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Brugger für Abschluss mit Fitto.

SVP-Parlamentarier Siegfried Brugger drängt Luis Durnwalder, gegenüber Fitto in Sachen Wegweiser nicht mehr zu viele Forderungen zu stellen, um die Verhandlungen endlich zu einem »historischen« Abschluss zu führen. Trete Berlusconi zurück, müsse man sonst mit einer neuen Regierung von vorn beginnen. Glaubt Brugger, man solle in einer derart grundlegenden Frage zurückstecken, nur um möglichst schnell zu einem (zweifelhaften) Ergebnis zu kommen? (Nachdem man Jahrzehnte zugewartet hat?) Glaubt er ferner, eine Folgeregierung wäre einer Lösung weniger zugetan, als diese? Und schließlich: Ist er wirklich der Meinung, dass Abschlüsse mit diesen Herren irgendeinen Wert haben, nachdem die Einigung mit Kulturminister Bondi (faschistische Relikte) schlussendlich wirkungslos war?

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6 replies on “Brugger für Abschluss mit Fitto.”

Glaubt Brugger, man solle in einer derart grundlegenden Frage zurückstecken, nur um möglichst schnell zu einem (zweifelhaften) Ergebnis zu kommen?

Das ist eine Sichtweise. Die andere ist, daß meines Wissens im November das Gesetz endlich in den Landtag soll und man sich bei den strittigen Namen endlich einig werden muß. Es gibt auch noch andere Zeitfenster außer das mögliche(eher wahrscheinliche) Ende der Römischen Regierung. LH Durnwalder will das Gesetz noch in dieser Legislatur über die Bühne bringen. Die nächste Legislatur wird entweder einen neuen jungen LH (der sich kaum an dieses heikle Thema heranwagen wird) oder eine Übergangsphase mit Hofübergabe zwischen alt und jung bringen. Beides eignet sich nicht für ein Gesetz. Meiner Ansicht wird noch in dieser Legislatur etwas aus dem Gesetz oder wir können uns frühestens in 10 Jahren wieder darüber unterhalten. Meine Position ist ja hier hinlänglich bekannt.
80 Namen mehr oder weniger ändern nichts daran.
Denke Abg. Dr. Brugger ahnt das langsame Schließen des Fensters.
Zum Gesetz äußere ich mich dann wenn es den Landtag passiert hat.

MfG

Das Landesgesetz zur Toponomastik ist unabhängig vom Abkommen zwischen Fitto und Durnwalder, welches ausschließlich die Wanderbeschilderung betrifft. Der Landtag ist an die Ergebnisse der Verhandlungen nicht gebunden (wenngleich ich zugebe, dass es politischen Druck geben wird, das Landesgesetz danach auszurichten).

Das Landesgesetz zur Toponomastik ist unabhängig vom Abkommen zwischen Fitto und Durnwalder, welches ausschließlich die Wanderbeschilderung betrifft. Der Landtag ist an die Ergebnisse der Verhandlungen nicht gebunden (wenngleich ich zugebe, dass es politischen Druck geben wird, das Landesgesetz danach auszurichten).

Vollkommen einverstanden, es gibt keine direkte Verbindung zwischen den beiden Dingen. Allerdings denke ich könnte sich aus den Fitto-Durnwalder-Verhandlungen eine Art “Richtschnur” für den zukünftigen Gesetzesvorschlag ergeben. Mal sehen wie es weitergeht. Was am Ende eventuell als Gesetz zustande kommt ist natürlich eine andere Frage.

80 “faschistische” Namen mehr oder weniger……wenn, dann muss man die Namen beim Namen nennen ;) Bravo Martin, nur weiter so.

@aglioorsino

80 ”faschistische” Namen mehr oder weniger……wenn, dann muss man die Namen beim Namen nennen Bravo Martin, nur weiter so.

Immerhin bleibt dann Dir und Deinesgleichen das Problem erhalten. :grins:
Und da meine ich nur Dich und Deinesgleichen und nicht BBD.
Ich habe oben das Zeitfenster beschrieben und meine Meinung dargelegt. Vielleicht fällt Dir dazu sonst noch etwas ein. Mir geht es immer um das Prinzip und nicht um einzelne Namen. Aber das Problem haben natürlich nicht Jene, bei denen immer die Null stehen muß. ;)

MfG

Zum Artikel oben ganz kurz eine Anmerkung. Brugger ist Teil der SVP-Fraktion im Parlament und diese Fraktion ist mittlerweile scheinbar total in das italienische Staatsgefüge eingebunden (jedenfalls scheint es laut Medienberichten so). Oder was würde man in Schottland, Katalonien oder Tibet von einem Minderheitenvertreter halten, der wie Senatorin Ausserhofer über die Zeitung “Alto Adige” folgendes verbreiten lällst, ein Auszug: “ma adesso concentriamoci sul salvataggio dell’Italia”. Italien hat Südtirol 1919 einfach annektiert, ohne die Bevölkerung zu fragen. Und jetzt versucht die höchste politische Vertretung dieser Bevölkerung in Rom, diesen Staat zu retten. In der Psychologie nennt man so etwas Stockholm-Syndrom.

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