Bezugspunkte.
Quotation 273

Im Italien-Vergleich ist Südtirols Wirtschaft eindeutig Spitze. Das spricht für Südtirols Wirtschaft — und auch für dessen Politik. Allerdings versperrt dieser Vergleich die Sicht auf die Realität. Wenn Südtirol auf Dauer eine der reichsten Regionen Europas bleiben will, tut es gut daran, sich nicht vom »Italienmeistertitel« blenden zu lassen, sondern sich auf europäischer Ebene zu messen. Von Italiens 20 Regionen scheinen nämlich fünf auf den 15 hintersten Rängen im Europa-Vergleich der BIP-Entwicklung 2009-2014 auf. Für Südtirol darf das kein Bezugspunkt sein.

Aus dem Artikel »Südtirol aus der Puste« von Christian Pfeifer in der dieswöchigen Südtiroler Wirtschaftszeitung Nr. 17/16.

Diese Zahlen zeigen, dass Südtirol nicht der Nabel der Welt ist, wie es gerne dargestellt wird und noch viel Arbeit vor uns liegt. Unser Anspruch muss es sein, uns europaweit mit den Besten [sic] Regionen zu vergleichen und nicht, wie es in der Vergangenheit üblich war, Vergleiche mit den schwächsten Regionen zu ziehen, um in der Öffentlichkeit gut dazustehen.

Aus einer Pressemitteilung der ASGB-Jugend vom September 2015 über den statistischen Euregio-Vergleich des Astat.

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