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Kranzniederlegung in Burgeis.

Schon am Allerseelentag (und nicht erst am heutigen 4. November) haben die Alpini beim angeblich historisierten faschistischen Beinhaus von Burgeis (Gde. Mals) gefeiert und einen grünweißrot geschmückten Kranz niedergelegt.

Mit dabei Referentin Dunja Tassiello (Zukunft Schlanders, vormals PD) für die Gemeinde Schlanders und Gemeinderat Bruno Pileggi (PD) für Mals. Beide kreuzten sogar mit umgehängter Trikoloreschleife auf.

Vor Jahren war der postfaschistische Landtagspräsident Mauro Minniti in die Schlagzeilen geraten, weil er einer Kranzniederlegung beim Ossarium beigewohnt hatte.

Doch immer wieder hatte auch ein SVP-Bürgermeister, Werner Tschurtschenthaler (Innichen), für Ärger gesorgt (1/ 2/), weil er — ebenfalls in Trikoloreschleife — vor dem in seiner Gemeinde gelegenen Beinhaus an Kranzniederlegungen der Alpini teilnahm. Seine Nachfolgerin Rosmarie Burgmann (Bürgerliste) tat es ihm übrigens gleich.

Vorgestern waren in Burgeis außer den bereits genannten Politikern auch der Carabinieri-Kommandant von Schlanders und der Kommandant der Vinschger Finanzpolizei anwesend, um die beflaggten Alpini beim Feiern und Gedenken zu unterstützen.

Siehe auch: 1/ 2/ 3/ 4/

Hinweis: In einer früheren Fassung dieses Beitrags war fälschlicherweise davon die Rede, dass auch ein Vinschger SVP-Bürgermeister an der Kranzniederlegung teilgenommen habe. Wir entschuldigen uns dafür.

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3 replies on “Kranzniederlegung in Burgeis.”

Bei allem Respekt, dieser Artikel bewegt sich in die Richtung Denunziantentum. Wenngleich moralisch betrachtet diese Haltung nicht jeder teilen will, kommen diese Gemeindevertreter einer institutionellen Aufgabe nach und sollten nicht namentlich an den Pranger gestellt werden.
Es wurde jetzt gestrichen, aber der Passus “wir gehen diesen Hinweisen nach” hat doch einen guerilla-mäßigen Unterton und sollte meiner Meinung nach grundlegend vermieden werden.

Das hat mit Denunziantentum rein gar nichts zu tun. Diese Personen wurden nicht gezwungen, an dieser bedauerlichen und beschämenden Veranstaltung teilzunehmen — und selbst wenn es so wäre, sind es Personen, die ein öffentliches Amt ausüben und somit auch in der Öffentlichkeit stehen.

Es wurde jetzt gestrichen, aber der Passus “wir gehen diesen Hinweisen nach” hat doch einen guerilla-mäßigen Unterton und sollte meiner Meinung nach grundlegend vermieden werden.

 
Hä? Ich bin dem Hinweis nachgegangen, dass eine Information, die ich einem Medium entnommen hatte, falsch war. Das halte ich nicht für Guerrilla, sondern für Sorgfalt.

da fällt mir immer Kreisky ein: “lernen Sie Geschichte”, mehr der Worte braucht es wohl nicht … auch wenn es “schick” ist, die Geschichte Tirols in die rechte Ecke zu stellen!

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