Autorinnen und Gastbeiträge →

  • Podiumsdiskussion.

    Diesen Samstag, 9. September 2006 findet in der Cusanus-Akademie zu Brixen eine Podiumsdiskussion zum Thema »60 Jahre Friedensvertrag – 60 Jahre verwehrtes Selbstbestimmungsrecht« statt. Ab 14.20 Uhr sprechen auf Einladung des Südtiroler Schützenbundes folgende Tiroler Politiker:

    • Dr. Eva Klotz (Union)
    • DDr. Karl Zeller (SVP)
    • Pius Leitner (F)
    • Dr. Hans Heiss (Grüne)
    • Alois Wechselberger (MAS – F)
    • DDr. Erwin Niederwieser (SPÖ)
    • Bundesrat Dr. Helmut Kritzinger (ÖVP)

    Moderation: Dr. Eberhard Daum

    Infos: [SSB]

    Rätselhaft ist, warum die Teilnahme auf die »deutschsprachigen Parteien« (Zitat Schützenbund) beschränkt wird. Dennoch ist die Diskussion mit Sicherheit eine Chance, die grundsätzliche Haltung der vertretenen Parteien zum Thema Selbstbestimmung unter die Lupe zu nehmen.



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  • Antoní­ Gaudí­.

    Quelle: www.racocatala.cat



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  • Toponomastik links.

    Aus den Grabenkämpfen der letzten Jahrzehnte hat die parlamentarische Linke unseres Landes (Linksdemokraten, Grüne) offensichtlich bleibenden politisch-ideologischen Schaden davongetragen. Anders lassen sich die – freundlich formuliert – phantasielosen Reaktionen auf den miserablen Durnwalder-Vorstoß in Sachen Toponomastik nicht erklären.

    Anstatt sich für eine Annäherung der Sprachgruppen und eine nachhaltige Lösung starkzumachen, die genuin antifaschistisch und dennoch lange nicht revanchistisch ist, werden Ansichten bemüht, die wir so (nicht zufällig) von Alleanza Nazionale kennen: Die Beibehaltung sämtlicher Erfindungen aus dem Faschismus wird da gefordert, zum Teil sogar die Vorschrift, auch für »neue« Ortschaften zwei, drei Bezeichnungen zu ersinnen. Haarsträubend. Anstatt die Menschen zusammenzuführen, wird die Politik des Nebeneinanders perpetuiert und womöglich erneut institutionalisiert. Kulturelles Brachland.

    Fürchten sich die Linken so stark vor Stimmverlusten, dass sie sich bei den rechten Demagogen tarnen? Oder ist es einfach nur zu anstrengend, einen kulturell anspruchsvollen Ansatz auszuarbeiten? Wie dem auch sei: Das ist eine Bankrotterklärung eines wie auch immer gearteten intellektuellen Führungsanspruchs der Politik — und gleichzeitig eine Misstrauensbekundung an die Adresse des Souveräns.

    Nicht nur die Linken Kataloniens, die mit den unseren in Straßburg Seite an Seite sitzen, haben es geschafft, einen politisch konsequenten Weg einzuschlagen, selbst aus dem Nachbarland Trentino vernimmt man ganz andere Töne.

    Siehe auch: 01 02 03



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  • Grundsatzerklärung.

    Über den entsprechenden Banner in der rechten Seitenleiste des Blogs gelangt man ab sofort zur »Werkstatt: Manifest!«, wo schrittweise sämtliche Prinzipien gesammelt und geordnet werden, denen sich verpflichtet fühlt, sowie die Ziele, die sie sich setzt.

    Der Beitrag der Leserinnen und Teilnehmerinnen dieses Blogs in Form von Anregungen ist ausdrücklich erwünscht.



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  • Fragen Sie Ihren Arzt. Nicht.
    Fragen Sie besser den Landeshauptmann

    In der Schweiz: Seit jeher dreisprachige Packungsbeilagen bei Medikamenten. Mit der Gesundheit der Menschen wird nicht gespaßt.

    Aspirin.

    In Südtirol: Trotz einschlägiger Bestimmungen nach wie vor keine Heilung in Sicht. Dabei besteht laut Verbraucherzentrale akuter Handlungsbedarf.

    Bevölkerungstabelle.
    [ST=Südtirol | TI=Kanton Tessin]
    Quelle: Wikipedia.

    Dass es dabei nicht auf Zahlen — sondern auf Weigerung und Scheinargumente — ankommt, zeigt der direkte Bevölkerungsvergleich zwischen Südtirol und dem italienischsprachigen Teil der Schweiz. Den Pharmaunternehmen ist also die Gesundheit der Pazienten im Prinzip egal, ihre Ethik ist die des Geldes.

    Das bedeutet aber auch, dass in Südtirol — im Gegensatz zur Eidgenossenschaft — Politik und Justiz in ihrer Eingriffs- und Aufsichtsfunktion versagt haben; der Vorwurf der Fahrlässigkeit muss auf diese Institutionen ausgedehnt werden.

    Wann endlich wird das starke Land mit den Starken stark, um die Schwachen zu schützen?

    Siehe auch: 01 02 03



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