Categories
BBD

Erfolg der STF-Umfrage.

Die selbstverwaltete Umfrage der Süd-Tiroler Freiheit war offenbar ein großer Erfolg. Wie die Partei nun bekannt gab, beteiligten sich 61.189 SüdtirolerInnen an der Befragung, 56.395 (oder 92,17%) davon sprachen sich dafür aus, eine amtliche Abstimmung über Südtirols Zukunft abzuhalten.

Angesichts der Tatsache, dass

  • die Umfrage selbstverwaltet und zudem parteipolitisch gefärbt war;
  • die Südtiroler Volkspartei zum Boykott aufgerufen hatte;
  • auch andere selbstbestimmungsfreundliche Akteure, einschließlich der Freiheitlichen (aber auch ) die Initiative nicht unterstützt hatten und
  • die Umfrage öffentlich delegitimiert und lächerlich gemacht worden war;

ist das Ergebnis geradezu sensationell. Es zeugt davon, wie sehr das Thema Selbstbestimmung im Mittelpunkt der Südtiroler Gesellschaft angekommen ist.

Einige Zahlen, um die Dimensionen der Beteiligung einzuordnen: 61.189 Teilnehmer, das sind

  • 20,54% der Wähler, die sich an der letzten Landtagswahl beteiligt haben;
  • fast dreimal so viele, wie am 27. Oktober die STF gewählt hatten (20.743);
  • mehr Stimmen, als eine einzelne Partei — mit Ausnahme der SVP — bei der Landtagswahl erreicht hat;
  • über 41% derer, die am amtlichen Landesreferendum von 2009 teilgenommen haben;
  • mehr als zweieinhalb mal so viele, wie an den SVP-Vorwahlen (24.145), fast neunmal so viele, wie in Südtirol an den Vorwahlen des PD (6.853) und knapp 40 mal so viele, wie bei den offenen Vorwahlen der Grünen (1.564) teilgenommen haben;
  • ja sogar fast doppelt so viele, wie an all diesen Parteibefragungen (SVP, PD, Grüne) zusammen teilgenommen haben (32.562)!

Angesichts dieser Zahlen besteht eindeutig politischer Handlungsbedarf.

Siehe auch:
Mitbestimmung Politik Umfrage+Statistik | STF-Befragung | | | | Freiheitliche STF SVP | Deutsch

91 replies on “Erfolg der STF-Umfrage.”

Ein großes Kompliment der STF!
Hätte nicht gedacht, dass die (private) Umfrage auf so eine Resonanz gestoßen ist, trotz aller Steine, die ihr in den Weg gelegt worden sind. Deswegen ist das Ergebnis echt sensationell!

auch andere selbstbestimmungsfreundliche Akteure, einschließlich der Freiheitlichen (aber auch bbd ) die Initiative nicht unterstützt hatten;

Und doch wird jetzt die Aktion gelobt? Also war das Ganze keine einfältige Idee? Oder wie sehe ich das jetzt?

Wir gehören nicht zu denjenigen, die außerstande sind, »fremde« Erfolge anzuerkennen.

Wir haben das Vorhaben ursprünglich kritisiert, weil durch die parteipolitische Vereinnahmung des Themas die Gefahr bestand, ihm zu schaden. Andererseits haben wir aber auch klar Stellung bezogen, als die Initiative mit unserer Meinung nach völlig unverhältnismäßiger Kritik überhäuft wurde.

Wir haben das Vorhaben ursprünglich kritisiert, weil durch die parteipolitische Vereinnahmung des Themas die Gefahr bestand, ihm zu schaden

Frage: Und was hätte die bbd gemacht, wenn die Kommunisten, Grüne oder sonstige Linke auf die Idee gekommen wären, eine solche Umfrage zu starten?

Das ist nicht nur ein großer Erfolg, das ist sogar ein gewaltiger Erfolg, den diese kleine aber sehr engagierte Partei (STF) eingefahren hat.
Während die Freunde der bbd hintern warmen Ofen nur mit Kritik glänzten, gingen die STF auf die Straße und kämpften um jede Stimme. Sicher, man hätte vieles anders und vieles nicht machen sollen. Während andere NICHTS gemacht haben, hat die STF etwas gemacht- und das mit riesigen Erfolg!
Langsam werden sich die Freunde der bbd der Frage nicht erwehren können, ob ihr “Engagement” für eine Volksabstimmung nicht doch nur elitärer Zeitvertreib sein könnte.
Der sie so ganz nebenbei aus dem grün- rosaroten Genossen- Heer hervorhebt.
Die einen spielen Golf, Tennis oder gehen Pferderennen, die Freunde der bbd gehen nirgendwohin, bleiben hinterm warmen Ofen mit einem guten Glas Rotwein aus Cuba in der Hand und überschlagen sich mit Kritik an der bösen undemokratischen Welt.
Sie warten auf eine Wiederkehr des Kommunismus- diesmal freilich in einer demokratischen und daher endgültigen Version. Wie das funktionieren soll wissen sie zwar auch nicht, aber sie warten und hoffen…
Genauso warten und hoffen sie hinterm warmen Ofen auf ein selbstständiges Südtirol.
Und ist das Unerwartete (Volksabstimmung in ST) dann doch eingetroffen, suchen sie unermüdlich nach Gründen, warum und weshalb es anders dann doch viel besser wäre …

Während die Freunde der bbd hintern warmen Ofen nur mit Kritik glänzten, gingen die STF auf die Straße und kämpften um jede Stimme. Sicher, man hätte vieles anders und vieles nicht machen sollen. Während andere NICHTS gemacht haben, hat die STF etwas gemacht- und das mit riesigen Erfolg!

Wahre Worte!!
Saboteur des Glücks:
Bemühe dich, es allen Recht zu machen!

@Ida

Das ist nicht fair, bitte lese dir noch mal unsere Stellungnahmen durch, dann wirst du erkennen, dass wir eine sehr differenzierte Haltung haben. Vor allem nach der ungerechtfertigten Kritik von den Grünen haben wir klar die STF unterstützt.

@Hans, @Ida
Bitte das Vokabular mäßigen! Es ist genau euer Vokabular, das teilweise den guten Ton doch Richtung untere Schubladenbereiche verläßt, das einen guten Garant darstellt, das Thema Selbstbestimmung nicht noch wirksamer in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren.
Die Kritik von BBD an der STF Umfrage war berechtigt ohne diese hier jetzt zu wiederholen. Trotz alledem haben wir kein Problem Erfolge als das zu bezeichnen was sie sind, nämlich Erfolge und uns darüber auch zu freuen.

Das geht ja auch in Ordnung. Jedoch die Pressemitteilung hättet ihr euch damals ersparen können. Oder ich mache den Vorschlag ihr schafft in Zukunft ebenfalls ein ausführbares Konzept, inklusive Handlung, wie man am besten zur Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes kommen kann.

Jedoch die Pressemitteilung hättet ihr euch damals ersparen können.

Die STF-Umfrage war von vornherein ein Vabanquespiel: Als Partei-Initiative hat man riskiert, dass sich nur wenige BürgerInnen beteiligen. Zudem hat man sich durch das alleinige Vorpreschen zuviele Flanken offen gelassen, was sich ja auch tatsächlich gerächt hat. Trotzdem ist es gut gegangen, weil die Südtiroler offenbar reif genug waren, zu verstehen, dass es um die Sache geht — darüber bin ich erfreut und erleichtert. Trotzdem war das Vorgehen der STF nicht klug, die Gefahr, dass die Selbstbestimmung als parteiliches und nicht als gesellschaftliches Thema gesehen wird, ist noch nicht gebannt.

Über überparteiliche Initiativen kann man jederzeit und im Prinzip mit jedem konkret sprechen — aber solche Einzelaktionen sind grundsätzlich gefährlich, dabei bleibe ich.

Auch ich finde das Ergebnis geradezu sensationell. Wir haben zwar auch Kritik am Referendum geübt, es aber auch gegen selbst ernannte Datenschützer verteidigt. Das Ergebnis kann nicht mehr ignoriert werden und es ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, für mich ein klares Signal der „Erneuerung“. Vielleicht sollte die SVP nun sich auch mal ernsthaft mit dieser Thematik auseinandersetzen. Besonders beschämend war das Verhalten von Teilen der Grünen („Epic Fail“) die zwar bei eigenen Themen gar nicht so genau hinschauen, wie das Ergebnis zusammenkommt, aber bei diesen grundsätzlichen Fragen plötzlich alle Register ziehen um das Anliegen lächerlich zu machen.
Ich kann mich gut an eines der ersten Referenden zur Jagd vor 20-25 Jahren entsinnen, damals sagte Durnwalder, er gehe nicht hin. Für mich und für viele aus der links-alternativen Szene war es damals ein Skandal, dass ein direktdemokratisches Instrument von höchster Stelle deligitimiert wird. Seither habe ich, egal zu welchem Thema, stets versucht, an Abstimmungen teillzunehmen. So auch beim Referendum des STF, ich habe teilgenommen, auch wenn ich nicht alle Anliegen teile.

Ich finde die STF sollte sich bei den Grünen bedanken. Nicht nur dass sie beigetragen haben die Abstimmung fälschungssicher zu machen, auch haben sie so der STF und diesem „Referendum“ Aufmerksamkeit beschert. ;)

Zuerst wurde übrigens immer kritisiert, es handle sich gar nicht um ein Referendum sondern nur um eine Umfrage. Aber selbst für eine Umfrage ist es ein gigantischer Erfolg. 61.000 Befragte habe ich bisher noch nirgends in Südtirol gesehen, da traut man sich mit ca. 800 Befragten Wahlprognosen zu stellen.

Ignorieren kann man diese „Befragung“ und ihr Ergebnis jedenfalls nicht mehr. Sie ist ohne Zweifel ein Erfolg. Ich hätte mir nur gewünscht, sie wäre nicht von einer Partei alleine durchgeführt worden.

Ich finde eher, dass die Intervention der Grünen („epic fail“) die Online-Umfrage zum erliegen gebracht hatte, und dadurch der Sache viele tausende Stimmen entgangen sind. Es ist bekanntlich sehr einfach vom PC aus an einer Abstimmung teilzunehmen.
Es wäre hier interessant zu erfahren, wieviele sich in den ersten Tagen der Online-Umfrage beteiligt hatten und wieviele Stimmen per Briefwahl oder andere Kanäle eintrudelten.

@Senoner
das weiss wohl nur die Südtiroler Freiheit. Vielleicht rücken sie mit den detailierten Statsitiken noch heraus, wäre tatsächlich interessant zu sehen.

Jetzt, wo weitere Zahlen veröffentlicht wurden, bestätigt sich meine Vermutung: Es haben nur 22% über ein elektronisches Medium (Internet oder SMS) abgestimmt. Schade, dass diese Zahl nicht weiter aufgeschlüsselt wird in SMS/Internet und nach Tagen: wieviele vor/nach der Pressemitteilung „epic-fail“ von Herrn Moar. Ohne dieses epic-fail-Tamtam wäre die Anzahl der online-Wähler meinem Empfinden nach deutlich höher gewesen als jene der Briefwähler – dies werden wir nun aber wohl nie erfahren dürfen.

Bezüglich der Presse-Mitteilung „Pannen-Umfrage“ (http://www.tageszeitung.it/2013/09/04/die-pannen-umfrage/) behauptet Moar nun, sein Beitrag sei „white-hat“ gewesen (http://www.salto.bz/de/article/13012014/alles-zuverlaessig-oder-was-das-selbstverwaltete-referendum-ist-zu-ende). Unter einem white-hat security Hinweis versteht man aber was anderes. Ein white hat teilt das Problem den Verantwortlichen mit, geht damit aber nicht sofort an die Presse und macht den Verursacher nicht lächerlich.

… jetzt darf man gespannt sein, was die Medien „daraus machen“ ! – Und natürlich was die SVPD-Granden dazu zu sagen haben. Die – von Toni Ebner ernannte – „Erneuerungsmaschine“ wird wieder eine geschmierte Erklärung-der-Welt parat haben …

Il sondaggio (con premio) ha avuto successo. Le conseguenze saranno comunque nulle. Il prossimo sondaggio è previsto per l’anno 2034. Parteciperanno in meno, ma i „sì“ saranno il 97%. In quell’occasione Sven Knoll passerà  lo scettro del movimento a un falegname di Eppan, che adesso frequenta la seconda elementare.

Dieses Referendum, das von allen politischen Parteien kritisiert bzw. ignoriert wurde, kann man gar nicht anders als großen Erfolg bezeichnen. Denn wenn trotzdem 60000 Leute wählen (und eine überwältigende Mehrheit für Ja stimmt), kann man sich vorstellen wie viele es wohl wären, wenn sich zum Beispiel noch die SVP und die Freiheitlichen dafür ausgesprochen hätten. Da wohl eine überwältigende Mehrheit in Südtirol für die Ausübung der Selbstbestimmung sind, sollte man doch im heutigen Europa eine Möglichkeit finden, dass ein ganzer Landstrich wie Südtirol sich selbst bestimmen kann und eben nicht fremdbestimmt ist bzw. es nie gefragt wurde, was sich die Bevölkerung denn für einen pol. Status wünscht. Diese Befragung der Stf wird wahrscheinlich von bestimmten Medien und Personen schlecht geredet werden (die vom derzeitigen System Italien am meisten profitieren), doch es ist ein großer Erfolg und wird wohl weitere Wellen hin zu mehr Unabhängigkeit von Italien schlagen.

Mich würde übrigens interessieren, woher die TAZ ihre Schlagzeilen nimmt — als Leser fühle ich mich ehrlich gesagt verarscht, wenn erst vor wenigen Tagen berichtet wurde, es hätten nur 5% an der selbstverwalteten Befragung teilgenommen. Offenbar entbehrte diese »Information« jeglicher Grundlage.

Ich wiederhole gerne meinen Kommentar, den ich bereits zur Umfrage der Südtiroler Freiheit in der Gemeinde Ahrntal geschrieben habe.

Damit in die Diskussion ein paar Vergleichswerte reinkommen: Eine selbstverwaltete Volksbefragung hat es in Südtirol schon mal gegeben und zwar 2005 im Pustertal. Es ging damals (um es auf ein Schlagwort zu reduzieren) um den Ausbau der Pustertaler Straße. Die Wahlbeteiligung lag bei 26%.
Siehe http://www.forum-bruneck.com/?p=2014

Anzumerken ist:
– Von Informationsveranstaltungen habe ich damals nichts groß bekommen. Da kann mich aber auch meine Erinnerung in Stich lassen, weil es doch schon mehr als 8 Jahre her ist.
– Den Haushalten der betroffenen Gemeinden wurde eine Broschüre zugeschickt, wo die verschiedenen Abstimmungsmöglichkeiten in neutraler Weise erklärt wurden.
– Es gab keine Hausbesuche.
– Die Stimmabgabe war lediglich am einem einzigen Wahltag persönlich in einem Wahllokal möglich. Es war also keine Stimmabgabe online, per SMS, per Brief oder bei Veranstaltungen möglich.

Jeder möge selbst beurteilen, ob angesichts dieser Tatsachen eine Wahlbeteiligung von 15,2% bei der Umfrage der Südtiroler Freiheit einen „Erfolg“ darstellen oder nicht.

In Katalonien haben sich bei ähnlichen selbstverwalteten Referenda, die aber immerhin von mehreren Parteien mitgetragen wurden und an denen sogar Präsident Mas abgestimmt hat, rund 18,75% der Wahlberechtigten beteiligt. Allerdings wurden diese dort nicht flächendeckend durchgeführt, sondern (mit Ausnahme Barcelonas) vor allem in besonders selbstbestimmungswilligen Gemeinden zum Zweck der Meinungsbildung und Ausübung von Druck auf die Politik. Zudem wurden dort auch die 16- und 17-jährigen zu den Urnen geladen.

Das dortige Ergebnis, das insgesamt mit jenem in Südtirol vergleichbar ist, hat dazu beigetragen, dass die katalanische Regierung nun für 2014 ein amtliches Referendum festgelegt hat. Die Beteiligung an den selbstverwalteten Referenda in Katalonien wurde sogar von der Berliner »Stiftung Wissenschaft und Politik – Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit« (SWP), die dort den Bundestag und die Bundesregierung berät, in einer Studie erwähnt, um den Unabhängigkeitswillen der Katalanen zu unterstreichen. So ein Misserfolg kann die Beteiligung von 15,2% also wohl nicht sein.

Was willst du denn mit deinem Vergleich suggerieren? Dass das gestrige Ergebnis nicht hervorragend ist?
Ich habe bei beiden Abstimmungen, damals in Bruneck und diesmal bei der STF Umfrage teilgenommen. Beide Ergebnisse waren/sind ein Erfolg. Direkt vergleichen lassen sie sich nicht.
Die selbstverwaltete Volksbefragung im Pustertal wurde von der Plattform pro Pustertal, also einer überparteilichen Plattform getragen, sie wurde zu einem damals hochaktuellen Sachthema in den 11 direkt betroffenen Gemeinden durchgeführt. Bis auf weite Teile der SVP haben alle Parteien die Aktion unterstützt.
Die STF Umfrage wurde von einer einzigen Partei getragen und in ganz Südtirol durchgeführt. Einige Parteien, wie die SVP haben offen zum Boykott aufgerufen, Exponenten der Grünen, die sonst immer die Gralshüter der direkten Demokratie spielen, haben sich dagegengestellt. Das Thema Selbstbestimmung wird in Südtirol bis dato nicht ergebnisoffen diskutiert und in den Mainstream-Medien überwiegen Totschlagargumente.
In diesem Lichte sind die Zahlen der Umfrage geradezu sensationell.

Bravo STF. Hätte die SVP mit ihrer Allmacht unser Recht auf Selbstbestimmung ausgerufen dann wären wir längst Frei. Aber diese hat uns seit der Kundgebung 1957 in Sigmundskron betrogen und belogen , insbesondere der Magnago, welcher mit seinem Slogan “ Los von Trient “ seinem Eigen Fleisch und Blut in den Rücken gefallen ist. Alfons Benedikter eine der einzigen wirklich großen Persönlichkeiten in der Südtiroler Politik wusste schon warum er 1988 der SVP die Schulter gezeigt hat. Das nächste mal sollten wir den Weg zur Selbstbestimmung zusammen mit unseren Trientner Schwestern und Brüdern gehen, bevor das Faschisten Pack in Rom die Provinzen aufhebt – Los von Rom heißt die Devise und der Trentino ist und bleibt ein Teil Tirols .

Die Unterschriftensammlung für mehr direkte Demokratie hat knapp 18.000 Stimmen gesammelt. Auch das ein interessanter Datenvergleich.

Es wird nur beweisen, dass wir Südtiroler auch so egoistisch sind und uns grad wie es die Konjunktur will, uns es richten und wir werden von einer Ausnahme, als die wir bisher in Europa bisher weitgehend angesehen worden sind immer mehr zu einer Normalität. In jedem Staat wird abgestimmt, wird gefragt, das ist die beste Voraussetzung dafür, dass alles beim Alten bleiben wird.

Florian Kronbichler im RAI-Morgenmagazin am 13.1.2014

Laut Kronbichler ist die STF der Gegenpol zur Europaregion Tirol, die über eine engere Zusammenarbeit den Abbau der Grenzen anstrebt. Die Befragung sei eine demokratische Willensäußerung und schade nur dem Drang nach mehr Freiheit.

Welche Logik steckt hier dahinter? Ich kapier es einfach nicht!

@succus

Welche Logik steckt hier dahinter? Ich kapier es einfach nicht!

Du willst die Logik von Alpinipreisträger Kronbichler verstehen? Versuch es mit der Quadratur des Kreises, das ist einfacher und der Nobelpreis ist dir sicher.

Als Nachtrag ein Zitat von Karl Zeller über Kronbichler in der Tageszeitung vom 14.12.2013:

Beim Kammerabgeordneten Kronbichler ist in der Tat eine blühende Phantasie am Werk, womöglich hat er viel zu viel Zeit um sich kuriose Geschichten auszudenken. Für welches Tätigkeitsfeld Kronbichler eigentlich zuständig ist, bleibt mir ein Rätsel: Erfinder von Verschwörungstheorien? Märchenonkel? Gelegentlicher Politkommentator? Belustigter, leicht angewiderter, aber immerhin gut bezahlter Beobachter des römischen Treibens? Denn was seine parlamentarische Tätigkeit betrifft, habe ich bislang herzlich wenig Konkretes von ihm gesehen….

Der Druck der Gegenpropaganda auf die Wähler war enorm.
In meinem Dorf wurde von der Mehrheitspartei genau beobachtet, wer zum Wahltag am 12. Oktober hinging und wer nicht.
Um auch in aller Öffentlichkeit zu zeigen, wie man zu diesem Thema steht, braucht es im Südtirol des Jahres 2013 noch immer ziemlich viel Rückgrat…
Auch wenn es alternative Formen der Abstimmung gab, so ist das Einwerfen der Stimme in die Urne immer noch das Symbol par ex­cel­lence für unsere Demokratie!

Ich will hier nicht sagen, dass es ein totaler Erfolg der STF ist. Bedenkt man aber mit wieviel Gegenwind die STF überschüttet wurde, dann ist es ein sehr gutes Ergebnis. Aber eines ist sicher, das Thema ist in der „Mitte der Gesellschaft“ angekommen. Man kann die STF kritisieren, aber ich denke die SVP mit Ihrer Arroganz (siehe Aussage Martha Stocker) geht glatt über diese 61.000 Stimmen so hinweg als ob es das nie gegeben hätte.
Aber eines ist sicher. Die STF hat in dieser Hinsicht etwas getan. Sie haben sich an dieses Thema herangewagt und wer etwas tut der macht auch Fehler. Glücklicherweise haben sie etwas getan und ich denke dabei haben die das Thema Selbstbestimmung vorangebracht. Bravo STF.
Kronbichler einfach ignorieren.

Auch ich möchte der STF zu diesem Ergebniss gratulieren. Natürlich wird es auch diemal wieder selbsternannte Experten geben, die uns belehren werden, daß das Ergebnis keine Aussagekraft hat. Manche werden sagen, daß sich eh nix ändert, weil man das Ergebniss ignorieren wird. Ich hätte da meine Zweifel. Aber selbst wenn – dann wäre es umso schlimmer für die Unabhängigkeitsgegner. Der Bürger von heute ist kritischer geworden. Wenn man glaubt, daß man eine immer stärker werdende Position wie den Willen zur Unabhängigkeit ignorieren kann, dann wird man genau das Gegenteil erreichen.
Auch die mediale Gardinenpredigt wider die Todsünde der Sezession, die jetzt sicher wieder von der Kanzel am Weinbergweg kommen wird, wird ihre Wirkung verfehlen. Es gibt zum Glück immer weniger Menschen, die sich ihre Meinung vom Zeitungskiosk abholen.
Es ist auch dem Internet und Blogs wie diesem zu verdanken, daß das Meinungsmonopol der klassischen, in Südtirol großteils radikal unionistischen Medien gebrochen werden konnte.
Das möchte ich besonders dem Kommentator HANS sagen.

Das ist sicherlich eine Art Privatumfrage der Südtiroler Freiheit, es geht ja auch um etwas Realpolitik, man muss ja den Leuten schon reinen Wein einschenken. Derzeit die Selbstbestimmung und Loslösung von Italien zu verlangen, da wird man wenige Unterstützer finden. Das kann Südtirol nicht alleine entscheiden. Da muss man schon die Leute besser aufklären und nicht einfach sagen „Jetzt stimmen wir ab“ was wir hier so gerne möchten. Unsere Wunschzettel, das ist wie zu Weihnachten, das Christkind ist in dem Bereich nicht so aktiv wie es manche gerne möchten.

Karl Zeller im RAI-Mittagsmagazin am 13.1.2014

Ich würde es nicht als nette Privatinitiative beschreiben, sondern eher als Spiel mit dem Feuer, denn die STF erweckt für die Bürgerinnen und Bürger in Südtirol den Eindruck, als müsste man die Ausübung des Selbstbestimmungsrechts derzeit nur fordern und man dürfte das dann auch tatsächlich ausüben. Aber dem ist derzeit leider nicht so, solange Rom nicht freiwillig zustimmt. Dem folgend sehe ich das nicht so unproblematisch, dass man hier mit Forderungen spielt, die nach derzeitiger Rechtslage, nicht zu realisieren sind. (…) Im Zuge des Selbstbestimmungsreferendums hat man den Bürgern nicht gesagt, dass derzeit völkerrechtlich für die Möglichkeit, das Selbstbestimmungsrecht tatsächlich auszuüben, die Grundlagen fehlen und auch die internationale Unterstützung nicht vorhanden ist. (…) Allerdings wäre Südtirol, würde es ein eigener Staat, nicht mal Teil der europäischen Union und müsste, wie ehemalige Mitgliedsstaaten Jugoslawiens, den Antrag stellen, Mitglied der europäischen Union zu werden.

Walter Obwexer im RAI-Mittagsmagazin am 13.1.2014

Immer die gleichen Kommentare von Zeller und Co. wenns ums Thema Selbstbestimmung geht. Da kann man wohl noch lange warten bis sich diese Damen und Herren neue Argumente einfallen lassen…
Hier die Reaktion von Uli Mair:
http://www.suedtirolnews.it/d/artikel/2014/01/13/ergebnis-des-selbstbestimmungs-referendums-beachtenswert.html

Hätte gedacht Sie findet da mehr zum nörgeln, aber es geht zum Glück auch mal ohne ;-)
Hervorzuheben vor allem auch:

…dass mit einer gemeinsamen und koordinierten Vorgangsweise, die etwa von einem unabhängigen Verband ausgeht, weit mehr Teilnehmer erreicht werden hätten können…

Fragt sich nur ob dem auch bald Taten folgen, denn bis auf ihren Verfassungsentwurf haben die Freiheitlichen nicht mehr viel folgen lassen.

Man sehe sich mal an was in Deutschland Bundesweit zu diesem Thema gilt:

Für Online-Petitionen gilt seit 2005 ein spezielles Quorum: Wenn sich innerhalb von vier Wochen mehr als 50.000 Unterstützer finden, muss die Petition öffentlich verhandelt werden. Der Initiator darf sein Anliegen im Petitionsausschuss des Bundestags vortragen – sofern sich nicht zwei Drittel der Ausschussmitglieder dagegen entscheiden.

Und das bei >80Mio Einwohnern…

rai-tagesschau-moderatorin:

wir haben lh-stellvertreter tommasini gefragt, ob ihm das ergebnis sorgen bereite

ich finde es interessant, dass die forderung nach einer demokratischen abstimmung etwas ist, was einem sorgen bereiten sollte. wo leben wir denn?

frei zusammengefasst:
nein. es erschrecke ihn nicht, da es recht wenige sind und der geforderte prozess sowieso unnötig ist.

Certo 61.000 voti non saranno abbastanza in un ipotetico referendum; rimangono ancora molte cose da chiarire; però chi non è in grado di ammettere il grande successo, è semplicemente in malafede. Io personalmente votai e son contento che sia andata a finire bene.
Zeller & Kronbichler non li voglio nemmeno ascoltare: sono dei dischi rotti. Quelli continueranno a ripetere „es geaht nit“ anche 10 anni dopo che il referendum ci sarà  stato ed avrà  vinto. Del resto, in quanto parlamentari romani, quello è un po‘ il loro compito.
Credo che il prossimo passo non sia quello di coinvolgere anche la SVP; perchè è semplicemente impossibile. Loro preferiscono tenersi le facili poltrone che l’autonomia ha riservato loro da 60 anni.
Credo che il prossimo passo sia di continuare a scavalcarla e rivolgersi direttamente all’elettorato. Bravi!

Fabius.I voti andati a partiti che sostengono la autodeterminazione sono stati circa 70.000. Dunque 56.000 consensi sono tecnicamente un fallimento colossale. L’85% (se non di piú) dei sudtirolesi se ne é infischiato del referendum per di piú in periodo di crisi economica.
La autodeterminazione é prevista qualora venga minacciata una minoranza etnica. E questo non sta succedendo e non succederà¡ in futuro. Il resto é fanta-politica.

Caro Catalano, guarda che tu non hai capito una cosa semplicissima: quella non era un’iniziativa ufficiale, sostenuta da tutti i partiti, pubblicizzata da tutti i media e con soldi pubblici, bensì un’iniziativa di un singolo partito.

Se applicassimo il tuo metro di giudizio le primarie di SVP, PD e Verdi sarebbero stati un fallimento colossale. Invece tutti i media erano concordi nel definirle l’esatto opposto, ovvero dimostrazioni di partecipazione e di una democrazia vitalissima.

La autodeterminazione é prevista qualora venga minacciata una minoranza etnica. E questo non sta succedendo e non succederà¡ in futuro. Il resto é fanta-politica.

Questo non sta scritto da nessuna parte. È vero che questa è stata, per qualche decennio, l’interpretazione più in voga fra i giuristi — ma, appunto, si tratta di un’interpretazione, destinata ad adeguarsi ai tempi.

Caro pervasion.
Stai confrontando primarie con un referendum per l’autodeterminazione. Assurdo. Le primarie riguardano 1 partito. L’autodeterminazione riguarda una intera popolazione nela sua totalità¡. Non ha importanza il fatto che l’autodeterminazione venga proposto da 1 o 2 o 3 partiti. Se i sudtirolesi sentissero e credessero nella autodeterminazione avremmo 300.000 sà­. Ma questo non é successo.

La legge viene applicata nel contesto di una prassi. Non ci sono le condizioni per la autodeterminazione. Tutt’altro.

Sai meglio di me che non si trattava di un referendum, bensì di un sondaggio portato avanti da un singolo partito, per di più attivamente boicottato dalla SVP, ridicolizzato o ignorato dai media e via dicendo.

Ad ogni modo basta il confronto col referendum sulla democrazia diretta, per il quale sono state raccolte 18.000 firme, per capire l’importanza del risultato. È ovvio che sia al referendum sulla democrazia diretta che ad uno eventuale sull’indipendenza parteciperebbero molte più persone (che non le 18.000 o le 61.000 che li hanno sostenuti).

La legge viene applicata nel contesto di una prassi. Non ci sono le condizioni per la autodeterminazione. Tutt’altro.

Le prassi sono cambiate nel passato e cambieranno anche in futuro. Sotto le pressioni di Scozia e Catalogna le istituzioni e gli esperti a livello mondiale stanno già  iniziando a muoversi.

Un sondaggio ? Un sondaggio si fa ad un campione della popolazione e non a TUTTA la popolazione. Un sondaggio sarebbe stato se avessero mandato 10.000 lettere. Qui potevano votare 400.000 persone. E l’85% non lo ha fatto. Questo é il dato.

Secondo te come mai i Freheitlichen (2° partito nelle ultime elezioni) e principale sostenitore per la autodeterminazione la costituzione dello Stato Libero ha palesemente fatto marcia indietro dopo le elezioni? Semplice: hanno capito la differenza tra la politica e la realtà¡. Pius Leitner ha detto in una intervista che l’argomento dello Stato Libero non ha avuto alcuna rilevanza nella campagna elettorale e non avrebbe avuto alcuna rilevanza in caso di ingresso del partito in giunta. Una volta che un partito comincia ad avere successo elettorale, deve adeguarsi al buon senso. Infatti lo dite anche voi che I F non hanno sostenuto questo „referendum“….e capisco perché.

Un sondaggio si può fare su un campione ma si può fare anche sulla totalità  della popolazione. Qui lo scopo evidentemente non era quello di avere un risultato rappresentativo, bensì quello di rendere visibile una volontà  politica e di esercitare pressioni politiche in tal direzione.

I Freiheitlichen non potevano sostenere un’iniziativa che era abbinata alla campagna elettorale di un partito concorrente (un fatto, quest’ultimo, che noi abbiamo criticato sin dall’inizio). Tanto più importante è la vasta partecipazione.

Mi pare che i dati reali vengano ignorati. 85% dei sudtirolesi non ha votato. quindi non sente l’autodeterminazione come una priorità¡.

No. Non solo i Freiheitlichen non hanno sostenuto „il referendum“ (il che già¡ indica molte cose). Pius Leitner ha anche detto che l’argomento dello Stato Libero (il principale argomento del partito) non ha avuto alcuna rilevanza nella campagna elettorale e tantomento avrebbe avuto rilevanza qualora fosse entrato in giunta.

(minuto 5:11)
http://www.tageszeitung.it/2013/11/08/heiss-vs-leitner/

I Freiheitlichen non hanno sostenuto l’autodeterminazione perche si sono sempre piú resi conto della irrealizzabilità¡ della cosa. Semplice. Politica e governance sono due cose diverse. Finché si fa opposizione si possono dire molte cose, quando si deve governare se ne devono dire molte meno e farne di piú…

Merkt ihr es?
Sobald einer ita. kommentiert Antworten die meisten auch in italienisch. Nichts dagegen wen jeder Gebrauch von seiner Muttersprache macht. Aber das fiel mir jetzt hier schon öfter auf, und möchte mal darauf Aufmerksam machen.

Mi pare che i dati reali vengano ignorati. 85% dei sudtirolesi non ha votato. quindi non sente l’autodeterminazione come una priorità¡.

Falso. Per le ragioni che ho già  enumerato e perché, ad esempio, è molto probabile che con 18.000 firme raccolte (il 4,5% della popolazione) il referendum ufficiale che verrà  indetto passerà  a larga maggioranza. Ci sono fior di precedenti.

Non a caso sono sufficienti poche migliaia di firme (e non 200.000) per poter indire un referendum.

Politica e governance sono due cose diverse. Finché si fa opposizione si possono dire molte cose, quando si deve governare se ne devono dire molte meno e farne di piú…

Il governo catalano sta a dimostrare che non hai ragione.

Comunque: se sei così convinto che a 340.000 sudtirolesi l’indipendenza non interessi perché non consentire un referendum? Così ci leviamo il problema di torno.

Pervasion. Hanno votato sà­ 56.000. Bene facciamo il referendum vero. Votano sà­ forse 75.000.

@Libertè: Hier im Blog herrscht kein muttersprachliches Prinzip, sondern grundsätzlich freie Sprachwahl.

Ich bin der Meinung, dass man Mitbürgern italienischer Zunge die Selbstbestimmung auch in ihrer Sprache erklären sollte — das passiert in Südtirol viel zu selten.

Ad ogni modo, anche se votassero SàŒ solo in 75.000 (in un referendum ufficiale sarebbero pochi) rimarrebbe da dimostrare che quelli che si recherebbero alle urne e voterebbero NO sarebbero di più.

(minuto 5:11) http://www.tageszeitung.it/2013/11/08/heiss-vs-leitner/

I Freiheitlichen non hanno sostenuto l’autodeterminazione perche si sono sempre piú resi conto della irrealizzabilità¡ della cosa.

Leitner hat gesagt, dass es NOCH kein Thema für ein evtl. Regierungsprogramm ist, da die Bevölkerung noch nicht ausreichend dahintersteht. Als Fernziel bleibt der Freistaat aber weiterhin erhalten.
(minuto 5:20)
Nicht die Sachen aus dem Kontext reißen…

ovviamente é necessario un quorum del 51% degli aventi diritto. non si puó dare a 75.000 persone la facoltà¡ di decidere per le altre 325.000. La maggioranza reale deve decidere per un cosa del genere. Non si puó paragonare un voto di questo tipo con un voto delle provinciali o delle politiche nazionali….

Leitner ha detto che il tema dello Stato libero non era assolutamente argomento per la campagna elettorale e per l’eventuale ingresso in giunta. Il NON ANCORA lo ha aggiunto DOPO. Qundi non c’é nulla fuori contesto.

Ma daà­! Il capo del partito che propone lo Stato Libero come argomento numero 1° se ne esce con una affermazione del genere ? e non sostiene il „referndum“ del STF solo perché é un partito „concorrente“ (non si capisce in cosa poi sia concorrente)?
Non arrampichiamoci sugli specchi. Il discorso é chiarissimo…

Qundi non c’é nulla fuori contesto.

In diesem Fall schon, denn du wolltest es so darstellen, als würden sich die Freiheitlichen sofort vom Thema Freistaat verabschieden, sobald sie die Möglichkeit zur Regierungsbeteiligung haben.

Btw.: 9 Sekunden als „visibilmente dopo“ zu erklären, erfordert schon eine gewisse Dreistigkeit…

Ha detto come prima cosa che l’argomento dello Stato libero non aveva alcuna rilevanza nella campagna elettorale (e già¡ questo basterebbe…). E non avrebbe rilevanza in caso di ingresso in giunta. Poi aggiunge che per il momento non avrebbe rilevanza perché sarebbe necessario convincere tutta la popolazione. Dato che la popolazione non é tutta convinta, questo implica che lui dovrebbe abbandonare l’idea dello Stato libero in una ipotesi di giunta attuale (e dei prossimi anni). Semplice direi. Semplicemente rimanda il discorso dello Stato libero in un futuro indeterminato nel discorso quando invece lo Stato Libero é il suo programma di partito ADESSO.

würden sich die Freiheitlichen sofort vom Thema Freistaat verabschieden, sobald sie die Möglichkeit zur Regierungsbeteiligung haben…

Non dice solo questo. Dice anche che l’argomento Stato Libero non é stato argomento elettorale. Quindi dice perfino di piú.

Semplicemente rimanda il discorso dello Stato libero in un futuro indeterminato nel discorso quando invece lo Stato Libero é il suo programma di partito ADESSO.

Ich sehe nicht, warum das eine das andere ausschließen soll. Es geht um ein konkretes Regierungsprogramm für die nahe Zukunft, in welches ein Punkt des Parteiprogramms nicht eingehen soll, weil die Bedingungen noch nicht gegeben sind. Trotzdem kann es ein Ziel für die mittelfristige Zukunft sein, und bis dahin müsste aktiv daran gearbeitet werden, die Bedingungen für dieses Ziel zu realisieren.
Ob die Freiheitlichen effektiv an den Bedingungen gearbeitet hätten, werden wir nie wissen, da sie ja nicht in die Regierung gekommen sind. Ich denke, damit ist dann auch alles gesagt.

Steve. Il capo dello partito dello Stato libero ha affermato che l’argomento dello stato libero non é stato argomento elettorale (quindi A PRESCINDERE dall’ingresso in giunta) e non sarebbe argomento in caso di ingresso giunta. Poi aggiunge il „non ancora“, indicando che tutta la popolazione dovrebbe essere pronta. Sarebbe come se io dicessi che il mio programma prevede di togliere il superbollo auto, ma che potró sostenere questo in parlamento o nel governo solo quando gli automobilisti saranno pronti. O lo sostengo o non lo sostengo.
La stessa identica cosa é successa alla Lega Nord. All’inizio secessione secessione. Poi si sono dovuti allineare al centrodestra abbandonando l’idea della secession. Oggi Piemonte, Lombardia e Veneto, sono governati dalla Lega, e non c’é nessuna secessione. Lo stesso vale qui da noi. Lo dicono i fatti.

Ich sehe nicht, warum das eine das andere ausschließen soll.

Perché non ha senso. O lo sostieni attualmente o non lo sostieni. Non puoi dire che lo „sosterrai in futuro“. Suvvia.
Semplicemente si sono resi conto che le idee politiche a volte non sono realizzabili.

und bis dahin müsste aktiv daran gearbeitet werden, die Bedingungen für dieses Ziel zu realisieren.

Certo, e contemporaneamente sono contrari al „referendum“ di STF. Sarebbe questo il lavorare attivamente per questa autodeterminazione? Non sostenere una iniziativa che loro stessi sostengono di voler applicare ? Baaahhhh….

Il capo dello partito dello Stato libero ha affermato che l’argomento dello stato libero non é stato argomento elettorale (quindi A PRESCINDERE dall’ingresso in giunta) e non sarebbe argomento in caso di ingresso giunta.

Wir drehen uns im Kreis. Leitner sagt, dass es jetzt kein Wahlkampfthema war, weil das Thema Freistaat nicht nur von F und SVP allein ausgemacht werden kann, sondern von der Bevölkerung mitgetragen werden muss. Weiters hätte es keinen Platz in einem kurzfristig ausgelegten Koalitionsabkommen.
Du leitest daraus ab, dass das Thema somit automatisch auch mittel- und langfristig gegessen wäre. Ich sage, kann sein, es kann aber auch das Gegenteil der Fall sein. Gewissheit hätte man nur, wenn die F effektiv Regierungsverantwortung erhielten.
Nachdem wir uns aber von unseren Standpunkten voraussichtlich nicht bewegen werden, schlage ich vor, dass du mit einem Schlussstatement einen gefühlten Punktesieg einfährst und ich mich dafür jetzt aufs Ohr haue, da ich morgen um 8 wieder bei der Arbeit antanzen muss.

Ihr seid vom Thema abgekommen. Was Pius Leitner sagt und will ist völlig irrelevant, wenn es um die Bewertung des Umfrageergebnisses geht.

Sollte Leitner tatsächlich geglaubt haben, das Thema Selbstbestimmung sei vom Tisch (wie Andrea Catalano unterstellt), dann hat er sich eben gewaltig geirrt.

ovviamente é necessario un quorum del 51% degli aventi diritto. non si puó dare a 75.000 persone la facoltà¡ di decidere per le altre 325.000. La maggioranza reale deve decidere per un cosa del genere. Non si puó paragonare un voto di questo tipo con un voto delle provinciali o delle politiche nazionali….

Ci potresti spiegare perché servirebbe un quorum del 51%? Per boicottare anche un referendum ufficiale? Ed a continuare nuovamente a inventare ostacoli ad uno strumento democratico di base anzichè partecipare ad un discorso serio sul futuro del Sudtirolo?

Ci potresti spiegare perché servirebbe un quorum del 51%?

Per decidere una riannessione all’Austria o per crearo uno Stato libero é la MAGGIORANZA REALE degli aventi diritto al voto che deve decidere.
Non si puó permettere che una verosimilmente piccola parte decida su un tema cosà­ importante.
Direi che é molto logico.

Non si puó permettere che una verosimilmente piccola parte decida su un tema cosà­ importante.
Direi che é molto logico.

Caro sig. Catalano:
Chi lo ritiene un tema importante, va a votare.
A chi non interessa, resta a casa.
Una logica che andava applicata anche all’analisi dell’affluenza alle urne da parte dei nosti concittadini di madrelingua italiana durante l’ultima elezione provinciale.

Caro sig. Waldgaenger.

Un referendum per l’autodeterminazione NON è paragonabile a elezioni provinciali o politiche (dove alla fine non cambia praticamente nulla). E‘ per questo che un quorum del 51% è il minimo.

Chi lo ritiene un tema importante, va a votare. A chi non interessa, resta a casa

Infatti l’85% non ha votato in questo „referendum“ anche se avrebbe potuto farlo. Quindi alla maggioranza non interessa.

Andrea, sei proprio duro di comprendonio. Distingui fra elezioni provinciali e referendum, ma non sai distinguere fra un referendum ufficiale e un referendum-sondaggio privato. È ovvio che a quest’ultimo i contrari all’autodeterminazione abbiano partecipato minimamente (e che anche i favorevoli lo abbiano fatto solo in parte), mentre se ci fosse un referendum ufficiale e decisivo l’interesse a partecipare sarebbe ben diverso.

e allora era inutile farlo. basta raccogliere qualche decina di migliaia di firme e fare un referendum vero senza tante messe in scena.

Andrea, du schreibst:

Un referendum per l’autodeterminazione NON è paragonabile a elezioni provinciali o politiche (dove alla fine non cambia praticamente nulla).

Nehmen wir mal den – zugegebenermaßen – äußerst unrealistischen Fall an, dass die STF bei den Landtagswahlen die absolute Mehrheit erreicht hätte…
Was hätte sich dann praktisch nicht geändert?
Deiner Argumentation zu folgen fällt mir schwer.

Nehmen wir mal den – zugegebenermaßen – äußerst unrealistischen Fall an, dass die STF bei den Landtagswahlen die absolute Mehrheit erreicht hätte…
Was hätte sich dann praktisch nicht geändert?

Non cambierebbe NULLA perfino se STF vincesse le elezioni. Sarebbero costretti a trasformarsi nella SVP. Garantito. Guarda quello che è successo con i Freheitlichen. Il partito dello Stato libero che NON appoggia una iniziativa (il „referendum“ di STF) che loro stessi dicono di voler applicare. E poi il capo dei F che fa chiaramente marcia indietro sullo Stato Libero subito dopo aver preso 50.000 voti. Questo vuol dire solo una cosa: finchè sei all’opposizione puoi dire quello che vuoi, ma quando si prospetta la possiblità  di governare devi fare i conti con la realtà .

ma quando si prospetta la possiblità  di governare devi fare i conti con la realtà .

Secondo certe fonti nelle trattative tra F e SVP si discuteva di incaricare istituzioni come l’EURAC per studiare vie verso lo Stato libero. Sempre secondo queste fonti, per l’SVP questo punto di programma non creava grandi problemi. I motivi erano altri ad ostacolare una coalizione con i F (ed anche con i Grüne-Verdi).
Ammesso che queste fonti sono attendibili, i F hanno ben seguito in maniera pragmatica di portare avanti la causa dello Stato libero. Incaricare istituzioni come l’EURAC a studiare i vari aspetti dello Stato libero non è niente, sarebbe l’inizio di un processo, che coinvolgerebbe pian piano tutta la società  sudtirolese.
Cioè la realtà¡ spesso è più differenziata di come riportata dai giornali e neanche così come il Signor Catalano se la immagina.

i F hanno ben seguito in maniera pragmatica di portare avanti la causa dello Stato libero

Non mi pare proprio. Si sono semplicemente resi conto di aver fatto il passo più lungo della gamba.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.