Der Heimatpflegeverband und der Dachverband für Natur- und Umweltschutz (CIPRA) haben eine an die Südtiroler Landesregierung gerichtete Onlinepetition gegen die Aufweichung des Bettenstopps und für einen »Tourismus in Maßen statt in Massen« gestartet:
Genug ist genug! 12.000 Betten zusätzlich verträgt das Land nicht.
Das Tourismusland Südtirol platzt aus allen Nähten, 38 Millionen Nächtigungen werden zur Last. Damit ist aber scheinbar noch nicht genug. 12.000 zusätzliche Betten bedeuten, dass neue Belastungen folgen werden: Mehr Verkehr, mehr Wasser und Energieverbrauch, neue Seilbahnen und breitere Schipisten, mehr Speicherbecken, mehr Schneekanonen, mehr Parkplätze, mehr Straßen und und und.
Hilf uns zu verhindern, dass die geltende Bettenstoppverordnung vom 13. September 2022 abgeändert und damit der andauernde Hotelbauboom um weitere 5 Jahre ab September 2026 verlängert wird. Die von der Bevölkerung erwartete Bettenobergrenze würde damit auf die lange Bank geschoben und mindestens weitere 12.000 Betten würden zum heutigen Übermaß an Beherbergungskapazität dazu gebaut.
✅ Ja zu Tourismus in Maßen statt in Massen
✅ Nein zur Aufweichung der Bettenstoppverordnung und zur Fortsetzung des Hotelbaubooms
– Text der Petition
Hintergrund ist die parteiinterne, von Landesrat Luis Walcher (SVP) gestartete Debatte in der Volkspartei, den von seinem Vorgänger Arnold Schuler (SVP) auf den Weg gebrachten Bettenstopp noch einmal um fünf Jahre zu verschieben.
Cëla enghe: 01 02 03 04 05 06 07 08

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