Sextner Ökoismus.

Die Gegner neuer Skipisten, Liftverbindungen und touristischer Übererschließung haben in der Ökologie, im Landschaftsschutz, in der Nachhaltigkeit ausgezeichnete Argumente.

Das reicht offenbar nicht. Wie die Tageszeitung A. Adige heute berichtete, ließ sich Hans Peter Stauder, Frontmann der Sextner Bürgerliste und grüner Landtagskandidat, eine ganz besondere Begründung einfallen, warum ein Zusammenschluss des Helm-Skigebiets mit Osttirol nicht in Frage komme: Die Gäste würden dann vor allem »in Österreich« übernachten, wo alles günstiger sei, und »auf unseren Pisten, auf unserer schönen Bergseite« skifahren.

Hoch lebe die Euregio, der stets beschworene »europäische Geist« und die angebliche Grenzenlosigkeit.

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