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Blinde Hetze.

Seit gestern Abend duldet die Tageszeitung A. Adige auf ihrer Homepage eine Diskussion, die an Rassismus jeden bisher bekannten Rahmen sprengt. Drei besonders widerliche Kommentare gebe ich hier wieder:

Comment.

Comment.

In wenigen Zeilen kommen Gewalt- und Faschismusverherrlichung, Aufrufe zu Selbstjustiz und polizeilicher Folter sowie nationalsozialistische Slogans zusammen.

Der kommentierte Zeitungsartikel schildert, dass zwei junge Männer angeblich (!) von Zuwanderern brutal zusammengeschlagen worden seien. Ein Foto zeigt Blutspuren, die wahrscheinlich von den Opfern stammen. Die Polizei konnte die Tat (noch) nicht rekonstruieren, auch die Herkunft der Täter ist nach wie vor unklar.

Ungeachtet des Tathergangs ist und bleibt jedoch völlig inakzeptabel, dass die — wohl juristisch relevanten — Kommentare so lange sichtbar bleiben; eine Moderation findet offenbar nicht statt. Was zudem schockiert, ist, dass einer der Kommentatoren (eigenen Angaben zufolge) ein öffentlich Bediensteter ist, der im Berufsalltag unweigerlich mit Menschen jeglicher Herkunft konfrontiert ist.

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10 replies on “Blinde Hetze.”

also ich verorte schon noch immer einen eklatanten qualitativen unterschied zwischen aufrufen zur selbstjustiz und aufrufen, gewalttaten zur anzeige zu bringen. wie auch zwischen dem dramatisierenden tonfall des redakteurs und den rufen nach brennöfen und führern.

Non starò certo a difendere Dolomiten/Stol… l’articolo probabilmente è peggio di quello dell’A. Adige, ma sicuramente non s’abbassa ai livelli dei commenti da me stigmatizzati (apologia del fascismo e del nazismo, riapertura dei forni, tortura ecc.).

Beh, vorrei vedere che l’articolo non si abbassi a tanto… Ma consideriamo, per l’appunto, la diversa funzione (articolo di quotidiano e commento d’imbecille). La pagina di oggi del Dolomiten che cosa ci racconta? Che c’è un drammatico problema di sicurezza. Che la polizia (cfr. Ladinser) “sottovaluta la situazione”. Che esistono bande di delinquenti che non fanno altro che girare la notte per molestare o picchiare poveri sudtirolesi indifesi. Che queste bande sono composte da albanesi. Il Questore (intervistato) smentisce tutto. Ma la linea del giornale lo sorvola e fa schizzare il sangue in faccia ai lettori. Sarà  forse perché uno dei due pestati era il figlio di *****?

Bon… finalmente anche Stol/Dolomiten ha cominciato con gli insulti agli immigrati. Se lo fanno sia italiani che tedeschi, allora dev’essere una cosa davvero sacrosanta. Grazie Gadilu di avercelo fatto notare. Ora che mi sento finalmente legittimato da Stol corro subito a stramaledire qualche immigrato!!!

Gerüchteweise war einer der beiden von den Albanern krankenhausreif geschlagenen Burschen ein *****-Sohn.

Deshalb ist bei Dolomiten / stol Schluss mit lustig.

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