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Das twenty in Bozen wurde kürzlich — auf nicht gerade nachvollziehbare, transparente Weise — zum einzigen sogenannten Landeseinkaufszentrum erhoben. Gestern wurden dort einige neue Geschäfte und Restaurants eröffnet, die unter anderem dazu beitragen sollen, dass die Südtiroler zum Shoppen nicht weiterhin nach Innsbruck fahren müssen.

Brennerbasisdemokratie hat — auch in Briefen an die Landesregierung — schon mehrmals auf die Notwendigkeit eines besseren Konsumentenschutzgesetzes aufmerksam gemacht, welches insbesondere große Ketten und Handelsbetriebe auch zur Einhaltung der Zweisprachigkeit anhalten sollte.

In Ermangelung einer solchen Regelung hätte man zumindest die Ausweisung eines Einkaufszentrums, wenn es schon von Landesinteresse sein soll, an klare diesbezügliche Auflagen knüpfen können. Dass dies offensichtlich nicht geschehen ist, zeigen die angehängten fotografischen Eindrücke. Somit ist klar, dass das twenty sich nur an einen Teil der Bevölkerung richtet.

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