Das Ende von Geoblocking?

Wir hatten das Problem mehrmals thematisiert — zum Beispiel hier und hier. Die Rede ist vom digitalen Binnenmarkt bzw. dessen Abwesenheit, die von manchen Blog-Kommentatoren rundweg in Abrede gestellt wurde. Nun will sich EU-Kommissar Günther Oettinger, der für den Bereich »digitale Wirtschaft und Gesellschaft« verantwortlich zeichnet, des angeblich inexistenten Themas annehmen, wie er unter anderem Landeshauptmann Kompatscher erläuterte. Dem Geoblocking soll es dabei an den Kragen gehen. Ob er damit genauso erfolglos sein wird, wie Ex-Kommissarin Viviane Reding letztendlich bei den Roaminggebühren, wird sich freilich erst zeigen. Wie das Landespresseamt berichtet, regte Kompatscher bei Öttinger [sic] an, sich in jenen Bereichen, wo Geoblocking aufrecht bleiben wird, nicht an geografischen Grenzen (gemeint dürften wohl politische sein), sondern an »Sprachräumen« zu orientieren.

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