Von der SVP ist in Bezug auf Abgrenzung von demokratie- und menschenfeindlichen politischen Kräften schon seit Jahren nichts mehr zu erwarten. Das Team K hingegen hatte sich zumindest formal als mit den neofaschistischen Fratelli d’Italia inkompatibel erklärt, wenngleich von dieser Position schon nach den letzten Landtagswahlen nicht mehr viel übrig geblieben war.
Jetzt bietet man sich offenbar auch in Bozen einer rechtsrechten Koalition als Mehrheitsbeschafferin an, wie es heißt im Gegenzug zu einem Amtl im Kulturbereich.
Das hat sogar noch einmal eine andere Qualität. Denn erstens verfügen die Recht(sextrem)en und die SVP in der Landeshauptstadt bereits über eine — wenn auch wackelige — eigene Mehrheit. Und zweitens wird die Koaltion dort, anders als auf Landesebene, nicht von der Sammelpartei angeführt, sondern von einem Bürgermeister, der mit bekennenden Faschisten wahlkämpft und feiert.
Erst vor wenigen Tagen hatte sich zudem Bozens angebliche Sozialstadträtin Patrizia Brillo (FdI) geweigert, den Bevölkerungsschutz des Landes einzuschalten, um Obdachlosen bei klirrender Kälte ein Schlafquartier zur Verfügung zu stellen.
Die Brandmauer Modell Team K ist damit so konstruiert, dass sie zwar stabil wirkt, solange sie nicht gebraucht wird, im Ernstfall jedoch umgehend beiseitegeschoben werden kann.
Cëla enghe: 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11

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