Laut Geschäftsordnung des Südtiroler Landtags kann man Deutsch und Italienisch ja gleichermaßen verwenden. Inwiefern der Dialekt eingeschlossen ist, wird nicht expliziert. Nun ist die deutsche Sprache aber ein wunderbar variationsreiches Gebilde und man muss sich nicht einmal entweder für das Standarddeutsche – oft auch synonym als Hochdeutsch bezeichnet – oder den Dialekt entscheiden. Man kann sich nämlich zwischen den beiden Polen ein Kontinuum vorstellen und z. B. ein mehr oder weniger umgangssprachlich bzw. dialektal gefärbtes Standarddeutsch wählen.
Andrea Abel, Germanistin und Soziolinguistin, im Gespräch, das Heinrich Schwazer für die TAZ (18./19. April) mit ihr und dem Minderheitenexperten Günther Rautz geführt hat. Beide arbeiten an der Eurac.

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