Categories
BBD

Im Namen der Post.

Post-Karte.

Heute bei Bekannten eingegangen. Merkwürdig, dass der Umgang der (öffentlichen!) Post mit den Ortsnamen (Makro-Toponomastik wenn man so will), anders als die AVS-Schilder, niemals einen Staatsanwalt oder einen Präfekten beschäftigt hat. Warum diese augenscheinliche Schieflage in der Wahrnehmung und in der Ahndung von Vergehen?

Übrigens erbringt die Post mit dieser Karte selbst den Beweis, dass die Firmenbezeichnung PosteItaliane übersetzbar ist — und somit die einsprachige Beschriftung von Postämtern, Fahrzeugen u.v.m. ebenfalls gegen die Zweisprachigkeitspflicht verstößt.

Discriminaziun Minderheitenschutz Nationalismus Ortsnamen Plurilinguismo Postdienst Recht Sprachpfusch Verbraucherinnen | Bilinguismo negato Italianizzazione | | | Südtirol/o | AVS Regierungskommissariat | Deutsch

41 replies on “Im Namen der Post.”

Ich habe vor einigen Wochen eine zertifizierte Emailadresse bei der Post beantragt. Im Postamt bekam ich einen Vertrag vorgelegt mit allerhand Einverständniserklärungen. Der Vertrag war nur in Italienisch abgefasst, auf meine Frage, ob ich ein deutsches Exemplar haben kann, wurde mir mitgeteilt, dass es keine Übersetzung gibt.

@pérvasion

Bin mal wieder gespannt, wann der Präfekt wegen Verletzung der Zweisprachigkeit einschreitet. Und wegen fehlender deutscher Ortsnamen.

Natürlich ist das nicht schön und mir würde der schriftliche Hinweis der Post mit Brixen und Natz/Schabs sehr gut gefallen. Ironischerweise sind an diesem Zustand aber auch all Jene mitverantwortlich, denen das Eliminieren möglichst vieler Namen aus dem Prontuario wichtiger ist als die Amtlichkeit der Deutschen Namen. Du gehörst natürlich nicht zu denen. :-DD
Da gibt es noch ganz andere, und größere, Fische in Deinem Teich. Aber ohne Problem keine Daseinsberechtigung.
Wir könnten schon längst weiter sein.
Mal sehen ob sich diesmal ein Kompromiss ausgeht.

MfG

Das hat mit dem Ortsnamengesetz wohl nicht wirklich was zu tun — die deutsche Rechtschreibung ist ja auch schon seit einigen Jahren reglementiert (und in Südtirol Amtssprache), doch macht sich (wie der obige »Beleg« zeigt) die Post keinen Furz daraus.

Ähnlich sieht es bei der Brennerautobahn oder staatlichen Infokampagnen aus, wo die deutsche Sprache manchmal nicht mehr als ein Alibidasein fristet, wenn überhaupt.

Übrigens: Wie Durnwalder in der Debatte um die Wanderschilder behauptet hat, sind die Gemeindenamen bereits amtlich, und zwar vorläufig über ein Regionalgesetz (Kataster). Deine Rechtfertigung ist also nichts als ein Vorwand.

Das hat mit dem Ortsnamengesetz wohl nicht wirklich was zu tun —
Wie Durnwalder in der Debatte um die Wanderschilder behauptet hat, sind die Gemeindenamen bereits amtlich, und zwar vorläufig über ein Regionalgesetz (Kataster). Deine Rechtfertigung ist also nichts als ein Vorwand.

Hallo pérvasion, daß die Gemeindenamen meines Wissens bereits amtlich sind(und schwierig per neuem Toponomastikgesetz abgeschafft werden können), habe ich bereits im anderen Thread erwähnt. Mir ist dieser Sachverhalt bekannt. Den Stand heute über dem Umweg über das Katasteramt halte ich für zu schwach. Allerdings könnte ein neues Ortsnamensgesetz diese Lage stärken. Bsw. indem man den Nichtgebrauch bzw. die Nichtanwendung ahndet und/oder bei Nichtanwendung das Schreiben für gegenstandslos erklärt. Was ich meine, ein neues Gesetz könnte die Deutschen Ortsnamen stärken und ihren Gebrauch zwingend vorschreiben. Dort ist meine Priorität. ;)

Ähnlich sieht es bei der Brennerautobahn oder staatlichen Infokampagnen aus, wo die deutsche Sprache manchmal nicht mehr als ein Alibidasein fristet, wenn überhaupt.

Des weiteren wäre die Behebung der Missstände die Du erwähnst, ein gutes Aufgabengebiet für die SVP, Einfluß auf die A22 ist ja über die Provinz vorhanden. Man müßte nur den Mut haben Druck auszuüben. Mir wäre manchmal “stille Härte” lieber als die öffentliche Weinerlichkeit, der man in diesen Fragen sonst gerne in Südtirol anhängt. Was Post und andere ehemalige Staatsbetriebe anbelangt, heute ist man Kunde und hat Möglichkeit Druck auszuüben, auch das land Südtirol. Einige Möglichkeiten werden leider zu wenig ausgereizt.

Ich sehe schon: Dein Prinzip ist und bleibt Appeasement. Untertänigkeit. Wir haben (hätten) einen Rechtsanspruch und du sprichst davon, als Kunden Druck auszuüben — das sollten wir zwar auch tun, aber das kann nicht die Lösung sein.

Entdeckst du keine Schieflage? Ist nicht evident, dass der Staat (die Zuständigkeit liegt beim Präfekten! — der Bock als Gärtner) ausschließlich einschreitet, wenn eine Seite auch nur minimal benachteiligt wird, während auf der anderen Seite wesentlich gröbere Missstände achselzuckend hingenommen werden?

Beipackzettel? Einsprachigkeit von Institutionen, Staatsbetrieben, Konzessionären? Mangelnde Sprachkenntnisse bei den Polizeiorganen? Einsprachigkeit am Landesgericht? Einsprachige Tests für Zuwanderer? Eklatante Benachteiligung der deutschen Sprache bei den Ämtern? Missachtung des Proporzes? Alles gar kein Problem! Um erst gar nicht über das zu sprechen, wo wir gar keinen Rechtsanspruch haben (Produktetikettierung etc.)

Aber wehe, ein Arzt im Landeskrankenhaus spricht nicht gut Italienisch! Dann ist der Teufel los.

Ich persönlich habe diese nationalstaatlichen Dynamiken satt, täglich vergeblich für meine verbrieften Rechte kämpfen, Druck ausüben zu müssen etc. Diese Energien könnten wir Südtiroler durchaus produktiver einsetzen.

Wir haben (hätten) einen Rechtsanspruch

Ganz einfach, klagen.
Zum Rest, da ist unsere Landesregierung und unsere Politik gefragt.
Und ich schreibe diesmal keine Litanei. Unsere Autonomie ist noch ausbaufähig und verbesserungswürdig.

Dein Prinzip ist und bleibt Appeasement. Untertänigkeit.

Diese Etikett willst Du mir aufdrücken, ich weise es weit von mir. Das Problem ist eher, daß man bei uns eher mit Polterei und Weinerlichkeit politische Stimmung machen kann, als mit beharrlicher, oftmals auch stiller Arbeit.

Die von Dir genannten Missstände sind Probleme, lösen kann man sie mit beharrlicher Kleinarbeit und, ich sagte es bereits an anderer Stelle, indem man dem Staat anbietet Zuständigkeiten zu übernehmen.

MfG

Martin@

Wie sollte Martin eine Schieflage sehen? Wer mit Haut und Haaren den status qou Südtirols unter italien verteidigt, sieht freilich keine Schieflage. Wer die Schieflage hierzulande nicht mitbekommt und glaubt seinen Kopf in der waagrechten Mitte zu halten, muss entweder ziemlich abgehoben sein oder schon eine gehörige Portion an verrenkender Akrobatik mitbringen.

Das Problem ist eher, daß man bei uns eher mit Polterei und Weinerlichkeit politische Stimmung machen kann, als mit beharrlicher, oftmals auch stiller Arbeit.

Speziell was die Brennerautobahn betrifft, habe ich es mit direkter Kontaktaufnahme und einem persönlichen Gespräch mit Präsident Walter Pardatscher und Regionalassessorin Martha Stocker versucht. Leider umsonst. Den Präfekten hatte ich ebenfalls angeschrieben. Bis heute nicht einmal eine Antwort.

Speziell was die Brennerautobahn betrifft, habe ich es mit direkter Kontaktaufnahme und einem persönlichen Gespräch mit Präsident Walter Pardatscher und Regionalassessorin Martha Stocker versucht. Leider umsonst. Den Präfekten hatte ich ebenfalls angeschrieben. Bis heute nicht einmal eine Antwort.

Nicht Du, die Politik hat das zu machen.

@laios und pérvasion

Wie sollte Martin eine Schieflage sehen? Wer mit Haut und Haaren den status qou Südtirols unter italien verteidigt, sieht freilich keine Schieflage. Wer die Schieflage hierzulande nicht mitbekommt und glaubt seinen Kopf in der waagrechten Mitte zu halten, muss entweder ziemlich abgehoben sein oder schon eine gehörige Portion an verrenkender Akrobatik mitbringen.

Ja, ich bin ein Verfechter des status quo, in dem Sinne daß ich ihn noch für verbesserungswürdig und ausbaufähig halte. Schieflagen sehe ich sehr wohl, nur würde ich sie anders angehen als hier vorgeschlagen. Interessanterweise sind es auch Italiener oder Ladiner die Schieflagen beklagen, aber das ist eine andere Geschichte.

Meine Gegenrede

Ich persönlich habe diese nationalstaatlichen Dynamiken satt, täglich vergeblich für meine verbrieften Rechte kämpfen, Druck ausüben zu müssen etc. Diese Energien könnten wir Südtiroler durchaus produktiver einsetzen.

Druck ausüben muß selbst Nordtirol mit Wien und wenn wir dann das auf Südtirol umlegen von mir aus der Vinschgau gegenüber Bozen und umgekehrt.
Ich habe keine Lust Energie in ein Projekt zu stecken von dem ich mir eigentlich sicher bin, daß es von vornherein zum scheitern verurteilt ist. Alles in dem ich Energie investiere wird vorher einem reality check unterzogen und der sagt mir bzgl. Südtirols Zukunft, daß wir Südtiroler am ehesten weiterkommen wenn wir uns auf dem Boden des heutigen, international abgesicherten Statuts bewegen.
Aber ich weis was jetzt kommen wird. :whistle:
Aber der Ruhm gehört ganz Euch, der Tiroler erlangt Heldenstatus nur im grandiosem Scheitern. :-||

In diesem Sinne wünsche ich meinen Widersachern eine geruhsame Nachtruhe. :yawn:

Und ist es laut Martin’schem Reality-Check möglich, dass wir in 40 Jahren zweisprachige Beipackzettel haben? Die bisherigen 40 Jahre seit Verabschiedung des Autonomiestatuts haben ja offensichtlich nicht gereicht.

Druck ausüben muß selbst Nordtirol mit Wien

Ja… aber wohl nicht um das zu bekommen, was dem Land gesetzlich bereits zusteht.

Ich habe keine Lust Energie in ein Projekt zu stecken von dem ich mir eigentlich sicher bin, daß es von vornherein zum scheitern verurteilt ist.

mit verlaub: dafür, dass du recht früh in deinen postings festgestellt hast, dass bbd zum scheitern verurteilt ist, hast du aber schon verdammt viel energie in das schreiben deiner kommentare hier gesteckt. mehr als jeder andere, wenn ich mir anzahl und länge der ergüsse der vergangenen woche hier so ansehe.

:bbd<3:

Lieber Martin G., dir möchte ich zum Zwecke der Vermeidung voreiliger Schlüsse in der Sache folgende Lektüre anempfehlen. Lies den Titel durchaus programmatisch…
;-)

Lieber Martin G., dir möchte ich zum Zwecke der Vermeidung voreiliger Schlüsse in der Sache folgende Lektüre anempfehlen. Lies den Titel durchaus programmatisch…

Ich glaub, das ist nichts für Martin. Der ist ein Mann des “Realen”, der es gerne besser weiss, was möglich ist und was nicht. Er weiss nämlich, was in diesem Lande “vermittelbar” ist und was nicht. Denn er hat stichfeste Daten aus seinem Bekanntenkreis und Umfeld. :verehrung:

aglioorsino
Am 24. Oktober 2011 um 22:45 Uhr

Wer ist ”Er”, um zu sagen, ”Wer” ”Was” zu machen hat?

….kann eigentlich nur der Philipp sein….

ich glaub, das ist nichts für Martin. Der ist ein Mann des ”Realen”, der es gerne besser weiss, was möglich ist und was nicht.

Um dann, wenn doch wieder etwas Unerwartetes oder Unvorhergesehenes (also Unreales) eintritt, im Nachhinein in besserwisserischer Art und Weise die Erklärungen parat zu haben, warum es in diesem Falle doch so hat kommen müssen.

Liebe BBD’ler.
Bevor ich hier angefangen habe etwas zu posten, habe ich eine ganze Weile hier mitgelesen. Dann hab’ ich mich entschieden ein paar Sachen zu schreiben. Zu meinem Schluss bin ich gekommen nachdem ich mehrere für und wider abgewogen habe. Ganz kurz, bevor man mir wieder zu lange Posts vorwirft.
a)Die Hürden für neue Staaten sind in Mitteleuropa sehr hoch, die Brennergrenze ist weder irgendeine Grenze, noch wir irgendeine Minderheit.
b)Das Autonomiestatut ist erfüllt und wir haben nicht den bonus als “unterdrückte Minderheit”.
c)Italien ist Natomitglied und zu geostrategischen Überlegungen siehe vorherige Posts.
d)Neue Staaten könnten sich wohl nur dann bilden wenn die betreffenden Staaten “untergehen”. Zerbricht bsw. Italien als politische, wirtschaftliche Einheit, könnte sich eine Möglichkeit ergeben. ich halte das aber für sehr unwahrscheinlich, die Eurokrise fördert eher gemeinsame Lösungen(too connected to fail).
e)Mangelnde Akzeptanz in der anderen Sprachgruppe(ein Unterschied zu Katalonien).
f)Die größeren Fische diskreditieren mit ihrem Nationalismus, dem sie oftmals gerne frönen, eure Ideen. Das färbt auf die seriösen Befürworter(für die ich Euch halte) ab.
Dem reinen Realismus fröne auch ich nicht, nur Träume vollkommen losgelöst von jeglicher Realität kann ich wenig abgewinnen. Sehe aber sehr wohl Möglichkeiten die heutige Situation zu verbessern. Die Missstände hat ja pérvasion gut beschrieben.

aglioorsino
Am 24. Oktober 2011 um 22:45 Uhr

Wer ist ”Er”, um zu sagen, ”Wer” ”Was” zu machen hat?

….kann eigentlich nur der Philipp sein….

Ich muß schon sehr bitten. :nope:
Hat mein Namensvetter außer Mutmaßungen zu meiner Person auch Argumente zu bieten?

Um dann, wenn doch wieder etwas Unerwartetes oder Unvorhergesehenes (also Unreales) eintritt, im Nachhinein in besserwisserischer Art und Weise die Erklärungen parat zu haben, warum es in diesem Falle doch so hat kommen müssen.

Oh, niwo lebt ja auch noch. ;)
Unerwartetes oder Unvorhergesehenes kommt auch in der Realität vor. Dann wenn es mehrere Optionen gibt und eine weniger wahrscheinliche eintritt. Was Du mir wieder nachsagst habe ich Nirgends geschrieben. Wennschon habe ich diverse Möglichkeiten erwähnt und sie nach Wahrscheinlichkeit abgewogen.

Ich will generell noch auf etwas hinweisen.
Ihr habt mit dem bbd-Modell ein bis fast im letzten Detail fertiges Modell entwickelt, das dann mit Händen und Füßen verteidigt wird. Ich weis nicht genau als was ihr euch versteht, als Denkschule, als Bewegung, als Lobby ecc.?
Die Frage ist ernst gemeint.
Eine Bewegung oder Partei, will mal an die zwei/drei/vier euch naheliegensten Parteien/Bewegungen denken, kann sich ab und an ändern und zu einem bestimmten Kapitel/Thema die Meinung(oder besser die Richtung)ändern um vielleicht besser anzukommen. Bei einem komplett fertigen Modell ist das sehr schwierig.
Das ist der Grund wieso ich bei meinen Überlegungen zuerst an die Akzeptanz denke und eben nicht ob das was ich sage mit einem fertigen Modell konform ist.
Bei dem was am Ende vielleicht herauskommen könnte ist der Unterschied zwischen pérvasion und mir(nehmen wir mal die Ortsnamensfrage) vielleicht nichtmal so groß. Komplett anders ist der Ansatz, meiner ist die Vermittelbarkeit und die Akzeptanz bei Allen. Und das gilt auch für den Rest Eures Modells.

MfG

@laios

Ich glaub, das ist nichts für Martin. Der ist ein Mann des ”Realen”, der es gerne besser weiss, was möglich ist und was nicht. Er weiss nämlich, was in diesem Lande ”vermittelbar” ist und was nicht. Denn er hat stichfeste Daten aus seinem Bekanntenkreis und Umfeld.

Denke Jeder von uns horcht auch in seine Umgebung hinein. Und ich habe genug Bekanntschaften wo man auch ungezwungen über Politik und haarige Dinge wie Selbstbestimmung reden kann.
Aber natürlich kann man Umfragen auch solange gegen den Strich bürsten bis mir das Ergebnis gefällt. ;)
http://www.brennerbasisdemokratie.eu/?cat=95

Denke Jeder von uns horcht auch in seine Umgebung hinein.

So wie du oft in “deine Umbebung” hineinhorschst, könnte man meinen, dass du ein Zeitungsverkäufer in der Amba Alagi Strasse bist. 8-)

die Akzeptanz bei Allen

bbd-anhänger, italofaschisten, 20% der deutschsprachigen wählerschaft, teile der svp zählen also nicht zu “allen”. oder meintest du eher “akzeptanz bei den richtigen”? wenn das kein appeasement ist!

bbd-anhänger, italofaschisten, 20% der deutschsprachigen wählerschaft, teile der svp zählen also nicht zu ”allen”. oder meintest du eher ”akzeptanz bei den richtigen”? wenn das kein appeasement ist!

Tut mir leid, das mußt Du schon erläutern. :whistle:

Das ist der Grund wieso ich bei meinen Überlegungen zuerst an die Akzeptanz denke und eben nicht ob das was ich sage mit einem fertigen Modell konform ist.

Aber der Ausgangspunkt beim Suchen eines Konsenses muss doch definiert werden, und genau diesen Punkt könnte das bbd-Modell doch darstellen.
Denn sicher hat auch die andere Seite, egal welcher Coleur, auch ein Konzept, einen Ausgangspunkt. Und erst dann, wenn die Distanz zwischen diesen Punkten definiert ist, kann man mit einer möglichen Annäherung beginnen.
Wenn man aber, wie du, den Ausgangspunkt an der Akzeptanz der anderen Seite orientiert, hat man schon verloren, das Egebnis muss sich an der anderen Seite orientieren, nicht das Angebot.
Beispiel: Beide Seiten sind von der sogenannten Mitte 1 Kilometer entfernt, beim Konsens trifft man sich plus-minus in der Mitte, also bei Null.
Wenn eine Seite aber ihre Verhandlungen mit einer Entfernung von 500 Meter beginnt, die andere immer gleich(1km), wo ist dann die Mitte??

Ihr habt mit dem bbd-Modell ein bis fast im letzten Detail fertiges Modell entwickelt.

Davvero? Non penso. BBD esprime un ideale, al massimo un’idea. Di chiaramente definito (e men che meno nei dettagli) io non ci vedo nulla.

Danke, gadilu… ich wollte Martin G. ohnehin darauf hinweisen, dass wir bisher immer mit der Kritik konfrontiert waren, unser Konzept sei noch nicht ausgereift und definiert genug. Vor diesem Hintergrund mutet Martins Schelte schon fast surreal an.

Aber der Ausgangspunkt beim Suchen eines Konsenses muss doch definiert werden, und genau diesen Punkt könnte das bbd-Modell doch darstellen.

Als Ausgangspunkt gerne, als fast fertiges Modell nicht.
Mittlerweile gibt es ja mehrere Ideen und Modelle(oder wie immer man sie nennen mag), bbd-Modell, “Vollautonomie”(oder besser der Ausbau der heutigen Autonomie), die Modelle der Deutschen Opposition ecc.. Wohin die Reise geht, wir werden sehen. Teile und Details eines Modells könnten in anderen Modellen landen. Und es gibt Bewegung, auch dort wo Du glaubst daß dort Stillstand herrscht.

Davvero? Non penso. BBD esprime un ideale, al massimo un’idea. Di chiaramente definito (e men che meno nei dettagli) io non ci vedo nulla.

Davvero?
Guardi gadilu, ho scritto abbastanza commenti e ho collezionato abbastanza risposte da sapere dove sono i “dettagli insindacabili” e dove il modello e’ ben definito e chiaro. ;)

Che BBD esprime un’ideale son’ d’accordo con te. Pero’ e’ ben piu’ di questo.
Dall’altro canto questo limita di fatto la sua liberta’ di movimento.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *