Call for Selfdetermination.

[Testo in lingua italiana]

Die STF-Umfrage zur Selbstbestimmung, die wir aufgrund ihrer Einseitigkeit kritisiert hatten (bevor wir uns gezwungen sahen, sie vor ungerechten Angriffen zu verteidigen), hat uns zweierlei gezeigt:

  • Eine erhebliche Zahl von SüdtirolerInnen wünscht, sich in einer freien und demokratischen Abstimmung über die staatliche Zugehörigkeit des Landes äußern zu dürfen;
  • Parteien und etablierte Medien schaffen eine Mauer des Schweigens, hinter der die Meinung ebendieser BürgerInnen versteckt werden soll.

Dieses Verhalten hindert uns an einer demokratischen und ergebnisoffenen Diskussion über die Zukunft Südtirols, weshalb BBD zum Schluss gelangt ist, dass endlich Fakten geschaffen werden müssen, die nicht mehr ignoriert werden können.

Unser Vorschlag und unsere Initiative:

Als zivilgesellschaftlicher Akteur planen wir die Einleitung eines Prozesses, der zur Durchführung einer offiziellen und legalen Volksabstimmung führen soll. Mit diesem Instrument soll die Meinung der Bevölkerung eingeholt werden, ohne jedoch direkt mit der Verfassung in Konflikt zu geraten. Dies könnte unserer Ansicht nach durch die Art der Fragestellung sichergestellt werden — dann nämlich, wenn sie die Einheit des Staates nicht unmittelbar tangiert.

Der Abstimmungstext sollte also, falls er angenommen wird, die Landesregierung (direkt oder indirekt) dazu verpflichten, alles im Rahmen ihrer Zuständigkeiten Mögliche zu unternehmen, um die Loslösung Südtirols von Italien und die Schaffung eines souveränen Staates in der EU zu erreichen. Da wir damit per definition nicht gegen die rechtlichen Zuständigkeiten verstoßen, sondern als StimmbürgerInnen einen Auftrag zu Verhandlungen erteilen, würde nicht gegen die Verfassung verstoßen.

Im Gegenteil: Eine derartige Vorgehensweise wäre vom Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung geschützt, wie internationale Akteure (etwa Amnesty International) bestätigt haben. Sollte sich darin die Mehrheit der Abstimmenden für eine Änderung des Status Quo aussprechen, müssten gegebenenfalls in einem zweiten Schritt die politischen und legalen Voraussetzungen geschaffen werden, um dies zu ermöglichen — frei nach dem Motto: »Die Legalität muss sich dem Willen der BürgerInnen anpassen und nicht umgekehrt«.

Zur Umsetzung dieses Zieles bedarf es unserer Meinung nach der Zusammenarbeit möglichst vieler zivilgesellschaftlicher Akteure: Demokratisch gesinnte Einzelpersonen, Vereine und Verbände, die wir hiermit dazu aufrufen, mit uns in Kontakt zu treten und gemeinsam an der Einleitung der Volksabstimmung zu arbeiten. Benötigt werden desweiteren Freiwillige, die unter anderem als Fachleute ihre Expertise einbringen und zum Gelingen des Vorhabens beitragen können, sowie Förderer und Spender, die die Initiative durch ihre Zuwendungen tatkräftig unterstützen und insbesondere eine breite Aufklärungs- und Diskussionsarbeit ermöglichen.

Äußerst wichtige und delikate Phasen des einzuleitenden Prozesses werden die gemeinsame Ausarbeitung eines gesetzeskonformen Abstimmungstextes (in einer Art »Crowdsourcing«), aber auch die Schaffung eines repräsentativen Promotorenkomitees mit Mitgliedern aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, aller Sprachgruppen und möglichst vielfältiger politischer (jedoch nicht parteipolitischer) Herkunft sein. Die erforderliche Unterschriftensammlung zur Einberufung einer Volksabstimmung wird eine amtliche Zertifizierung der breiten gesellschaftlichen Forderung nach Selbstbestimmung sein, die — anders als eine selbstverwaltete Umfrage — nur schwer ignoriert oder in Frage gestellt werden kann. Möglichst viele Unterschriften über die strikt erforderliche Anzahl von 13.000 hinaus werden die Notwendigkeit einer Abstimmung auch dann untermauern, falls zum Beispiel der Staat und seine Organe (durch rechtliche Spitzfindigkeiten o.ä.) einen Weg finden, die tatsächliche Durchführung zu verhindern oder zumindest zu verzögern. In Berufung auf das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung könnte man dann — von einer möglichst breiten Unterschriftenzahl legitimiert — auch internationale Instanzen anrufen.

Von eminenter Wichtigkeit wird es auch sein, den Unterzeichnern klar zu machen, dass sie sich mit ihrer Unterschrift nicht automatisch (öffentlich) als Unterstützer der Unabhängigkeit unseres Landes outen, sondern lediglich als Demokraten, die eine Abstimmung wünschen, bei der auch das »Nein« (also die Beibehaltung des Status Quo) eine durchaus legitime Wahl sein wird.

Zusammengefasst: Wenn Parteien und Medien eine offene Debatte zu einem gesellschaftlich relevanten Thema unterdrücken möchten, müssen wir als Zivilgesellschaft mit legalen, demokratischen (und selbstverständlich gewaltlosen) Mitteln Widerstand leisten und darauf aufmerksam machen, dass wir dies nicht zulassen werden. Es bleibt uns also nichts anderes übrig, als vorzupreschen und konkrete Schritte einzuleiten, um uns somit die nötigen Freiräume zu verschaffen. Im Laufe des Prozesses wird es unerlässlich sein, offen und partizipativ ein Staats- und Gesellschaftsmodell zu erörtern, das wir uns im Falle einer Loslösung von Italien wünschen — doch genau diese Diskussion ist offenbar auf breiter Ebene unmöglich, solange die Angelegenheit nicht auf die Tagesordnung gelangt.

Während der nächsten Wochen wollen wir mit so vielen (der Unabhängigkeit zu- und abgeneigten) Akteuren im Lande sprechen, wie uns möglich sein wird. Wir bitten euch jedoch auch, (proaktiv) mit uns in Kontakt zu treten: cfs@brennerbasisdemokratie.eu


[IT] Call for Selfdetermination.

Il sondaggio sull’autodeterminazione realizzato da STF, che avevamo criticato per la mancanza di concertazione (prima di vederci costretti a difenderlo da attacchi indiscriminati), ci ha dimostrato due fatti:

  • Un numero non indifferente di cittadine e cittadini sudtirolesi desidera di potersi esprimere in merito all’appartenenza statale del Sudtirolo attraverso una consultazione libera e democratica;
  • I partiti e i media dominanti creano un muro del silenzio dietro al quale occultare questa stessa rivendicazione.

Questo atteggiamento rende impossibile una discussione ampia, democratica e libera da pregiudiziali sul futuro del Sudtirolo. BBD è giunta alla conclusione che sia dunque necessario procedere a fatti difficili da ignorare.

La nostra proposta e la nostra iniziativa:

Come rappresentanti della società civile inizieremo un processo per giungere alla celebrazione di una consultazione popolare ufficiale e legale. Con l’ausilio di questo strumento sonderemo l’effettiva opinione della popolazione, cercando di non entrare direttamente in conflitto con la costituzione. A tal fine il quesito dovrebbe venire formulato in modo da non tangere immediatamente l’unità dello stato.

Quindi il testo, se approvato, dovrebbe impegnare (più o meno direttamente) il governo sudtirolese ad adoperarsi, nel rispetto delle proprie competenze, per l’indipendenza del Sudtirolo e la fondazione di uno stato sovrano in seno all’UE. In quanto le cittadine e i cittadini assegnerebbero al loro governo «solo» il compito di negoziare, la costituzione non verrebbe lesa.

Al contrario: Un tale modus operandi sarebbe coperto dai diritti umani (libertà di espressione) come confermato ad esempio da Amnesty International. Solo in caso che gli elettori esprimessero la loro volontà di secedere si dovrebbe, eventualmente, cercare di procedere nel senso più opportuno — perché «la legalità deve adeguarsi alla volontà popolare e non viceversa».

A nostro avviso questa iniziativa rende necessaria la collaborazione del numero più elevato possibile di rappresentanti della società civile: persone singole dalla spiccata sensibilità democratica, associazioni e sodalizi ai quali fin da subito va il nostro invito di contattarci per collaborare. Inoltre saranno necessari collaboratori volontari ed esperti che possano contribuire alla riuscita dell’iniziativa, oltre a patrocinatori e donatori che ci aiutino imprimis a portare avanti un lavoto di informazione e discussione.

L’elaborazione di un quesito conforme alla normativa (attraverso un lavoro di «crowdsourcing») ma anche la formazione di un comitato promotore comprendente cittadin@ di tutte le estrazioni sociali, rappresentanti tutti i gruppi linguistici e le sensibilità politiche (ma non partitiche) più diverse saranno fasi molto importanti e delicate del processo. Lo stesso raccoglimento delle firme necessarie all’indizione di una consultazione potrà rappresentare la certificazione ufficiale di un’ampia rivendicazione difficile da ignorare o da mettere in dubbio. In tal senso un numero il più elevato possibile oltre quello strettamente necessario di 13.000 firme sottolineerà la necessità di consultare la popolazione anche qualora, ad esempio, lo stato e i suoi organi trovassero il modo di bloccare o di dilazionare la consultazione. Appellandoci al diritto di libera espressione potremo allora pensare anche di ricorrere a istanze internazionali.

Ad ogni modo sarà necessario rendere chiaramente percepibile che i firmatari della proposta non si dichiarano automaticamente (e pubblicamente) favorevoli all’indipendenza, ma certificano la loro adesione democratica ad un processo di libera espressione, durante il quale anche il «no» (ossia la permanenza dello status attuale) sarà una scelta legittima e perfettamente rispettabile.

Concludendo: Se partiti e media non consentono un dibattito aperto su un tema di grande rilevanza, come membri della società civile sentiamo il dovere di opporci in maniera democratica, legale (ed ovviamente pacifica) per chiarire che non saremo disposti ad accettarlo. Non ci rimane dunque altra via che intraprendere passi molto concreti per riservarci gli spazi necessari al confronto. Nel corso del processo sarà indispensabile discutere di un modello statale e sociale da realizzare in caso di indipendenza — ma proprio questa discussione sembra impossibile su larga scala finché la questione non sarà all’ordine del giorno.

Durante le prossime settimane contatteremo e parleremo col maggior numero possibile di rappresentanti della società civile (favorevoli e contrari all’indipendenza), ma vi chiediamo anche di essere voi a contattarci attivamente: cfs@brennerbasisdemokratie.eu

73 Replies to “Call for Selfdetermination.”

  1. Die Freiheit ist wie das Meer: Die einzelnen Wogen vermögen nicht viel, aber die Kraft der Brandung ist unwiderstehlich.

    Václav Havel

    Sehr schön BBD, meine Unterstützung habt ihr!

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  2. Zuerst hatten wir an eine Volksbefragung gedacht, die im Unterschied zur Volksabstimmung nur konsultativen Charakter hat. Somit wäre sie ideal.

    Allerdings ist die Volksbefragung in Südtirol laut geltendem Gesetz dem Landtag vorbehalten, der sie mit absoluter Mehrheit initiiert. Zumal dies derzeit äußerst unwahrscheinlich scheint, müss(t)en wir auf die verbindliche Abstimmung ausweichen. Selbstverständlich soll aber auch erörtert werden, ob unter Umständen das Volksbegehren (oder gar die abschaffende Volksabstimmung?) sinnvoller sein könnte.

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  3. Nachdem hier immer wieder Forderungen “endlich mal was zu tun und nicht nur zu reden” laut wurden, finde ich unsere Entscheidung konsequent. Ich hoffe nur, dass sich nun genügend Leute melden und aktiv mitarbeiten.

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    1. Schön zu sehen das etwas weitergeht! Da bestimmt ich gemeint bin, sehe ich dass endlich etwas unternommen wird bzw. konkrete (?) Schritte getätigt werden.
      Vlt. sollte man das ganze wirklich unparteiisch machen und so etwas wie die Plattform “Referendum” gründen, um den verschiedenen Akteuren ihr Gesicht zu waren, und Hahnenkämpfe zu vermeiden, alle mochten ein Referendum, aber die Ziele divergieren… BBD ist ja auch Parteiähnlich, und hat seine Vorstellung wie das enden soll.
      Meiner Meinung nach sollte man so vorgehen (wegen Zeitmangels nicht gerade ausführlich & durchdacht):
      -Unterschriftensammlung zur Volksabstimmung
      – Volksabstimmung zur Aufforderung des Landtages zur Bildung einer Unabhängigkeitskommission
      -Wahl ebendieser durch das Volk, um diese eben vom Parteifilz des Landtages zu befreien (Ausländische Staatsbürger dürfen auch gewählt werden, keine Landtagsabgeordnete & Bürgermeister) Optional: Wahlalter ab 16! Ansässigkeitsklausel, um ita. Militärangestellte an der Wahl zu hindern (???)
      -Diese nimmt Kontakt mit Internationalen Vertretern auf; organisiert die Abstimmung mit der Frage “Ob Südtirol kein Teil des italienischen Staatsgebietes mehr sein soll”
      -Bei Bejagung übernimmt die Unabhängigkeitskommission, die Koordination der weiteren Geschehnisse. Und arbeitet eine Übergangsverfassung aus. Diese ist dann im Landtag durch 50%+1 Mehrheit zu bestätigen, dabei sollte es eine geheime- blockfreie Wahl geben. (Ich würde mir eine 2/3 Mehrheit wünschen, allerdings könnten dann gewisse Parteien das Projekt aufhalten)
      -Hier kommen jetzt die einzelnen Organisationen zum Zug. Sie entwickeln verschiedene Zukunftsmodelle; falls eine Organisation im Landtag vertreten ist oder mindestens 7.000 (damit ergatterte man bei den vorherigen Wahlen einen Sitz) Unterschriften sammelt wird diesen Modell aufgenommen. An diesem Punkt sollten noch keine konkreten Verfassungen usw. vorgelegt werden, diese sollte wie die Isländische Verfassung später erarbeitet werden (http://goo.gl/52sxXk) Hier sind durch die Kommission einheitliche Bezeichnungen für die Zusammenschlüsse zu verfassen. Dabei ist von Anfang darauf zu achten das andere Regionen gleiche Abstimmungsmöglichkeiten haben, hier wird es haarig, was ist wenn Z.B Osttirol sagt ja nur mit Südtirol eine eigener Staat, und das Trentino ja aber nur mit Südtirol… Diese Frage ist zu klären! Hier muss es zu einer eindeutigen Benennung im der Abstimmung kommen. Das wird ganz schön komplex. Die Verschiedenen Varianten wären, jeweils dann als eigener Staat (bzw. nach der Verfassung als EUREGIO): ST; ST+TN; ST+NT+OT; ST+NT; ST+OT; ST+TN+OT; ST+TN+NT; ST+TN+OT (TN=Trentino) Jeweils um die Komponente Hayden erweitert.
      Hier könnte ich mir auch eine nochmalige Unterteilung der Abstimmung zur Vereinfachung vorstellen…
      -Nun kommt es zu der Wahl zwischen diesen Zukunftsmodellen, wobei dabei eine Zugehörigkeit zum Staat Italien in welcher Form auch immer, eine Option sein sollte. Das Wahlsystem mMn. unbedingt eine Mehrfachwahl mit Wertung sein, da nur so fair entschieden werden darf und anscheinend wenig Erfolgsversprechende (bei der Wahl) Modelle nicht gewählt werden. Ich denke dieser Effekt ist jedem Bekannt; siehe letzte Deutschlandwahl…
      -Beinhaltet das Siegermodell andere Staaten und/oder Regionen so soll durch die Kommission dort eine Abstimmung erwirkt werden, ist diese negativ, kann durch diesen Wahlmodus einfach auf das zweite Modell zurückgegriffen werden usw. . .Hier ist es sinnvoll wenn dieses Modell wieder die gleiche Region betrifft dies bei der ersten Abstimmung zu beachten…. Im Falle des Bundeslandes Tirol ist es sicherlich sinnvoll eine Unterscheidung zwischen Nord- und Osttirol einzuführen.
      -Nun werden durch die Kommission die letzten Schritte gesetzt.

      Ich muss weiterhin so kritisch wie möglich bleiben, um Gegnern sofort die passenden Argumente zu liefern (danke an den 60Mio pro Tag Artikel, sehr hilfreich bei Diskussionen zu den Politikerpensionen, endlich wird über Politik gesprochen!).
      So stellt sich mir die Frage wie schaut der Text (konkret) aus, falls es soweit kommt was soll der Landtag unternehmen usw.

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    2. Wobei in diesem Zusammenhang auch gesagt werden muss, dass unsere Initiative nicht in Reaktion zu irgendwelchen Aufforderungen entstanden ist. Vielmehr war es ein bemerkenswerter Zufall, dass kurz vor ihrer Veröffentlichung mehrere Kommentatoren zur Aktion aufgerufen haben. Wie dem auch sei: Es wäre wichtig, dass eure Aufrufe auch in Engagement münden. Über das wie, wo und wann kann man sich noch unterhalten.

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      1. Ich wäre durchaus für ein Engagement bereit, und es würde mich auch sehr freuen mitzuhelfen!
        Es ist halt die Frage wie wir etwas “ändern” können.
        Ich hätte noch eine Frage, wann gedenkt ihr offiziell die Unterschriften zu sammeln?

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      2. Wir möchten da Schritt für Schritt vorgehen: Das Wichtigste ist jetzt, mit Hilfe von Fachleuten die geeignete Fragestellung zu definieren, evtl. noch zu entscheiden, ob ein Volksbegehren sinnvoller wäre als eine -abstimmung und dann mit möglichst vielen Leuten zu reden bzw. die Promotoren ausfindig zu machen.

        Wir werden hier im Blog oder auf einer anderen zu diesem Zweck zu schaffenden Seite sämtliche Schritte völlig transparent mitteilen.

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      3. Welchen Vorteil hätte den ein Volksbegehren?
        Ich meine aus unserer Sicht ist eine Volksabstimmung doch besser, da bindend.
        Desweiteren, halt ich es kritisch direkt das Ziel:

        Loslösung Südtirols von Italien und die Schaffung eines souveränen Staates in der EU zu erreichen.

        zu Implementieren, vlt. sollte eher wie oben erwähnt vorgegangen werden.
        Leider kenne ich mich nicht besonders gut mit Jus aus aber ist eine Aufforderung (der Landtag soll dafür sorgen) nicht auch schon “illegal”? Desweiteren kann dann die SVP dies wieder zu ihrer Vollutonomie umdeuten; usw..

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  4. Super bbd, endlich eine Initiative von einer parteiunabhängigen und vor allem weltoffenen sozialdemokratischen Seite! Danke für diese gute Sache und viel Erfolg!

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  5. zur info:
    möchte auch betonen, dass das jetzt keine unüberlegte hauruck-aktion ist. diesem aufruf sind seit wochen viele gespräche vorausgegangen, in denen die verschiedensten möglichkeiten abgewogen wurden. es dauert zeit, sich in eine solche materie einzuarbeiten und den schritt nach außen vorzubereiten.

    es wäre schön, wenn der aufruf auch über facebook und andere soziale medien verbreitet werden würde.

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  6. Ich finde Euren “Call for Selfdetermination” sehr gut. Ich hoffe, Ihr habt viel Erfolg damit. Ich kann Euch keine große Unterstützung zukommen lassen, aber falls ich Euch eine kleine Unterstützung geben kann, werdet Ihr diese bekommen.

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    1. Wie ich schon hier geschrieben hatte:

      In Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Verunsicherung und Bedrohung, die mit dem katalanischen Unabhängigkeitsprozess in Verbindung gebracht werden sollen, gibt es übrigens interessante Daten: Im ersten Halbjahr 2013 (aktuellste verfügbare Daten) konnte Katalonien 42% mehr ausländische Investitionen anziehen, als im Vorjahr. Damit lag das Land, während die Selbstbestimmungsdebatte bereits voll in Gange war, europaweit an zweiter Stelle. Dies veranlasste den linken katalanischen Abgeordneten Alfred Bosch (ERC) vor einiger Zeit dazu, einen sarkastischen Tweet abzusetzen: Noch etwas mehr Sezessionismus, dann könnte man den ersten Platz anstreben — zum Leidwesen derer, die eine demokratische Abstimmung mit wirtschaftlichem Ruin gleichsetzen möchten.

      Auch Amazon wird demnächst wie es aussieht ein millionenschweres Logistikzentrum in Katalonien eröffenn.

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  7. Sono molto contento. Come sostenitore di BBD da diversi anni, avrete il mio più completo appoggio; purtroppo al momento non sono a casa. Ma lo sarò nei mesi estivi.
    La mia tendenza è sempre stata verso azioni pratiche, perchè purtroppo a volte gli attori politici non hanno saputo rispondere adeguatamente alle richieste della popolazione e perchè il nostro punto di vista verso l’autodeterminazione e quel che ne seguirà è radicalmente diverso dagli altri.
    Davvero ottimo!

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  8. Im Jahr 2011 sind wir im Ahrntal erstmals in Süd-Tirol mit einem solchen Referendum unter dem Motto “Freiheit schlägt Wellen” gestartet. Dass sich dieses Themas jetzt auch verstärkt die bbd annimmt, freut und ganz besonders! Wir unterstützen jede friedliche, demokratische Initiative, die diesem Land nach fast 100 Jahren endlich zu ihrem Recht verhilft!

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    1. Wir danken für jedwede Unterstützung demokratischer Kräfte. Ich möchte aber auch klarstellen, dass wir nicht eine selbstverwaltete Umfrage anstreben, sondern eine amtliche Volksabstimmung.

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  9. Wir haben 2011 die Volksbefragung verfolgt. Mitunter waren wir auch an der peinlichen Gegen-Selbstbestimmung Veranstaltung der SVP anwesend.

    http://www.brennerbasisdemokratie.eu/?p=7574

    Ich kann mich noch gut an Helga Thaler erinnern, als sie bei Ihrem Referat sagte:
    “Italien, italien, seitdem ich geboren bin sagt man immer der Staat wird Pleite gehen, bis jetzt ist es aber noch immer nichts konkretes passiert”. Oder etwa: “aus meiner Parlamentarischen Tätigkeit, kann ich euch sagen, dass es mit dem Föderalismus, mit der Lega als verbündete, hat bald Südtirol die einmalige Gelegenheit endlich die Vollautonomie zu bekommen”.

    Dies war damals der Standpunkt der reifen Zukunftvisionen unserer Spitzenpolitiker, die uns vor der realitätsfremden Träumereien der, damals noch als “Zündler” bezeichneten, Selbstbestimmungsbefürworter abschrecken sollen hätten.

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    1. Meines Wissens ist das, was in Venetien abgehalten wird, ein selbstverwaltetes Referendum wie jenes der STF. Wir streben hingegen eine amtliche, völlig legale Abstimmung an, mit der die Meinung der Bevölkerung erhoben werden soll.

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      1. Entschuldigung für die Rechtschreibung.
        Ja dieses ist/war mir auch bekannt.
        Wie es jetzt aussieht wollen die Venezier dieses Offiziell machen. Da der Präsident dieses Unterstützt!

        If there is a majority yes vote, we have scholars
        drawing up a declaration of independence and
        there are businesses in the region who say they
        will begin paying taxes to local authorities instead
        of to Rome

        hört sich schon entschiedener an als bei der STF Umfrage.

        Venetians not only want out of Italy, but we also
        want out of the euro, the EU and NATO

        Das wäre jetzt nicht so gut, aber wenn es die Leute wollen…

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      2. Das Volk ist der Suverän !? Warum zweifelt man an der Legalität von dem was vom Volk kommt ? Ist es nicht legitim zu fordern auch ohne gesetzlichen Einschraenkungen ? Das Volk bestimmt und Gesetze haben zu DIENEN einen gerechten Rahmen zu schaffen. Gesetze kommen nach dem Volkswillen!!!!

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      3. Wer heute noch glaubt dass das Volk der Souverän ist, ist wohl mehr als gutgläubig. Wir in der westlichen Welt haben nur das Glück, eben hier in der westlichen Welt geboren zu sein und nicht in Armut wie der Großteil der Weltbevölkerung. Aber wir werden von denselben Leuten gesteuert wie jene, die die dritte Welt ausbeuten und der ganzen Welt die Ressourcen stehlen. Ich kann mir aufgrund der Doppelmoral der sog. westlichen Welt kaum vorstellen, dass man selbstbestimmte Länder innerhalb Europas fördern wird, aber wenn das Volk Druck macht kann sich etwas bewegen. Das heißt die Eliten müssten dem Volk dann wohl ein wenig entgegenkommen, um es “milde” zu stimmen.
        Ich bin zwar gegen die Art und Weise, wie Russland im Falle der Krim vorgeht (von einer richtigen Selbstbestimmung kann so nicht mehr die Rede sein), aber man hält der EU-USA so mindestens den Spiegel vor Augen, wie “toll” es ist sich in andere Länder einzumischen und Fakten zu schaffen. Na ja, zumindest Europa und die USA machen das seit Menschengedenken, denken wir an die vergangen Kolonialreiche und aktuelle und vergangene Kriege um Ressourcen auf der ganzen Welt. Jetzt so scheinheilig über Russland herzufallen, ist wohl mehr als heuchlerisch.

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  10. Weil gerade aktuell:
    Abgesehen vom Background und demokratiepolitischen Bedenken ist am Beispiel Krim beeindruckend zu sehen wie schnell ein Referendum durchführbar ist, wenn der politische Wille da ist…

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    1. krim ist kein guter vergleich, finde ich. da geht es darum, ein machtvakuum zu nutzen und das referendum geschieht ja unter dem eindruck der militärischen aktion russlands.

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      1. Meiner Meinung nach interessanter Aspekt:
        Die Situation auf der Krim ist so wie die SVP sie sich für Südtirol vorstellt.
        Ein nicht ganz friedlicher Umschwung, Beschneidung der Minderheitenrechte ->Sezession, die von der int. Gemeinschaft nicht anerkannt wird.

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      2. Die Situation auf der Krim ist so wie die SVP sie sich für Südtirol vorstellt.

        Was meinst du mit »sich vorstellt«? Dass die SVP befürchtet, dass es in Südtirol so vonstatten geht — oder dass sie es sich wünscht?

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      3. Ich kann nicht in die SVP hineinschauen, aber erst in einer derartigen Situation wäre die SVP für die Sezession. Mit den Konsequenzen die wir heute sehen.
        Außer man kann das ganze extrem pro EU gestalten.

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  11. Vielleicht ist unser Beitrag nicht besonders erwünscht aber im Sinne der Demokratie möchten wir folgendes sagen:

    Man kann verstehen, dass euer “commitment” sehr groß ist. Wir jedoch vermuten, dass aufgrund der Mittellosigkeit an Intellektueller sowie kultureller, juristischer oder literarischer Geister uns eine Katastrophe erwarten würde.
    Wir leben in einem Land wo Bauern innerhalb von 40 Jahren von arm zu reich geworden sind und deshalb meinen alles verstanden zu haben.
    Der ethnische Einheitsfetischismus und dessen Objekte verschwinden nicht mit einem Referendum oder jeglicher unternommenen Aktion.

    Sozialdemokratie ist mehr als soziale initiativen. (Egmont Jenny)

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    1. Ich bin hier zwar nur ein Mitleser, fühle mich aber trotzdem von Ihnen angesprochen.
      Ihre Behauptung, Südtirol hätte keine Intellektuellen, finde ich schon ein starkes Stück, für einige beleidigend, und für viele ihre Vorurteile bestätigend.
      Und was ist so schlimm an reichen Bauern? Und auch wenn sie meinen, alles zu verstehen, alles zu können, dann liegt es an der Gesellschaft, ihnen das Gegenteil zu bewiesen!
      Und hier muss auch nichts verschwinden, was einigen nicht in den Kram passt, es könnte, sollte, müsste sich allerdings was ändern, das wäre schon mal der erste Schritt.
      Und wenn Sie schon Jenny zitieren, würde ich mir bei Ihnen etwas von seinem Enthusiasmus, und seinem Optimismus wünschen.

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    2. Grundsätzlich ist jeder Beitrag erwünscht, wobei mich dieser schon in außergewöhnlichem Maße irritiert hat.

      1. Südtirol pauschal sozusagen zum “geistigen Entwicklungsland” zu degradieren ist einigermaßen abenteuer- bis ungeheuerlich. Worauf fußt denn diese Diagnose?
      2. Wieso führt die – im Falle Südtirols m. E. nicht gegebene – Absenz kultureller, juristischer und literarischer Geister notwendigerweise in eine Katastrophe?
      3. Inwiefern kann eine Entscheidung pro oder contra die Zugehörigkeit zu einem Staat grundsätzlich eine Katastrophe sein? Ich sehe weder in einem Ja- noch in einem Nein-Votum eine solche. Der “worst case” wäre eine Umkehrung der derzeitigen Situation.
      4. Ist die “intellektuelle Durchdringung” politischer Prozesse der Garant für deren Qualität? Wenn ich mir die Geschichte so ansehe, glaube ich eher nicht. Zumindest orte ich keinen Kausalzusammenhang. Selbst die großen Katastrophen des 20. Jahrhunderts hatten immer auch einen intellektuellen Unterbau.
      5. Bauern verfügen also über ein unzureichendes intellektuelles Instrumentarium, als dass man sie an direktdemokratischen Prozessen teilhaben lassen könnte (oder betrifft das nur Bauern, die schnell reich geworden sind?). Ich muss gestehen, dass ich noch selten einen derart überheblichen und sinnbefreiten Satz gelesen habe.
      6. Sollte man im Umkehrschluss also danach trachten, in den agrarisch dominierten Ländern Afrikas den Kolonialismus wiedereinzuführen bzw. zumindest eine Art Feudalherrschaft zu etablieren, da die Bauern “nix verstehen”? Die derzeitige Finanzkrise (ich nenn sie lieber Systemkrise) ist z.B. nicht auf dem sprichwörtlichen Mist der Bauern gewachsen, sondern auf jenem hochgebildeter bisweilen auch hochintellektueller Leute, die meinten, alles verstanden zu haben.
      8. “Der ethnische Einheitsfetischismus und dessen Objekte verschwinden nicht mit einem Referendum oder jeglicher unternommenen Aktion.” Und wodurch verschwindet er dann? Wenn nicht durch Initiativen, die andere Perspektiven aufzeigen?

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      1. Intellektuelle sind für einen Nationsbildungsprozess unabdingbar, vor allem wenn man eine post-ethnische Gesellschaft anstrebt (falls sowas überhaupt möglich ist). Könnte jemand bitte neben Claus Gatterer und Alexander Langer (der erstere emigriert, der zweite an der “Enge” des Landes zugrunde gegangen, so wie auch ein Norbert Kaser) einige “große südtiroler Geister” der letzten Jahrzehnte nennen? Die einzigen die sich über die Grenzen des Landes intellektuell bzw. künstlerisch behauptet haben, leben nicht hier…

        La questione dei contadini era una provocazione e forse abbiamo esagerato nel tono. Resta il fatto che la gente è diventata più ricca ma ignora il resto del mondo e continua a vivere nella propria bolla di sapone in salsa tirolese. Vogliamo costruire una nazione sul turismo?

        Na dann besorgen wir uns einfach mehr Mist und lösen damit die Krise!
        Bitte stellen wir nicht intellektuelle und geistige Arbeit mit Derivaten und Kapitalismus gleich.
        Wer an der Krise(n) letzendlich Schuld ist, muss noch ausdiskutiert werden (Intellektuelle des 19. Jh. haben uns eigentlich schon einiges darüber erzählt…)

        Diese Vorstellung dass man durch Unabhängigkeit alle ethnische Probleme löst, oder ein Teil davon, finden wir zum Teil ein bisschen Naiv bzw. zu idealistisch. Wir haben euch auch viel Glück gewünscht obwohl wir “dieses Land und seine Leute nicht (besonders) lieben”.

        Wir sollten jedoch auch betonen, dass diese ambivalenten progressiven Funktionen des Nationenkonzepts vor allem dann zu Tragen kommen, wenn Nation nicht wirklich mit Souveränität verbunden ist, das heißt, wenn die imaginäre Nation (noch) nicht existiert, wenn sie nur ein Traum bleibt. Sobald die Nation die Gestalt eines Souveränen Staates annimmt, verschwinden ihre progressiven Funktionen vollständig.

        Michael Hardt/Antonio Negri

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      2. Diese Vorstellung dass man durch Unabhängigkeit alle ethnische Probleme löst, oder ein Teil davon, finden wir zum Teil ein bisschen Naiv bzw. zu idealistisch

        Was heist alle ethnischen Probleme lösen. Aber es ist endlich ein Weg und meiner Ansicht nach der richtige Weg um raus aus dem zentralistischen italienischen Nationalstaat zu kommen, zu einem Staat der sich nicht mehr zuallererst über die Ethnie definiert. Dürfte meines Erachtens, für mich als Tiroler, nie und nimmer gelten, sich über die Ethnie zu definieren. Das leite ich für mich aus der Geschichte Gesamttirols ab.

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      3. Alexander Langer (der erstere emigriert, der zweite an der “Enge” des Landes zugrunde gegangen, so wie auch ein Norbert Kaser)

        Könntet ihr einige Belege oder sonstige Quellen anführen, wo aufgezeigt wird, dass Alexander Langer an der Enge des Landes zugrunde gegangen ist?
        Seid ihr oder du in der Lage diese Frage und einige andere Behauptungen, die eure Kommentare so zieren, etwas fundierter zu untermauern, auch trotz der Tatsache, dass ihr dieses Land und seine Leute nicht (besonders) liebt?

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      4. in der südtiroler kulturszene gibt es durchaus regung, die nicht – wie auch sonst nirgendwo in ländlichen gegenden – mit der lebhaftigkeit in urbanen räumen mithalten kann, aber die sehr wohl präsent und spezifisch ist. auch gibt es “geister” die außerhalb südtirols rezipiert werden – von benedikter bis peterlini.

        das mit dem emigrieren und an der enge zu grunde gehen ist so eine sache. ich spinn jetzt nur einmal so vor mich hin:
        ich hab keine empirischen beweise dafür (wäre ein interessantes forschungsgebiet), aber meiner beobachtung nach zeichnen die lebenswege von künstlern, intellektuellen und denkern sehr oft drei dinge aus:
        nämlich die mobilität, die faszination für das andere und der hang zum selbstzerstörerischen
        sehr oft ist deren geburtsort nicht deren primäre wirkungsstätte. was auch unmittelbar mit meiner zweiten beobachtung zu tun hat. so wie denker aus den bergen sprichwörtlich das weite suchen, sehnen sich urbane geister nach überschaubarkeit und sind oft fasziniert vom landleben und der vermeintlichen “einfachheit”. das spannungsfeld zwischen der komplexität auf der einen und der suche nach dem essentiellen auf der anderen seite, macht sie nicht selten rastlos – nicht weniger selten begleitet von sucht und depression bis hin zum suizid. ich denke diese beschreibung trifft auf sehr viele denkerbiographien zu – egal ob sie nun aus dem urbanen oder ländlichen raum stammten.

        die behauptung, dass langer an der enge zerbrach, ist für mich daher eine weit hergeholte. er hätte der enge ja jederzeit entfliehen können. was er meines wissens ja auch gemacht hat, indem er außerhalb südtirols lehrte und in der toskana lebte. wenn es dann dennoch die “südtiroler enge” war, die ihn dahingerafft hat, hieße das doch, dass er – im gegensatz zu euch – eine nahezu pathologische heimatliebe gehabt haben muss, die die ganzer schützenkompanien in den schatten stellt.

        niemand behauptet, dass die ethnischen probleme auf einmal verschwinden würden. die perspektive, die wir aufzeigen, würde m. E. jedoch deren nährboden langsam erodieren.

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      5. Könnte jemand bitte neben Claus Gatterer und Alexander Langer (der erstere emigriert, der zweite an der “Enge” des Landes zugrunde gegangen, so wie auch ein Norbert Kaser) einige “große südtiroler Geister” der letzten Jahrzehnte nennen? Die einzigen die sich über die Grenzen des Landes intellektuell bzw. künstlerisch behauptet haben, leben nicht hier…

        Keine Ahnung ob der euren Ansprüchen genügt, aber spontan fällt mir Walter Niedermayr ein.
        http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Niedermayr

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      6. Die Trollen ja nur und wissen offensichtlich nicht mal, was intellektüll heißt…
        Aber bitte:
        Walter Niedermayr, Michael Seberich, Marco Pierobon, Lidia Menapace, Reinhold Messner (ob’s einem passt, oder nicht), Andreas Resch, Hannes Pardeller, überhaupt die ganzen Sterne-Köche, dann die ganzen Holzschnitzer, die weltbekannt sind …und das sind nur die, die ich in meinem Horizont wahrnehme. Dann die ganzen Firmen, die KnowHow exportieren: TechnoAlpin, Salewa, Dr.Schär, Ferner & Reifer.

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  12. Hallo an alle!
    Sehe mich heute auch mal verpflichtet zu schreiben und nicht nur zu lesen.
    Ich finde nämlich sehr gut dass sich einige Leute wie ihr Gedanken macht über die Selbstbestimmung und wie diese umgesetzt werden könnte. Das Betakonzept der bbd gefällt mir gut. Wo ich hängengeblieben bin ist folgender Punkt:

    Zitat: “Der Abstimmungstext sollte also, falls er angenommen wird, die Landesregierung (direkt oder indirekt) dazu verpflichten, alles im Rahmen ihrer Zuständigkeiten Mögliche zu unternehmen, um die Loslösung Südtirols von Italien und die Schaffung eines souveränen Staates in der EU zu erreichen.”

    Das Totschlagargument der Landesregierung dann könnte lauten, dass eine Loslösung Südtirols verfassungswidrig (dies ist glaube ich der Fall, oder?) ist. Das bedeutet dass Südtirol über zähe Verhandlungen mit Italien eine Loslösung selber aushandeln müsste und daher einen Kurswechsel in Rom (weg von Vollautonomie, Selbstbestimmung einfordern) machen müsste.

    Ich bezweifle dass die Landesregierung mit der SVP als allmächtige Partei in der Lage ist der Aufforderung des Volkes nachkommen kann und in Rom die Selbstbestimmung einfordern wird. Der SVP traue ich nicht zu: 1) überhaupt solch einen Kurswechsel einzuschlagen und 2) in jahrelanger zukünftiger Arbeit und mit Ausdauer, WIllen und Überzeugung sich für unsere Selbstbestimmung in Rom einzusetzen. (sowas geht ja nicht in ein paar Wochen oder Monaten). Man muss sich das mal praktisch vorstellen: Karl Zeller, der in Rom für unsere Selbstbestimmung kämpft? Ich glaube eher dass ich vorher im Lotto gewinne. Vielmehr wird sich die SVP mit mehr Kompetenzen ruhig stellen lassen, was die SVP dann als Argument vorbringen könnte, dass man den Weg der Autonomie weiter beschreiten lassen sollte.

    Das sind mal so meine Bedenken, vielleicht haben einige von euch Argumente welche diese Bedenken entkräften können.

    Schöne Grüße.

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    1. Ich lese auch mehr mit als dass ich hier Kommentare verfasse. Aber um zumindest ein wenig auf deine Frage einzugehen:
      Ich habe die gleiche Befürchtung wie du, die SVP wird nicht von heute auf morgen ein Kurswechsel hin zur Selbstbestimmung gehen, dafür müsste unsere Autonomie schon auf äußerste vom Zentralstaat auseinandergenommen werden.
      Meiner Meinung nach ist die SVP, besonders auf Landesebene, viel zu festgefahren in ihrer eigenen Denkweise. Deshalb wird die SVP nur höchstunwahrscheinlich beim Thema Selbstbestimmung selbst agieren.
      Mit einer Volksabstimmung (oder Volksbefragung), kann man sie aber zum reagieren “zwingen”.

      Eine professionellere Antwort erhältst du aber sicherlich demnächst von pervasion und Co. 😉

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      1. Genau! Das ist das was ich meine: “viel zu festgefahren in ihrer eigenen Denkweise”.

        Das würde im Umkehrschluss wohl bedeuten, dass andere Vertreter aus Südtirol, sprich eine andere Partei, eher in der Lage ist für unser Ziel der Selbstbestimmung zu kämpfen. Eine andere Partei, welche genügend stark ist und in Rom für unsere Sache kämpfen kann ist bisher nicht in Sicht.

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    2. an karlo: genau bei Zeller kann ich mir vorstellen, dass er für die Selbstbestimmung kämpft, mehr noch als alle anderen SVP-Vertreter. Er ist schliesslich einer der wenigen “Freidenker” dieser Partei und hat, man höre und staune, in den 90er Jahren selbst einen Verfassungsentwurf für eine Republik Südtirol verfasst!

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    3. Unserer Meinung nach wäre es wichtig, zuerst den Bevölkerungswillen zu ermitteln: Möchten die SüdtirolerInnen, dass ein Prozess eingeleitet wird, der zur Unabhängigkeit führt?

      Was bringt es uns, wenn wir gleich auf’s Ganze gehen und dann so gut wie sicher sein können, dass die Abstimmung aufgrund ihrer Verfassungswidrigkeit erst gar nicht zugelassen wird? Es ist wohl aus juristischer Sicht, aber auch im Sinne eines friedlichen und demokratischen Prozesses das Beste (und Aussichtsreichste), wenn wir schrittweise vorgehen.

      Ich könnte mir gut vorstellen, dass man sich mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren (mit denen wir zum Teil bereits Gespräche führen) darauf einigt, einen mehrstufigen Prozess wie im Jura anzustreben. Damit würden wir sicherstellen, dass es sich um eine konsensbasierte Lösung handelt, die im ständigen Dialog zwischen den Akteuren entsteht.

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      1. … und wieder zeigt uns die Schweiz wie wir an ein vielschichtiges Europa herangehen könnten und endlich darüber nachzudenken, dass Europa wohl keine Zukunft hat, wenn die Nationen sich weiterhin für wichtiger als die Gesamt-EU betrachten können ! – Und sich dabei weiterhin auf die Bürger (siehe Reaktionen der meisten Blog-Teilnehmerinnen) verlassen können, die da meinen – “ohne nationale Schubladen ist kein EUROPA vorstellbar” ! !
        Nachlesen über die Situation JURA lohnt sich ! – Medien (!), politisch (!!) Verantwortliche, – aber vor allem die Jugend (!!!) sind aufgerufen über die politische Zukunft nachzudenken ! – Und tätig zu werden, – lernt man nicht in der Schule “… das Volk ist der Souverän …” “… was ist ein Referendum” usw.! – Wir Erwachsene nämlich, beschränken uns lieber darauf, die Gegenwart möge uns möglichst lange erhalten bleiben …!

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  13. … Nationeneinteilungs-Denken und kein Ende !
    … Weltkriegs”erinnerungszeremonien” mit zwangsläufig einhergehendem Beklagen des unseligen Nationen-Gehabes hinauf-und-hinunter ! – Es klingelt einfach nicht ! – Halloooo, kann man einmal dazu übergehen darüber nachzudenken, ob im heutigen Europa, aber vor allem im Europa von möglichst bald-eintretender Zukunft, auch EUROPAREGIONEN-OHNE-NATIONALE-BEVORMUNDUNG eine Option sein könnte ? ! !

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    1. Auch wenn ich klar für ein Mehr an europäischen Denkens/Miteinander bin, so sehe ich derzeit keinen Weg der zu einer solchen Europaregion führen soll.
      Für mich ist die EU derzeit nicht viel mehr als eine Union der Wirtschaftslobbyisten. Von Bürgernähe sehe ich nicht viel und dies wird sich wohl auch erneut bei der Wahlbeteiligung zur Wahl des europäischen Parlamentes zeigen.
      Bevor man also über ein Europa der Regionen konkret reden kann, muss sich erst auf institutioneller und politischer Ebene sehr viel bewegen und ob das so schnell möglich sein wird, bezweifle ich.
      Und wie hier auch von bbd gefordert wird, will man ja ein unabhängiges Südtirol, welches sich nicht nationalistisch definiert sondern im welchen die drei Sprachgruppen im Einklang miteinander leben.
      Sozusagen ein Paradebeispiel für ein vereintes Europa der Sprachen und Kulturen 🙂

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  14. Gerade einen sehr interessanten Artikel im Guardian gelesen:

    Scottish independence is winning over uncommitted, says SNP
    Nationalists say Labour supporters, young people and middle-class women are flocking to yes vote

    Across Scotland, town halls, community centres and pubs have hosted packed public meetings. Many who go are non-nationalist voters, people who usually back Labour, the Scottish Greens, the Liberal Democrats or no party at all. Some listen, arms crossed, not always convinced; many applaud.

    Even hardened Scottish National party activists are surprised. They talk of a marked shift in public attitudes in recent months, and a political energy not seen in decades. In many neighbourhoods a switch has been flicked, from off to on. Independence, they argue, no longer belongs to nationalists.

    Das hört sich sehr gut an!
    Und ist auch eigentlich genau das, was bbd erreichen will, würde ich sagen…

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  15. Kurze Zwischenfrage: Gedenkt ihr zuerst die Lösung (Wiedervereinigung, Staat usw.) zu finden oder erst über den Verbleib bei Italien abstimmen zu lassen?

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  16. Ich wäre durchaus für ein Engagement bereit, und es würde mich auch sehr freuen mitzuhelfen!

    Auch dann noch, wenn im anderen Kanal ein Champions League Spiel übertragen wird?

    Selbstbestimmung ja, aber bitte nur wenn es mich freut und nicht allzu anstrengend ist …
    Dabei ist von Anfang darauf zu achten das andere Regionen gleiche Abstimmungsmöglichkeiten haben, hier wird es haarig, was ist wenn Z.B Osttirol sagt ja nur mit Südtirol eine eigener Staat, und das Trentino ja aber nur mit Südtirol… Diese Frage ist zu klären! Hier muss es zu einer eindeutigen Benennung im der Abstimmung kommen. Das wird ganz schön komplex. Die Verschiedenen Varianten wären, jeweils dann als eigener Staat (bzw. nach der Verfassung als EUREGIO): ST; ST+TN; ST+NT+OT; ST+NT; ST+OT; ST+TN+OT; ST+TN+NT; ST+TN+OT (TN=Trentino)

    In der tat, das wird wirklich haarig und komplex… auf jedenfall gibt es genug Diskussionsstoff für die nächsten 95 Jahre! hahaha!

    Liebe Leute,
    bevor ihr Südtiroler die Ost- bzw. Nordtiroler in dieses Diskussion miteinbezieht, sollte erst einmal geklärt werden, warum die Osttiroler und Nordtiroler bei dieser Diskussion mitmachen sollten!
    Die Osttiroler haben nach 9-jähriger Zwangszugehörigkeit zu Kärnten, sich 1947 energisch von diesem schönen Bundesland losgesagt, obwohl alle Wirtschaftsfachleute gute Gegenargumente vorlegten. Heute sind alle froh darüber.
    Niemand in Ost- und Nordtirol denkt ernsthaft darüber nach, sich von Österreich zu trennen.
    Warum sollten sie??
    Nur weil es den Südtirolern jetzt bei Italien nicht mehr passt, sollen auch die Nord- und Osttiroler über ihre Zugehörigkeit zu Österreich nachdenken?? Ist doch absurd!
    Ich finde das ein wenig anmaßend von unseren Südtiroler Landsleuten!

    Liebe Südtiroler Landsleute,
    bringt erstmal euren Landesteil in Ordnung, dann können wir über alles andere laut nachdenken! Aber wirklich nur erst dann!!
    Ein geeintes und von Italien/Österreich unabhängiges Tirol wäre ein überaus reizvoller Gedanke, aber die Initiative muss aus Südtirol kommen, und nur von dort!
    Wie ihr sicher wisst, die Nord- und Osttiroler warten schon seit ewigen Zeiten auf Reaktion führ ihr erfolgloses und sehr einseitiges Liebeswerben.
    Und wie ihr sicher auch wisst, jedes Liebsweben hat einmal sein Ende, und sei es nur, um sein eigene Existenz nicht in Frage stellen zu müssen!
    So opportunistisch wie sich Südtirol benimmt, bietet es für die übrigen Tiroler keine erstrebenswerte Alternative.

    Eine schreckliche Vorstellung, in Ost- u Nordtirol dieselben Verhältnisse vorzufinden, wie in ST! Schon der Gedanke ist abschreckend!!
    Aber wie gesagt: bringt erstmal euren Landesteil in Ordnung, dann sehen wir weiter …

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    1. Nachtrag:
      … und ein solche von der BBD vorgestellte Abstimmung sollte natürlich online stattfinden, damit man ja nicht seinen Hintern aus der gemütlichen Stube bewegen muss.
      Noch eine Frage:
      Dürften bei dieser Abstimmung auch die bösen Freiheitlichen mitmachen?
      Wie uns die BBD immer wieder wissen lässt, leiden diese Zeitgenossen besonders an menschenverachtenden und ewig gestrigen Gedankengut … was immer darunter zu verstehen ist …

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      1. ich finde es schade, dass du gesellschaftliches engagement ständig schlecht machen musst und bisweilen ins lächerliche ziehst. konstruktive beiträge sind absolute mangelware. stattdessen arbeitest du mit herablassenden “ratschlägen”. ich frage mich, ob du masochistisch veranlagt bist, weil du dich dauernd mit uns abgibst.

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      2. Schön, Knickerbocker, dass du für alle Nord- und Osttiroler reden kannst. Obwohl hunter (anders als du) gebürtiger Nordtiroler ist, maßen wir uns das nicht an. Genausowenig, wie wir für alle Südtiroler reden.

        Dürften bei dieser Abstimmung auch die bösen Freiheitlichen mitmachen?

        Parteien könnten den Prozess zwar von außen unterstützen, sollten aber als solche nicht direkt eingreifen. Was nicht heißt, dass Parteimitglieder als Privatpersonen nicht mitwirken können/dürfen sollen.

        Menschenverachtende und rassistische Positionen werden wir in unserer Plattform nicht dulden.

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      3. aber abstimmen darf natürlich jede(r), der/die wahlberechtigt ist. was für eine frage.

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  17. Lieber pervasion, ich habe den Vorteil, nicht nur Südtiroler, sondern auch sehr viele Nord- und Osttiroler zu kennen.
    Was wäre ein geeintes und von Italien/Österreich unabhängiges Tirol?
    Etwa keine Nation? Nur ein Staat? Oder gar nur irgendeine europäische Region mit den Namen Tirol?
    Mit oder ohne dem Trentino, und was immer man unter einer Nation versteht, eine Republik Tirol kann ich mir nur nach Schweizer Vorbild vorstellen.

    Ich bin immer mehr davon überzeugt, dass es den Diskutanten der BBD nicht um ein freies und unabhängiges Tirol geht, sondern um ein Fantasiegebilde, ein Märchenland, regiert von einer grün/linksliberalen Regierung. Das wird sich allerdings nie ausgehen.
    Euch Linken geht es nicht um Tirol, sondern um die Verwirklichung eines Grün/Linken Traum- Paradieses auf Erden.
    Alle Menschen werden Brüder, aber nur wenn sie nicht der STF oder der F angehören. Auch die von der SVP sind bestenfalls nur geduldet.
    Träumt weiter, auch das wird sich nie ausgehen.
    Weil sich das nie ausgeht, würde ich den Diskutanten der BBD raten, eine unbewohnte Insel in der Südsee ausfindig zu machen, wo sie ihren Traum verwirklichen können.
    Dort können sie dann ungestört den (demokratischen) Kommunismus neu erfinden und leben wie Gott in der Südsee …

    Noch eine letzte Frage:
    Warum sollten sich die Nord-oder Osttiroler von Österreich lossagen?
    Zurzeit sehe ich da keinen Handlungsbedarf, etwas zu ändern. Warum auch?
    Allerdings: wenn die Südtiroler es schaffen von Italien loszukommen, wäre vieles möglich …
    Die Wiener wären jedenfalls leicht davon zu überzeugen, dass auch Nord- und Osttirol zusammen mit Südtirol einen eigenständigen Weg gehen möchte!

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    1. Positive Kritik, wie es deine nicht ist, ist stets willkommen. Vor einigen Monaten hattest du (noch unter anderem Nickname) beanstandet, dass wir nicht agieren, sondern höchstens an Podiumsdiskussionen teilnehmen. Jetzt, wo wir agieren, hast du wieder was auszusetzen. Vielleicht solltest du mal überlegen, was du eigentlich willst.

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    2. @Knickerbocker. Finde den Call for Selfdetermination der BBD gut. Auch lieber Knickerbocker, sollte BBD wirklich links/oder linksgrün sein, so finde ich es gut, dass Sie das Thema Selbstbestimmung für Süd-Tirol überparteilich machen wollen. Habe auch absolut nichts gegen STF und F, finde sogar manches an den Grünen gut, manches an Ihnen zum kotzen.
      Ich als Obervinschger, der sehr viele male nach Nord-Tirol “verreist”, finde samt meiner durch und durch patriotischen Grundstimmung, aufgrund persönlicher Erfahrungen (nicht wenige “Gott sei Dank” Rufe) für mich wenig gute Argumente für die “Wiedervereinigung Tirols”. Der Süd-Tiroler ist in Nord-Tirol (da habe ich viele Erfahrungen gemacht) nur geduldet. In einem von (geschätzt) zwölf Fällen, war ich willkommen. Aber kannst Dir denken wo ich da war…… Von Liebeswerben und Akzeptanz habe ich bis jetzt leidlich wenig gespürt, eher Itaker, Häme, Spott….. Ich gehörte nie z.B. zu den Studenten und anderen Landsleuten, die in IBK, und anderswo im nördlichen Landesteil alles ausgnutzt haben und uns somit das Image des Rosinenpickers und Flip-Floppers bescherten. Ich habe auch nie studiert.
      Wie der Süd-Tiroler “jetzt drauf ist”: Der wurde meines Erachtens von den regierenden so erzogen, wenn diese nicht wussten wo hin mit dem Geld. Geld verdirbt den Charakter der Leute…..

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      1. Südtiroler Studenten nutzen Tirol aus … was für eine Einstellung. In Innsbruck studieren im Wintersemestet 3560 Personen. Versuch mal deren Studiengebühren und evtl. die bezahlten Mieten vom Studienstandort Tirol abzuziehen. Vielleicht wird dir dann klar, wie falsch deine Einstellung ist.

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  18. bringt erstmal euren Landesteil in Ordnung, dann sehen wir weiter…

    Wenn ich Knickerbocker richtig verstanden habe, so wollte er Libertè antworten, der die verschiedenen Varianten mit unseren Nachbar-Gemeinden und -Regionen durchdiskutiert haben wollte. Das wäre wirklich haarig und könne derzeit wohl kaum zu einer zufriedenstellender Antwort führen.
    Knickerbocker hat Recht, wenn er meint, dass zunächst mal Südtirol für sich eine Lösung finden muss: weg von Italien, also Freistaat, ja oder nein. Wenn ja, dann können in einem zweiten Schritt unsere Nachbarn entscheiden, ob sie mitziehen wollen oder nicht, und der Freistaat Südtirol dann seinerseits, ob er den Nachbarn jeweils anschliessen will… bzw. könnte sich Südtirol dann selbst einem der Nachbarstaaten anschliessen.

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  19. @Knickerbocker: Du kritisierst hier auf doch sehr respektlose Art und Weise die Blog-Community anhand eines Vorschlages, welcher von einem einzelnen Kommentator stammte. Vom bbd-Team hat doch niemand die sofortige Miteinbeziehung der restlichen Tiroler Landesteile gefordert.
    Und dass man auch als “böser, egoistischer” Südtiroler die Wiedervereinigung Tirols (in welcher Konstellation auch immer) als erstrebenswert hält, wird dann auch noch kritisiert…
    In einem Punkt gebe ich dir allerdings Recht, in Südtirol gibt es mehr als genug “Kacke” die am Dampfen ist. Allerdings sollte man von Verhalten/Versagen unseren Politikern nicht sofort auf die ganze Bevölkerung schließen.

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  20. Wir leben in einem Land wo Bauern innerhalb von 40 Jahren von arm zu reich geworden sind und deshalb meinen alles verstanden zu haben.

    … hemm… state parlando del Sudtirolo? No, perchè direi che più o meno, se si escludono i grandi centri urbani, in tutta Europa è andata più o meno così. Dalla Svezia alla Sicilia fino a dopo la guerra, l’Europa era una massa di contadini, proprio del tipo che fanno tanto schifo a voi.
    Comunque giudicare le persone dal lavoro che svolgono, non è davvero un esempio di libertà dal pregiudizio ed apertura mentale. Ah, ma certo, è chiaro che voi siete le ennesime vittime del Sudtirolo chiuso ed autoreferenziale…

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  21. Als stolzer Unabhängigkeitsbefürworter gebe ich mein Bestes. Meine Unterstützung lieber Pervasion habt Ihr!

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  22. Meine Unterstützung gebe ich Euch nicht, da dies nur Nationalismus unter dem Vorwand der Demokratie ist und gleichzeitig der Grund warum partizipative Demokratie von der Politik nicht gefördert wird.

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      1. genau. zeig mir bitte eine einzige stelle auf unserem blog, wo sich dieser “nationalismus” manifestiert. dann krieg ich mich vielleicht wieder ein.

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  23. Meine Unterstützung gebe ich Euch nicht, da dies nur Nationalismus unter dem Vorwand der Demokratie ist und gleichzeitig der Grund warum partizipative Demokratie von der Politik nicht gefördert wird.

    Oschpele, Herr Maier! Ich würde sagen fast Nationalsozialismus… Gott sei dank gibt es Leute wie Sie, die bereit sind uns eindeutig zu zeigen wo wir falsch liegen. Haben sie mal das BBD-Manifest gelesen? Wo is dort vom Nationalismus die Spur?
    Danke!

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