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Sprachencharta: Doch nicht.

Die italienische Regierung um Mario Monti rudert in Sachen Sprachencharta vorerst doch wieder zurück. Dafür wurde sogar eine Pressemitteilung nachträglich geändert, wie sardische und katalanische Medien mittels Bildschirmausschnitten bewiesen haben.

Der ursprüngliche Text

Il Consiglio dei Ministri […] ha ratificato la Carta europea delle lingue regionali o minoritarie

wurde durch folgenden ersetzt:

Il Consiglio dei Ministri […] ha approvato il disegno di legge di ratifica della Carta europea delle lingue regionali o minoritarie.

Diese Änderung verdeutlicht, dass die Ratifizierung erst durch die beiden Parlamentskammern abgesegnet werden muss, wo die Rechtsparteien nach wie vor eine beherrschende Rolle einnehmen.

Siehe auch: 1/ 2/

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4 replies on “Sprachencharta: Doch nicht.”

“Meran isch eine Fetzkachl”, wie vor 50 Jahren ein Benediktinerpater vom Redifianum meinte: Die SVP entblödet sich nicht, mit italienischen Postfaschisten den Gemeinderat zu bilden, nur um ja nicht mit den Grünen zusammen regieren zu müssen (und den von ihrer Patronage- und Nepotismuspraxis her so heißgeliebten Posten des Bauassessorats aufzugeben). Zwar ist dieser Herr hier von “Italia dei Valori”, aber spiegelt in etwa das durchschnittliche Sprachniveau der übrigen Gemeinderäte wider.

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