Produktbeschriftung.
Verfasser: pérvasionUnd so geht es anderswo: Während in Südtirol auch weiterhin nur italienische Etiketten üblich sind, gibt es in anderen Ländern Bestrebungen, den Konsumentenschutz zu stärken und dementsprechende Lösungen zu finden. Über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus. Eine kleine Übersicht.
• Die katalanische Supermarktkette »Bonpreu« (kat. für »guter Preis«) beschriftet die Produkte von Eigenmarken ausschließlich auf Katalanisch. Zum Beispiel Olives statt Aceitunas (Oliven) und Préssec statt Melocotón (Pfirsich):


Rein deutsch beschriftete Produkte wären in Südtirol dagegen nicht zulässig, was italienische Handelsketten einseitig bevorteilt und Firmen aus dem deutschen Sprachraum keinen Anreiz bietet, sich niederzulassen. Die Nordtiroler Regionalkette M_Preis etwa ist in Südtirol gezwungen, fast sämtliche Produkte manuell nachzuetikettieren; dies führt zur paradoxen Tatsache, dass häufig deutsche Beschriftungen – die die Mehrheit der Konsumenten ansprächen – mit kaum leserlichen italienischen Etikettchen überklebt werden. Der ausschließliche Bezug von Waren aus dem italienischen Markt wird nach wie vor gefördert.
• Die spanische Tiefkühlkette »La Sirena« beschriftet ihre Produkte unter Berücksichtigung der verschiedenen nationalen Identitäten durchwegs viersprachig:

• Die beste Lösung für den heimischen Markt wäre aus Gründen des Verbraucherschutzes zweifelsohne eine durchwegs zwei- oder gar dreisprachige Beschriftung. Zumal dies objektiv schwer durchsetz- und durchführbar ist, wäre wenigstens eine tatsächliche Gleichberechtigung der Sprachen anzustreben: Beschriftung wahlweise auf Deutsch, Italienisch oder Ladinisch zulässig. Dreisprachige Hinweise sollten jedoch zwingend für sensible Produktgruppen vorgesehen werden, so Medikamente, gefährliche Chemikalien u.ä.
Im Grunde gilt dieser Grundsatz auch in der nahen und spracherprobten Eidgenossenschaft, wo die Durchführung hervorragend funktioniert. In den meisten Supermärkten ist darüber hinaus jedoch »multilinguales Einkaufen« Praxis, wie hier bei »coop«:



Am 11. Mai 2006 um 13:56 Uhr
Anche su una trasmissione domenicale di Rai 3, TGR Europa, hanno mandato in onda un servizio relativo alle proteste, organizzate dai partiti di centrodestra in molte piazze della Spagna, contro la (a loro modo di vedere) “secessione della Catalogna”; Zapatero ha dovuto riferire in Parlamento sulla situazione catalana, ribadendo (come ovvio) l’intenzione del Governo in carica di proseguire il processo autonomistico avviato nella regione della Spagna.
Tschüss
Valentino Liberto