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Le priorità del centralismo.

Secondo quanto riportano aluni media sudtirolesi, mercoledì prossimo Alessandro Urzì (FLI), Maurizio Vezzali (PDL) e Donato Seppi (Unitalia) saranno accolti a Roma da esponenti del governo Monti per parlare di toponomastica — nella speranza che il governo centrale ricorra contro la legge sudtirolese in materia.

Oltre all’affronto in sé si tratta di una vera e propria beffa e di uno sgarbo istituzionale, considerando che i massimi rappresentanti delle autonomie sudtirolese e trentina attendono invano da mesi di poter incontrare il governo centrale.

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Ortsnamen Politik Zentralismus | | Alessandro Urzì Donato Seppi Mario Monti | | | PDL&Co. | Italiano

23 replies on “Le priorità del centralismo.”

In der dieswöchigen ff (Nr. 39/2012) gibt es ein interessantes Interview mit Giorgio Holzmann, der als »geläuterter Rechtsaußen« bezeichnet wird. Geläutert?

Neben jener, dass er gerne Bürgermeister von Bozen werden würde, erlangt man bei der Lektüre zwei weitere Erkenntnisse:

1. Der »Geläuterte« findet die Einführung der Namen von Ettore Tolomei kein historisches Unrecht.

Fakt ist, dass das Land damals seit einigen Jahren zu Italien gehörte und viele Italiener im Lande wohnten [viele Italiener?]. Daher sehe ich in der Einführung der italienischen Ortsnamen keinen Fehler.

2. Sein Lösungsvorschlag für die Toponomastik ist zumindest widersprüchlich:

Zum Beispiel: Es gibt die Steinalm, die auf Italienisch Malga Sasso heißt. Wenn der Name Steinalm auf Steine zurückgeht, die dort liegen, ist die italienische Bezeichnung Malga Sasso korrekt. Wenn aber der Name von einem Bauern namens Stein abgeleitet wird, müsste es Malga Stein heißen. Mit so einem Konzept wäre ich einverstanden.

Und was, wenn der Name des Bauern »auf Steine zurückgeht, die dort liegen«? Wäre die Bezeichnung Malga Sasso dann nicht auch korrekt? Warum darf man (mit denselben Kriterien) den Namen eines Bauern nicht übersetzen, den Namen einer Alm aber schon? Diese Logik ist völlig unverständlich.

tut mir leid, aber ich kann keiner Italianisierung etwas abgewinnen. M.E. ist alles, was mehr als einen Namen hat verwirrend – schon gar, wenn es sich um Flurnamen handelt- abgesehen von einer Zumutung, einen Namen zu verändern.
Jeder, jede, jedes hat das Recht auf einen eigenen unveränderbaren Namen, oder?

Herr Schierhangl, der Unterschied ist der, dass Monaco di Baviera und Florenz nicht amtliche Namen sind. Bolzano und Bressanone dagegen sehr wohl amtlich und damit eine Geschichtsfälschung.
Wenn ich Paul Muster heiße, dann kann mich jeder heißen wie er will, auch Pietro Campione, aber offiziell werde ich immer der Paul Muster bleiben.

G.P., deine Aussage ist korrekt, aber die Beispiele sind falsch: Bolzano und Bressanone sind historisch gewachsene Ortsnamen und somit gerade keine Fälschungen. Aber das ist nichts als ein weiteres Problem der Fälschungen: Sie stellen auch die historisch gewachsenen »italienischen Ortsnamen« unter Generalverdacht.

Minister Piero Gnudi hat jetzt also die Südtiroler Rechtsaußen empfangen. Richtig unerträglich finde ich, dass Donato Seppi dabei war. Während sich alle anderen Anwesenden zumindest offiziell vom Faschismus distanziert haben (obschon ihre Taten manchmal keinen Zweifel an ihrer wahren Gesinnung aufkommen lassen), erklärt sich Seppi immer wieder offen als Anhänger dieses totalitären Regimes. Man stelle sich mal vor, die deutsche Bundesregierung empfinge einen NPD-Politiker, der sich für die Beibehaltung eines Nazi-Unrechts im dänischen Gebiet Schleswig-Holsteins oder bei den Sorben starkmacht.

Auf die Gefahr hin als Besserwisser verurteilt zu werden:
In Dtl gibt es keine dänischen Gebiete sondern nur eine kleine Minderheit die verstreut im Norden Schleswigs lebt. Entsprechend dasselbe gilt für die dt. Minderheit im Süden von Dänemark.
Die Sorben wurden zudem bis 1989 unterdrückt sodaß heute nur noch wenige junge Leute sorbisch sprechen.
Ansonsten hast Du natürlich recht.

Es gibt kein Gebiet, wo die Dänen die Mehrheit stellen, doch es gibt Gebiete in Schleswig-Holstein, wo (im Unterschied zu anderen) historisch Dänen leben. Nicht von ungefähr wird im Vorfeld von Landtagswahlen immer wieder die Forderung laut, die Minderheitenpartei SSW solle nur noch im »dänischen Gebiet« kandidieren dürfen (was damit zu tun hat, dass die Partei von der Sperrklausel ausgenommen ist).

Ja, das ist in Schleswig. Früher war der SSW nur dort wählbar, seit den 80er (?) Jahren auch in Holstein. Seitdem haben sich die Stimmen mehr als verdoppelt. Auch weil der SSW eher eine sozialdemokratische Politik betreibt u. viele dt. Wähler lieber diese Partei wählen als SPD oder Grüne.

Da ”Il fatto quotidiano”:
Piero Gnudi, politicamente riconducibile all’area prodiana, è stato dal 2002 al 2011 presidente del consiglio d’amministrazione dell’Enel. Laureato in economia e commercio nel ’62 a Bologna, è titolare di un blasonato e importante studio commercialista bolognese.
Non è infine la prima volta che Gnudi finisce a far parte dell’entourage di un governo della repubblica. Nel 1995 è stato nominato consigliere economico dell’allora ministro dell’Industria Alberto Clò, sotto il governo Dini, altro amico e collega bolognese dell’area prodiana.
Gnudi ha fatto parte dal 1994 del consiglio di amministrazione dell’Iri, ricoprendovi l’incarico di sovrintendere alle privatizzazioni nel ’97, presidente ed amministratore delegato nel ’99 e presidente del comitato dei liquidatori nel 2002.

Per il ministro di area prodiana penso che si sia trattato di un incontro di carattere istituzionale, sono curioso sul futuro della legge provinciale che spero non venga rimandata al mittente. Questa legge con tutti i suoi limiti è sempre un passo avanti rispetto allo stallo di alcuni decenni.

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