Feind, Erzfeind, Autonomiefreund.

Es sind sehr gute Freunde Südtirols und seiner Autonomie, die in Rom zurzeit das Sagen haben. Sie kümmern sich nicht nur um unser Geld, sondern geben auch schon mal wohlmeinende Ratschläge oder überzeugen durch Empathie. Ähm… Empathie. Dass sie dabei »vergessen«, dem Land die vertraglich zugesicherten Zuständigkeiten zu übertragen, darf man wohl als eine besondere Art der freundschaftlichen Fürsorge interpretieren.

Doch immer öfter greift auch die vorauseilende Angst vor dem Freund, wie zum Beispiel Redakteur Christian Pfeifer in der aktuellen SWZ bemerkt:

Bei der SWR-Versammlung verwies [Landeshauptmann Arno Kompatscher] außerdem darauf, dass auf politischer Ebene versucht werde, in Rom einen Passus zu verankern, wonach Südtirol die EU-Richtlinie [zur Auftragsvergabe] direkt übernehmen dürfe. Dreimal sei der Passus schon versenkt worden, nun laufe ein vierter Versuch. War es nicht die Landespolitik, die stets betonte, dass Südtirol das darf? Die Angst vor den regierenden “Autonomiefreunden” in Rom verstehe, wer will.

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