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Der Erpresser.
Quotation 214

[Staatssekretär Gianclaudio Bressa (PD)] hat der SVP mit Blick auf die Bildung insbesondere der Bozner Stadtregierung die Rute ins Fenster gestellt und sinngemäß gesagt, dass er absolute Bündnistreue verlange, sonst könne er mit Blick auf die Verfassungsreform auch für Südtirol nichts garantieren. Die feine Art ist dies nicht, schon eher eine unverblümte Erpressung durch einen Freund. Der PD verlangt, dass Leifers eine Ausnahme bleibt – und es in Bozen zu einer Neuauflage der gescheiterten Koalition kommen muss, weil sonst für nichts garantiert werden kann.

Wenn es in den nächsten Wochen den angekündigten Durchbruch nicht gibt (der Südtirol unter anderem Spielräume bei der Verabschiedung eines eigenen Vergabegesetzes einräumt), muss wohl überlegt werden, ob die gewählte Strategie richtig ist. Wenn jetzt, wo Renzi die Stimmen der Volkspartei im Senat dringend braucht, der entscheidende Durchbruch nicht erzielt wird, wann dann?

Robert Weißensteiner in der heute erschienenen Ausgabe 23/15 der Südtiroler Wirtschaftszeitung.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Herr PD-Staatssekretär und Südtirol-Freund solche Erpressungen ausspricht.
Medien Politik Staat vs Land Vorzeigeautonomie Zentralismus Zuständigkeiten | Verfassungsreform 2016 | Gianclaudio Bressa Matteo Renzi Robert Weißensteiner | SWZ | Südtirol/o | PD&Co. SVP | Deutsch

10 replies on “Der Erpresser.
Quotation 214

Nun ja, ein Sprichwort besagt: Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. In diesem Spruch liegt sehr viel Wahrheit.
Praktisch ist in der Zwischenzeit jeder, aber auch wirklich jeder italienische Politiker, ob rechts, ob links, ob oben, ob unten, lt. SVP ein Freund Südtirols. So langsam aber sicher wird das zum Problem für uns …

… und das Traurige dabei ist, dass wir – einige vom Fußvolk so wir nicht an Gehirnerweichung leiden, das Ganze auch kommen gesehen haben, aber gegen die Abgehobenheit der Mamoni von MamaRoma, sprich SV-Parteisoldaten kommt man halt schon lange nicht mehr an und es sind noch ZUVIELE die davon eingelullt sind, siehe Wahlergebnisse“

Es gibt immer zwei Seiten. In diesem Fall wären das der Erpresser und der ERPRESSTE. Den Erpresser kann man niemals ändern, dafür aber den Erpressten. Die SVP kann ganz einfach „Nein“ sagen, oder stehen PD-Leute mit Knarren hinter ihnen? Und wenn dann mit Konsequenzen gedroht wird, kann die SVP ja selbst Konsequenzen daraus ziehen

Auch in Brixen hat sich On. Bressa in die Koalitionsverhandlungen aktiv „eingebracht“. Daraus wird ersichtlich, dass Bürgermeister Brunner zum Stadthalter degradiert wurde und die SVP-Stadträte eigentlich PD Marionetten sind

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