Der italienische Schienennetzbetreiber RFI, dem auch die meisten Bahnhöfe in Südtirol unterstellt sind, führt seine systematische Diskriminierung der deutschen Sprache und der historisch gewachsenen Ortsnamen fort.
Nachdem ein gesetzwidriges Leitsystem am Bahnhof Franzensfeste — wie möglicherweise auch an anderen Bahnhöfen — trotz Versprechungen an die Landesregierung seit bald sieben Jahren nicht richtiggestellt wurde, fehlen jetzt bei automatisierten Durchsagen auf der Pustertaler Bahnstrecke wieder deutsche Ortsnamen.
Ein
-Leser hat mir folgende Ankündigung eines Zuges in Richtung Franzensfeste geschickt, die er am Bahnhof Toblach aufgenommen hat:
Statt »Franzensfeste« wird auch in der deutschen Ansage ausschließlich der im Faschismus eingeführte italienische Ortsname verwendet. Dass dies auch noch im Kontext von Olympia geschieht, stellt gleich mehrfach einen erschwerenden Umstand dar: Zum einen wird so die Außendarstellung unseres Landes verzerrt, zum anderen werden ausländische Gäste, die sich — wie jene aus dem deutschen Sprachraum — an den deutschen Ortsbezeichnungen orientieren, verwirrt und in die Irre geführt.
Die Landesregierung scheint nicht gewillt oder in der Lage zu sein, den Jahrzehnte währenden illegalen Übergriffen dieses staatlichen Unternehmens endlich ein Ende zu bereiten.

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