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Propositiv rechtfertigt sich vor CasaPound.
Völlig überflüssiger Gang nach Canossa

So weit sind wir nun also schon, dass sich — wie Medien (Corriere, Buongiorno Südtirol…) berichten — Antonella Diano von Propositiv zum Sitz vom CasaPound (CPI) begeben hat, um vor dem Anführer der neofaschistischen Bewegung zu rechtfertigen, warum Vladimir Luxuria zum Rainbow-Festival eingeladen wurde.

Hintergrund der entwürdigenden — und CPI weiter legitimierenden — Aktion ist die neuliche Abwesenheit der Grünen-Vertreterin (und sämtlicher Ersatzmitglieder) in der zuständigen Kommission des Bozner Gemeinderats, weshalb die Rechten (CPI und FdI) unter anderem einen Beitrag für das Festival von Propositiv abweisen konnten..

Wiewohl Tobe Planer (Grüne) den Vorfall gegenüber herunterspielt…

[S]timmt so nicht: es fehlten am Dienstag bei der Sitzung der Sozialkommission zwei Mitglieder der Mehrheit, somit sind einige Beiträge nicht beschlossen worden. Wird nun im Ausschuss nachgeholt, no panic!

— O-Ton Tobe Planer (Twitter)

…könnte sich die dringend notwendige Rettungsaktion durch den Gemeindeausschuss schwieriger gestalten, als zunächst angenommen: Marco Galateo (FdI) hat bereits damit gedroht, den Rechnungshof einzuschalten, wenn der Beitrag trotz Ablehnung der Kommission gewährt wird.

Davon unabhängig ist der Schaden jedenfalls angerichtet. So nicht, liebe Grüne.

Siehe auch: 1/

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