Il «successo» del monarca (nudo).

Il contenuto del protocollo d’intesa tra il ministro Fitto ed il Landeshauptmann Durnwalder alla luce delle loro posizioni iniziali. L’unica cosa che Durnwalder ha portato a casa è la «apposita commissione», ma non nominata dal Governo sudtirolese, bensì paritetica e presieduta dal prefetto.

[Tabella tratta dal quotidiano A. Adige del 25.07.2010].

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11 replies on “Il «successo» del monarca (nudo).”

Danke für diese informative Gegenüberstellung! Sowas gehörte eigentlich in den Tageszeitungen veröfentlicht, damit alle das Ergebnis verstehen und erkennen, wer da wen über den Tisch gezogen hat.
Aber SVP und Dolomiten werden schon dafür sorgen, daß der Bevölkerung diese skandalöse Vereinbarung als “Erfolg” verkauft wird.

Diese Gegenüberstellung ist eine subjektive Einschätzung im Lichte der öffentlichen Diskussion und des Wortlauts dieses Abkommens. Ich möchte mich irren, aber es sieht (z.B. was die Interpretation des Begriffs »località « betrifft) gar nicht danach aus, dass Durnwalders Auslegung stichhaltig ist.

Andererseits schreibt Francesco Palermo in seinem heutigen Leitartikel im Alto Adige sogar, dass die Italiener eindeutig die Verlierer dieser Vereinbarung seien — schon nur deshalb, weil erstmals festgeschrieben wurde, dass die historischen Bezeichnungen eine höhere Würde haben, als die Erfindungen Tolomeis. Er geht sogar so weit, »die Italiener« als die Gescheiteren zu bezeichnen, die im Sinne des Zusammenlebens nachgegeben hätten.

Es wird sich noch zeigen müssen, inwiefern sie nachgegeben haben (ich erkenne gemäß obiger Gegenüberstellung keinen Schritt in diese Richtung). Außerdem ist es schon sehr gewagt, von Reife/Gescheitheit/Überlegenheit zu sprechen, wenn man im 21. Jahrhundert noch immer pauschal auf Namenserfindungen eines totalitären Regimes beharrt.

Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, ob es in Europa (außer in Italien) überhaupt eine Minderheitenregion gibt, in der Namenserfindungen, die während einer Diktatur aufgezwungen wurden, nach Beendigung derselben nicht wieder abgeschafft worden sind. Dies nämlich würde das jetzige »großzügige Entgegenkommen« der Italiener in einen Kontext stellen.

Andererseits schreibt Francesco Palermo in seinem heutigen Leitartikel im Alto Adige sogar, dass die Italiener eindeutig die Verlierer dieser Vereinbarung seien — schon nur deshalb, weil erstmals festgeschrieben wurde, dass die historischen Bezeichnungen eine höhere Würde haben, als die Erfindungen Tolomeis.

Ich hab den Beitrag von Francesco Palermo zwar nur kurz überfliegen können, war aber einigermaßen verwundert, dass jemand der als “Starjurist” bezeichnet wird, keinen Unterschied zwischen Namen erkennen kann, die in Jahrhunderten gewachsen sind und Namen die völlig frei erfunden wurden und von einem diktatorisch/faschistischen Regime mit der Zielsetzung der Kolonialisierung eingesetzt wurden.

Weiters mag Palermo keinen Unterschied zwischen Zweinamigkeit und Zwei- bzw. Dreisprachigkeit erkennen. Für einen international tätigen Juristen ebenfalls erstaunlich. Bei Eigennamen ist es per definitionem ein Widerspruch von Zweisprachigkeit- bzw. Mehrsprachigkeit zu reden.

Weiterer Punkt der Verwunderung, dass der international tätige Jurist Palermo keinen Zusammenhang zwischen Südtirol und anderen Regionen herstellen mag, wo ähnliche Probleme vorbildhaft, sprich diametral anders als in Südtirol, gelöst wurden. Eine UNO Richtlinie die diese Materie behandelt, empfiehlt in der Toponomastik so weit als möglich die Einnamigkeit. Weiters wird bei der Gebräuchlichkeit von Namen die effektive Verwendung vor Ort, sprich auf Gemeindeebene, ermittelt.

Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, ob es in Europa (außer in Italien) überhaupt eine Minderheitenregion gibt, in der Namenserfindungen, die während einer Diktatur aufgezwungen wurden, nach Beendigung derselben nicht wieder abgeschafft worden sind. Dies nämlich würde das jetzige »großzügige Entgegenkommen« der Italiener in einen Kontext stellen.

In Westeuropa bzw. der alten EU der 15 Mitglieder nirgendwo. Die Situation in Siebenbürgen mit 1,5 Mio Ungarn und in der Slowakei mit 0,5 Mio Ungarn wäre näher zu beleuchten.

Nun steht es also fest: Nachdem Durnwalder seit Vertragsunterzeichnung versichert hat, es bestehe kein Zweifel (!), dass jetzt die Bezeichnung »Vetta d’Italia« verschwinde, sagt er heute (laut Alto Adige) schon das genaue Gegenteil: Die Vetta bleibt.

Eine Niederlage für die Italiener kann man das nur nennen, wenn man wie ich der Meinung ist, dass sie sich mit dem Festhalten an dieser Besatzungssymbolik selbst ausgrenzen. Die Einschätzung von Palermo wirkt jedoch vollkommen lächerlich.

Nachtrag: Der Artikel von Francesco Palermo wurde hier veröffentlicht.

Der Name vetta d’Italia ist ja nur das Synonym schlechthin für den Geist der Kolonialisierung, von dem sich ja anscheinend auch ein großer Teil der italienischen Linkspolitiker nicht loslösen kann.
Von internationalen Standards sind wir Lichtjahre entfernt. Dort würde man feststellen welcher Name in Prettau für den Klockerkarkopf vewendet wird. Außer von den Carabinieri verwendet dort niemand vetta d’Italia. Für eine internationale Kommission eine glasklare Angelegenheit. Nicht in Südtirol, wo sogar “Starjuristen” wie ein Francesco Palermo zu recht eigenartigen Schlüssen kommt.
Der völlig sinnlose Name einer Vielzahl von bewohnten Weilern scheint mit diesem Geheimdeal wohl gegessen zu sein. International wäre es ebenfalls völlig undenkbar, dass z.B. Margen bei Terenten oder Garn oberhalb Feldthurns ihre faschistischen Namenserfindungen Marga oder caerna behalten.

Man darf lachen: und vor einigen Tagen titelte die Dolomiten ungefähr “Sagt Adieu zur Vetta d’Italia” beim Artikel über des LH glorreiche Einigung.

Die Haltung der Italiener sagt in dieser Angelegenheit eigentlich alles – Kolonialismus und Arrgoganz wie eh und je. Und heute veröffentlich die AA groß die 1500 Namen welche “nur” auf Deutsch geführt werden, fast ein wie Skandal!

Io non credo ci siano situazioni simili in Europa. Anche in Romania e in Slovacchia i toponimi ungheresi credo abbiano avuto una maturazione storica e non siano stati inventati lì per lì. Quindi mi sembra inutile dire che in altri paesi sarebbe impensabile mantenere i nomi fascisti inventati, perché non ci sono termini di confronto. Delle due l’una: o si chiede al gruppo italiano di rinunciare a difendere i toponimi di Tolomei perché marcati dall’ideologia fascista e privi di qualsiasi giustificazione storica (magari lasciando perdere la Vetta d’Italia come esempio, è troppo facile, oltre a essere inventato è carico di una evidente simbologia negativa), oppure si prende atto che questi nomi, comunque siano, in 90 anni si sono acclimatati e pertanto la loro abolizione tout court potrebbe essere vissuta come un’imposizione “violenta” da parte del gruppo italiano.

Caro Tuscan, ti ringrazio per il tuo commento come sempre chiarissimo e molto pacato. Vorrei risponderti per punti:

– Le situazioni simili (non uguali ovviamente) a mio avviso ci sono eccome, a cominciare dalla Spagna (Galizia, Paesi Baschi, Catalogna…), che ha vissuto una dittatura simile a quella italiana.

– Le situazioni simili (ma non uguali) in Europa occidentale sono state risolte, nella quasi totalità  dei casi, con l’abolizione dei nomi imposti, subito dopo la fine delle dittature o, come ad esempio in Galizia, anche parecchi anni dopo.

– In molti casi simili (ma non uguali) le differenze rispetto al Sudtirolo vanno «a scapito» di Tolomei, nel senso che in molti casi le dittature non hanno operato con la stessa sistematicità  di quì, e, come in Catalogna o in Galizia, almeno in parte hanno «solamente» ufficializzato versioni toponomastiche già  esistenti (frutto di castiglianizzazioni). Nonostante quindi i nomi non fossero proprio il frutto di un’invenzione, ma «solamente» di un’imposizione, sono stati aboliti senza se e senza ma una volta sconfitto il franchismo.

– La «Vetta d’Italia» mi sembra un esempio perfetto, proprio perché evidenzia come il gruppo linguistico italiano (o almeno i suoi «rappresentanti ufficiali» a livello politico) non riesca a fare un passo in avanti nemmeno in questo caso estremo e «carico di una evidente simbologia negativa».

– E qui veniamo al punto: Per me, sudtirolese bilingue, plurilingue, oso dire anche un po’ cosmopolita, di famiglia sudtirolese plurilingue (tutto questo per dire che non sono il classico «tedesco» e basta; ma se non erro sei stato tu ad evidenziarlo in un’altra occasione) è francamente incomprensibile (inconcepibile) come il gruppo linguistico italiano tutto — Spagnolli, Tommasini, Palermo e… vabbè… Margheri inclusi, tanto per fare degli esempi — si possa attaccare a dei nomi inventati, retaggio fascista e frutto di un’imposizione assimilatoria, e lo facciano al 100%, senza sconti, senza nemmeno un pelo di autocritica. Lo ammetto, «hier bin ich mit meinem Latein am Ende», la cosa mi lascia totalmente a bocca aperta. Ma mentre ci sono cose che posso accettare senza capirle, questa non posso nemmeno accettarla, perché mi sembra un’ingiustizia troppo grande, un atteggiamento fuori non solo dalla sensibilità  «tedesca» o «sudtirolese», ma anche dalla sensibilità  democratica occidentale tout court.

[- Se poi (ma forse non dovrei farlo, perché potrebbero essere problematiche slegate) penso a come Aram Mattioli, storico svizzero, descrive l’atteggiamento in larga misura acritico nei confronti del fascismo da parte della società  e della politica italiana, il mio giudizio diventa definitivamente non più negoziabile.]

– Non dimentichiamo infine che il problema attuale è nato non dalla volontà  («tedesca») di cancellare la toponomastica ufficiale tolomeiana dalla cartellonistica pubblica, ma dalla volontà  («italiana») di tornare ad imporre tutti i toponimi traducibili (facendo ricorso al Prontuario) sui sentieri di montagna, dai quali in larga misura erano già  spariti da parecchi anni. Mi meraviglio dunque che si parli di «violenza» nei confronti degli italiani.

Va bene, caro Pérvasion, mi hai quasi convinto, anche dopo aver letto l’articolo di Benedikter. Vorrei fare solo un paio di puntualizzazioni:

…[- Se poi (ma forse non dovrei farlo, perché potrebbero essere problematiche slegate) penso a come Aram Mattioli, storico svizzero, descrive l’atteggiamento in larga misura acritico nei confronti del fascismo da parte della società  e della politica italiana….

Sono d’accordo con te, compreso l’abbozzo di autocritica: la società  italiana deve ancora fare i conti con il passato fascista, tanto più che siamo nel XVI anno dell’era berlusconiana, che oltre ad averlo rimosso l’ha anche parzialmente riabilitato. Però a questo punto le due problematiche sono davvero slegate, la società  sudtirolese/altoatesina oggi è un microcosmo in cui tutto si tiene e si rispecchia reciprocamente, senza molta necessità  di riferimenti “esterni”.

…. Non dimentichiamo infine che il problema attuale è nato non dalla volontà  («tedesca») di cancellare la toponomastica ufficiale tolomeiana dalla cartellonistica pubblica, ma dalla volontà  («italiana»)….

Dovresti anche ricordare la gravità  dell’iniziativa dell’AVS, ente privato ma che ha svolto un servizio di interesse pubblico e probabilmente è stato finanziato dalla Provincia. Se non sbaglio, ha messo cartelli monolingui non solo per quanto riguarda i nomi propri ma anche i nomi funzionali (Alm, Weg, Bach ecc.). L’unico aggettivo che mi viene in mente per questo comportamento è: provocatorio.

Per il resto spero che la commissione venga composta da uomini di buona volontà  e di buona fede.

L’onestà  non credo che mi manchi, ma lascio giudicare gli altri. Per quanto mi riguarda quando il problema venne al pettine stigmatizzai immediatamente anche gli eccessi dell’AVS.

Però ricordiamo pure:

– che l’AVS (ripreso anche da Durnwalder) capì subito di aver sbagliato e propose di sostituire tutti i cartelli con i nomi dei centri maggiori e con le indicazioni funzionali monolingui, molto prima dell’interessamento di prefetti e ministri;

– che questa proposta non è bastata a nessuno, perché la richiesta della controparte (a cominciare dal CAI, che, laddove dispone di un certo potere decisionale, di errori simili ne ha fatti) fu quella di reitalianizzare tutto — fin sù a quella cima il cui nome abbiamo definito «carico di una evidente simbologia negativa»

– che, come si evince anche dall’analisi di Thomas Benedikter, il caso AVS è stato la «molla» — ma la ragione per cui il caso è esploso in tutta la sua violenza è che «i tedeschi», mentre avrebbero accettato immediatamente di tradurre i nomi più importanti e tutte le indicazioni «funzionali» (e quindi di correggere gli errori dell’AVS), non hanno invece accettato di vedere ritradotti tutti i nomi fino all’ultima malga e all’ultimo ruscello.

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