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Masocco ist die Lega ist Masocco.

Wegen einer schwer sexistischen Sprachnachricht, in der er zur Vergewaltigung einer Wiener DJane aufruft, ist der Bozner Lega-Gemeinderat Kevin Masocco in die Kritik geraten. Während seine Parteikolleginnen in Südtirol den Vorfall zunächst noch verurteilt hatten, soll die Parteizentrale in Mailand Medienberichten zufolge die Order ausgegeben haben, den Ball flachzuhalten. Empörung gilt nur für andere, zumal Zugewanderte.

Aufgrund eines inzwischen aufgetauchten Facebook-Eintrags von 2017, in dem Masocco die ehemalige italienische Kammerpräsidentin Laura Boldrini mit Kühen vergleicht, droht ihm nun von der Betroffenen eine Anzeige.

Indes macht die Landtagsabgeordnete Brigitte Foppa (Grüne) darauf aufmerksam, dass Masocco kein einzelner »fauler Apfel« im gesunden Lega-Umfeld, sondern das Produkt einer menschenverachtenden, sexistisichen Politik sei, die bei der Lega unter Matteo Salvini System habe. Es handle sich um ein gesellschaftliches Klima, dem von Silvio Berlusconi der Weg bereitet worden sei.

Die SVP hat sich wissentlich und willentlich auf eine Koalition mit dieser Partei eingelassen.

Nachtrag vom 19.02.2019: Masocco ist inzwischen zurückgetreten.

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