Quotation (253): Wiederherstellung.

Bisher hat Rom noch nicht einmal jene ehemaligen Zuständigkeiten wiederhergestellt, die das Verfassungsgericht Südtirol genommen hat und deren Neuauflage im Wahlpakt der SVP mit dem PD enthalten ist. Was der Staat zuletzt gegeben hat, sind fast ausschließlich Kompetenzen, die ihn finanziell entlasten.

Robert Weißensteiner, ehem. Chefredakteur, im SWZ-Leitartikel vom 29. Jänner 2016

Siehe auch: [1] [2] [3]

6 Replies to “Quotation (253): Wiederherstellung.”

  1. – solange sich die Bevölkerungsmehrheit von unseren SVP-Granden im gewohnten Musterschüler-Gehabe weis machen lässt, was wir “von Rom alles bekommen” und zu wenige zur Meinungsbildung die SWZ lesen, bzw. im Wissen der jüngsten Zeitgeschichte ein Ungenügend aufweisen, ist die öffentliche Meinung zur Planung der Zukunftsabsicherung für unser Land auf dem Holzweg!

  2. Robert Weißensteiner braucht sich nicht zu beklagen, gibt sich “seine” SWZ doch immer sehr romtreu. Genau so wie auch alle Wirtschaftsverbände, auch wenn sie das ganze Jahr hindurch die ital. Missstände (Bürokratie, Korruption, Rechtssicherheit usw.) anprangern.

  3. … unter dem Eindruck der täglichen Anstrengungen in Rom zur einigermaßen Rettung der “weltbesten Autonomie”, sowie des Schlagabtausches beim Konvent in Meran zwischen einer “Dame der Kultur” und einem “Nicht-Menschen” (SALTO), sowie der Nominierung des Doku-Museums beim sog. Siegesmahnmahl am sog. “Siegesplatz” für > Lo European Museum of the Year Award 2016 (EMYA) < bleibt einem bald die Luft weg.
    Wir sind vom oft beschwörten Miteinander offensichtlich weit entfernt: die Geschichtsaufarbeitung in einem unterirdischen Doku-Zentrum, drapiert mit dazugehörigen "Mahnmal", eingebettet in einem Toponomastik-Zustand aus der Zeit des Faschismus wird im Alltag, so wohl nicht ins Lot gebracht.
    Irgendwann muß zum Miteinander die Entscheidung getroffen werden: SÜDTIROL/SUDTIROLO oder ALTOADIGE/OBERETSCH!
    Zur Hilfestellung beim Nachdenken: "Oberetsch" wie bereits ein ähnlicher Fall, als es Oberdonau und Niederdonau gab, – nämlich in der Zeit der NaziDiktatur als das Wort "ÖSTERREICH" in der Landesbezeichnung nicht vorkommen durfte …
    Nur als Beispiel dafür was in eine Ordnung kommen sollte, um in einem Miteinander in einer guten und gemeinsamen Zukunft anzukommen!

  4. … inzwischen steht wohl fest, – wenn Wien befindet, – die Grenzaktivierung durch Grenzmaßnahmen ausgerechnet auf dem Boden der EuropaRegion Tirol zu verwirklichen und Herr Platter dies als Landeshauptmann auch mitträgt, erweist er sich endgültig als EuropaRegionsExponent nur für Sonntagsreden (und dies auch nur bei schönem Wetter)!
    Und so realistisch wie die Tatsache, dass eine EuropaRegion nur dann eine Euregio ist, wenn diese durch eine mitten hindurch führende nationale Grenze in Schach gehalten wird, so realistisch ist halt, dass die EU-Idee von eben diesen Nationen außer Kraft gesetzt wird …!
    Wenn die EU eine selbstbestimmte Europa-Region-nur-Südtirol nicht aushält, dann sollte auch Plan C überlegt werden!
    – C wie CH, technisch in punkto Mehrsprachigkeit und Direkter Demokratie der EU weit voraus …!

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