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Eingabe gegen Valsàssina.

Kürzlich wurde vom »patriotischen Lager« des Mordes an Südtirol-Attentäter Luis Amplatz vor 50 Jahren gedacht. Im Auftrag italienischer Geheimdienste war das BAS-Mitglied 1964 vom Nordtiroler Christian Kerbler mit einer Waffe der Carabinieri erschossen worden.

Noch im Vorfeld der umstrittenen Gedenkfeierlichkeiten hatte der Rechtsextremist Eriprando della Torre di Valsàssina an öffentlichen Flächen der Stadt Bozen faschistisch-nationalsozialistische Gegenpropaganda anbringen lassen. Außer einem Aufruf gegen Amplatz, der als österreichfreundlicher »Terrorist« bezeichnet wurde, enthielten die Plakate das an die SA-Runen erinnernde Symbol der »Unione Socialismo Nazionale« (USN) sowie das Kürzel »RSI« (Raggruppamento Sociale Italiano, auch schon Repubblica Sociale Italiana).

Vor wenigen Tagen setzte nun die Bozner Gemeinderatsmehrheit ein deutliches Zeichen gegen das ungenierte Auftreten von USN und beauftragte den Bürgermeister, Luigi Spagnolli, dagegen mit einer Eingabe bei der Staatsanwaltschaft vorzugehen.

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One reply on “Eingabe gegen Valsàssina.”

Die Staatsanwaltschaft hat nun laut Dolomiten die Einstellung des Verfahrens gefordert, weil die »nationalsozialistischen« Plakate samt Runen keine Verherrlichung des Faschismus darstellen. Aber ein (dummes) Plakat mit einer Trikolore und einem Besen ist strafbar.

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