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M5S favorevole alla macroregione del «Triveneto».

La sezione sudtirolese del Movimento 5 Stelle (M5S) critica aspramente qualsiasi tentativo di annacquare la nostra autonomia, tacciando di centralismo il progetto di riforma territoriale del PD che prevedrebbe l’accorpamento di Veneto, Friuli, Venezia Giulia, Trentino e — appunto — il Sudtirolo in un’unica macroregione del «Triveneto», dal sapore vagamente fascista.

D’altro canto però nella vicina regione del Veneto lo stesso M5S ha ormai fatto del «Triveneto» il suo piatto forte. Certo, subordinandolo alla volontà popolare, e questo non è da sottovalutare, ma comunque con una convinzione e un impegno che lasciano a bocca aperta.

Ad esempio, il Corriere del Veneto cita così il capogruppo dei pentastellati in regione, Jacopo Berti:

Noi crediamo negli Stati Uniti d’Italia e della macroregione Triveneto stiamo già ragionando coi nostri colleghi di Trentino Alto Adige e Friuli Venezia Giulia.

Gli fa eco il deputato bellunese Federico D’Incà (M5S):

La macroregione è la risposta all’accentramento amministrativo romano del governo Renzi.

Ciò solleva un dubbio non del tutto secondario, almeno per noi che di «Triveneto» non vogliamo nemmeno sentir parlare: la macroregione è sintomo del centralismo renziano, come dicono i «grillini» sudtirolesi, o al contrario è considerata una soluzione in chiave federalista, come affermano i loro colleghi veneti?
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9 replies on “M5S favorevole alla macroregione del «Triveneto».”

Die Meinung der 5SB Südtirol ist klar. Ich kann die Kollegen im Veneto irgendwie verstehen: sie (wie auch die Lega) suchen verzweifelt nach Wegen um irgendwie zu mehr Autonomie zu kommen. Das Geschwätz um die Makroregion ist einer dieser Versuche. Berti sagt „stiamo ragionando con i colleghi in TNAA e FVG“ – ja, doch das Gespräch war bald beendet mit einer klaren Absage an das Modell Makroregion Triveneto. Wir werden uns zu diesem Thema noch einmal treffen, aber meine Haltung (und die des TN und FVG) zur Makroregion ist und bleibt ein absolutes Nein. Für mich ist übrigens auch definitiv in keiner Partei Platz die sich dieses Thema zu eigen machen sollte. Grillo selbst hatte sich vor einiger Zeit auch dagegen ausgesprochen. Ich werde hingegen die Kollegen im Veneto und vor allem im Belluno gerne unterstützen bei ihrem Bestreben, selbst mehr Autonomie zu erhalten. Diesem berechtigten Bestreben darf aber keine Sonderautonomie zum Opfer fallen. Abgesehen vom zugrundeliegenden Trugschluss, dass eine Makroregion mehr Unabhängigkeit von Rom bedeute (nichts spricht dafür dass ein Triveneto eine Sonderautonomie erhalten könnte), sowie „effizienter“ arbeite (wohl eher das Gegenteil), ist in einer basisdemokratischen Bewegung wie dem M5s immer noch die Meinung der betroffenen Bevölkerung in Betracht zu ziehen. In anderen Worten, jegliche Veränderung der aktuellen Südtiroler Autonomie ist für mich nur akzeptabel, wenn diese von der Südtirolern so gewünscht wird. Daß eine hypothetische Abstimmung zur Befürwortung einer Makroregion Triveneto führen könnte, wage ich zu bezweifeln.
Es bleibt aber die Tatsache, dass sich in ganz Italien die Stimmung den Sonderautonomien gegenüber zusehends weiter verschlechtert (und auch einige M5s Abgeordnete dagegen nicht immun sind), und gerade der Veneto eine Strategie fährt die man kurz so umschreiben könnte: wenn wir nicht auch eine Autonomie bekommen, dann sollen die anderen sie auch verlieren. Die Makroregion ist genau diese Strategie. Man siehe nur die Aussagen von Zaia, Maroni und vor allem Tosi. Sie berufen sich dabei auf Art. 132 der Verfassung: „Si può con legge costituzionale, sentiti i Consigli regionali, disporre la fusione di Regioni esistenti o la creazione di nuove Regioni con un minimo di un milione d’abitanti, quando ne facciano richiesta tanti Consigli comunali che rappresentino almeno un terzo delle popolazioni interessate, e la proposta sia approvata con referendum dalla maggioranza delle popolazioni stesse.“ Aus der Sicht des Veneto heisst dies, wenn ca. 250 Gemeinden im Veneto sich dafür aussprechen, dann kommt diese Makroregion, egal was die Südtiroler davon halten. Wenn da nicht das Einvernehmen mit den Regionalräten wäre, sowie eine internationale Absicherung der Südtiroler Autonomie. Aber es ist klar: es steht uns ein Abwehrkampf bevor, der durch die von der SVP mitgetragene Verfassungsreform noch erschwert wird, sowie durch das neue Wahlgesetz „Italicum“ das die Südtiroler Parlamentarier in der nächsten Legislaturperiode zur Bedeutungslosigkeit verdammen wird.

Es ist somit Herrn Köllensperger zu verdanken, dass der Südtiroler Öffentlichkeit, den einigermaßen interessierten, zukunftsbesorgten Bürgern reiner Wein einschenkt wird!
– Während die Sogenannte-Volks-Partei mit Zaubersprüchen beschwichtigt und weiterhin einlullt, – bei aller Anerkennung für den Einsatz der Abgeordneten „im Tagesgeschäft“ für unsere Autonomie „zu retten versucht was zu retten geht“!!
Wenn nicht der Zentralstaat uns am Zeug flickt, so werden dies die übrigen Regionen jeden Tag versuchen, in alle Ewigkeit! – Und von den Medienkampagnen ganz zu schweigen!
Fazit: es wird erst Ruhe sein, wenn zunächst unser Südtirol/Prov. Bozen eine -Nations-unabhängige-EuropaRegion- ist!!!

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