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Souramont: Landesregierung für Angliederung.

Bei einem Treffen zwischen Luis Durnwalder, Landesrat Florian Mussner (beide SVP) und Vertreterinnen der ladinischen Gemeinden Anpezo, Col und Fodom (derzeit Region Venetien) bekräftigte der Landeshauptmann seine positive Einstellung zu deren Angliederung an Südtirol. Dies geht aus einer Mitteilung des Landespresseamtes hervor. Die ehemals zu Tirol gehörigen Ortschaften wurden während der faschistischen Herrschaft von Südtirol abgetrennt und der Provinz Belluno zugeschlagen. Nachdem die Bürgerinnen schon 2007 mittels Referendum ihren Willen zur Rückgliederung geäußert hatten, sprach sich vor wenigen Wochen endlich auch die Region Venetien für die Behandlung der Angelegenheit durch das römische Parlament aus.

Mindestens zwei Maßnahmen könnten von Südtirol aus schon jetzt in die Wege geleitet werden:

  • Von offizieller Seite: Die Schaffung einer Comunité Comprensoriala Ladina, wie sie schon lange gefordert wird und in die man die drei neuen Gemeinden zum Zeitpunkt ihres Übergangs eingliedern könnte. In der Zwischenzeit bestünde die Möglichkeit, sie mit Beobachterstatus zu den Sitzungen der Körperschaft einzuladen.
  • Vonseiten Südtiroler Parteien: Der Aufbau eigener Strukturen vor Ort und die Teilnahme an den dortigen Gemeindewahlen, damit die Bürgerinnen ihren politischen Willen, zu Südtirol zu gehören, auch bei Wahlen kundtun und erneuern können.

Siehe auch: 1/

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One reply on “Souramont: Landesregierung für Angliederung.”

Interessant: Die einzigen Wahlen, bei denen (m. W.) in den drei ladinischen Gemeinden eine Südtiroler Partei gewählt werden kann, sind Europawahlen — da der Wahlbezirk ganz Nordostitalien umfasst. Bei der letzten Europawahl 2009 war die SVP sowohl in Col, als auch in Fodom erste Partei, in Cortina drittstärkste noch vor dem PD. Es bestünde also jede Menge brachliegendes Potenzial für Südtiroler Parteien.

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