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Esasperazioni linguistiche.
Quotation 354 // Scuola paritetica o nazismo?

Anche la Svp, che per anni ha rimosso il ricordo di un uomo “scomodo”, adesso è favorevole all’intitolazione [a Josef Mayr Nusser, nota] del liceo scientifico di via Fago.
Mi fa molto piacere, perché finalmente ci si confronta con un pezzo della nostra storia. Ma…
Ma?
Mi piacerebbe vedere che alle parole seguono i fatti e non parlo solo dell’intitolazione della scuola.
A cosa si riferisce?
Vorrei che in nome dell’abbattimento di muri e divisioni si provasse anche a superare l’articolo 19 dello Statuto che pervede scuole separate per il gruppo italiano e tedesco. […]

Cornelia Brugger (ex PD, presto nei Verdi?) nell’intervista pubblicata oggi dall’A. Adige. Ora la scuola paritetica e il superamento dell’articolo 19 vengono reinterpretati perfino in chiave «antifascista». Come se la scuola bilingue non fosse, al contrario, nata come reazione ai torti fascisti. E invece qui si insinua che «per dimostrare che davvero non siete dei nazisti dovete abolire l’articolo 19. Un’esasperazione inaccettabile del discorso sull’apprendimento linguistico.

Vorrei inoltre ripetere che già da anni la scuola media di Vintl porta il nome di Mayr-Nusser. Personalmente sono favorevole a dedicare ulteriori scuole e strade a un personaggio che è un grande esempio per noi tutti, specie in questi frangenti. Ma è ben difficile affermare che la SVP o il mondo di lingua tedesca negli ultimi decenni abbiano sistematicamente «rimosso» il ricordo della resistenza. Piuttosto è il capoluogo a dimostrare un forte deficit in tal senso.

Vedi anche:

Faschismen Medien Minderheitenschutz Plurilinguismo Scola | CLIL/Immersion Quote | Cornelia Brugger Josef Mayr-Nusser | AA | Südtirol/o | PD&Co. SVP Vërc | Italiano

7 replies on “Esasperazioni linguistiche.
Quotation 354 // Scuola paritetica o nazismo?

Angesichts dieser verbalen (und mentalen) Aufrüstung kann ich mir schon bildlich vorstellen, wie Eltern, die Kinder nicht in eine — »freiwillige« — mehrsprachige Schule schicken, als Nazis oder zumindest als Ewiggestrige diffamiert würden.

Wie “deutsche” Schule schon klingt… ;)
Das Festival der Schlagwörter kann beginnen: “N*zi”, “Populist”, “Zündler” (© Dieter Steger), “Ewiggestriger”, “Putinversteher”, “Deutschtümler”, “Das friedliche Zusammenleben”, “Provinzler”, “La estrema destra tedesca”, “Rechtspopulist” etc.
Ganz großes Kino!

Verbaler (und mentaler) Aufrüstung könnte man auch mit bewusster Deeskalation (und damit meine ich nicht Appeasement) begegnen, um dem Teufelskreis verbalen (und mentalen) Wettrüstens zu entgehen.

Wenn du mich meinst… ich konstatiere nur, dass sich meine Prognose schon bewahrheitet, bevor die mehrsprachige Schule eingeführt ist. Die Prognose lautet da, dass im Falle der Einführung einer mehrsprachigen Schule als »Zusatzangebot« aufgrund des gesellschaftlichen Drucks über kurz oder lang niemand mehr seine Kinder in eine Klasse nach heutigem Modell einschreiben wird, um nicht als ewiggestrig zu gelten (bzw. um nicht als jemand zu gelten, der/die seinen Kindern aus ideologischen Gründen nicht das Beste zukommen lässt). Wenn wir also von mehrsprachiger Schule als Zusatzangebot sprechen, reden wir meiner Meinung nach mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von einer mehrsprachigen Schule als Standard.

Angesichts dieser verbalen (und mentalen) Aufrüstung kann ich mir schon bildlich vorstellen, wie Eltern, die Kinder nicht in eine — »freiwillige« — mehrsprachige Schule schicken, als Nazis oder zumindest als Ewiggestrige diffamiert würden.

Ich meinte diesen Kommentar und dass du deinen Befürchtungen auch Ausdruck verleihen könntest, ohne verbal hochzurüsten.

Ich meinte diesen Kommentar und dass du deinen Befürchtungen auch Ausdruck verleihen könntest, ohne verbal hochzurüsten.

Es wird in diesem Kommentar sachlich dargestellt was passieren wird. Die Entgleisungen sind die zukünftigen Kommentare. Nicht die Feststellung dieser.

Ich wage zu behaupten, dass nicht mal der Autor selbst diesen Kommentar als “sachlich” bezeichnen würde. Er postuliert Reaktionen, auf die er seinerseits reagiert. Das ist ein typischer Eskalationsmechanismus. Darauf wollte ich hinweisen, unbeschadet der Tatsache, dass ich es grundsätzlich respektiere, wenn sich jemand worüber auch immer Sorgen macht.

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