sein, wenn dieser Staat pleite geht. Denn erst wenns ums liebe Geld geht wird die Mehrheit hier die Selsbtbestimmung fordern (traurig aber wahr). Hoffentlich macht Griechenland den Anfang und bringt auch diesen korrupten Staat mit zu Fall. Früher oder später passierts eh.

@hansi
was du so schön beschrieben hast hat schon lange einen Namen: System Südtirol

„was du so schön beschrieben hast hat schon lange einen Namen: System Südtirol“

Schon lange einen Namen aber immer noch zu wenig bekannt. Na ja auf alle Fälle war es mir wert es nochmal zu beschreiben. Wenige wissen dass man im „Paradies Autonome Provinz Südtirol“ selbst als normaler Angestellter um Längen schlechter abschneidet als in Nordtirol. Das musste mal wieder gesagt werden, und das andere auch.

@gadilu: Invece sì, che si accorgono di rimanere sullo stesso punto d’inizio. Ed è frustrante!
I sudtirolesi sono stati soppressi con la violenza e con il sostegno del governo. Sia nel primo dopoguerra (vedasi caso Innerhofer), che anche dopo la seconda guerra (Pfunderer Buam e Pusterer Buam): i sudtirolesi sono sempre stati duramente condannati per fatti non commessi o non dimostrati… Finché il governo italiano non cambia rotta e continua a mostrarsi fascista e soppressore, non si prosegue.
Tuttora i carabinieri fanno ahimè di tutto per alimentare la sensazione di essere und corpo estraneo nella nostra provincia. Basta leggere i giornali delle ultime settimane.

Ja, che palle. Aber wehe jemand sagt etwas gegen den italienischen Disagio. Ach wie lächerlich sind doch alle die auf einem Auge blind sind. BBD hilf ihnen.

Ja, che palle tutti quelli che pensano di aver capito cosa sia BBD e invece vengono qui a raccontarci le solite puttanate di sempre. Evidentemente neppure BBD può molto contro la stupidità  collettiva che alberga in questa provincia.

„invece vengono qui a raccontarci le solite puttanate di sempre.“

ja, da redet genau der Richtige!

„la stupidità  collettiva che alberga in questa provincia“

und noch schlimmer die Ignoranten die zugewandert kommen und aber meinen die Weisheit mit der Muttermilch bekommen zu haben.

„…. Sich von diesem korrupten, bankrotten, verlogenen und chaotischen Staat loszulösen dürfte wohl nicht viel schwerer sein, oder?

Finché il governo italiano non cambia rotta e continua a mostrarsi fascista e soppressore, non si prosegue.

offentlich macht Griechenland den Anfang und bringt auch diesen korrupten Staat mit zu Fall. Früher oder später passierts eh. …..“

State raggiungendo un livello sempre maggiore di violenza verbale. Esattamente nello spirito di bbd. E sempre nell’ottica del „miteinander“ con i cari amici altoatesini.

Se poi dai a Margheri dello ”sciovinista etnico”… beh, auguri.

Dazu wollte ich noch Stellung nehmen. Im Zusammenhang mit der Bundespräsidentschaftskandidatur Rosenkranz‘ ist mir etwas eingefallen, was auch meine Einschätzung zu Guido Margheri erklären hilft.
Und nein, ich will Herrn Margheri nicht mit Frau Rosenkranz in eine Ecke schieben — ein Rechtsextremist ist er nun wirklich nicht.

***

Frau Rosenkranz sagt, das NS-Verbotsgesetz sei verfassungswidrig. Nun — habe ich gedacht — das könnte ja unter Umständen sogar zutreffen. Dieses Gesetz könnte tatsächlich einige Grundrechte wie die Meinungsfreiheit, die Versammlungsfreiheit etc. einschränken, was seine Verfassungskonformität in Frage stellen könnte. In den meisten europäischen Demokratien gibt es jedoch einen gewissen Grundkonsens, dass man mit verfassungsfeindlichen Gruppierungen, welche die Demokratie samt Grundrechten am liebsten abschaffen würden, nicht toleranter sein muss, als dringend erforderlich.

Besteht kein kontingenter Handlungsbedarf, ist es daher auch nicht angemessen, dass ein Politiker am status quo eines NS-Verbotes rüttelt. Entschließt er sich doch dafür, sollte er — um nicht den Rechtsextremisten in die Hände zu spielen — in einem Atemzug mit seinen Zweifeln auch Vorschläge unterbreiten, wie man diesem Problem Herr werden kann. Zum Beispiel, indem man das NS-Verbot selbst in die Verfassungrang erhebt.

Frau Rosenkranz hat dies freilich nicht gemacht, und jeder kann sich denken warum.

***

Ähnliches gilt für Herrn Margheri, wenngleich auf einer völlig anderen Ebene. Ich möchte — nochmal — nicht den Eindruck erwecken, dass ich ihn für einen verkappten Rechtsextremisten halte.

Wenn er kein Chauvinist wäre, hätte er sich in der Ortsnamenfrage auch vornehm zurückhalten können. Die Einhaltung des Autonomiestatutes kann freilich zum absoluten Prinzip erhoben werden — das muss aber nicht zwangsläufig so sein. Wenn man jedoch findet, dass etwas dem Autonomiestatut widerspricht, kann man im selben Atemzug auch Vorschläge unterbreiten, wie man dieses Problem (anders) lösen könnte.

Zudem hätte Herr Margheri sich ja auch mit gleicher Vehemenz gegen andere Missachtungen — zum Beispiel jene der Durchführungsbestimmung zu den zweisprachigen Packungsbeilagen — zur Wehr setzen können. Doch bezeichnenderweise ist diesbezüglich nichts bekannt. Ohne diese Ausgewogenheit jedoch ist er für mich kaum besser als Seppi oder Urzì (oder ihre Entsprechungen in der deutschen Sprachgruppe).

„State raggiungendo un livello sempre maggiore di violenza verbale. Esattamente nello spirito di bbd.“

Und das von einem, der in einer anderen Diskussion mal meinte, wir Südtiroler sollen lieber dankbar sein daß man mit uns nicht das Gleiche gemacht hat wie mit den Sudetendeutschen und Schlesiern… muß wohl verbal in Ordnung sein und im Sinne von BBD.

ja, da redet genau der Richtige!

Per essere „richtig“ dipende dal punto di vista. Ma se c’è uno che è „richtig“ in questo posto, a parte il fondatore, quello sono io. E prova a dimostrarmi il contrario.

und noch schlimmer die Ignoranten die zugewandert kommen und aber meinen die Weisheit mit der Muttermilch bekommen zu haben.

Guarda, io sono venuto in questa provincia più di dieci anni fa. Dopo tre mesi avevo il patentino A (e mi ricordo ancora che quel giorno ho visto parecchi altoatesini e sudtirolesi bocciare miseramente). Non penso di essere molto intelligente, ma sicuramente abbastanza da aver capito benissimo come vanno le cose qui. Fattene una ragione e cambia registro, perché stai facendo una figura di cacca.

Ich habe nie gesagt dass die Suedtiroler dankbar sein sollten, sondern sich einfach einfallen lassen dass viele andere europaeische Bevoelkerungen (neben ihnen) an Ungerechtigkeiten gelitten haben, z.B in Schlesien oder Istrien, wo jeweils unschuldige Deutsche und Italiener wegen der Schulden ihrer Fuehrer getoetet oder vertrieben wurden, weshalb sind „so few Germans or Italians“ da uebrig geblieben

Come vedi, te l’ho scritto in tedesco, perché forse l’italiano lo capisci male, visto che hai travisato il senso del mio commento. Mi scuso per gli errori.

@tuscan

Am 10. November 2009 um 15:08 Uhr …
Sono i casi della storia, magari potrebbero farvi venire in mente che al Sudtirolo tutto sommato non è andata poi così male.

Das Wort „dankbar“ steht zwar nicht wörtlich drinnen, aber sinngemäß. grad so als würde man einen Verprügelten sagen, so schlecht ist es dir ja nicht ergangen, ich hätt dich auch erschlagen können. Da hat wohl jemand Probleme mit dem Rechtsempfinden. na danke!
Aber wenn jemand was gegen den maroden ital Staat sagt, dann ist das „verbale Gewalt“.

PS: und danke für die Übersetzung, ohne gings nicht. Keine Sorge wegen evt. Fehler, wir haben jemand mit Patentino A, der kann helfen.

Ma se c’è uno che è ”richtig” in questo posto, a parte il fondatore, quello sono io.

Nicht nur eingebildet, sondern auch noch eine falsche Selbsteinschätzung.

E prova a dimostrarmi il contrario.

Jeder der deine Nachrichten liest, kann sich überzeugen. Und dir soll man etwas beweisen, wo du der Meister darin bist, die Argumente anderer zu ignorieren und Fragen unbaentwortet zu lassen. Dazu muß man nur etwas raufscrollen und die Diskussion mit Markus lesen. tzzzzz

Dopo tre mesi avevo il patentino A

Ohhhhh, entschuldige, wenn ich das gewusst hätte!

ho visto parecchi altoatesini e sudtirolesi bocciare miseramente

schau schau, sonst wird hier gern kritisiert wenn solche Unterscheidungen gemacht werden, aber selbst…. wahrscheinlich auch im Sinne von BBD!
wer macht da wohl eine Sch***figur??

…wir haben jemand mit Patentino A, der kann helfen.

Oh, non ti preoccupare. Il patentino A lo danno anche agli analfabeti. Ma te non hai problemi. Col tuo patentino D puoi seguire benissimo tutte le discussioni.

@Anonym:

Du weisst anscheinend nicht dass Gadilu alias Etranger einer der Gruender des Blogs war, obwohl er nicht mehr dabei ist… E ades per piaser basta co‘ sta solfa del patentin. Mochèla lì!!!

Wusste ich tatsächlich nicht, jetzt bin ich wohl voll ins Fettnäpfchen getreten! Aber halt – was ändert das an den getätigten Aussagen? Nichts.

Du weisst anscheinend nicht dass Gadilu alias Etranger einer der Gruender des Blogs war, obwohl er nicht mehr dabei ist…

FabivS hat (fast) recht: à‰tranger war zwar nicht Mitbegründer des Blogs, aber über mehrere Monate Autor und Administrator.

Ancora per la precisione: io ho lanciato l’idea di istituire un blog collettivo che raccogliesse l’eredità  della Diskussionsgemeinschaft nata (con profitto) sull’ex forum di „ff“. Pérvasion ha di fatto aperto un blog personale tematizzando esplicitamente il punto dell’autodeterminazione così come noi – discutendo – l’avevamo delineato in opposizione alla tradizionale impostazione della destra tedesca. Poi io ho affiancato pérvasion nel lavoro di redazione. Quindi sono uscito dal blog (o meglio: sono stato fatto uscire dal blog) in seguito a una mia eccessiva personalizzazione dei contenuti. Ho così fondato un altro blog (http://segnavia.wordpress.com) che stava comunque dentro il progetto BBD, aprendolo nel senso di un vero e proprio Netzwerk (il blog di Valentino Liberto era – e ancora è, per quanto ne so – un membro attivo del Netzwerk). È solo da un anno che posso dire di non far più parte attiva di quel progetto. Ma nonostante mi sia accollato il difficilissimo compito di criticarne i contenuti (visto che pochissimi lo facevano e di critiche c’è sempre bisogno, molto più che di complimenti che muovono da impostazioni palesemente in contrasto con i principi di questa piattaforma) sono sempre rimasto solidale nei confronti dell’impegno di Simon Constantini e non mi sono tirato indietro quando si trattava di favorire la diffusione e la comprensione del „nostro“ blog.

@Gadilu:

Vedi la missione che ti sei autoposto in maniera troppo seria. Chi dice che BBD ha bisogno di avversari esterni? secondo te non ne ha già  abbastanza? E‘, di fatto, la distruzione del sistema Alto Adige-Suedtirol così come siamo abituati a conoscerlo.
Si tratta di un progetto che, a causa della sua interetnicità  è a volte troppo progressivo persino per i suoi stessi simpatizzanti e sostenitori, che invece sono abituati fin da piccoli a vivere in una gabbia ; così che tentare di uscirne implica sempre il rischio di ricaderci dentro ed alcune discussioni lo dimostrano.
Sai, io faccio a volte fatica a pensare in maniera post-etnica, forse per me è particolarmente difficile; sia quando mi trovo nel paradigmantico „Barotto“ coi ritratti del DVCE, sia quando mi trovo alle feste con gente gira con le magliette „Suedtirol bleibt deutfch“ ovviamente scritto in gotico. O meglio è difficile credere che sia possibile qualcosa di diverso e che il Manifest non sia solo una lettura psichedelica.
E non credo altresì che occorrano degli avversari a livello più alto: l’intera SVP per il fatto di esistere com’è e per il sistema che ha creato è politicamente un avversario tostissimo.
Francamente credo che un critico in più o in meno, a qualsiasi livello, non faccia differenza.

Io non ho mai parlato di avversare BBD. Mi sono proposto di suggerire delle critiche. BBD non è avversato, è sostanzialmente ignorato.

Gadilu hat nun schon auf zwei Tiroler „Fronten“ zu „kämpfen“. Einmal mit den deutsch- und italienischsprachigen (Süd-)Tirolern hier und nun muss er sich auch noch zu allem Übel von einem italienischsprachigen (Welsch-)Tiroler aus dem Trentino belehren lassen :)).

http://austriaciditalia.splinder.com/post/22331129#comment

P.S. Jetzt fehlen nur noch die Nordtiroler, dann ist der Ringkampf Euregio vs. Gadilu eröffnet;-)!
Lets ready to rummmmble!:)

Nachtrag: Gadilu hatte auch mit einem Ladiner (Markurs) kontrovers diskutiert, also das komplette Spektrum Tirolität aus Süd-und Welschtirol (Sudtirolo e Trentino). Das paradoxe an der Sache. In der Tirolesità  sind wir Tiroler aller drei Landesteile und drei Sprachgruppen interkulturell vereint (und beim wiederannähern). Und genau Gadilu streitet mit allen drei vereinten Sprachgruppen über die Tirolesità , das nenn ich Ironie des Schicksals ;).

Und genau Gadilu streitet mit allen drei vereinten Sprachgruppen über die Tirolesità .

Strano. Io pensavo solamente di rispondere a qualche superficialone (come te). Invece parlavo addirittura con interi Sprachgruppen. Certa gente si monta sempre un po‘ la testa.

Mit Gabriele habe ich eigentlich kein Problem: er provoziert gerne, aber man kann trotzdem gut mit ihm diskutieren…

Was ich nicht leiden kann, dass sind Kommentare wie „siamo in Italia“, „avete perso la guerra“ oder „tornatevene in Austria“. Denn diese Aussagen beweisen, dass der Schreiber die Wahrheit nicht kennt: Südtirol ist nicht Italien (verzeiht, wenn das ein Slogan der SF ist, aber es ist nun mal so); Italien hat keinen Krieg gewonnen sondern lediglich mit Istrien einen Kuhhandel betrieben; wir sind nicht aus Österreich eingewandert, sondern waren schon immer da (wennschon, dann sind die „Altoatesini“ die Einwanderer, und sollten zurück in den Süden).

Und dann sind noch meine Fragen, die unbeantwortet bleiben:
– warum halten die „Altoatesini“ an den erfundenen tolomeischen Namen fest?
– warum verbreiten die Carabinieri eine Lüge zum Fall Tiralongo?

Anonym meint: „Schwamm drüber und so tun als wär nie nichts gewesen“. Aber damit kann ich mich nicht zufrieden geben. So funktioniert keine Geschichtsbewältigung.

@Markus
das hast du falsch verstanden: nicht ich meine Schwamm drüber sonder das ist die Haltung die leider manche vertreten. Deswegen sagte ich auch du kannst dir die Finger wund tippen, es nützt wenig.

Ich hingegen vertrete die Haltung man muss zuerst einmal die Vergangenheit schonungslos und unparteiisch aufarbeiten, bestehendes Unrecht eliminieren, begangenes Unrecht wiedergutmachen.

Anch’io non ho veramente alcun problema col carissimo Markus (né con i ladini tutti che – secondo la buffa interpretazione data da „hello“ – sarebbero qui rappresentati, in toto, da Markus).

Spero che Markus non si riferisca a me quando ci ricorda lo „Schreiber“ che direbbe „siamo in Italia“ ecc. Io, se posso aiutare Markus in questo senso dico che siamo in Alto Adige-Südtirol, una provincia autonoma inserita amministrativamente all’interno dello stato italiano, e abitata in prevalenza da una popolazione di lingua e cultura tedesca (tirolese, la cultura) con antenati vissuti all’interno di una configurazione statale estinta (l’impero austro-ungarico). Davvero spero di non sbagliare, dicendo così, visto che lo slogan „Südtirol ist nicht Italien“ o vuol dire quello che ho detto io (esibendone però un’interpretazione molto parziale e riduttiva) oppure non vuol dire nulla (se dico che A non è B non ho ancora capito cosa sia A).

Ma rispondo anche sul resto (visto che qualcuno mi accusava di schivare le domande, figuriamoci un po‘).

1. L’Italia non ha vinto la guerra. Mah. Una guerra si „vince“ con ogni tipo di mezzo (lecito, illecito, diplomatico…). Gli americani, tanto per fare un esempio un po‘ estremo, hanno vinto la guerra col Giappone sterminando due intere città  con la bomba atomica. L’Italia, tornando a noi, ha „vinto“ la prima guerra mondiale adoperando certamente parecchi mezzucci (non costa nulla ammetterlo), ma anche vincendo un paio di battaglie decisive. A quel punto avevano le carte migliori per presentarsi alla Conferenza di Pace e hanno incassato quel che gli altri hanno fatto loro incassare. Uno può star lì a disperarsi quanto vuole, è andata così.

2. Che „voi“ non siate emigrati in Austria è vero. Emigrarono alcuni poverini (qualche migliaia) durante il periodo delle opzioni. Ma grazie a dio parecchi di loro sono potuti ritornare in „Italia“ dove hanno trovato migliori condizioni di vita.

3. Gran parte degli „altoatesini“ sono immigrati o sono figli di immigrati. Certamente. E allora? Io sono qui da dieci anni, per esempio. Ho meno forse meno diritti del mio grandissimo amico Markus? Devo sentirmi in qualche modo inferiore? Non penso proprio. Sto qui, mi diverto un sacco, e mi considero un cittadino dell’Alto Adige-Südtirol al pari di ogni altro. Dimmi se posso continuare a farlo oppure devo chiedere il permesso a qualcuno.

4. Perché gli italiani si aggrappano ai nomi di Tolomei? Fondamentalmente perché per loro quei nomi sono „italiani“, quindi risultano loro più familiari, indipendentemente dall’origine. E poi perché se a chiedergli di cancellare quei nomi sono i tedeschi, allora loro si chiudono a riccio secondo un meccanismo di elementare reazione di difesa (alla cane di Pavlov). Infine perché esiste una legge – si chiama Statuto di Autonomia – che prescrive il bilinguismo toponomastico e odonomastico. Tutto lì. Ovviamente poi c’è anche una piccola minoranza di italiani che apprezza il lavoro di Tolomei in quanto apostolo dell’italianità  di questi luoghi. Ma ti assicuro che si tratta di pochi scemi.

5. Perché i Carabinieri mentano su Tiralongo è una questione più spinosa. Prima di tutto bisogna vedere se mentono (le indagini fatte non hanno dimostrato nulla). E poi bisogna considerare che le forze dell’ordine o i soldati (di ogni paese, non solo in Italia) tendono con molta difficoltà¡ ad ammettere le proprie colpe e si difendono fino all’estremo. Sarebbe ovviamente bello che non lo facessero e che le inchieste non si fermassero di fronte a nessun privilegio d’omertà . Sono assolutamente d’accordo. Però sul caso Tiralongo non esiste una versione così chiara da rendere certissima la responsabilità  dei carabinieri. Esiste una testimonianza. Una. Questo per la precisione

Un abbraccio fraterno.

Markus, bbd dovrebbe essere un’isola intelligente nell’oceano scemo del web, realtà  che in Sudtirolo è largamente rappresentata dai vari blog tedeschi e italiani di tendenza nazionalista. Purtroppo i tuoi commenti contribuiscono a far scendere il livello: in un altro post hai cominciato dicendo che gli italiani tendono a tradurre tutti i nomi stranieri, infatti (udite udite) dicono Londra e Parigi, qui accusi gadilu (? e se non lui chi?) di dire ”siamo in Italia”, ”avete perso la guerra” oder ”tornatevene in Austria”. Se si tratta di lui, quando mai avrebbe detto cose del genere? Se invece non è lui, chi altro ha mai tirato fuori questi discorsi su bbd? per finire con l’odioso „wennschon, dann sind die ”Altoatesini” die Einwanderer, und sollten zurück in den Süden“, degno dei peggiori blog della destra tedesca. Poi arriva la perla: „…lediglich mit Istrien einen Kuhhandel …“. L’Istria???? Il mercato delle vacche???? Queste sono cazzate, non altro.

Guarda, non voglio aggredire (non è nel mio carattere), ti invito solo a rileggerti quello che hai scritto.

„Vergangenheit schonungslos und unparteiisch aufarbeiten“: unbedingt!

„bestehendes Unrecht eliminieren“: das sowieso!

„begangenes Unrecht wiedergutmachen“: nicht immer möglich – leider.

„Sie“ sollten zumindest das begangene Unrecht zugeben, aber nicht mal das fällt ihnen in den Sinn. Sie glauben noch immer, was uns der Faschismus gebracht hat, war gut, und dass dies hier „Italien“ sei.

Es wundert also nicht, dass die Altoatesini diesen „selbstverschuldeten disagio“ spüren. Die Lösung liegt nur bei ihnen selbst: wendet euch ab vom Faschismus, gebt eure Fehler zu, werdet Tiroler und integriert euch!

Wir haben euch nicht gerufen, und wir vertreiben euch auch nicht. Aber ihr seid es, die euch anpassen müsst. Nach 3 bis 4 Generationen ist es höchste Zeit! (Sturheit/Dummheit währt wohl lange, und ist vererbbar)

@ hello

Se hai tempo vatti a vedere che piega ha preso la discussione su quel sito trentino che hai segnalato ieri. Vai. Poi torna qui. Che ti devo dire una cosa.

@gadilu: nel punto 2 „Che voi non siate emigrati in Austria…“ mi hai frainteso. Non mi riferivo all’Option. Stavo criticando coloro, che ci dicono di tornare in Austria, perchè erroneamente pensano che noi sudtirolesi siamo originari dell’Austria ed immigrati nel Sudtirolo… Invece noi da qui non ci siamo mai mossi. C’é purtroppo gente in Italia (anche, e soprattutto a sud della nostra regione), che non conosce la storia, ed è convinto, che questa è terra italiana e siamo noi gli immigrati e non i meridionali… Sono questi ignoranti che ci dicono „tornatevene in Austria“.

@tuscan: ripeto un’altra volta: non dico a nessuno di tornarsene a casa – sono tutti benvenuti. Ho solo detto, che „semmai“ sono i meridionali a doversene tornare a casa, perchè gli immigrati qui sono loro e non noi tirolesi.

Con quelle frasi „tornatevene a casa“ e „siamo in italia“ non mi riferivo a nessuno di voi. Sono le solite frasi che leggo su altri siti o che sento in giro… Chi le scrive o pronuncia dimostra di essere un ignorante.

Il mondo purtroppo è pieno di ignoranti. Anch’io sono ignorante quando si tratta della storia del Congo – ma mica mi metto a scrivere articoli sul Congo. Il nostro caro giornalista ignoto dell’Alto Adige invece è uno di sti ignoranti che si mette a scrivere un articolo pieno di balle, alimentando i falsi luoghi comuni…

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