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Tag+Nacht: Geteerte Autonomie.

Alfreider unterstreicht, dass das Südtiroler Autonomiestatut international abgesichert ist, was unter anderem auch Kanzler Werner Faymann und Premier Matteo Renzi in Prösels vergangene Woche erkannt hätten.

Quelle: Südtirol Online, 15.07.2014

Davvero fondamentale è stato l’accordo politico con il Pd. Senza quello, ci avrebbero asfaltato.

— Sen. Karl Zeller (SVP)

Fonte: Corriere dell’A. Adige, 08.08.2014

Medien Recht Tag+Nacht Vorzeigeautonomie Zentralismus | Zitać | Daniel Alfreider Karl Zeller Matteo Renzi | Corriere Stol | Südtirol/o | PD&Co. SVP | Deutsch Italiano

4 replies on “Tag+Nacht: Geteerte Autonomie.”

… das heißt also, wir “verdanken” den “Weiterbestand der Autonomie” nur dem Pakt mit PD (SVPD), und dem guten “Verhältnis zu Renzi” ! ?
Und was ist mit der “Vollautonomie”, da habe ich schon lange nichts mehr davon gehört ! ?
Die Zukunft der “SonderRegionen” im zentralisierten Italien – mich schaudert …

Die eklatante Widersprüchlichkeit der Aussagen hochrangiger SVP-Vertreter zu einem doch für Südtirol ziemlich wichtigen Sachverhalt (internationale Absicherung der Autonomie) läßt zweierlei vermuten:
1) Selbst hochrangige SVP Vertreter scheinen keinen blassen Schimmer zu haben was rechtlich Sache ist. Tatsache ist, dass der Zentralstaat im Zweifelsfall meist am längeren Hebel sitzt und im Zuge des Paketabschlusses 1992 vonseiten der Vertreter Südtirols in verantwortungloser Art und Weise hemdsärmelig vorgegangen wurde. Warum hat man damals nicht ohne Wenn und Aber eine internationale Absicherung festgeschrieben?
2) Die SVP scheint für unser Land nicht einmal ansatzweise über eine Vision zu verfügen. Der Kompass ist verlorengegangen, Südtirol wird auf Sicht gefahren.

Zeller verteidigte in der Samstagausgabe der “Dolomiten” die Zustimmung zur Verfassungsreform damit, dass andernfalls Südtirol mit anderen Regionen gleichgeschaltet worden wäre. Das sei – sagt Peterlini – “ein offener Angriff auf die Standfestigkeit der […] Autonomie. Seit Jahren hat man behauptet, die Autonomie sei unumstößlich und international fest verankert, und plötzlich wäre sie – laut Begründung für die Zustimmung – mit einem Federstrich weg gewesen.”

Quelle: Südtirol Online.

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