Alle Grenzen sind Konventionen, die nur darauf warten, überwunden zu werden. Man kann jede Konvention überwinden, man muss diesen Schritt nur erst begreifen.
aus: Cloud Atlas.
Autor:a
ai
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Alle Grenzen sind Konventionen, die nur darauf warten, überwunden zu werden. Man kann jede Konvention überwinden, man muss diesen Schritt nur erst begreifen.
aus: Cloud Atlas.
Seit heute und bis zum 1. September ist
mit einem Gastbeitrag (Inkursion) bei der 50x50x50 Art Südtirol 2013 in der Franzensfeste vertreten. Das Werk befindet sich in Raum 13D/Eingang (Pulvermagazin »Kaiservilla«).
Da oggi e fino al 1° settembre
è presente con un contributo (incursione) alla mostra 50x50x50 Art Südtirol 2013 presso la Franzensfeste. L’opera è situata nella sala 13D/Entrata (Pulvermagazin »Kaiservilla«).
From today onwards and until september 1st
is present at 50x50x50 Art Südtirol 2013 in Franzensfeste fortress with a guest contribution (incursion). The œuvre is located in room 13D/Entrance (Pulvermagazin »Kaiservilla«).
Dass Spanien und Großbritannien sehr unterschiedliche Ansichten vertreten, wenn es um die Ausübung des Selbstbestimmungsrechtes geht, wissen wir aus ihrem Umgang mit den Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien und Schottland. Während Madrid den Bevölkerungswillen verfassungsmäßigen Prinzipien (nationale Einheit) unterordnet und den katalanischen Prozess behindert, wo es nur kann, hat Westminster ausdrücklich auf die Möglichkeit verzichtet, den Schotten ein Referendum zu untersagen. Im Gegenteil: Die britische Regierung hat Edinburgh sogar eigens zusätzliche Rechte übertragen, damit der Urnengang stattfinden kann.
Erst kürzlich hatte der konservative britische Premierminister David Cameron seinem ebenfalls konservativen spanischen Kollegen Mariano Rajoy zudem eine Belehrung in demokratischen Angelegenheiten erteilt.
Doch die unterschiedlichen Auffassungen der beiden Länder prallen nun auch direkt aufeinander: Die Absicht von Gibraltar, dem Meer einige Quadratkilometer abzutrotzen, um seine Fläche (nach monegassischem Vorbild) etwas zu erweitern, nutzte Madrid geschickt, um langjährige Gebietsansprüche neu aufleben zu lassen: Zum wiederholten Mal forderte Rajoy also von London die »Rückgabe« des strategisch gelegenen Landstreifens — wobei es kein Geheimnis ist, dass die Briten ’the Rock’ am liebsten loswerden würden. Wie Hong Kong. Doch dieser Hypothese haben die Bewohner Gibraltars auf demokratischem Wege eine Absage erteilt; ein Wunsch, den London respektiert.
Dem Guardian sagte jetzt ein Sprecher des britischen Außenministeriums:
Self-determination matters more than territorial integrity.
The people of Gibraltar have repeatedly and overwhelmingly expressed their wish to remain under British sovereignty.
Eine wirklich hochinteressante Aussage, die einmal mehr zeigt, wie unterschiedlich die internationale Gemeinschaft die Priorität von Selbstbestimmung und territorialer Integrität bewertet und gewichtet, während (auch) in Südtirol sehr oft behauptet wird, es gebe im Völkerrecht nur eine einzige Interpretation — nämlich die »spanische«.
Cëla enghe: 01
Es handelt sich um zwei sehr wichtige Errungenschaften, die unsere autonomen Zuständigkeiten betreffen. Mit der Annahme unserer Anträge werden unsere Kompetenzen wieder hergestellt, so wie im Bozner Abkommen mit der Regierung Letta vereinbart. […] Südtirol [kann] jetzt im Bereich seiner Landesraumordnungsgesetzgebung die Gebäudeabstände wieder selbst regeln. Die zweite wichtige Errungenschaft [betrifft] die Wiederherstellung der Kompetenzen Südtirols für den Einzelhandel in den Gewerbezonen.
— Sen. Karl Zeller (SVP)
Quelle: Südtirol Online.
Ⓓ Teil dieses Abkommens waren zwei kleine Bestimmungen, zwei Abänderungsanträge, die wir im »Decreto del Fare« eingefügt haben. Es geht […] auf der einen Seite um eine Ausnahme von den staatlichen Regelungen, was die Distanz zwischen den Gebäuden anbelangt und auf der anderen Seite auch [um eine] Ausnahmeregelung für die Liberalisierung der Geschäftszeiten. Das sind […] problematische Teile und wenn die als neue Kompetenz in Sachen Urbanistik auf der einen Seite und Handel auf der anderen […] präsentiert werden, dann ist das sicherlich falsch.
Ⓘ E la stessa cosa vale per quanto riguarda due emendamenti che poi sono stati concretamente introdotti nel decreto «del fare», che attengono a un lato alle liberalizzazioni e dall’altro alle distanze dagli edifici. Questi sono due emendamenti che certamente non possono esaurire la questione molto più ampia della competenza provinciale che bisognerebbe acquisire o riacquisire a seconda dei temi in materia ad esempio di urbanistica e di disciplina del commercio. Se ci limitiamo a queste due cose, che sono espressione di interessi piccoli e corporativi e che si sono concretizzati in disposizioni che giuridicamente sono altamente problematiche, beh allora questo non è il modo di fare e il modo di gestire l’autonomia.
– Sen. Francesco Palermo
Quelle: Videoblog.
Hervorhebungen: 
Joan Herrera, capo dei Verdi catalani, favorevole a chiedere aiuto all’Europa se il Congresso nega il referendum [sull’autodeterminazione].
L’esponente ecosociale crede che se la richiesta si esprime «in maniera nitida, possiamo farcela».
Il leader di ICV-EUiA (Verdi catalani), Joan Herrera, scommette sull’aiuto delle istituzioni europee se quelle spagnole negano il diritto a decidere e la possibilità di organizzare una consultazione in Catalogna. L’esponente ecosociale ha fatto sapere che chiedere «protezione» all’Europa è un ulteriore passo fra quelli «che si dovranno fare» per «caricare di ragione» i catalani e costruire «un’ampia maggioranza» sociale e politica. «Bisogna seguire tutti i passi e dobbiamo esplorare tutte le vie». Fatta questa premessa, il coordinatore nazionale di ICV crede che la Catalogna debba continuare lungo il cammino verso il diritto a decidere.
In questo senso, Joan Herrera pensa che «per il momento» quel che è necessario è «definire una road map e andare al Congresso [parlamento spagnolo, n.] a chiedere il referendum, con tutta la forza, tutta la leggittimità e tutti i gruppi politici possibili». Detto questo, ha espresso la particolare speranza che di questo gruppo possa far parte anche il partito socialista PSC.
Dopo, e partendo dal presupposto che «già sappiamo che cosa succederà al Congresso» se gli si chiede il referendum, il passo seguente sarà , per Herrera, quello di rivolgersi all’Europa. «Se ci rispondono di no andiamo a chiedere protezione all’Europa per esercitare questo diritto, che è democratico», ha spiegato. Secondo lui «si tratta di caricarci di ragione e per farlo abbiamo bisogno di una maggioranza ampia». «Se lo esprimiamo in maniera nitida, possiamo farcela».
Nonostante tutto ha anche avvertito il Presidente della Generalitat, Artur Mas, che l’opzione di chiedere aiuto all’Europa dev’essere una richiesta collettiva e plurale e non un’adesione al governo. «Non siamo gli invitati di pietra in questo processo ed è ora che il governo [catalano] lo capisca. Né noi né la società . Tutte le forze e tutta la società devono esserne protagonisti», ha sentenziato Herrera, aggiungendo che per rivolgersi all’Europa «non è sufficiente che Mas faccia e noi lo accompagniamo».
Fonte: El Punt Avui
Traduzione: 
Cëla enghe:Â 01 02 03 04 05 06
In der heutigen FAZ-Onlineausgabe ist ein Artikel über Südtirol erschienen.
Für den Leser gibt es nicht wirklich Neues zu erfahren, es wird zumindest versucht, ein relativ neutrales Bild von Südtirol zu zeichnen. Allerdings werden auch gerne Klischees verbreitet, so wurden als exemplarische Südtiroler einige Besucher der Gaststätte Nadamas vorgestellt, bei denen die Vorfahren aus Italien und Südtirol stammen und die Gespräche gemischtsprachig verlaufen. Als weiterer Südtiroler wird Elmar Thaler vorgestellt, wiederum ein aus meiner Sicht nicht unbedingt exemplarischer Südtiroler. Wie viel das mit der Realität in unserem Land zu tun hat, kann jeder selbst beurteilen.
Eigenartigerweise wird als Titelbild Molveno in Trient abgebildet. Am Ende des Artikels kommt auch Arno Kompatscher zu Wort, der den »Freistaatgedanken« ablehnt und den Befürwortern vorwirft, die Sache nicht zu Ende zu denken:
Die lügen sich in die Tasche. Denn bei einer Trennung müssten wir einen Anteil der Verschuldung übernehmen.
Aber müssen wir das nicht sowieso?
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