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Es ist möglich!

Das ist, worauf wir von der besten Autonomie der Welt — je nach Zeitrechnung — seit 39 bzw. 63 Jahren warten. Vergeblich. Dass es geht, zeigt etwa Finnland, wo für eine schwedische Minderheit mit 291.500 Sprechern Medikamente landesweit zweisprachig beschriftet sein müssen. Als Südtiroler muss man es sehen, damit man es glaubt.

Hier: Einfache rezeptfreie Paracetamol-Tabletten aus einer Apotheke in Helsinki.

Siehe auch: 1/ 2/ 3/ 4/ 5/

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8 replies on “Es ist möglich!”

Natürlich ist es möglich, technisch, politisch, wirtschaftlich kein Problem.

Nur wo kein Wille, da kein Weg! Diese Bilder und Artikel sollten mal die Herren von der Landesregierung, allen voran der LH, sehen und ein Statement dazu abgeben.

Auszug aus der englischen Übersetzung des finnischen Sprachgesetzes, wie sie vom Internetauftritt des finnischen Justizministeriums heruntergeladen werden kann:

Section 34 — Information to be provided on consumer goods
When the law requires that a product to be sold is labelled, in accordance with commercial practice, with a name, with a description of the product, instructions or warning, the text on a product to be sold in a unilingual municipality shall be at least in the language of this municipality and the text on a product to be sold in a bilingual municipality shall be at least in Finnish and Swedish. In providing the information here referred to, Finnish and Swedish shall be dealt with on an equal basis.

Gilt für alle Güter.

Meines Wissens war da ja eine SVP Delegation voriges Jahr in Finnland um das dortige Autonomiemodell zu studieren. Hoffe, die haben dort auch nur einen Bruchteil so scharfsinnig beobachtet wie unser pérvasion und nicht nur bei offiziellen Anlässen über unsere Vorzeigeautonomie Lobhudeleien zum Besten gegeben.

Herr Lang hat mich via Mail gebeten, eine Pressemitteilung darüber schreiben zu dürfen, was ich genehmigt habe. Eine Quellenangabe hätte ich freilich erwartet.

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