+23.5%

Das neue Jahr könnte nicht besser beginnen: Mit 2.527 BesucherInnen kann Brennerbasisdemokratie im Jänner einen satten Zuwachs von 23.5% verbuchen — nicht gegenüber dem Vormonat, sondern im Vergleich zum bisherigen Rekord vom November 2005!

Statistik Februar.

 

Am 24.01.07 wurde außerdem ein neuer Tagesspitzenwert von 169 Einzelbesuchern erreicht.

Das sind zwei gute Nachrichten zum 2. Geburtstag der Plattform, die am 02.02.05 erstmals im Internet präsent war und seitdem eine unglaubliche Entwicklung zurückgelegt hat. Danke an alle, die dies ermöglicht haben!

Call for paper (I).

Das Projekt Brennerbasisdemokratie ist von Anfang an sehr eng mit diesem Blog verstrickt, um nicht zu sagen: BBD ist dieser Blog. Das hat von vorn herein die Frage aufgeworfen, wie man eine Verbindung zwischen Zivilgesellschaft und Plattform herstellen könne, um breitere Schichten anzusprechen und allmählich in die Fortentwicklung unserer Ideen miteinzubeziehen.

Spätestens seit der Zusammenkunft der Plattform Ende November stand dieses Problem konkret im Raum. Vorgeschlagen wurde unter anderem die Zusammenarbeit mit einer Tageszeitung, was jedoch sehr schnell wieder ausgeschlagen wurde, als uns klar wurde, welche Gefahren dies bergen könnte. Wir beschlossen also, quasi den umgekehrten Weg zu beschreiten – einen wesentlich beschwerlicheren: Mit einem offenen Brief, der hier in seiner ersten brauchbaren Version vorliegt, wird sich die Plattform an wichtige Persönlichkeiten aus möglichst vielen gesellschaftlichen Bereichen wenden und sie darum bitten, einen kurzen Beitrag zu unserem Projekt zu verfassen, und sich zum ersten Mal – kritisch – mit der »Idee« auseinanderzusetzen.

Falls uns dies gelingt, und es gibt bereits die ersten informellen Zusagen, so wird sich dies auf die Plattform gleich mehrfach positiv auswirken: Wir werden unsere Ansichten im Positiven wie im Negativen mit jenen angesehener Köpfe messen dürfen. Wir werden vermutlich einiges neu überdenken müssen. Die Plattform wird damit einen qualitativen Schub erfahren und vermutlich auch über die Grenzen ihrer Webpräsenz hinausgetragen. Und hoffentlich werden auch zahlreiche Normalbürger dazu angeregt, hier mitzudiskutieren.

Mit dem call for paper versuchen wir also, die Wände gleichzeitig von innen nach außen und von außen nach innen zu durchstoßen – nach langer Diskussion fühlen wir uns dazu bereit. Hier nun der Text, wie er in wochenlangem Zusammenspiel zwischen Étranger und mir entstanden ist:

Ausweg Selbstbestimmung

Bei einer abstrakten Betrachtung der territorialen Selbstverwaltung als Instrument der Konfliktbewältigung und des Minderheitenschutzes können im Falle Südtirols drei Phasen eines nunmehr abgeschlossenen Prozesses beschrieben werden:

• Konfliktbeendigung und Kompromissfindung;

• Umsetzung der Lösungen und Stabilisierung;

• Normalisierung und Neuausrichtung.

Ist dies das abstrakte Bild, so erschließen sich bei näherer Untersuchung Schattenseiten, die ihrerseits neue Fragen aufwerfen: Zur Qualität der Normalisierung etwa, und zu den Prinzipien, die die Neuausrichtung des institutionellen Aufbaus der Südtiroler Autonomie regeln.

Diese grundlegenden Fragen lassen sich auf folgende Punkte zurückführen:

1) Die Parteienlandschaft ist nach wie vor ethnisch bestimmt. Auf der einen Seite eine Sammelpartei, die für die Minderheit eine gute Lösung herausgeholt hat und nun von einer Kampfhaltung in eine Erhaltungs- und Verwaltungsposition übergegangen ist, ohne aber eine Lösung für jene Probleme bereit zu haben, die aus der Autonomie hervorgegangen sind. Auf der anderen Seite die zersplitterten so genannten »italienischen Parteien« – in ihrer inneren Organisation meist zentralistisch ausgerichtet – von denen bis dato ebenfalls keine Alternative im Sinne der Integration und der Mitverwaltung gekommen ist, die zur Schaffung einer territorialen Selbstregierung jedoch unentbehrlich wäre.

2) Das Zusammenleben der Sprachgruppen bleibt nach wie vor ein »Nebeneinander« und kein echtes »Miteinander«. Dies offenbart sich in einer fortwährenden Zersplitterung der Öffentlichkeit und in einem Bildungssystem, das auch weiterhin die monolingualen Parallelgesellschaften fördert und reproduziert – was Mehrsprachigkeit eher benachteiligt als unterstützt.

3) Die Autonomie scheint außerstande, Auswege und Zukunftsvisionen zu bieten. Vielmehr beinhaltet sie die abgedroschene und trennende Berufung auf das »Vaterland Österreich« einerseits und auf den italienischen Staat andererseits als ihre ureigenste Triebkraft. Ihre Aufgabe, eine Minderheit in einem fremdnationalen Staat zu schützen, macht sie für die Überwindung der Gegenüberstellung zwischen (ethnischer) Mehrheit und Minderheit ungeeignet – dabei wäre diese Überwindung wohl die einzige Möglichkeit, die Gleichheit aller Südtiroler unabhängig von Herkunft und Sprache zu gewährleisten.

Im Lichte dieser Erwägungen regt die Plattform eine breite gesellschaftliche Diskussion an, die hilfreich wäre, die Probleme in einem neuen Licht erscheinen zu lassen und die systeminterne Analyse zu transzendieren. Außerdem könnte sie einen konzeptionellen Fluchtpunkt aufzeigen, der dazu beiträgt, eine neue Sichtweise zu erschaffen.

Die Frage, die diese Diskussion leiten sollte, betrifft die Chancen eines Souveränitätsprojektes, so es zum Vorteil sämtlicher hier lebender Sprachgruppen eingefordert und umgesetzt würde: Bereits der Weg, also die Herbeiführung des dazu nötigen Grundkonsenses (»nation building«) könnte eine positive Dynamik auslösen (auch als Surrogat eines gemeinsamen Gründungsmythos). Das Ziel wäre dabei weder die Rückgliederung an Österreich, noch unbedingt die Schaffung eines Kleinstaates im herkömmlichen Sinne, sondern etwa ein im Laufe des Prozesses zu definierendes geopolitisches Subjekt, das programmatisch Grenzen auflöst und mehrsprachig wäre, eine eigene Sichtbarkeit, ein besonderes Selbstverständnis und eine starke Verantwortlichkeit hätte, und uns dabei den nötigen Handlungsspielraum einräumte, um Lösungen vor Ort zu finden, ohne sie nach außen zu delegieren.

Punto di fuga autodeterminazione

Applicando una descrizione astratta dei modelli di soluzione dei conflitti e di tutela delle minoranze attraverso l’autogoverno territoriale, per il Sudtirolo è possibile distinguere tre fasi di un processo che sembra giunto a compimento:

• cessazione del conflitto e raggiungimento di un compromesso;

• applicazione della soluzione negoziata e stabilizzazione;

• normalizzazione e ridefinizione.

Se questo dunque è il quadro astratto, un’analisi più dettagliata della situazione attuale ci spinge però a giudicare con minore entusiasmo i risultati di questo processo e a porre nuovi quesiti sia sulla qualità della “normalizzazione” raggiunta che sui principi da adottare nella “ridefinizione” dell’architettura istituzionale dell’autonomia sudtirolese.

In particolare sono tre gli aspetti che riservano le maggiori perplessità:

1) il paesaggio politico è ancora dominato dalla logica etnica. Da un lato mediante un partito di raccolta che, una volta adempiuto il suo compito di garante della minoranza che rappresenta, non è riuscito ad elaborare una strategia in grado di risolvere i problemi scaturiti dallo sviluppo dell’autonomia. Specularmente, la frammentazione dei cosiddetti “partiti italiani” (organizzati ancora in chiave “centralistica”) non ha sin qui offerto nessuna valida alternativa d’integrazione e cogestione dei principali dispositivi di potere che sarebbero necessari per dare corpo ad un effettivo autogoverno territoriale.

2) la convivenza tra i gruppi linguistici continua a configurarsi più come un “Nebeneinander” che come un “Miteinander”. Ciò è testimoniato anzitutto da una persistente frammentazione del discorso pubblico e da un sistema formativo che, prevedendo una struttura ancora troppo rigidamente subordinata al modello monolinguistico, non consente l’evoluzione di un autentico plurilinguismo della popolazione locale.

3) l’autonomia non sembra neppure in grado di suggerire una comune visione futura per tutti i gruppi linguistici. In modo contraddittorio continuano ad essere infatti operanti i richiami veteronazionalistici nei confronti della “madrepatria” austriaca e dello Stato italiano. Inoltre, conservando l’impianto di un’Autonomia essenzialmente pensata per tutelare una minoranza nazionale all’interno di uno Stato sentito da essa come “straniero”, non si vede come possa risultare un giorno possibile quella dismissione della contrapposizione tra maggioranza e minoranza (pensate etnicamente) che pure rappresenterebbe l’unico modo per poter sospendere la logica bloccata della “dominanza” (di un gruppo sull’altro) e sancire finalmente una piena uguaglianza tra tutti i cittadini che risiedono sul territorio.

Alla luce di queste considerazioni, la nostra piattaforma vorrebbe aprire un’ampia discussione su un’ipotesi, una sorta di esperimento mentale, che forse potrebbe aiutarci, se non a risolvere, almeno a proiettare su questi problemi una luce nuova, indicando così un punto di fuga concettuale alternativo a quello che si esprime mediante la mera messa a punto dell’autonomia così come noi oggi la conosciamo.

La domanda che dovrebbe guidare questa discussione riguarda la plausibilità di un progetto di sovranità da avanzare a nome di tutti i gruppi linguistici e in virtù del loro irriducibile contributo alla definizione identitaria del Sudtirolo futuro. In questo caso il processo necessario all’elaborazione del consenso (“nation-building”) potrebbe già innescare quella dinamica positiva che fungerebbe da surrogato per un comune “mito di fondazione”. È utile ripetere che la finalità non è qui il ricongiungimento con l’Austria o la creazione di una piccola entità statale rigidamente definita e chiusa da nuovi, anacronistici confini, quanto piuttosto la creazione di un’unità geopolitica programmaticamente di frontiera (e di cerniera) ancorché dotata di una visibilità, di un’autocoscienza e di una responsabilità più marcate rispetto a quelle attuali.

Wir freuen uns auf Stellungnahmen und erste Reaktionen. Und vielleicht fühlt sich ja schon jemand als Normalsterblicher danach, hier seinen eigenen Beitrag zu veröffentlichen.

Siehe auch: [1]

Ein positives Denkmal für Südtirol.

Antifa.Seit 1996 wird in Deutschland jeden 27. Jänner der Holocaust-Gedenktag begangen, und auch in Bozen wurde heute der zahlreichen Opfer des Durchgangslagers gedacht.

In Südtirol wird seit langem gegen die Beibehaltung nazifaschistischer Symbolik gekämpft, manchmal aus politischem Opportunismus, doch mehrheitlich aus einem ehrlichen Empfinden heraus. Dennoch ist diesem Einsatz oft nur ein mäßiger Erfolg beschieden.

Zum heutigen Anlass möchte ich jedoch auch einen konstruktiven Vorschlag unterbreiten: Negativ besetzte Denkmale haben wir in unserem Lande genug, und über den Umgang mit solch sperrigen Zeitzeugen wird heftigst debattiert. Warum aber denken wir nicht gleichzeitig an die Errichtung eines gut sichtbaren, zentralen Mahn- und Denkmals für die Opfer von Nationalsozialismus und Faschismus? An ein in seiner Form auch bescheidenes Denkmal, in dem sich endlich alle Bürgerinnen und Bürger dieses Landes ohne Vorbehalte wiedererkennen. Wo gemeinsam der Greueltaten beider Regimes gedacht wird, und wo – vielleicht auch mit der Einrichtung eines Dokumentationszentrums – gemeinsame Geschichtsaufarbeitung stattfinden kann. Ein solcher Ort der Begegnung und des Miteinanders wäre ein hervorragendes Gegenmittel für die zahlreichen Monumente der Trennung und der einseitigen Geschichtsauslegung.

Ein wahrnehmbares Gedenken sind wir m.E. auch jenen längst schuldig, die in unserem Lande gelitten haben: den Juden, Nomaden, Homosexuellen und Behinderten, den verfolgten Südtirolern aller Sprachgruppen genauso wie den Fremden, die durch das Bozner Lager geschleust wurden.

Ségolène e a Corsica.

Corsica.
Die sozialistische Präsidentschaftsanwärterin in Frankreich, Ségolène Royale, hat neulich dies- und jenseits des Atlantiks grobe Kritik geerntet, weil sie sich mit André Bosclair, Anführer des einflussreichen linken Parti Québécois (sowie starker Verfechter der Unabhängigkeit seiner Provinz) getroffen – und sich dabei eindeutig für die Souveränität Québecs ausgesprochen hatte. Anschließend hat sie ihre Position in einer telefonischen Unterredung mit dem kanadischen Premierminister auch noch bekräftigt und große Kohärenz bewiesen, indem sie feststellte, sie könne sich die Abtrennung Korsikas von Frankreich ebenfalls vorstellen – die Mehrheit der Franzosen habe ohnehin nichts dagegen. Schade nur für sie, dass es sich nicht wirklich um den kanadischen Politiker handelte, sondern: um einen sehr aufschlussreichen Telefonscherz.

Damit sind wohl auch die Zweifel von ERC Catalunya Nord beseitigt, dem französischen Ableger der linken katalanischen Unabhängigkeitspartei, die nach Royales Treffen mit Bosclair provokativ gefragt hatte, ob denn auch die Minderheiten in Frankreich von Ségolènes Ansichten profitieren würden.

Allez Ségolène!

Katalonien in internationalen Organisationen.

Generalitat de Catalunya.Katalonien ist zusammen mit Großbritannien das einzige Land, das bis dato ein mehrjähriges Abkommen mit der »Millenniumskampagne« der UNO unterzeichnet hat, und “konsolidiert damit seine Präsenz in internationalen Organismen auf einem Verantwortungsniveau, das mit jenem der fortgeschrittensten Länder gleichzusetzen ist”, wie gestern Alberto Royo i Mariné, Sekretär des [katalanischen] Außenministeriums, feststellte. Der Sekretär erklärte, dass Katalonien “unter den Gebern der Kampagne den fünften Platz einnimmt, gleich hinter Vereinigtem Königreich, Spanien, Luxemburg und Norwegen”. Royo unterstrich, dass Katalonien “die Anwesenheit der Regierung in multilateralen Systemen wie jenem der Vereinten Nationen normalisieren” wolle und unterstrich die Absicht, sich in der Armutsbekämpfung zu engagieren.

Die Generalitat war im Dezember 2005 als Vorreiter das erste teilstaatliche Gebiet überhaupt, das ein strategisches, mehrjähriges Abkommen mit der Kampagne unterzeichnete. Die UNO hat die Wichtigkeit des katalanischen Vorbilds mehrmals hervorgehoben, und weiß speziell zu schätzen, dass Katalonien zusammen mit Großbritannien das einzige Land ist, das sich für mehr als drei Jahre stabil [zur Zusammenarbeit] verpflichtet hat. Außerdem hat die Kampagnenleitung im letzten Jahr ein permanentes Büro in Barcelona eingerichtet, das eng mit dem New Yorker Sitz zusammenarbeitet, um eine weltweite Strategie zur Einbeziehung nichtstaatlicher, regionaler und lokaler Körperschaften auszuarbeiten.

Die Kampagne hat die [katalanische] Regierung dazu eingeladen, am Gebertisch teilzunehmen, so wie es bereits für die beteiligten Staaten der Fall ist. An der Sitzung, die heute in New York stattfindet, wird Àngel Mesado teilnehmen, im [katalanischen] Außenministerium für Beziehungen zu Internationalen Organismen verantwortlich.

Im vorigen Jahr belief sich die Unterstützung der Generalitat auf eine Million Dollar, in diesem Jahr will sie ihr Engagement wiederholen. Die katalanische Regierung unterstützt auch andere Organismen der Vereinten Nationen, wie den Bevölkerungsfonds, den Frauenfonds, die UNO-Entwicklungshilfe oder die Hilfsagentur der UNO für die Nahost-Flüchtlinge Palestinas.

Die Entwicklungsziele des Millenniumsprogramms sind die Beseitigung der extremen Armut; die Grundausbildung aller Kinder weltweit zu gewährleisten; die Gleichheit der Geschlechter zu fördern; die Kindersterblichkeit zu reduzieren; die Gesundheit der Mütter zu verbessern; die AIDS-, Malaria- und allgemeine Krankheitsbekämpfung; der Einsatz für eine dauerhafte und nachhaltige Entwicklung und – innerhalb 2015 – die Schaffung einer globalen Entwicklungs-Allianz.

Artikel: Racó Català am 25.01.07.

Aktion Google Maps (II).

Wir bitten wieder um zahlreiche Beteiligung!
Google Maps.

Alexander hat, anders als ich, eine Antwort auf sein Schreiben an TeleAtlas (siehe Aktion Google Maps (I)) erhalten. Dies scheint bereits ein mittlerer Erfolg zu sein, denn im Google Forum beklagen sich Teilnehmer darüber, dass TeleAtlas auf Hinweise nicht reagiert – weder mit einer Antwort, noch mit einer Anpassung des Datenbestands, auch bei eindeutigen inhaltlichen Fehlern. Ich bin überzeugt, dass die holländische Firma, die Google Maps einen Teil seiner Daten zur Verfügung stellt – darunter jene für Südtirol – bei den Amerikanern intervenieren wird, weil unsere Mails zahlreich sind und nerven. O-Ton Herr Snauwaert, Öffentlichkeitsarbeit bei TeleAtlas:

Can you please also inform your friends/neighbours in South Tirol with this* information.

*TeleAtlas versichert, Google Maps nur Daten mit den zweisprachigen Ortsnamen geliefert zu haben.

Daher müssen wir unser Engagement nun auf die Firma Google konzentrieren. Brennerbasisdemokratie stellt dafür erneut einen Mustertext zur Verfügung, der diesmal in folgendes Onlineformular zu kopieren ist (Link öffnet sich in einem neuen Fenster):

Hier geht’s zum Formular!

Bitte nehmt wieder zahlreich daran teil, auch und gerade jene, die bereits an der TeleAtlas-Sensibilisierung teilgenommen haben! Vergesst nicht, dass wir es nur alle gemeinsam schaffen können – und ein paar Klicks können für das mögliche Resultat wohl nicht zuviel Aufwand sein. Hier also der Text:

Dear ladies and gentlemen!

I am an inhabitant of South Tyrol (Bozen) and during the use of Google Maps I have noticed there are only italian place names. TeleAtlas, the firm responsible for the data, affirmed they are delivering maps with both german and italian placenames to you. I’d like to inform you of the following: Place names in South Tyrol are officially bilingual (german and italian) and in most places the german name is much more used than the italian version. As well, there are places with ladin names, which also don’t appear on your maps. However, these names are officially and publically used, also in (i.e.) tourism. That’s why I ask you to consider adding the german and ladin toponyms in South Tyrol to your maps urgently. This would highly enhance the usability and user friendliness of your products as well as proof your respect for our local reality. Think about people referring to other services just because they won’t find what they are looking for on your maps, or local investors not really enthousiastic about putting their ads and services on Google Maps, because the cartography is almost useless.

I hope I will soon find the missing placenames on your maps!

Thanks for your attention, sincerely

[Vor- und Zuname].

Bitte vervollständigt den Text und das Formular mit euren persönlichen Daten und haltet uns über eventuelle Antworten von Google am Laufenden! Danke.

Siehe auch: [1]

ISLRF.

Minderheitensprachen Frankreichs treffen sich in Barcelona

Am kommenden Wochenende tritt in Barcelona, auf Einladung der katalanischen Bressola-Schulen Nordkataloniens, das Institut Supérieur des Langues de la République Française (ISLRF) zusammen. Dabei handelt es sich um das Bildungs- und Forschungsinstitut, das die Bressola-Schulen, die elsässischen von ABCM-Zweisprachigkeit, die baskischen Seaska, die bretonischen Diwan und die okzitanischen Calandreta vereint. Diese Schulen werden derzeit von rund 10.000 Schülern in 120 Zentren besucht.

Damit treffen sich in Barcelona die wichtigsten Akteure des Regionalsprachunterrichts. All diese Schulen praktizieren die Immersion in der betreffenden Sprache und beteiligen sich an der Wiederbelebung der unterschiedlichen kulturellen Identitäten innerhalb des französischen Staates. Sowohl die katalanischen, als auch die elsässischen, bretonischen und okzitanischen Schulen haben während der letzten Jahre ein großes Wachstum erlebt und konfrontieren sich derzeit mit der Herausforderung, einer immer größerwerdenden Nachfrage zu begegnen.

Quelle: Racó Català

Times gibt uns eine Chance.

Die Onlineversion der renommierten britischen Tageszeitung »Times« schreibt in einem Artikel vom 020606 über die mögliche regionale Entwicklung Europas: Seit dem Mauerfall 1989 seien auf der Landkarte des alten Kontinents bereits 18 neue Staaten erschienen, davon sind außer Westdeutschland nur Staaten des ehemaligen Ostblocks betroffen:

Für die nächste Zukunft sieht Times jedoch eine starke Regionalisierung Gesamteuropas vorher, deren Vorhut in Westeuropa jene Landstriche sein könnten, die bereits die meiste Erfahrung mit Autonomie und Selbstverwaltung gesammelt haben, darunter Südtirol: