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Katalonien in Unesco und UN Tourism eingebunden.

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Gemeinsam mit Euskadi (aka Baskenland) strebt Katalonien eine stärkere Präsenz in mehreren internationalen Organisationen an — insbesondere bei der Unesco und bei UN Tourism (früher UNWTO). Die spanische Regierung von Pedro Sánchez (PSOE) unterstützt dieses Ansinnen im Rahmen ihrer Vereinbarungen mit Junts sowie aufgrund eines Abkommens zwischen der katalanischen PSC-Regierung und ERC. Entsprechende Schritte wurden bereits eingeleitet.

Ende Jänner hat der katalanische EU- und Außenminister Jaume Duch mit dem spanischen Außenminister José Manuel Albares ein Abkommen unterzeichnet, das es Katalonien ermöglicht, eigene Vertreterinnen in die genannten Organisationen zu entsenden. Bis das Aufnahmeverfahren als eigenständiges Mitglied abgeschlossen ist, soll Barcelona demnach Mitglieder der spanischen Delegationen bei der Unesco in Paris und UN Tourism in Madrid selbst benennen.

Begründet wird dieser Schritt mit der besonderen kulturellen, sprachlichen und institutionellen Realität von Katalonien, die eine eigenständige Rolle auf internationaler Ebene rechtfertige.

Dabei orientiert man sich vorläufig am sogenannten »Québec-Modell«: Die frankophone Provinz ist bereits eigenständiger Teil der kanadischen Unesco-Delegation und verfügt dort über eine eigene Stimme in jenen Bereichen, die in ihre Zuständigkeit fallen. Bevor dazu etwa internationale Vereinbarungen getroffen werden, muss Québec angehört werden.

Wie erwähnt streben Katalonien und das Baskenland jedoch mittelfristig einen noch weitergehenden Status an: eine eigenständige Mitgliedschaft in diesen Organisationen, wie sie etwa Åland oder die Färöer bereits innehaben.

Nach dem Abkommen mit Katalonien plant die spanische Regierung nun auch eine ähnliche Vereinbarung mit Euskadi abzuschließen.

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