Die Boznerin Nora Viehweider plädiert für einen demokratischen Umgang mit dem faschistischen Relikt.
Der Blick von der Talferbrücke westwärts, das Siegesdenkmal. Protzig, umzäunt, nachts beleuchtet und videoüberwacht. Nicht nur deshalb ist es nicht zu übersehen. Seine Botschaft, noch immer, »[…] von hier aus bildeten wir die Übrigen durch Sprache, Gesetze und Künste«.
Italienische Rechtsradikale nutzen diesen Standort für ihre Remigrations-Demos, Südtirols Rechte fordern die Schleifung des »faschistischen Tempels«.
Es gibt noch einen anderen Weg, einen demokratischen, sagt Nora Viehweider, Absolventin der Liberal Arts and Sciences an der Universität Amsterdam.
Ein Podcast von Wolfgang Mayr:
Nora Viehweider freut sich über Anregungen, Vorschläge, Kritik und Fragen: nora.viehweider[at]gmail.com
Cëla enghe:
- Felix von Wohlgemuth über das Siegesdenkmal
- »Onore al duce, bastarda«
- Dokumentations-Ausstellung im Siegesdenkmal
- Die Architektur für ein italienisches Südtirol
- Kolonie und Einverleibung
- ATRIUM

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