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Bozner Gastfreundschaft.

Die frühere italienische Integrationsministerin Cecile Kyenge hat angekündigt, morgen nach Bozen kommen zu wollen, um zu lernen, wie gutes Zusammenleben funktioniert. Gleichzeitig betonte sie: »L’Italia non è un Paese razzista, ma c’è da fare.«

Und so wie es aussieht, gibt’s tatsächlich einiges zu tun. Kyenge sieht sich auf der Facebook-Seite des A.A. mit einer regelrechten Rassismus-Litanei konfrontiert. Die Kommentare zur Ankündigung ihres Besuches reichen von »Bereiten wir die Bananen vor!« bis »Lyncht die Hure!«

Die Intelligenzbestien haben ihre unglaublichen Entgleisungen mit vollem Namen gepostet. Also dürfte es für die Polizei ein Leichtes sein, diese Personen wegen Rassismus, Beleidigung und Verhetzung zu belangen, wenn sie das möchte.

Facebook-Wall A.A.

Siehe auch: 1/ 2/ 3/

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12 replies on “Bozner Gastfreundschaft.”

Unglaublich, dass eine Tageszeitung derartige Äusserungen “Linciatela sta puttana” überhaupt zulässt und nicht schon eingeschritten ist. Das sagt viel über den Zustand unserer Medien aus. Ich hoffe, eine Anzeige folgt, ansonsten müssen wir aktiv werden.

… dass eine Tageszeitung von dem Gewicht (?) und die als seriös gelten will, Platz schafft für derlei Kommentare lässt tief blicken! – Wo bleibt die Verantwortung, die wir alle in einem zivilisierten/kultivierten GEMEINWESEN an den Tag zu legen haben ! !

Ich bin gerne bereit, meine Solidarität für Frau Kyenge öffentlich kundzutun. Vielleicht übernimmt jemand die Aufgabe, Unterschriften zu sammeln?

Die Südtiroler Medien, ein Kapitel für sich…Ein eklatantes Beispiel für Doppelmoral ist folgendes. Während man bei der Tageszeitung “Alto Adige” scheinbar unzensiert rassistisches Gedankengut verbreiten und bei der “Dolomiten” (“Südtirol Online”) zur Lynchjustiz gegen Politiker aufrufen kann, hat man mich heuer schon zweimal bei der kleinsten Kritik zensiert!
Dabei habe ich nur die Wahrheit geschrieben. Ich schrieb auf “Südtirol Online” in einem Kommentar, dass schon der ehemalige österreichische Nationalratspräsident Andreas Khol kritisierte, dass sich in Südtirol eine Zeitung eine Partei hält. Und ich schrieb dass diese Zustände kaum mehr als demokratisch zu bezeichnen sind. Die “Stol”-Redaktion hat dies untermauert, indem sie diese Beiträge wie in China oder der Türkei löschten bzw. irgendwie verschoben oder was auch immer. Tolle Medien haben wir hier in Südtirol, wie soll so ein normaler demokratisch legitimierter politischer Meinungsprozess stattfinden? Um zum Thema zurückzukommen. Das Beispiel hier mit Kyenge ist wirklich eklatant und diese Schmähungen haben in Kommentaren nix zu suchen. Meinungen ja, rassistische Entgleisungen NEIN.

In fondo si tratta di banalità , ripetute ormai in ogni testo da etnologi, antropologi e sociologi.

Bolzano è una piazza difficile, perchè se non si conoscono in profondità  le pieghe della realtà  locale, si è condannati alla banalità . Banalità  che poi, dalla bocca di qualche “star” della politica, finiscono nel megafono dei media ad alimentare le sempreverdi e becere polemiche locali.
Spero che l’ex ministro ci sorprenda e riesca dove molti altri hanno fallito. Sarebbe un’eccellente risposta alle critiche sulla sua mancanza di competenza.
Gli attacchi alla signora Kyenge, sollevano però un’altra importante questione: in genere le nomine dei ministri, restano molto oscure per gli elettori. E questo, come si vede, si risolve poi in critiche o simpatie “a pelle”, non solo in questo caso. Sarebbe interessante poter elaborare un sistema più trasparente, che permetta di capire i criteri che stanno dietro le nomine. Forse sarebbe possibile inventare un modello di primarie per tutta la squadra di governo, invece che affidarsi al solito toto-poltrone tra alti dirigenti di partito, come nella Roma dei Borgia.
Resta il fatto che i commenti riportati, più che da Stammtisch, son indegni anche degli ubriachi agli orinatoi; indegni di un paese civile.

Der Immunitätsausschuss des Senats hat es abgelehnt, Calderolis Immunität aufzuheben. Er sollte wegen erschwerter Diffamierung mit rassistischem Diskriminierungshintergrund angeklagt werden, weil er die schwarze Integrationsministerin Kyenge öffentlich (und außerhalb des Parlaments) als Orangutan bezeichnet hatte. Auch die PD-Vertreter im Immunitätsausschuss waren der Meinung, dass Calderolis Äußerungen zum normalen politischen Geschäft dazugehören und deshalb die Immunität aufrecht bleiben muss. Zum Kotzen!

schon mal was von den straftatbeständen der verleumdung, beleidigung und üblen nachrede gehört?

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