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Der Checker.
Quotation 215

È il partito “blu” (Anm.: FPÖ) che venne alla ribalta con il suo leader populista Jörg Haider il quale nel 1986 : tra proteste interne e internazionali — divenne vicecancelliere a fianco del popolare e “nero” Franz Vranitzky.

Toni Visentini, langjähriger Leiter der ANSA-Redaktion Bozen/Trient in einem Kommentar für den »Corriere dell’Alto Adige«.

Die Crème de la Crème des Südtiroler Journalismus beweist wieder einmal ihre Qualität. Faszinierend, diese prägnante geschichtliche Analyse. Brillant, diese gewissenhafte Recherche des ehemaligen ANSA-Chefs. Bei solchen Kalibern kann eine »Qualitätszeitung« wie der CdAA getrost auf einen Faktencheck verzichten.

Nur ein paar Kleinigkeiten: Die FPÖ trat nicht im Jahr 1986, sondern im Jahr 2000 in eine Koalition mit der ÖVP. Vizekanzlerin wurde damals Susanne Riess-Passer und nicht Jörg Haider — der Zeit seines Lebens auch nie ein Amt in der österreichischen Bundesregierung inne hatte. ÖVP-Parteichef und Kanzler des Kabinetts war überdies Wolfgang Schüssel, denn Franz Vranitzky ist Sozialdemokrat und war als Bundeskanzler von 1986 bis 1997 Haiders vehementester Gegner, nachdem dieser 1986 vom deutschnationalen Flügel der FPÖ am Parteitag in Innsbruck ins Obmannamt gehievt wurde. Nach dieser Wahl löste Vranitzky die damals bestehende Koalition zwischen SPÖ und FPÖ sogar auf.

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2 replies on “Der Checker.
Quotation 215

Danke für diese Korrektur.
Mit der “Vranitzky-Doktrin” wurde in den 80er Jahren in den Reihen der SPÖ beschlossen keine Koalitionen mit der FPÖ zu bilden.

Der “Schmäh” dabei:
Nach den Landeswahlen in Burgenland Juni 2015 und der Koalitionsbildung von ROT-BLAU gilt die Doktrin nur mehr auf Bundesebene und nicht auf Landesebene, sodass sich die SPÖ in Kritik befindet, da Sachpolitik der Machpolitik geopfert werde.
(Ähnlichkeiten zur Gemeindewahl und den Koalitionen in Leifers, Bozen, Meran sind rein zufällig.)

Bewahre uns vor solchem Qualitätsjournalismus, der in Südtirol leider häufiger anzutreffen ist. Diese Damen und Herren tun auch noch so, als ob sie im alleinigen Besitz der Wahrheit wären. Bestes Beispiel die “Pulitzer” Preisträger für investigativen Journalismus der neuen Südtiroler Tageszeitung

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