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  • Friedliche Demokratie.
    Quotation

    Es [hat] zwischen Demokratien — obwohl die Anzahl der Demokratien immer weiter aufgewachsen ist — […] bis heute noch nie einen Krieg gegeben […]. Das heißt […] Demokratien führen gegeineinander keinen Krieg. Aber unter der Bedingung, dass die Menschen wissen: Was sind die Ziele und was sind die Mittel.

    Julian Nida-Rümelin, Philosoph, Sternstunde Philosophie (SRF) zum Thema »Wikileaks und Whistleblowing«, 3sat, 27.02.2011

    Ein erstaunlicher Zusammenhang, der mir nicht bewusst war.



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  • Alcide Berloffa.

    Dopo Silvius Magnago e Alfons Benedikter ci lascia un altro artefice dell’autonomia sudtirolese. Cresciuto a Bolzano, con la sua incredibile lungimiranza diede un contributo decisivo alla definizione del pacchetto, come membro di varie commissioni (dei diciannove, dei sei e dei dodici), ma soprattutto come anello di giunzione tra la politica sudtirolese e personaggi di spicco della politica romana (tra i quali Aldo Moro e Giulio Andreotti) — meritandosi l’appellativo di «padre italiano dell’autonomia». Non a caso fu il primo tirolese di lingua italiana a essere insignito dell’Ehrenzeichen des Landes Tirol.

    Il susseguirsi, in un lasso di tempo condensatissimo, di decessi di persone indissolubilmente legate alla nascita e allo sviluppo dell’autonomia, simbolegga in modo impressionante la chiusura di un’epoca fondamentale della vita politica e sociale sudtirolese e la necessità  di aprire una nuova fase.



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  • Den Duce in den Untergrund.
    Ein Gegenvorschlag zum Appell der 40 Historiker


    Der Appell der rund 40 Historiker zur Historisierung des Duce-Frieses am Gerichtsplatz, ohne das Werk selbst zu zerstören, war überfällig. Leider kommt er sehr spät, 54 Jahre nach der Vervollständigung des Piffrader-Werks, und erst als Reaktion darauf, dass der Landeshauptmann und der Kulturgüterminister sich einen Ruck gegeben haben und Hand daran legen lassen. So beschwören die Wissenschaftler ihr Wissen und ihre ethische Verantwortung, doch die unkommentierte Botschaft der Kontinuität, die das ganze Ensemble des Gerichtsplatzes Jahrzehnte lang ausgestrahlt hat (inklusive nächtlicher Bestrahlung), scheint nicht gestört zu haben. “Die Monumente der faschistischen Epoche”, schreiben die Historiker, “sollten nicht mehr Ausdruck von Identitäten und als Anstoß von Gegen-Identitäten dienen, sondern endlich radikal und wirkungsvoll historisiert werden.” Gut so, lassen sie denn keinen Zweifel daran, dass ein Denkmal, das den Faschismus verherrlicht, Krieg, Rassismus und Gewalt glorifiziert, anders als bisher einzuordnen gehört. Doch warnen sie eindringlich davor, das Piffrader-Fries zu demontieren und an einen anderen Ort zu verbringen. Informationstafeln sollen genügen. Denkmäler wirken aber, neben der künstlerischen Gestaltung, gerade auch durch Material, Position, Größe und Wucht. Seine Ausmaße und dominante Position an der Fassade des Finanzamtes sind es, die dem Platz das Gepräge eines faschistischen Aufmarschplatzes geben. Nicht von ungefähr werden wort höchst selten Feste, Konzerte oder Märkte abgehalten. Den einzigen Grund für die Nicht-Entfernung, den die Historikergruppe nennt, ist jener, dass eine Abnahme seinen öffentlichen Wert steigern und zum emotionalen Objekt erheben würde. Das klingt so, als würde ein Duce-Denkmal im Museum die Gefühle der Mitbürger beleidigen, hoch oben am öffentlichen Gebäude aber nicht. Da auch bundesdeutsche Historiker diesen Appell mittragen, frage ich, bei welchen nationalsozialistischen Denkmälern man so vorgegangen ist und wo diese stehen. Wenn man solche Vergleiche als unpassend abtut, frage ich weiter, ob nicht auch Mussolinis Verbrechen ausreichen, ihn als Monument aus dem öffentlichen Raum zu verbannen.

    Gerade der Kontext eines Museums oder eines Mahnmals wäre die wirklich deutliche Historisierung, doch das Fries an seinem jetzigen Ort kombiniert mit einer Informationstafel ist kein Mahnmal. Diese Forderung passt wieder nur in eine Tradition der Verharmlosung, die es unseren italienischen Mitbürgern nicht zumutet, einen deutlichen Strich zwischen faschistischer Vergangenheit und der heutigen Werthaltung einer demokratischen Gesellschaft zu ziehen. Zudem gibt es in Bozen keinen Platz, der wirklich im Zeichen eines Mahnmals steht. Im Gegenteil: wenige kleine Denkmäler erinnern an die Verfolgten, die Mauer des SS-Durchgangslagers steht irgendwo weitab, doch zwei große Plätze präsentieren sich genauso,wie sie ihre faschistischen Auftraggeber haben wollten. Überall in der Welt haben sich neue Demokratien von ihren jüngsten Diktatoren distanziert, indem sie deren Selbstverherrlichungszeugnisse entfernten. In Bozen gibt es kein von allen Sprachgruppen gemeinsam getragenes Museum für Zeitgeschichte, und das Finanzamt selbst eignet sich nicht als Gedenkstätte. In dieser Situation muss Distanzierung mindestens bedeuten, den Tätern nicht mehr Gewicht und Sichtbarkeit zu geben als den Opfern: den italienischen Demokraten, den unterworfenen Afrikanern, den deportierten Juden, den überfallenen Nachbarvölkern, den nationalen Minderheiten usw. Berlin hat dem Holocaust-Denkmal einen ganzen Platz gewidmet. Ein bestehendes Denkmal für die Verfolgten auf den Gerichtsplatz zu stellen wäre das Mindeste. Den Piffrader-Duce gleichzeitig in eine öffentlich zugängliche Gruft unterhalb desselben Gebäudes zu versenken und ihn bildlich dem Unheil gegenüberzustellen, das er angerichtet hat, würde einer solchen deutlichen Distanzierung und modernen Erinnerungskultur entsprechen, unter dem Motto: den Duce versenken, aber die Lehren aus dem Faschismus nicht vergessen, und den Platz dem Gedenken seiner Opfer widmen.

    Dieser Artikel ist als Gastkommentar auch in der aktuellen ff (07/2011) erschienen.

    Cëla enghe: 01


    I cuntribuc esterns ne spidlea nia for la minonga o la posizion de BBD, nsci coche i/la autëures ne sustën nia for i fins de BBD. · Autor:innen- und Gastbeiträge widerspiegeln nicht notwendigerweise die Meinung oder die Position von BBD, so wie die jeweiligen Verfasser:innen nicht notwendigerweise die Ziele von BBD unterstützen. · I contributi esterni non necessariamente riflettono le opinioni o la posizione di BBD, come a loro volta le autrici/gli autori non necessariamente condividono gli obiettivi di BBD. — ©


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  • Faschistengruß ist »out«.

    Das Zeigen des »römischen Grußes« — in abgewandelter Form auch als Hitlergruß bekannt — gilt in Italien bis dato als Kavaliersdelikt. Wiederholt zeigten Spitzensportler (Lazio-Spieler Paolo Di Canio, Nationalspieler Gianluigi Buffon…) die Geste öffentlich, die Wahl Gianni Alemannos zum römischen Bürgermeister wurde mit ausgestrecktem Arm gefeiert. Unterstützer Berlusconis zeigten den Faschistengruß, während sie ihrem Idol mit Duce-Rufen einheizten und Ministerin Brambilla konnte sich den römischen Gruß selbst während einer Amtshandlung nicht verkneifen.
    Auch in Südtirol war die Geste in einschlägigen Kreisen stets gern gesehen, als etwa Siege der italienischen Nationalelf gefeiert wurden oder um Kundgebungen der Schützen zu begrüßen.

    Als Antifaschist ist es mir eine besondere Genugtuung, dass letzte Woche gerade in Südtirol zwei Männer erstmals hohe Strafen zahlen mussten, um einem Prozess wegen Verstoß gegen das Scelba-Gesetz 01 zu entgehen. Zwei weitere (darunter Andrea Bonazza, Leitfigur des Neofaschismus im Lande) werden sich vor Gericht verantworten müssen, weil sie dem Vergleich nicht zustimmten — sie sind sich keiner Schuld bewusst. Dass Südtirol jetzt — zumindest in Italien — eine Vorreiterrolle einnimmt, ist wohl nicht zuletzt auf den breiten gesellschaftlichen Konsens zurückzuführen, den die Ächtung neofaschistischer Betätigung genießt. Bislang hinken staatliche Institutionen dem Wunsch der Bevölkerung hinterher.

    In Hinblick auf den »Marsch auf Bozen«, den die faschistische CasaPound am 5. März plant, ist dieser Präzedenzfall von besonderer symbolischer Bedeutung: Erstmals macht die Justiz deutlich, dass sie Übertretungen in diesem Bereich nicht mehr grundsätzlich mit Laschheit begegnet. Es war hoffentlich keine Eintagsfliege.

    Cëla enghe: 01



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  • HGV konstruktiv.

    Nachdem es durch Durnwalders Ankündigung, nicht an den Feierlichkeiten zur italienischen Einheit teilnehmen zu wollen (nach Anfeuerung durch diverse Medien) zu Spannungen und Protesten gekommen war, hat nun HGV-Direktor Walter Meister einen exzellenten Vorschlag unterbreitet, wie man darauf reagieren könnte. Anders als im Falle der Wanderschilder, als der Chefhotelier noch auf Anbiederung gesetzt und von der Politik einen Rückzieher gefordert hatte, geht er diesmal besonnener vor. Er regt an, die Kulturressorts von Tommasini (PD) und Kasslatter-Mur (SVP) möchten doch eine Broschüre ausarbeiten lassen, mit der die Urlauber kurz und bündig über die Geschichte und die besonderen gesellschaftspolitischen Verhältnisse in unserem Lande informiert werden. Die kompakte Publikation könnte man in Hotels und Tourismusämtern aufliegen lassen.

    Durch Aufklärung für Verständnis zu werben ist nicht nur redlicher als der Ausverkauf unserer berechtigten Anliegen — und somit im Interesse beider Seiten — sondern auch mittelfristig sinnvoll, da Vertrautheit eine hervorragende prophylaktische Wirkung entfachen kann: Möglicherweise finden in Hinkunft gewisse Hetzkampagnen keinen fruchtbaren Boden mehr; Vorurteile, denen sogar die Bürgermeister von Florenz und Turin aufgesessen sind, könnte man abbauen. Im Hinblick auf eine weitere Entwicklung der Eigenregierung oder auf die Auflösung des Verbunds mit dem Nationalstaat ist eine angemessene, objektive Außendarstellung ohnehin unentbehrlich.

    Eine derartige Broschüre wäre die ideale Gelegenheit, die einschließende italienische Landesbezeichnung »Sudtirolo« erstmals in einer amtlichen Publikation zu benützen, nachdem es uns Minister Bondi (FI) in seinem Brief vorgemacht hat.

    Cëla enghe: 01 02



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  • Die Macht des ›Alto Adige‹.

    Selbst Günther Pallaver scheint die Rolle des A. Adige nicht mehr ganz geheuer zu sein:

    Transkription:

    »Der Politikwissenschaftler Günther Pallaver hat auf die herausragende Rolle der Medien im Konflikt um die 150-Jahr(e)-Feiern hingewiesen. Das Beispiel der Tageszeitung »Alto Adige« verdeutliche eine seit 20 Jahren anhaltende Entwicklung in Italien. Die Medien haben laut Pallaver das Primat der Meinungsbildung übernommen. Die Medien trieben die Parteien vor sich her, und nicht umgekehrt. Der ‘Alto Adige’ stellt laut Pallaver keine Ausnahme dar, sondern bestätige die Regel. Er nehme Einfluss auf die Haltung aller Parteien unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung.«

    aus den Radionachrichten im Rai Sender Bozen, 14.02.2011, 12 Uhr; danke an Beppi für Hinweis und Mitschnitt

    Pallaver schreibt immerhin regelmäßig Leitartikel für den A. Adige und trägt dazu bei, dem Blatt Legitimation zu verleihen.

    Definiert man den Journalismus als vierte Gewalt, ist die Rolle dieser Zeitung in der Südtiroler Politik eine Missachtung des Gewaltenteilungsgebots. Aufgrund der inhaltlichen Ausrichtung schadet diese Einflussnahme dem friedlichen Zusammenleben und dem sprachgruppenübergreifenden gesellschaftlichen Zusammenhalt.

    Cëla enghe: 01 02 || 01



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  • Quando una nazione festeggia l’unità.


    “Non sarebbe pensabile un gesto di amicizia e rispetto verso questo Stato?” domanda F. Cumer nel suo intervento sul Corriere dell’Alto Adige, chiedendo a Durnwalder di aderire alla celebrazione dell’unità d’Italia. Infatti, ci si potrebbe complimentare con il popolo italiano che 150 anni fa ha raggiunto la sua unità, sullo sfondo della storia europea dell’800 generalmente marchiata da questa tendenza fra le nazioni. E sarebbe senz’altro più facile se oggi i nazionalismi fossero superati. Riconoscere questo passo essenziale della storia italiana e aderire ad una grande celebrazione nazionale restano però due paia di maniche distinte. “Il 1861 e il 2011 hanno nulla a che fare con l’annessione seguita alla Grande guerra,” prosegue poi Cumer, “è la grande festa di un paese amico di cui la storia ha reso lei, obtorto collo, cittadino”. La storia, con permesso, ha reso i sudtirolesi cittadini, ma non italiani. Strano che anche Napolitano, nella sua lettera di rimprovero a Durnwalder, scarti questa distinzione — familiare ad ogni sudtirolese e tante altre minoranze nazionali — fra italiani e cittadini italiani. La Costituzione comunque parla solo di cittadini. Il 1861 e la Grande guerra non sono però momenti storici così avulsi l’uno dall’altro come li presenta Cumer. Il Risorgimento italiano non è stato considerato compiuto nel 1861, ma solo alla fine della Grande Guerra, quando l’Italia occupò terre non abitate da italiani. I sudtirolesi sono diventati vittime di una concezione dell’Italia, sviluppata dai movimenti irredententisti, che ha esteso i confini statali oltre l’Italia culturalmente definita. Dopo, come altri nazionalismi europei prima, il nazionalismo italiano è sfociato nel fascismo ed imperialismo. Anche le avventure italiane in Africa prima e dopo la Grande Guerra furono delle tragedie immani per le popolazioni della Libia, Eritrea e Abissinia. Il monumento all’alpino di Brunico, eretto nel 1938, fra i sudtirolesi è disdegnato non solo per il suo significato di trionfo militare, ma anche perché commemora le campagne coloniali di queste truppe.

    Da una parte, quindi, nella percezione storica dei sudtirolesi lo stato unitario italiano, l’annessione e l’esasperazione del nazionalismo nel successivo fascismo sono fortemente intrecciati. Dall’altra parte, nell’ottica di gran parte dei sudtirolesi, la nuova repubblica in Sudtirolo ha dimostrato più continuità nazionalista che altrove. L’italianizzazione in modi più sottili è proseguita — tant’è vero che anche sul piano dei simboli il fregio di Mussolini di Piffrader è stato completato solo negli anni 1950. Ci sono voluti 27 anni per strappare un’effettiva autonomia provinciale che non ha potuto intaccare né i monumenti fascisti, né i nomi di Tolomei. Anzi, per effetto dell’autonomia la maggior parte dei concittadini di lingua italiana da più di 30 anni si sono compattati attorno alle forze politiche eredi del pensiero della destra nazionalista. L’immagine dell’Italia con la sua ricca vita democratica, le grandi conquiste delle lotte operaie, la modernizzazione economica e sociale, l’apertura al mondo, la sua grande cultura nella percezione dei sudtirolesi “medi” è rimasta intorbidita dai moti nazionalisti locali. Il fatto che una vasta maggioranza dei cittadini di Bolzano abbia ribattezzato una piazza “della vittoria” anziché “della pace” lo riconferma. Quando nel 2010 forze politiche locali spingono per tolomeizzare tutti i sentieri di montagna, ciò certamente è stato percepito come momento di continuità, non di rottura con il passato. Ultimo rigurgito di nazionalismo la rivolta contro la musealizzazione dei monumenti fascisti, però voluta dal Governo, che non può affatto invogliare i sudtirolesi ad unirsi gioiosi ai vicini per celebrare l’unità d’Italia.

    In questa situazione possiamo pacificamente concedere a Durnwalder che, rifiutando l’adesione della Provincia alla celebrazione del 17 aprile, non solo ha espresso la sua opinione sincera, ma ha interpretato bene l’indole della stragrande maggioranza dei sudtirolesi. L’unificazione dell’Italia da queste parti non solo viene percepita come qualcosa di alieno a questa terra, ma lo si associa anche a tappe storiche tristi: nella memoria collettiva sudtirolese il nazionalismo italiano dai momenti della propaganda irredentista per il confine del Brennero fino alla lotta per l’autonomia degli anni 1960 si è presentato aggressivo o perlomeno minaccioso, non amico (Cumer). Si tratta perciò di una “dissociazione irriducibile” (Gabriele Di Luca), o diffidenza di fondo, nutrita da fatti recenti, ancora lontana da una memoria condivisa. Sarebbe già tanto se si iniziasse a interessarsi della storia dell’altro. Giustamente Luisa Gnecchi afferma che non si può imporre ai sudtirolesi di festeggiare un evento che non scalda i loro sentimenti. Festeggiare il raggiungimento dell’unità nazionale è legittimo, per carità, ma è anche la celebrazione del sentimento nazionale per eccellenza. Ipotizzare, come fa Cumer, un dovere morale di partecipazione a tale evento da parte delle minoranze nazionali, diventate tali controvoglia, invece è poco legittimo. Anziché strappare ai sudtirolesi simpatie per l’unità italiana sarebbe meglio concentrarsi sui valori condivisibili oggi, sui progetti comuni odierni che vanno oltre l’idea dello stato-nazione che si festeggia il 17 marzo: un’autonomia provinciale che funziona più o meno bene, la convivenza e la conoscenza della lingua e della cultura dei vicini, un’Europa sempre più unita, nuove forme di cooperazione transfrontaliera. Il 20 gennaio per esempio: festa dell’autonomia e della convivenza su una nuova Piazza della Pace a Bolzano?

    Cëla enghe: 01


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