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Aktion Google Maps (I).

Achtung! Diese Sensibilisierungskampagne ist in eine zweite Phase übergegangen. Bitte hier klicken, um zur aktuellen Seite zu gelangen.

Google Maps ist ein Service, mit dem sich Landkarten zu fast jedem Winkel dieser Erde anzeigen lassen. Auch Südtirol ist vertreten, u. zw. ausschließlich mit seinen italienischen Ortsnamen, noch radikaler als dies bei Google Earth der Fall ist. Ein Ausschnitt des Pustertals:

Google Maps.

Um dies zu ändern startet eine Sensibilisierungskampagne, die an die Firma TeleAtlas gerichtet ist, die für die Inhalte verantwortlich zeichnet. Zumal die Firma auch Karten für weitere Onlinedienste sowie KfZ-Navigationssysteme zur Verfügung stellt, wäre die Auswirkung eines Erfolges sehr groß. Achtung: Es geht hier ausdrücklich nicht um die Abschaffung der italienischen Ortsnamen!

stellt folgenden Mustertext zur Verfügung, der an dirk.snauwaert@teleatlas.com, den Verantwortlichen für Öffentlichkeitsarbeit bei TeleAtlas, zu schicken ist. Bitte mit persönlichen Angaben vervollständigen:

Dear Mr. Snauwaert,

I am an inhabitant of South Tyrol and during the use of Google Maps I noticed there are only italian place-names for my region. Since TeleAtlas is responsible of these contents I would like to inform you about the following: Place names in South Tyrol are officially bilingual (german and italian) and in most places the german name is much more used than the italian version. As well, there are places with ladin names, which also don’t appear on your maps. However, these names are officially and publically used, also in (i.e.) tourism. That’s why I ask you to consider adding the german and ladin place names in South Tyrol to your maps urgently. This would highly enhance the usability and user friendlyness of your products as well as proof your respect for our local reality. Think about people referring to other services just because they won’t find what they are looking for on your maps, or being disappointed about their car navigation system because it’s almost useless in our region.

I hope I will soon find the missing placenames on your maps!

Thanks for your attention, sincerely

Vor- und Zuname, Ort (dt./lad. Ortsname)

Änderungen am Text sind möglich. Bitte haltet uns über eventuelle Antworten von TeleAtlas mit einem kurzen Kommentar zu diesem Eintrag auf dem Laufenden.

Damit wir eine Chance haben, bitten wir um zahlreiche Teilnahme! Jedes Mail kann ausschlaggebend sein.

Siehe auch: 1/

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Scharfe Schützen.

Wer im Glashaus sitzt, sollte bekanntlich nicht mit Steinen werfen, geschweige denn schießen. Die Schützen haben sich dafür sogar einen ehemaligen Bundeswehrexperten ins Haus geholt, der in Deutschland als Holocaust-Leugner vom Verfassungsschutz (Inlandsgeheimdienst) beobachtet wird. Spätestens damit haben die Südtiroler Tradionspfleger jedoch Glaubwürdigkeit im Kampf gegen den Faschismus verloren: Es zeigt sich, wie heuchlerisch der Extermismus der einen angeschwärzt wurde, während man den eigenen pflegte.

Von diesen Praktiken haben sich die Nordtiroler Kameraden gerade noch rechtzeitig öffentlich distanziert; im Südtiroler Bund nehme der politische Extremismus überhand, hieß es damals. Und kann das, was in Innsbruck bekannt war, südlich des Brenners nur ein kleiner Haufen im Unwissen der Führungsriege gemacht haben? Es fällt schwer, dies zu glauben. Doch selbst wenn dem so wäre, müsste man sich über so viel Mangel an Kontrolle Sorgen machen — in einem militärisch organisierten Verein.

Die Schützen haben damit, man mag zu ihnen stehen wie man will, ihre gesellschaftliche Rolle missbraucht und junge Leute in den Sog paramilitärischer, deutschnationaler und faschistischer Ideologien gebracht, anstatt sie aktiv davor zu schützen. Gerade das war jedoch ein offizielles Ziel des Südtiroler Schützenbundes.

Es wäre angebracht, dass der moralische Fingerzeig der Federhüte für ein paar Jahre von der Bildfläche verschwände, um endlich die Ruhe für viel zu lange aufgeschobene Hausaufgaben in den eigenen Reihen zu schaffen. Mit größerer Glaubwürdigkeit wieder ins Tagesgeschehen eingreifen werden die Schützen wohl ohnehin erst können, wenn sie ihr Glashaus verlassen haben.

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Reklame.

Seit heute gibt es auf den Seiten von Bezahlwerbung. Der erste dahingehende Vorschlag wurde mir im Vorfeld zum Mitgliedertreffen in Brixen gemacht, damals habe ich mich allerdings noch dagegen gesträubt.

Mittlerweile ist in mir jedoch die Überzeugung gereift, dass die Anzeigen den Fortbestand der Plattform, besonders ihre wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit sichern können. Diese Wandlung ist natürlich auch auf die Rechnungen für Webspace und Internetadresse zurückzuführen, die am Jahresende mit vielen anderen bei mir eingetrudelt sind. Außerdem sieht der Vertrag mit dem Provider bei erhöhtem »Traffic«, also zahlreichen Zugriffen pro Tag, eine Kostenbeteiligung vor. Die Werbung – die ich so dezent wie möglich halten möchte – wird mir auch dabei helfen, diese Spesen zu bestreiten.

Dennoch werde ich die endgültige Entscheidung von einer Testphase abhängig machen, in der ich Nutzen und Nachteile gegeneinander abwägen werde. Daher sind Rückmeldungen im Anschluss an diesen Eintrag sehr willkommen, die mir über die Akzeptanz dieser Lösung Aufschluss geben.

Interna/ Wirtschaft+Finanzen/ · · · · · ·
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LanQuatscherei.

Mit dieser Rubrik und einem hervorragenden ersten Beitrag steht nun auch Susanne in den Startlöchern bei . Wie der Name der Kategorie schon verrät, will sie sich darin vor allem mit [Mehr]Sprachlichem beschäftigen. Willkommen!

Interna/ · · · · · BBD/ · Deutsch/
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AN = MSI?

Dies jedenfalls behauptet in einem Artikel für die Wochenzeitschrift L’espresso der Journalist und ehemalige Widerstandskämpfer Giorgio Bocca:

Perché Msi e An per me pari sono
di Giorgio Bocca

Questo fascismo visionario, arrogante e voltagabbana piace agli italiani. Perché, come la Chiesa, concede a tutti confessioni e perdoni

Donna Assunta Almirante, la vedova di Giorgio Almirante fondatore del Msi in una intervista a ‘La Stampa’ chiarisce alcuni aspetti del neofascismo italiano. Il primo è che questo neofascismo è la copia conforme di quello di regime: un ceppo originario socialfascista, autoritario, mussoliniano in cui si è appaiato in Alleanza nazionale un fascismo borghese di regime.

L’interessante dell’intervista di donna Assunta è che in questo ibrido politico la forza dirigente e portante è ancora quella missina, che cioè Alleanza nazionale resta un partito fascista.

Dice donna Assunta: “Fra An e Msi non c’è differenza. La casa è la stessa, le persone che vi abitano pure, la via politica del partito non è cambiata”.

“Scusi”, le chiede l’intervistatore, “ma Fiuggi?”. “A Fiuggi si va a bere l’acqua minerale per curare i reni. Il partito è ancora quello e l’elettorato, sebbene sia aumentato, anche. Fini sta sbagliando. Non capisce che la sua gente non vuole perdere la sua identità . Fini è giovane, non ha vissuto la parte più dura della nostra storia, quella che hanno vissuto i Matteoli, i Nania, i La Russa, i Gasparri che erano giovani di piazza. Io sono felice di celebrare con loro la storia gloriosa degli uomini che hanno fatto quel partito”.

Fa eco alla vedova Almirante Maurizio Gasparri: “Io non mi vergogno delle mie origini politiche, anzi ne vado orgoglioso”.

Dice la vedova Almirante che il partito neofascista di Alleanza nazionale non vuole perdere la sua identità , ma la vera identità  del partito neofascista è di esserne priva, di comporre tutte le contraddizioni come del resto fa donna Assunta per la sua biografia. Lei è fascista ma nel suo cuore anche di sinistra, suo marito a volte aveva l’impressione dell’aver sposato una comunista.

La ubiquità  ideologica è tipica dei fascismi: non era nazional socialista il regime nazista? Non era sociale la repubblica di Salò?

Il primo poteva così permettersi di avere strutture e valori medioevali e pratiche schiavistiche, la seconda di resuscitare le corporazioni avendo per motto di ‘andare verso il popolo’.

A oltre mezzo secolo della sua presunta morte, il fascismo italiano conosce una nuova fortuna non avendo fatto nulla per meritarla. Il suo vergognoso passato trova per strada le vergognose giustificazioni del revisionismo storico: è rimasto legato fino all’ultimo al nazismo delle camere a gas? Sì, ma lo ha fatto per rimaner fedele al compagno d’arme.

Poi con i suoi ‘ascari’ ha venduto i suoi voti alla Democrazia cristiana? Sì, ma lo ha fatto per salvare l’Italia dal comunismo.

Ha poi compiuto il suo impudente voltafaccia con la visita al sacrario dell’Olocausto a Gerusalemme? Sì, ma in difesa della civiltà  cristiana minacciata dal terrorismo islamico.

Alleanza nazionale è la più fedele alleata di Berlusconi, cioè della borghesia capitalista per cui il socialista Mussolini aveva seminato di mine la pianura padana? Sì, ma come dice donna Assunta, sia lode ai sempre fascisti del Msi e di An per aver riportato il partito al governo del Paese.

Agli italiani questo fascismo visionario, arrogante nel vuoto, voltagabbana nei sacri ideali piace, lo vota, perdona i suoi delitti. È un modo di essere, di stare in politica disponibile, ma a parole fiero, onesto ma pronto ai buoni affari. È un fascismo che, come la Chiesa, concede a tutti le confessioni e i perdoni.

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Hotel Paradiso, Martelltal.

Eine Materialsammlung.

Über das Hotel Paradiso liegen nur wenige und zum Teil widersprüchliche Informationen vor. Ich möchte hier also vorerst nur eine Auflistung und Katalogisierung der Dokumente vornehmen, die ich bis dato gefunden habe.

Das Hotel Paradiso, soviel scheint gesichert, wurde ab 1934 von Giò Ponti – als sein Erstlingswerk – im Auftrag des faschistischen Tourismusministeriums errichtet. Es hätte Teil einer systematischen Erschließung des Alpenraumes und gleichzeitig ein Beitrag zur Italianisierung Südtirols sein sollen. Seine Glanzzeit war von kurzer Dauer: Zuerst wurde sein Betrieb aufgrund des Weltkriegs eingestellt, dann wurde es von den Nazis kurzzeitig zum Lazarett umfunktioniert, um schließlich dem Verfall überlassen zu werden.

Artikel:

NZZ bei nextroom.
archithese bei nextroom.
Der Vinschger.
Uni Innsbruck: Diplomarbeit.

Bilder:

Gesundheitsmosaik: 1/ 2/ 3/
fotocommunity.de: 1/ 2/
PDF-Datei mit 68 Fotos von Martin Ruepp.

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Einige Zahlen.

Jahresstatistik:

Jahres-Gesamtbesucherzahl: 9.104
Maximale Besucherinnenzahl/Tag: 143

Jahresstatistik 2006.
[Monat/Anteil/Einzelzugriffe/Seitenaufrufe – Statistikstart: 16.04.06]

Top 10 Seitenaufrufe im Jahr 2006:

1. Hauptseite (27.893)
2. Kategorie: WegZeichen (771)
3. WegZeichen Hauptseite (767)
4. Manifest (303)
5. Zweite Seite (192)
6. Kategorie: Souvenir (190)
7. Kategorie: Schwanzvergleich (189)
8. Fragen und Einwände (175)
9. Kategorie: Aktion (141)
10. Farbenlehre (84)

Top 10 Suchwörter im Jahr 2006:

1. brennerbasisdemokratie (140)
2. www.brennerbasisdemokratie.eu (110)
3. brennerbasisdemokratie.eu (66)
4. südtirol (37)
5. gabriele di luca (8)
6. blog (7)
7. katalonien (7)
8. schwanzvergleich (6)
9. hymne (5)
10. oberhofer (5)

Top 10 Browserprogramme 2006:

1. Internet Explorer (3.932)
2. Firefox (2.229)
3. Netscape (858)
4. Safari (719)
5. Mozilla (334)
6. Camino (114)
7. Curl (45)
8. Opera (43)
9. Konqueror (21)
10. Galeon (3)

Monatsstatistik Dezember:

Trotz eines klaren Einbruchs der Besucherzahlen während der Weihnachtsfeiertage wurden beinahe die Werte des Vormonats erreicht. Dennoch wurde zum ersten Mal seit Zählbeginn die Rekordserie unterbrochen. Bester Monat im Jahr 2006 bleibt damit der November.

Top 10 Seitenaufrufe im Dezember:

1. Hauptseite (5.823)
2. Kategorie: WegZeichen (251)
3. WegZeichen Hauptseite (194)
4. Kategorie: Souvenir (190)
5. Kategorie: Baukunst (83)
6. [Blaun] Hauptseite (74)
7. Fragen und Einwände (40)
8. Manifest (37)
9. Kategorie: [Blaun] (28)
10. Ohne viele Worte » Aufzug (27)

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Europäische Werte.
Kommentar

Unter dem Titel »mehr Werte — mehr Respekt« schrieb Chefredakteur Toni Ebner in der gestrigen Dolomiten-Ausgabe einen Leitartikel zum Thema Homoehen. Als Vorwand diente ihm dabei die durchaus teilbare Auffassung, die westliche Welt müsse ihre eigenen Werte bewusst pflegen, damit sie von Zuwanderern aus aller Welt — besonders Musliminnen — mit Glaubwürdigkeit Respekt dafür einfordern könne. Namentlich genannt wurden dabei der Humanismus, eine nicht näher definierte »Tradition« und das Christentum, wobei vor allem letzteres als Grundlage für die Anfeindungen gegen Homosexuelle herhalten musste.

Lassen wir einmal beiseite, dass gerade das Christentum jene Nächstenliebe predigt, die die Kirche in ihren Attacken gegen Anderslebende stets pünktlich untergräbt. Wie aber lässt sich die Ansicht Herrn Ebners mit humanistischen Werten vereinbaren? Eine der wohl größten Errungenschaften westlicher Demokratien ist die Trennung von Staat und Kirche. Wir werden von muslimischen Mitbürgerinnen ohnehin kaum verlangen können (und wollen), dass sie sich dem Diktat der katholischen Kirche unterordnen. Was wir jedoch einfordern sollten, ist die Akzeptanz unserer laizistischen und liberalen Grundordnung, die die Religion zur Privatsache erklärt. Darin besteht wohl auch der größte Unterschied zwischen einem großen Teil der islamischen Staatengemeinschaft und dem europäischen Selbstverständnis.

Wie jedoch können wir — frei nach Toni Ebner — von Zugewanderten verlangen, dass sie unsere humanistischen Werte respektieren, wenn wir selbst fordern, dass religiöse Grundsätze unsere Rechtsordnung bestimmen? Der Chefredakteur widerspricht sich darin selbst, mit dem einzigen Zweck, Homoehen und Immigration — kurzum: das »Fremde« — zu verteufeln.

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