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Italienische Schulen boykottieren Selbsttests.

Vierunddreißig Direktorinnen der Schulen mit italienischer Unterrichtssprache in Südtirol haben sich abgesprochen und gestern sowohl den Gesundheitsbetrieb als auch die Landesräte mit Mails überflutet, weil sie gegen die Selbsttestung der Schülerinnen sind. Dies berichtet die Südtirolausgabe des Corriere in seiner heutigen Ausgabe. Angeblich verstehen sie nicht, warum die Schulen nicht mehr per se als »sichere Orte« eingestuft sind und Testungen als Voraussetzung für den Präsenzunterricht gelten sollen. Vielleicht ist ihnen das Infektionsgeschehen der letzten Wochen und Monate entgangen, vielleicht auch die wissenschaftliche Erkenntnis, dass Kinder unter dem Einfluss der Mutationen stärker von der Pandemie betroffen sind.

Insbesondere an den Schulen mit italienischer Unterrichtssprache haben sich Lehrerinnen auch geweigert, die Selbsttests anzuleiten, weil sie die damit zusammenhängende Verantwortung nicht tragen wollen. Schon soll das Weiße Kreuz laut Corriere gewarnt haben, dass die Ausdehnung des Screenings auf die italienischen Schulen am Mangel verfügbarer Lehrkräfte scheitern könnte.

Zwar ist nicht garantiert, dass die — ohnehin von der Zustimmung der Eltern abhängigen — Selbsttests die Situation an den Schulen retten können, doch einen Versuch sollte es uns in Zeiten wie diesen wohl wert sein. In diesem Fall sehe ich auch keinerlei Grundrechte von der Maßnahme betroffen.

Immunologe Bernd Gänsbacher wird von der Zeitung mit der Aussage zitiert, dass die Tests maßgeblich seien, um die Ansteckungsgefahr zu verringern.

Hier einen unverständlichen Hyperformalismus in den Vordergrund zu stellen oder auf Dienst nach Vorschrift umzuschwenken ist meiner Meinung nach höchst verantwortungslos.

Siehe auch: 1/ 2/ 3/ 4/

Arbeit Gesundheit Recht Scola | Coronavirus | | Corriere | Südtirol/o | Landesregierung Sabes | Deutsch

35 replies on “Italienische Schulen boykottieren Selbsttests.”

Vorausgesetzt, dass diese Tests überhaupt nicht invasiv sind und somit auch kein körperliches Problem darstellen (über die psychologischen Folgen all der Corona-Maßnahmen für Kinder insgesamt kann ich im Moment auch als Familienvater nichts positives berichten), möchte ich folgendes feststellen. Bisher sind 28.293 Grundschüler getestet worden, wobei insgesamt 16 sog. “positive” Fälle herauskamen (30, nach den PCR Tests 16, also fast 50% falsch “Positive”). Das sind ca. 0,05 Prozent. So langsam ist aber auch genug mit diesen Maßnahmen.

Die 16 nach den PCR-Test positiv getesteten Schüler waren nicht “sogenannte” positive Fälle, sondern effektiv positive Fälle. Ihre Identifizierung hat dazu beigrtragen, dass weniger Menschen infiziert wurden, in die Intensivstationen kamen und womöglich verstarben. Warum, sollte mit solchen lebensrettenden Maßnahmen “langsam genug” sein?

Weil eine Hygiene- und Sicherheitsdiktatur kein Leben mehr ist.

Wer die Freiheit für Sicherheit aufgibt, wird am Ende beides verlieren

Ich nehme mal an, dass deine Zahlen stimmen. Dann wurden 16 Kinder herausgefiltert, die im schlimmeren Fall jeweils eine Klasse hätten anstecken können, sagen wir insgesamt 320 Kinder, falls die 16 Kinder jeweils unterschiedliche Klassen besucht haben. Diese 320 Kinder jeweils vielleicht ihre Eltern (960), Geschwister gar nicht berücksichtigt. Also wurden dieser Milchmädchenrechnung (!) zufolge vielleicht knapp 1.000 Ansteckungen verhindert. Realistischerweise wären es deutlich wenigere gewesen, aber dieses Szenario wiederholt sich ja (weil die Tests wiederholt werden). Außerdem könnten die Kinder die Infektion auch an die Lehrpersonen weitergeben, die sie wiederum in andere Klassen tragen. Klar, das ist ein Horrorszenario (Panikmache!), aber wir haben ja schon am Jahresanfang gesehen, wie hoch die Zahlen immer wieder auch in den Schulen waren, sodass ganze Klassen in Quarantäne mussten. Dies mit den Tests zwar nicht mit Gewissheit verhindern, aber zumindest stark eingrenzen zu wollen, finde ich ehrlich gesagt nicht falsch. Selbst wenn wir noch nicht wissen, ob die Nasenflügeltests das wirklich leisten können, ist es m.M.n. den Versuch wert.

Ja, Simon, alles gut und Recht und ich wäre vollkommen bei dir, wenn dieses Virus eine signifikant höhere Mortalität hätte und es auf einen überschaubaren Zeitraum beschränkt gewesen wäre, ohne dass es zu diesen sozial-psychologischen Kollateralschäden gekommen wäre.

Diese 16 von fast 30.000(!!!) Kindern waren wahrscheinlich symptomlose, sonst wären sie mit einer hohen Wahrscheinlichkeit daheim geblieben. Hört doch endlich mit dieser Panikmache auf, symptomlose Menschen haben eine geringe Virenlast und sind kaum “ansteckend”. Ich hoffe, dass man auch hierzulande zur Vernunft kommt wie in den skandinavischen Ländern, allen voran Schweden.
https://www.folkhalsomyndigheten.se/the-public-health-agency-of-sweden/communicable-disease-control/covid-19/covid-19-faq/

https://amp.focus.de/gesundheit/news/todeszahlen-im-vergleich-vergleich-mit-schweden-wirft-frage-auf-wie-wirksam-unser-lockdown-war_id_13037141.html

Südtirol hat heruntergebrochen auf Schwedens Einwohnerzahl deutlich mehr Todesfälle und Infektionen zu verzeichnen. Die Schweden kommen dabei ganz ohne Masken und Panikmache aus, man ist eben vernünftig und nicht hysterisch wie hier.

Da haben nun einige Politiker beschlossen dass es angeblich die Bevölkerungsgruppe der KINDER ist, die maßgeblich an der Ausbreitung des Corona-Virus beteiligt ist und deshalb einer REGELMÄßIGEN Überwachung unterzogen werden müssen. Obwohl selbst nahezu nicht gefährdet an Corona schwer zu erkranken und deren Eltern, mit denen sie unmittelbar zusammenleben auch nicht, wird ihnen auferlegt die übrige Bevölkerung zur Gänze vor Gefahren, die von ihnen angeblich ausgehen, zu schützen. Lassen wir den Aspekt der Relevanz (bereits von Steffl oben ausgeführt) einmal beiseite (von den Kosten, bzw. Kosten-Nutzen Verhältnis spricht ohnehin niemand mehr, wobei die Gelder an der Basis nämlich in der Sanität besser eingesetzt wären), und kommen wir zu einem relevanten Punkt: Es ist erwiesen dass das Infektionsgeschehen nicht während der Unterrichtszeit im Gebäude der Schule stattfindet, auch weil durch Masken und Abstände vorgebeugt wurde. Das Infektionsgeschehen ausgelöst durch Kinder findet wennschon relevant in der Freizeit und im Privatbereich statt. Wieso soll dann die Schule als Institution die Vorbeugung übernehmen und Unterrichtszeit investieren, wenn es sie nicht betrifft. Das haben einige Direktoren auch erkannt und sich zu Wort gemeldet. Falls Tests verlangt werden sollen sie außerhalb der Schule stattfinden. Dieser Ansatz ist logisch und vernünftig.
Was die Grundrechte anbelangt ist zu sagen, dass die Aussage des Landeshauptmannes dass der Heimunterricht eine adäquate Alternative und das Recht auf Unterricht damit gegeben wäre, wohl nur als Hohn zu bezeichnen ist. Die Aufgaben werden im Bündel im Wochentakt heimgeschickt und den Eltern obliegt es die didaktische Aufarbeitung die sonst in der Schule stattfindet, zu erledigen. Wenn das eine gleichberechtigte Alternative darstellt, dann kann man auch ein Computerprogramm benutzen.
Übrigens mit den Grund-und Menschenrechten verhält es sich folgendermaßen: Sie müssen nicht an Bedingungen geknüpft werden und müssen auch nicht gewährt werden, jeder hat sie einfach aufgrund seines Menschseins zuerkannt bekommen. Wäre es anders, dann könnten ja jederzeit alle x-beliebigen Auflagen für die Gewährung derselben hergenommen werden. Aber dass hier eine schleichende Einführung eines Überwachungstaates verbunden mit dem scheibchenweise Abbau von pers. Freiheit und materieller Unabhängigkeit mit dem Vorwand des Gesundheitsschutzes, stattfindet, wird nun wohl bald der letzte verstanden haben. Die Politik hat sich in ein Szenario hineingeritten aus dem sie ohne Gesichtsverlust nicht mehr herauskommt. Anders sind die irrealen Maßnahmen (eine Krankheit bekämpfen und DADURCH hundert andere schaffen), nicht zu erklären.
Aber da sei uns allen das Sprichwort als Mahnung ins Stammbuch geschrieben: “Wehret den Anfängen”, denn es ist nicht NUR weil gerade……

Aber dass hier eine schleichende Einführung eines Überwachungstaates verbunden mit dem scheibchenweise Abbau von pers. Freiheit und materieller Unabhängigkeit mit dem Vorwand des Gesundheitsschutzes, stattfindet, wird nun wohl bald der letzte verstanden haben.

Ich gehöre zu jenen, die das noch nicht verstanden haben. Kannst du es mir erklären?
Wer möchte das denn einführen?
Warum soll das jetzt eingeführt werden?
Wem soll das nützen?
Wieso gibt es diesbezüglich scheinbar einen ideologieübergreifenden Konsens?
Warum sollten Politiker ein Interesse daran haben, die Wirtschaft an die Wand zu fahren, alle gegen sich aufzuhetzen und so ihre Wiederwahl unwahrscheinlicher zu machen?
Wenn alles “gesteuert” ist, warum lassen dann Energie-, Tourismus-, Transport-, Gastro-, Handelslobby usw. so mit sich umspringen und wer hat die Macht, diese im Zaum zu halten?
Ich hätte noch viele weitere Fragen, aber das wär’s für’s Erste.

@Waltraud Astner
Ansehnliches Video, das deutlich macht wie schnell wir in ein Überwachungssystem nach chinesischem Vorbild abdriften. Man muss es wohl nicht deutlich sagen, dass China eine Überwachungsdiktatur ist und die westlichen Länder mit Ausnahme von Schweden eher diesem “Vorbild” folgen.
Ich glaube, dass Corona ein Virus ist vor dem man Respekt haben muss und auch jeder Mensch der vor dem Virus Angst hat sowie jeder Erkrankte und jeder der dadurch ernsthafte gesundheitliche Probleme bis zum Tod und Komplikationen hatte ernst genommen werden muss.
Nur ist es höchst an der Zeit, alle Kollateralschäden aufzuzeigen und auch alles einmal in ein Verhältnis zu setzen wie das etwa der wahrscheinlich weltweit renommierteste Epidemiologe (!) und Statistiker John Ioannidis von der John Hopkins Universität in den USA macht. Nur die Politik hört nicht auf solche Stimmen. Weiters sind auch jene Menschen ernst zu nehmen, die Angst haben finanziell zu verarmen oder eine Diktatur fürchten.
Das Argument mit den Intensivbetten ist nach über einem Jahr Pandemie bald auch nicht mehr haltbar, da hätte man auch Gelder anders investieren können.
Interessante Fakten:
Japan hatte etwa alleine im Monat Oktober 2020 mehr Tote durch Selbstmord als Coronatote übers ganze Jahr. Quelle: CNN.

https://edition.cnn.com/2020/11/28/asia/japan-suicide-women-covid-dst-intl-hnk/index.html

Tote weltweit 2020 an/mit Corona: 1,8 Millionen
Tote insgesamt 2020 weltweit: 60,81 Millionen
Lebendgeburten welweit 2020: 155,67 Millionen
Weltbevölkerung 2020: ca. 7,8 Milliarden
1,8 Millionen sind etwas weniger als 0,03 Prozent der Weltbevölkerung.

Damit will ich Corona nicht herunterspielen, es ist sicher mit die häufigste Todesursache 2020 und jeder Corona-Tote und die Angehörigen haben mein Mitgefühl. Aber vielleicht sollte man auch einmal sagen, dass 2020 99,97% aller Menschen nicht an Corona gestorben sind und Corona weder die Pest noch Ebola ist.

Quellen:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1103240/umfrage/entwicklung-der-weltweiten-todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus/

https://countrymeters.info/de/World

Weiters spielen Kinder unter 12 Jahren überhaupt keine Rolle in dieser Pandemie, sie sind weder gefährdet noch sind sie Gefährder. Das haben nicht zuletzt die Nasenflügeltests bewiesen. Demzufolge sind alle Maßnahmen sie betreffend zurückzunehmen, inklusive Maskenpflicht, Abstand und Verbote Freunde zu treffen, alles andere ist sozialpsychologisch nicht nachvollziehbar. Die Maskenpflicht im Freien ist sofort für alle aufzuheben, alles andere ist Wahnsinn ohne Evidenz und ist nichts anderes als Psychoterror nach chinesischem Vorbild.
Warum man den Fokus nicht noch mehr auf die Kollateralschäden durch die Maßnahmen setzt und Dinge wie die Maskenpflicht im Freien und alle Beschränkungen für Kinder unter 12 Jahren aufhebt, ist für mich nicht verständlich.

Ich gehöre zu jenen, die das noch nicht verstanden haben

Bitte entschuldige, dass ich auf die Fragen an Waltraud Astner etwas schreibe. Tatsache ist, dass die meisten Grundrechte europäischer Verfassungen aufgrund des neuartigen Coronavirus (in dessen Zusammenhang 2020 0,03% der Weltbevölkerung ums Leben kam) ausgesetzt worden sind. Oder leben wir vielleicht in verschiedenen Paralleluniversum, wo es das alles in einem davon nicht gibt? Dann möchte ich gerne die Methode wissen, wie man dahin kommt.
Wir persönlich haben drei Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren und schon alleine deshalb gibt es seit mehr als einem Jahr massive Einschränkungen. Kindergarten und Schulen wurden wiederholt geschlossen, man musste die Kinder zuhause im Fernunterricht betreuen nebst Home Office oder etwa nach einem Nachtdienst, die Grund-und Mittelschüler müssen dauernd einen Mundschutz tragen, Abstand halten und jetzt einen Test machen, damit sie überhaupt zur Schule dürfen. Und das bei einer Positivrate von ca. 0,068%, wobei diese 16 von 28.293 wahrscheinlich symptomlos waren. Nachmittags sollten sie sich mit keinen Freunden treffen und immer und überall ab 6 Jahren eine Maske tragen.
Tatsache ist auch, dass Länder ohne Maskenpflicht und größeren Einschränkungen wie Schweden im Verhältnis geringere Todesfälle und Infektionszahlen als Südtirol zu verzeichnen haben. Ich meine, ich bin ja kein Wissenschaftler, aber man stellt sich bei all den Einschränkungen mit den ganzen massiven sozialpsychologischen Nebenwirkungen schon die Frage, was das soll, oder? Besonders stellt sich mir aber die Frage, warum die Politik nicht Epidemiologen wie John Ioannidis folgt.
Nachdem nun eine weltweite in dem Ausmaß einzigartige Impfkampagne startete und es jetzt sogar zu Impfzwängen (siehe Italien Gesundheitspersonal) und Impfüberwachung (siehe Greenpass, ja und jetzt bitte nicht mit Beschwichtigungen kommen, aber das ist ja nur…), darf ein Mensch ja nicht einmal die These aufstellen, dass die Bill und Melinda Gates Stiftung da ein Interesse haben könnte, ohne dass er sofort als Aluhut bezeichnet wird.
Komisch, es ist fakt, dass die Bill und Melinda Gates Stiftung an erster Stelle stehen, wenn es um Spenden an die WHO, GAVI (die weltweite Impfallianz) und Unternehmen wie Biontech und Pfizer geht. Ich persönlich stelle keine Theorien auf, was sie damit bezwecken, das kann ich nicht wissen, es sieht aber von Außen betrachtet zunächst danach aus, dass sie damit die Menschheit als Philanthropen voranbringen und ihr helfen wollen. Das kann sein, aber wer meint sie haben kein Interesse (egal ob positiv oder negativ in der Bewertung) bei all den Spenden in genau diese Töpfe muss schon einen an der Waffel haben.
Dass die ganzen Zufälle auch den unkritischsten Menschen zum Nachdenken bringen, dürfte nicht verwundern. So gab es am 18. Oktober 2019, also wenige Wochen vor Ausbruch der tatsächlichen Pandemie, das “Event 201”, das die Bill und Melinda Gates Stiftung, das World Economic Forum und das Center for Health Security der John Hopkins Universität veranstaltet haben. Es war eine Pandemie-Übung, wo eine weltweite Pandemie mit einem Coronavirus (!) simuliert wurde.

Quelle:

https://www.centerforhealthsecurity.org/event201/

Nun kann es natürlich ein extremer Zufall sein, eine wie man im psychologischen Lexikon nachlesen kann “sich selbst erfüllende Prophezeiung” oder aber man wusste schon, dass die Pandemie kommen würde. Ich lasse das natürlich offen, weil ich nicht wissen kann was Fakt ist. Fakt ist aber, dass es die Übung gab, und jeder der dies nur anspricht oder Fragen dazu stellt, wird bald als Coronaleugner oder Verschwörungstheoretiker bezeichnet. Das ist das, was mir persönlich am meisten zu schaffen macht.
Die Spaltung der Gesellschaft, das Nicht-Zulassen von Grautönen und die kategorische Ablehnung von demokratischen Diskussionen bzw. bestimmten Fragestellungen was das Virus betrifft.

@Harald Knoflach
Ich hänge nicht einer Verschwörungstheorie an, wo irgendwelche Mächte womöglich das Coronavirus bewusst in die Welt gesetzt haben um eine neue Weltordnung zu errichten, wie manche propagieren. Vielmehr hatte ich geschrieben dass die Politik (durch falsche Entscheidungen) in eine Situation hineingeschlittert ist, aus der sie ohne Gesichtsverlust nicht mehr herauskommen. Ausgehend von den Bildern aus der Lombardei wusste man im letzten Frühjahr nichts besseres als eine totale Ausgangssperre italienweit zu verhängen, die dem chinesischen Vorbild entsprach. Nach und nach sind mehrere europ. Staaten dem Beispiel in abgewandelter Form gefolgt. Damit glaubte man das Virus ausgerottet zu haben. Was nach dem ersten Schreck noch verständlich ist, ist im darauffolgenden Herbst und Winter (bis jetzt) als unverzeihlich anzusehen. Inzwischen hat man nämlich erkannt, dass das Virus zwar schwere Verläufe verursachen, aber eben nicht Ebola oder die Pest ist, die quer durch alle Bevölkerungsschichten eine Todesspur zieht, wie anfangs geglaubt wurde. Ja es trifft vorwiegend Alte und Vorerkrankte, die Todesrate liegt aber im Bereich der durchschnittlichen Lebenserwartung in Europa, was nicht heißt dass man diese Gruppe nicht schützen müsste, da es im Alter natürlich zu einem zunehmenden Abbau der Funktion des Immunsystems kommt. Dies gilt aber grundsätzlich für alle infektiöse Atemwegs-und Magen-Darminfektionen, die diese vulnerablen Gruppen besser nicht bekommen sollten. Dass man aber um dies zu erreichen erneut auf Vorgangsweisen, die man aus Diktaturen kennt, zurückgreift und dies noch als alternativlos abtut, ist unverzeihlich. Denn dass man JEDE Maßnahmen ob in der Medizin oder Politik, zuerst auf ihre Verhältnismäßigkeit in puncto Nutzen-Schaden zu untersuchen hat, das wurde bis jetzt niemals in Frage gestellt. Da im Herbst ein paar Wochen nicht ausreichten, wurden die “Maßnahmen” einfach scheibchenweise verlängert bis wahrscheinlich wieder zum Frühsommer. Du fragst warum sie das machen. Nun man hat die Bevölkerung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln (man denke an die Schaltungen im Fernsehen, die an schlimmere Zeiten erinnern) auf den Lockdown eingeschworen und versprochen, dass nach einer kurzen Zeit der Entbehrungen die Talsohle überwunden und alles zur Normalität zurückfinden wird. Der springende Punkt ist nämlich der, dass politisches Versagen partout nicht eingestanden werden will und man mit den Impfungen ohne größeren Gesichtsverlust als kompetente Krisenmanager aussteigen will. Dadurch ist auch die Nervosität, wenn es da jetzt Probleme gibt, zu erklären. Stell dir einmal vor sie müssten zugeben durch die Maßnahmen einen Großteil der Bevölkerung materiell und psychisch schwer beeinträchtigt zu haben ohne das Problem annähernd gelöst zu haben. Die Wahrheit ist die, dass wirklich kluge Politik den Spagat schafft, die vulnerablen Gruppen im Rahmen des möglichen zu schützen ohne gleichzeitig massiven Schaden an der ganzen Gesellschaft zu verursachen und davor zurückzuschrecken Methoden aus Diktaturen zu verwenden. Aber wenn du mich fragst, die wirklich intelligenten und klugen Leute sind mit wenigen Ausnahmen nicht in der Politik vertreten und unsere Lokalpolitiker sind zudem durch Verflechtungen auf nationaler und europ. Ebene eingeschränkt, trotz Autonomie.
Was den Überwachungsstaat betrifft, so ist wohl klar dass der auf dem Vormarsch ist, aber nicht wegen einer neuen Weltordnung oder sowas ähnlichem, nein wieder aus denselben Motiven, man will den Leuten versprechen ohne Gesichtsverlust die alte Normalität zurückzugeben, dafür sind halt Einschränkungen im Bereich der Grundrechte in Kauf zu nehmen. Oder wie siehst du es dass man zukünftig bei einer Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, bei allen Dienstleistungen, Arbeit, Schule Reisen usw. einen Unbedenklichkeitsausweis vorlegen muss, also medizinfremden Personen Einblick in meine gesundheitlichen Daten, was bisher strengste privcy war, gewähren muss, ansonsten werde ich eben ausgeschlossen. Oder dass medizinisches Personal einer Impfpflicht unterzogen werden soll mit einer Impfung die weder genügend erforscht, noch ausgereift ist.
Man braucht auch nicht glauben das sei alles bloß vorübergehend. Dinge schleichen sich ein und bleiben. Das sollte uns zu denken geben.

Diese 16 von fast 30.000(!!!) Kindern waren wahrscheinlich symptomlose, sonst wären sie mit einer hohen Wahrscheinlichkeit daheim geblieben. Hört doch endlich mit dieser Panikmache auf, symptomlose Menschen haben eine geringe Virenlast und sind kaum “ansteckend”.

Hast du dafür eine Quelle? Meines Wissens sind Menschen, die einen symptomlosen Krankheitsverlauf haben, wenig ansteckend. Diejenigen, die einen Verlauf mit Symptomen haben, sollen hingegen meist sogar ansteckender sein, bevor die Symptome bei ihnen auftreten.

Hier eine Erklärung (vom November): https://zdfheute-stories-scroll.zdf.de/corona-ohnesymptome-asymptomatisch/index.html Zitat:

Die Ansteckungsfähigkeit ist direkt vor und beim Symptombeginn am höchsten.

Du hast Recht, ich hätte statt Menschen Kinder schreiben sollen. Nachdem es kaum Kinder unter 12 mit einem Krankheitsverlauf mit Symptomen gibt, erübrigt sich dies auch…sprich laut Wissenstand von heute sind Kinder unter 12 Jahren die “ungefährlichste” und auch am wenigsten gefährdete Gruppe die es gibt.

Es gibt dazu mehrere Quellen, eine ist die Quelle zu Südtirols Nasenflügeltest der TAZ. Eine ist deine oben, dass allgemein Menschen die symptomlos erkranken, weniger infektiös sind. Bei Kindern ist das auch nach den Mutationen (Viren mutieren immer, auch vom neuartigen Coronavirus gibt es tausende Mutationen) weiterhin so, dass sie kaum Symptome nach einer Infektion entwickeln.

Die Ist-Situation

Ganz aktuell auch aus dem Tagesspiegel, Inzidenz bei Kindern steigt (u.a. weil mehr getestet wird), Kinder haben jedoch keine schweren Krankheitsverläufe. Man muss wie gesagt zuerst Corona als Ganzes (0,03% der Menschheit 2020) und dann nochmal getrennt davon die Kinder, für die Corona keine Gefahr darstellt, betrachten. Allerdings gibt es wie bei Corona insgesamt, auch bei den Kindern unterschiedliche Meinungen. Auch Hardliner die sofort alle Kinder durchimpfen wollen und ihnen alle Freiheiten nehmen wollen.

https://www.tagesspiegel.de/wissen/infektionsgeschehen-bei-den-juengsten-wie-ein-kindermediziner-den-anstieg-der-corona-inzidenz-erklaert/27035650.html

Und wie gesagt, nach über einem Jahr ist jetzt Schluss. Entweder oder, ich hab keine Lust die junge Generation der Psychiatrie zu überlassen. Lasst sie ohne Einschränkungen leben und auch wir sollten ohne Einschränkungen leben. Die Maske im Geschäft ist nachvollziehbar, auch was die Vorsicht und Abstände betrifft wenn ein starkes Virus wie Corona grassiert, aber lasst die Menschen in der Natur in Ruhe, das ist essentiell für die psychophysische Gesundheit.
Was die Youtube-Videos angeht, so meinte ich den Youtube-Kanal und die Mediathek von Arte.

Es gibt dazu mehrere Quellen, eine ist die Quelle zu Südtirols Nasenflügeltest der TAZ.

Was genau von dem was du hier schreibst belegt der von dir verlinkte TAZ-Beitrag? Ich lese dort z.B.

Es sei erwiesen, dass sich Infektionsherde in Schulen bilden können. Daher sei es wichtig und notwendig zu testen, um einen sicheren Präsenzunterreicht zu garantieren.

– TAZ

Etwas was deine Aussagen stützen würde, lese ich dort nicht.

Eine ist deine oben, dass allgemein Menschen die symptomlos erkranken, weniger infektiös sind.

Das bestreite ich nicht. Weniger infektiös, aber nicht gar nicht infektiös.

Bei Kindern ist das auch nach den Mutationen (Viren mutieren immer, auch vom neuartigen Coronavirus gibt es tausende Mutationen) weiterhin so, dass sie kaum Symptome nach einer Infektion entwickeln.

Genau dafür hätte ich gerne eine Quelle gehabt.

Ganz aktuell auch aus dem Tagesspiegel, Inzidenz bei Kindern steigt (u.a. weil mehr getestet wird), Kinder haben jedoch keine schweren Krankheitsverläufe.

Zwischen »keine schweren Krankheitsverläufe« (stationäre Behandlung, Intensivstation) und einem asymptomatischen Verlauf gibt es aber einen riesigen Unterschied.

Man muss wie gesagt zuerst Corona als Ganzes (0,03% der Menschheit 2020) und dann nochmal getrennt davon die Kinder, für die Corona keine Gefahr darstellt, betrachten.

Warum muss man das? Und: Deinen obigen Zahlen zufolge sind 2020 0,77% der Weltbevölkerung gestorben, also sind knapp 4% aller Todesfälle auf Covid zurückzuführen — trotz aller Maßnahmen. Ohne sie wären es wohl deutlich mehr.

Und wie gesagt, nach über einem Jahr ist jetzt Schluss. Entweder oder, ich hab keine Lust die junge Generation der Psychiatrie zu überlassen. Lasst sie ohne Einschränkungen leben und auch wir sollten ohne Einschränkungen leben.

Wie jetzt? Zuerst unterhalten wir uns lang und breit über die geringere Infektiosität von Kindern und dann willst du alle Einschränkungen auch für Erwachsene ersatzlos streichen?

Wie heißt es so schön, wer hören will, der höret. Wer das nicht will, dem kann ich auch nicht helfen.
Die Zahlen liegen vor, wer die Kinder jetzt noch einsperren will, ihnen auch noch mit Nasentestung eine Maske verordnet und Erwachsene mit Maske im FREIEN rumlaufen lässt, dem unterstelle ich Böswilligkeit. Damit klinke ich mich erstmal aus.

Bei dem belgischen Urteil geht es aber nicht sosehr um die Maßnahmen an sich, sondern vielmehr um die Tatsache, dass sie auf einem Gesetz fußen, das dafür (laut dem Gericht) ungeeignet ist. Die Politik hat jetzt also 30 Tage Zeit, um eine bessere rechtliche Grundlage für die Maßnahme zu schaffen. Der Titel, den der Blick dem Artikel verpasst hat, ist reißerisch und irreführend.

Aus einem Kommentar im ostbelgischen Grenzecho:

Es geht also doch nicht alles, was Regierungen, irgendwelche Komitees oder gar einzelne Minister entscheiden. Ein Brüsseler Gericht hat der Regierung nun (endlich) auferlegt, binnen 30 Tagen eine solide gesetzliche Grundlage zu schaffen, auf der Maßnahmen wie z.B. nächtliche Ausgangssperren und andere massive Eingriffe in die Grundrechte der Menschen in unserem Land erlassen werden dürfen.

@Simon
Bei dem Gesetz aus Belgien geht es um die Tatsache dass die Maßnahmen eben auf KEINEM Gesetz, sondern nur auf Ministerialdekreten fußen. Das ist zu ändern und evtl. zu erlassende Coronamaßnahmen zukünftig einer parlamentarischen Diskussion und Abstimmung zu unterziehen, wie es eigentlich Usus in Demokratien wäre. So gesehen ist dieses Urteil bahnbrechend um sozusagen zur alten Ordnung zurückzukehren, wo Maßnahmen auf Gesetzen fußen, die ein gewähltes Parlament erlässt und die (hoffentlich) wieder auf rechtstaatlichen und verfassungsmäßigen Prinzipien aufbauen. Hoffe dass sich die Wirkung auch auf andere Staaten ausweitet.

Dies ist falsch. Die Maßnahmen fußen auf drei verschiedenen Gesetzen (aber vor allem auf einem), die aber nicht für eine Pandemie gedacht waren und sind. Nun soll ein eigenes Pandemiegesetz verabschiedet werden, wie es in vielen Ländern längst existiert. In Belgien wird also voraussichtlich schon bald eine sehr ähnliche rechtliche Situation herrschen (Regierungsbeschlüsse fußen auf einem Pandemiegesetz und nicht mehr auf anderen Notstandsgesetzen) wie in anderen Ländern.

Ich sehe da keinen Widerspruch. Wenn Notstandsverordnungen auf Gesetzen fußen, auf die man als Basis für ebendiese Maßnahmen nicht Bezug nehmen kann, dann wurden sie eben NICHT auf Basis von Gesetzen erlassen, und somit nicht auf Basis demokratischer Gepflogenheiten.
Ein Pandemiegesetz das im Parlament verabschiedet wird, muss auf der Verfassung und den Grundrechten basieren, was man bisher wo “Maßnahmen” ohne Parlamentsbeschluss in Kraft traten, nicht sagen kann (weil sie sozusagen im luftleeren Raum entstanden sind).

Wenn Notstandsverordnungen auf Gesetzen fußen, auf die man als Basis für ebendiese Maßnahmen nicht Bezug nehmen kann, dann wurden sie eben NICHT auf Basis von Gesetzen erlassen, und somit nicht auf Basis demokratischer Gepflogenheiten.

Das sah das Gericht aber ausdrücklich anders. Es anerkannte, dass die Berufung auf diese Gesetze in der Not legitim war, sieht jetzt aber die Notwendigkeit für ein gesondertes Pandemiegesetz.

Ich verstehe auch nicht, wie du (wie weiter oben geschrieben) hoffen kannst, »dass sich die Wirkung auch auf andere Staaten ausweitet.« Welche Wirkung? In den meisten anderen Staaten gibt es ja Pandemiegesetze.

Zu Belgien:
Es ist die Wirkung, dass man sich eben auch nicht in Staaten mit vorhandenem Pandemiegesetz auf eine angebliche Not berufen kann und Maßnahmen die nicht mit dem Pandemiegesetz kompatibel sind, einführen kann. Ich höre immer wieder in Deutschland über vom Gericht gekippte Verordnungen(freilich nur für den Antragsteller), wie dieses hier:

https://www.zeit.de/news/2021-04/02/gericht-gibt-eilantraegen-zu-ausgangsbeschraenkungen-statt

In der Südtiroler Tageszeitung las ich heute über eine vom Ministerrat eingeführte Impfpflicht für Sanitätspersonal in Italien. Gibt es da eine gesetzliche Basis, etwa in einem Pandemiegesetz oder sonstwo oder etwa auch nicht, was mir bei einem Eingriff in die körperliche Unversehrtheit jetzt schon starker Tobak erscheint, von Widmann offenbar aber als ganz normal angesehen wird. Aber man wird z.B. als Arzt ggf. ja nicht entlassen, sondern ins Büro?? versetzt. Vielleicht ist das das Schlupfloch. Abgesehen davon dass es gar nicht um Patientenschutz geht, da eine Impfung keine sterile Immunität hervorruft, der Arzt also weiterhin regelmäßig getestet werden muss, nein es geht einzig und allein darum dass der Arzt nicht schwer erkrankt und länger ausfällt, was die Impfung ja verhindert und somit dem Betrieb kein Schaden entsteht was mir jetzt nicht als eine schlüssige Rechtfertigung für die Maßnahme erscheint, da ja andererseits auch Kündigungen angedroht werden, also Ausfälle ja auch schon dadurch entstehen können.
In diesem Fall scheint jedenfalls auch nicht alles korrekt gesetzeskonform abzulaufen.

Vielleicht eine Anregung für Lehrer auf eine erweiterte Sichtweise in Bezug auf die Selbsttests.

[Moderationshinweis: Youtube-Link entfernt]

Wir haben uns dagegen entschieden, das Video von Gunnar Kaiser freizuschalten, da es sich um einen sogenannten Querdenker handelt, der selbst laut einem Kommentar in der konservativen Welt »die rote Linie überschritten« hat. Auszug:

Man muss es wiederholen: In diesem Land haben wir uns bestimmte Regeln gegeben und uns auf gewisse Werte geeinigt. Zu diesen Regeln gehört, dass an der Bedingungslosigkeit eines Rechts auf Leben und an der Menschenwürde nicht gerüttelt werden darf. Wer diese Regeln bricht, bricht mit der Gesellschaft, die sich diese Regeln mit guten Gründen gegeben hat. Es ist kein Zufall, dass die Formulierung dieser Regeln aus einer Zeit datiert, die auf die dunkelsten Jahre Deutschlands folgte. In diesen Jahren wurde mit einer so noch nicht dagewesenen Konsequenz der Grundsatz der Bedingungslosigkeit des Rechts auf Leben außer Kraft gesetzt.

Wenn Gunnar Kaiser am Abend des 28. Januar, einen Tag nach dem Internationalen Gedenktag an die Opfer des Holocaust, Überlegungen anstellt, die zur Konsequenz haben könnten, bestimmte Mitglieder dieser Gesellschaft könnten es nicht „verdient“ haben zu leben, weil sie gewisse Dinge „klaglos hinnehmen“ oder „freudig akzeptieren“, so hat sich Kaiser aus dem Kreis jener entfernt, die sich diese Regeln gegeben haben und die diese Werte teilen.

Und selbst bei BBD, die in Sachen Südtirol immer wahrheitsgetreu versuchen zu berichten, schleicht sich Schritt für Schritt die Corona Zensur nach chinesischem Vorbild ein…aber da kann man nix mehr machen, das wird Normalität werden, dass alles umgedreht wird in der neuen schönen Welt. Das machen mittlerweile alle so und es ist Mainstream, fehlt nur noch die Bücherverbrennung und öffentliche Bloßstellung wie im Mittelalter. Adieu liebe Demokratie, wie wir sie vor Covid-19 kannten, das kommt NIE wieder. Erinnert euch an meine Worte.

Ich verstehe nicht was du meinst. Könntest du verlinken wo Gunnar Kaiser am 28. Jänner gesagt hat, dass bestimmte Mitglieder unserer Gesellschaft es nicht verdient haben zu leben ?? weil sie gewisse Dinge klaglos hinnehmen oder freudig akzeptieren. Was sind das für “gewisse Dinge”, deretwegen gewisse Leute es nicht verdient haben zu leben, weil sie sie klaglos hinnehmen oder freudig akzeptieren?

Na sorry, meine Schuld, habe den verlinkten “Welt” Kommentar übersehen und jetzt natürlich gelesen. Meine Stellungnahmen dazu:
Habe mich bisher nicht groß mit Gunnar Kaiser beschäftigt, habe einige videos gesehen, die ab und zu auf versch. Plattformen verlinkt werden, wo er das Thema Corona offenbar aus philosophischer Sicht mit Auswirkungen auf die Gesellschaft betrachtet und kommentiert.
Zum “Welt” Artikel ist zu sagen, dass ich den originalen Facebook Eintrag nicht kenne, den der “Welt” Autor zitiert, und mich somit mit der Einordnung schwertue, da man nicht weiß ob die Aussage so getätigt oder verändert oder aus dem Zusammenhang gerissen wurde. Ja, die Aussage wie sie hier steht, wirkt auf den ersten Blick verstörend, aber davon abzuleiten G.K. hätte eine “rote Linie” überschritten, indem er sozusagen Menschen das Lebensrecht abspricht, damit wird G.K. etwas unterstellt, was er sicherlich nicht sagen wollte. Vielmehr schaut der Satz nach einer zugespitzten Fragestellung aus wie sie bei Themen in der utilitaristischen Philosophie z.B. beim Ethikunterricht behandelt werden, aus. Warum er es (scheinbar) so formuliert und wen und ob er da ggf. provozieren wollte, weiß ich nicht und wir werden es auch nie erfahren, denn wie sagte der “Welt” Artikel-Autor sinngemäß : Egal wie er es gemeint hat, mit G.K. diskutiert MAN nicht, wobei er sich anmaßt darüber zu entscheiden mit wem andere besser nicht diskutieren sollen, wenn sie nicht moralisch im Abseits landen wollen. Zudem wird mit dem Hinweis zum Holocaust Gedächtnistag bewusst eine einschlägige Verbindung kreiert und die Nazikeule ausgepackt. Aber mundtot machen, anstatt mit Argumenten ausstechen hat mittlerweile ja schon System. Kaum beschäftigt sich jemand kritisch mit dem Thema Coronamaßnahmen, tritt das Heer der “Faktenchecker” und “Volksverpetzer” und wie sie alle heißen in Aktion, durchforstet akribisch alle Aussagen des “Delinquenten” nach kompromittierenden Aussagen und serviert sie geradezu lustvoll in “Tagesspiegeln” und “Welten” usw. oft ohne auf Zusammenhänge, Kontexte und anderes zu achten und schießt den “Coronaleugner” ab. BBT scheint da diese “Recherchen” ungeprüft zu übernehmen. Aber egal, wie gesagt, ich verteidige die Aussagen Kaisers nicht, weil sie das Potential haben und vielleicht auch gewollt so formuliert wurden, dass man sie missverstehen kann, wobei ich dabei bleibe dass G.K. keinem Menschen das Lebensrecht absprechen wollte. Seine Coronamaßnahmenkritik, wenn auch zuweilen hart formuliert teile ich jedoch. Denn ich habe grundsätzlich etwas gegen Maßnahmen die man bisher nur aus Diktaturen kannte, wie Lockdowns und Ausgangssperren, Erpressung (Schule) usw. und bin nach wie vor der Meinung dass IMMER eine Schaden-Nutzen Rechnung gemacht werden sollte und eine kluge Politik Pandemiebekämpfung auch ohne enorme Kollateralschäden in Wirtschaft und Gesellschaft auf die Reihe bringen können muss, WEIL eben Grundrechte NIEMALS angetastet werden dürfen (rote Linie). Denn neben den Kindern werden auch die Alten instrumentalisiert, weil man eben keine Konzepte auszuarbeiten imstande ist und das Staatsversagen auf die gesamte Bevölkerung herunterbricht und wo zum Schutz der Alten den Jungen unangemessene Opfer abverlangt werden, wo sich viele Alte für eine Politik missbraucht sehen die sie so nicht wollen, wo das ganze Land heruntergefahren wird und sie sich enorme Sorgen um die Zukunft ihrer Enkelkinder machen. Man braucht bloß mal mit ihnen reden.
Und wer glaubt dass sich die Diskussion wer zu leben hat und wer nicht grundsätzlich verbietet, der hat von der Realität keine Ahnung, der weiß nicht was Notärzte bei Unfällen für Prioritäten setzen, kennt die Kriterien nicht nach denen Medikamente und Behandlungen vergeben werden und hat nie etwas davon gehört dass das Leben nahezu aller Kindern mit Trisomie 21 als nicht lebenswert eingestuft wird.
Aber die öffentliche Empörung, die aufgeladene Moraldebatte und die “cancel culture” wird einer offenen Diskussion vorgezogen. Ja einfacher ist das allemal.

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