Quotation (296): Wahre Unwahrheit.

Und dass die Deutschen auch immer weniger Italienisch können, ist auch eine Wahrheit, die man nicht vertuschen darf.

Chefredakteur Arnold Tribus im TAZ-Leitartikel »Sprachpolizei« vom 16. Juli 2016

Die wohl einzige Wahrheit, die hier offenbart wird, ist die über das Niveau heimischer Medien — die sich nicht der Verbreitung von Informationen, der Objektivität, den Fakten… kurzum: der Aufklärung ihrer LeserInnen verpflichtet fühlen, sondern Falsches so lange wiederholen, bis es möglichst viele glauben.

Siehe auch: [1] [2] [3]

7 Replies to “Quotation (296): Wahre Unwahrheit.”

  1. das hast du falsch verstanden, simon. der tribus spricht von den “Deutschen”. er meint damit bestimmt die bewohner der bundesrepublik. wie gut/schlecht die italienisch können, weiß ich nicht. 🙂

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  2. Ich bin selbst “Deutscher” der kaum mehr Italienisch kann. Wie macht mich das zu einem schlechteren Südtiroler?

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    1. Nachdem du glaub’ ich mal geschrieben hattest, dass du nicht mehr in Südtirol lebst, ist das eh egal. 😉

      Im Ernst: Um den/die EinzelneN gehts ohnehin nicht, sondern um eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung… je besser die Zweitsprachkenntnisse im allgemeinen, desto besser für die Verständigung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

      Darüberhinaus bin ich aber schon der Meinung, dass jedeR SüdtirolerIn zumindest eine weitere Landessprache so gut beherrschen sollte, dass er/sie einem Gespräch folgen kann. Wenn jemand eine Simultanübersetzung benötigt oder andere dazu zwingt, seine Sprache zu sprechen, ist er/sie nach meinem Dafürhalten keinE »guteR SüdtirolerIn.«

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  3. Beim Autonomie Konvent – Forum der 100 ist mit jedenfalls was anderes aufgefallen:
    eine Simultan-Übersetzung brauchen hauptsächlich die Italiener.

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