Maria Erhard aus La Pli de Mareo hat mit ihrem klugen Video-Feature über die ladinische Sprache den Claus-Preis gewonnen
Der Clip von Maria Erhard ist ein engagiertes Statement für die kleinste Sprachgruppe im Land. Nicht rückwärtsgewandt — Maria Erhard geht es nicht um Tradition und Trachten, nicht um das Gestern, sondern um einen ladinisch geprägten Alltag. Eine Musikerin und ein Künstler kommen zu Wort, ein junger Wissenschaftler stellt sein ladinisches Übersetzungsprogramm vor. Für Überraschung sorgen drei »Neo-Ladiner:innen«, die fließend Ladinisch sprechen: Eine Sorbin aus Ostdeutschland, ein Palästinenser aus dem Westjordanland und ein Mann aus Uganda. Maria Erhard erhielt damit den Claus-Preis 2026 in Gedenken an den Sexntner ORF-Journalisten Claus Gatterer.

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