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  • 1:0 für Benko.

    Ausgerechnet jene (deutschsprachigen) Südtiroler Unternehmer, die mit ihrem Erlebnishaus-Projekt vorgeben, auf Authentizität und Südtiroler Eigenart zu setzen, haben die mehrsprachige Realität unseres Landes offenbar nicht verinnerlicht. Wie kann es sonst sein, dass die »Laubenkönige« — mit Ausnahme von ein paar Bezeichnungen in den Legenden — ihr Projekt quasi einsprachig italienisch eingereicht haben?

    Der mittlerweile rechtskräftig wegen »versuchter verbotener Intervention« verurteilte »ausländische Oligarch« hingegen hat sein Kaufhaus-Bozen-Projekt größtenteils fein säuberlich zweisprachig italienisch/deutsch beschrieben.

    Im Sinne der Transparenz hat die Gemeinde Bozen auf ihrer Webseite beide Projekte zum Download bereitgestellt. Die Bürgerinnen und Bürger können sich somit selbst ein Bild von den konkurrenzierenden Kaufhausplänen machen, welche der Innenstadt mittelfristig ein völlig neues Bild geben sollen. Was Professionalität sowie Bürgernähe und -freundlichkeit betrifft schlägt also der »Ausländer« Benko den »Einheimischen« Oberrauch um Längen. Denn zumindest für die deutschsprachigen Südtiroler ist die gründliche Auseinandersetzung mit Oberrauchs Projekt mit Hürden verbunden, da sie sich über bisweilen recht komplizierte technische Sachverhalte nicht in ihrer Muttersprache informieren können.

    Zum Vergleich ein kleiner Auszug aus den jeweiligen Projektdaten:



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  • International verankert.
    Quotation

    Schauen Sie, wenn das so wäre, dass sie uns die Autonomie genommen hätten, wenn wir [gegen die Verfassungsreform] gestimmt hätten, dann ist […] unsere Autonomie nichts wert. Wir haben doch — und der Zeller Karl an erster Stelle — immer gesagt, diese Autonomie ist standfest, sie ist international verankert, die können sie uns nicht nehmen, und jetzt müssen wir einer zentralistischen Reform zustimmen […], mit der Ausrede, wir müssen die Autonomie schützen… ja wo sind wir denn?

    — Oskar Peterlini (SVP) im heutigen Rai-Morgenmagazin


    Cëla enghe:
    01 02



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  • Roma contro i referendum veneti.

    Poche settimane fa, a giugno, il Consiglio regionale del Veneto decise a larghissima maggioranza due provvedimenti importanti atti ad ampliare l’autogoverno della regione:

    • Con il primo si dava mandato al presidente, Luca Zaia, di instaurare un negoziato col governo centrale sulla possibile concessione di un’autonomia regionale. Al contempo si prevedeva anche l’indizione di un referendum consultivo «finalizzato a conoscere la volontà degli elettori del Veneto circa il conseguimento di ulteriori forme di autonomia della Regione del Veneto.»
    • Con una seconda legge, però, si prevedeva anche la convocazione di un ulteriore referendum consultivo sulla creazione di uno stato indipendente e sovrano, in quanto alcuni sondaggi effettuati in seguito ad una consultazione autogestita indicavano una possibile volontà maggioritaria di questo tipo.

    Ora però il consiglio dei ministri, su proposta della ministro per gli affari regionali, Maria Carmela Lanzetta, ha deciso di impugnare entrambe le consultazioni presso la corte costituzionale. Il governo romano dunque non si accanisce solo contro la secessione, ma anche contro il referendum autonomista. Inoltre, trattandosi in entrambi i casi di referendum di carattere consultivo, il governo si muove contro una forma di libera espressione tutelata — secondo Amnesty International, ad esempio — dal diritto internazionale. Sarà dunque non solo interessante capire a quali conclusioni giungerà la corte costituzionale italiana, bensì anche vedere se il governo veneto ricorrerà contro un’eventuale decisione negativa presso un tribunale internazionale.

    Il presidente Zaia, intanto, nel criticare la riforma costituzionale centralista di Matteo Renzi, ha già fatto sapere che non desisterà:

    Oppormi al sopruso del Governo non è solo un compito che svolgo con convinzione e con la consapevolezza di fare la cosa giusta, ma è anche il senso del dovere, morale e istituzionale, che mi impegna a difendere in tutte le sedi il progetto promosso dal Consiglio regionale di consultare i veneti per conoscere la loro volontà sull’autonomia e l’indipendenza della nostra Regione.

    Cëla enghe: 01 02 03 04



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  • Tag+Nacht: Geteerte Autonomie.

    Alfreider unterstreicht, dass das Südtiroler Autonomiestatut international abgesichert ist, was unter anderem auch Kanzler Werner Faymann und Premier Matteo Renzi in Prösels vergangene Woche erkannt hätten.

    Quelle: Südtirol Online, 15.07.2014

    Davvero fondamentale è stato l’accordo politico con il Pd. Senza quello, ci avrebbero asfaltato.

    — Sen. Karl Zeller (SVP)

    Fonte: Corriere dell’A. Adige, 08.08.2014



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  • «Disobbedire al TC, non al popolo.»

    Gerard Gómez è portavoce delle JERC, Gioventù della Sinistra Repubblicana di Catalogna (ERC), secondo partito al Parlament di Barcelona, ma primo partito nelle intenzioni di voto secondo i sondaggi più recenti. In un’intervista concessa al portale d’informazione Vilaweb, Gómez spiega che cosa si aspettano le JERC per il prossimo 9 novembre, data per la quale il governo catalano ha annunciato un referendum di autodeterminazione. È molto probabile, infatti, che il governo centrale cercherà  di evitare il referendum impugnandone la convocazione al Tribunale Costituzionale (TC). Ma a quel punto, avverte Gómez, il Parlament avrà  due opzioni: disobbedire ai giudici o disobbedire al popolo catalano, che non solo è sceso massicciamente in piazza per l’autodeterminazione, ma aveva anche concesso un mandato forte e chiaro durante le elezioni anticipate del 25 novembre 2012. Inutile dire che fra le due opzioni Gómez vede solo una possibilità , quella di disobbedire a un’eventuale censura del TC. Non crede invece all’efficacia né di ripiegare su una dichiarazione unilaterale di indipendenza (DUI) né alle elezioni «plebiscitarie», ovvero a un referendum cammuffato da elezioni anticipate — nelle quali il voto per un partito indipendentista equivarrebbe a un «sì» all’indipendenza. Secondo il portavoce delle JERC, infatti, i catalani non sono mai scesi in piazza per la DUI o per le plebiscitarie, ma per un referendum.

    Col suo appello Gómez si avvicina molto anche alla posizione delle CUP (candidature di unità  popolare), di estrema sinistra, che da sempre difendono il ricorso alla disobbedienza civile.



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  • Hilfe, die ausländischen Oligarchen kommen.
    Quotation

    Es ist ein ausländischer Oligarch angetreten.

    — Georg Oberrauch, Sportler AG

    Der Bozner »Laubenkönig« Georg Oberrauch spricht in einem heute ausgestrahlten RAI-Tagesschau-Interview über seinen Innsbrucker Konkurrenten René Benko. »Oligarch« Oberrauch betreibt übrigens mit der Sportler-Filiale in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße das größte Alpinsportgeschäft im Nordtiroler »Ausland«.



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  • FC Südtirol für Rassisten Tavecchio.

    Der Präsident des italienischen Fußballverbands (FIGC), Giancarlo Abete, war am 24. Juni von seinem Amt zurückgetreten, als die italienische Elf in der Vorrunde von der Weltmeisterschaft in Brasilien ausschied. Die Wahl seines Nachfolgers wurde für kommenden Montag, den 11. August angesetzt.

    Als Favorit für das Amt wird Abetes bisheriger Stellvertreter Carlo Tavecchio gehandelt — doch die Personalie ist alles andere als unumstritten. Nicht genug, dass der 71jährige aufgrund von Steuerdelikten, Hinterziehung von Sozialbeiträgen und Umweltsünden bereits fünfmal rechtskräftig verurteilt wurde. Darüberhinaus machte er während der letzten Wochen auch noch mit rassistischen und sexistischen Aussagen auf sich aufmerksam: In erstklassigen italienischen Vereinen wie Lazio Rom, kritisierte er, spielten ausländische Fußballspieler, die eben noch Bananen gegessen hätten. Und über Frauen habe man noch bis vor kurzem gedacht, sie seien fußballerisch im Vergleich zu Männern »behindert«. Da man nun aber wisse, dass dies nicht stimmt, werde man fortan ihre »ästhetischen Vorzüge« im Fußball zur Geltung bringen. Der internationale Fußballverband FIFA ordnete dringende Ermittlungen zu den Aussagen des designierten Verbandspräsidenten an, mehrere Erstligisten sagten ihm umgehend ihre Unterstützung ab.

    Trotzdem hat der Herr vor allem dank Vereinen aus niedrigeren Ligen nach wie vor beste Chancen, am Montag zum FIGC-Präsidenten gewählt zu werden.

    Selbst wenn Italiens Fußball kein eklatantes Rassismusproblem hätte, dürfte die Kandidatur von Tavecchio nach obigen Aussagen eigentlich vom Tisch sein. Doch angesichts der Tatsache, dass

    • Fanclubs in Italien häufig von (z.T. gewaltbereiten) rechtsextremistischen/faschistischen Gruppierungen unterwandert sind;
    • Diskriminierungen, Beleidigungen und Pfeifkonzerte gerade gegen dunkelhäutige Spieler an der Tagesordnung stehen (und übrigens nicht selten gerade Bananen als Symbol der Geringschätzung missbraucht werden);
    • selbst zahlreiche Spieler der Serie A zumindest mit extremistischen Positionen kokettieren, wenn sie sie nicht gar öffentlich vertreten;

    wäre ein Verbandspräsident, der auch nur den leisesten Zweifel an seiner demokratischen und antifaschistischen Haltung aufkommen lässt, ein völlig falsches Signal.

    Walter Baumgartner, Präsident des FC Südtirol und ehemaliger SVP-Landtagsabgeordneter, hat nun öffentlich mitgeteilt, er werde am Montag Carlo Tavecchio seine Stimme geben, denn er habe das bessere Programm vorgelegt, als Herausforderer Albertini. Auf Tavecchios Äußerungen angesprochen, sagte Baumgartner, er habe sich doch bereits dafür entschuldigt.
    Als Vertreter einer Minderheit sollten wir Südtiroler in Hinsicht auf Diskriminierungen aber eine besonders hohe Sensibilität an den Tag legen und hätten die politisch-moralische Verpflichtung, klare Grenzen aufzuzeigen. Eine Stimme des FC Südtirol für eine zweifelhafte Person wie Tavecchio wäre demzufolge beschämend und durch nichts zu entschuldigen.



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